Ich weis ja net, wie die das in Niedrigsachsen machen. Aber ich fahr im Kieswerk (die verkaufen in Bayern u.a. auch Sand!) leer mit meinem Gespann auf die Waage, sag am Schalter, was ich haben möchte und der schickt mich an die jeweilige Ladestelle und gibt parallel dem Radladerfahrer per Funk Bescheid, dass er erstens zur entsprechenden Ladestelle kommt und zweitens, was und wie viel verladen werden soll. Wenn sich der Radladerfahrer mal net sicher ist, fragt er vorm Laden halt nochmal bei mir nach. Der Radladerfahrer hat in der Schaufel seines Radladers auch ne Waage, also kann schon relativ gut einschätzen, was er mir draufschüttet. Beim Rausfahren fahre ich aber trotzdem wieder über die Waage, es wird eine zweite Wiegung meines Gespanns gemacht, Gewicht Ausfahrt minus Gewicht Einfahrt = geladenes Gewicht. Je nach Material wird also das geladene Gewicht mit dem Preis für die Ware multipliziert (das heisst "mal genommen") und das muss ich dann in Euro bezahlen. Funktioniert zumindest hier in Bayern ganz easy, wenn der Radladerfahrer grad Zeit hat und auch an der Waage keine Schlange ist, brauch ich für eine Fuhre Sand keine 10min, bis ich wieder raus bin. Da muss ich auch keine Sicken aufm Anhänger abzählen, das machen die hier über geeichte Waagen, so muss ich zwar bei feuchtem Sand etwas mehr bezahlen als für trockenen Sand, aber dafür hab ich halt auch genau auf dem Zettel stehen, wie viel Gewicht geladen wurde.*
Kann aber natürlich sein, dass es in Niedrigsachsen anders läuft...
*) Das geladene Gewicht könnte - außer für den Bezahlvorgang - auch mal bei einer eventuellen Kontrolle durch die Rennleitung von Bedeutung sein. Aber das ist eine andere Geschichte, die soll ein anderes Mal erzählt werden!