Ich habe manchmal den Verdacht, dass es nicht nur ums Klima geht, weil da sind Deutschland und auch Europa einfach nicht systemrelevant. Aber der Verkehr und die Anzahl der Fahrzeuge nimmt permanent zu und man möchte einfach das private Autofahren unattraktiv und teuer machen - so reduziert man das Verkehrsaufkommen.
E-Mobilität, Strom-/Energieerzeugung allgemein, Klimakram...
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In D existiert generell keine Planungssicherheit, weil alles in Legislaturperioden geplant ist.
Wenn du früher Arbeit gesucht hast, dann hieß es doch "du mußt flexibel sein" und auch mal 50km zur Arbeit fahren !
In Osten gab es viel weniger Pendler. Hätten die Autos auch garnicht überstanden, nach 100Tkm war Neuaufbau!
Vielleicht sollte es Arbeitsmakler geben !!??
Der Arbeitsweg ist schließlich vertane Freizeit. Jeder würde gern vor Ort arbeiten.
Die existierenden Strukturen sind doch von der Politik so erzeugt worden, wie sie derzeit vorherrschen und nicht vom Bürger gewollt, bzw. gelenkt.
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ja und das Arbeitsamt streicht den Leuten die Kohle, wenn se ne Arbeit ablehnen, 200km taglich sind zumutbar, das ist ja auch so energiesparend dann
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das ist der einzige Vorteil für Speedfreaks
volles Drehmoment ab der ersten Motorumdrehung und dadurch Beschleunigungswerte wo nur noch wenige Verbrenner mitkommen
aber das ist etwas das ich auch verbieten würde, 400PS und 600 nm Drehmoment in nem 1500 kg PKW braucht man einfach nicht, wenn er eh nix anhängen darf
hätten er nur "normale" 150PS und 200 Nm wäre auch die Reichweite besser
aber dann würde den keiner mehr kaufen
Darüber verkaufen sich halt die eKisten - weils Spaß macht.
Ansonsten hast ja nur noch Nachteile.
Reichweite ist, da darf man sich nicht täuschen, nicht besser.
Es ist letztlich egal ob da ein 100 oder 200kW eMotor am Akku hängt - bei sparsamer Fahrt sind beide gleich sparsam, bei Vollstrom ist der 200kW Motor eben doppelt so stark aber nuckelt natürlich auch mehr am Akku, aber eben nur, wenn man die volle Leistung tatsächlich abruft.
Warum die eTeile nix anhängen dürfen kapiere ich immer noch nicht.
Technisch wärense doch eigentlich perfekt geeignet (keine Kupplung, hohes Drehmoment vom Start weg).
Natürlich sinkt die Reichweite mit 3,5to hintendran rapide, das sollte jedem technisch versierten Nutzer klar sein - aber zumindest die Möglichkeit hätte ich gerne.
Größte Anhängelast ist aktuell noch immer das Model X von Tesla mit 2,5to die (natürlich) klassenüblich im direkten Vergleich bescheiden ausfallen gegen Verbrenner oder Hybrid GLE, Touareg, Q7 und Co.
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Vermutlich keine höheren Anhängelasten weil dann das ganze System volllast standfest aushalten muss.
Es ist halt ein Unterschied ob die 200, 300 oder sonst wieviele KW kurzfristig zum Beschleunigen abgerufen werden oder lange höhere Lasten gefahren werden.
Technisch wäre das ganze sicher zu lösen und hätte Vorteile, wie dauerbremse etc. Aber anhängerbetrieb steht bei den wenigsten auf den vorderen Seiten des Lastenheft, eher auf Seite 251.
Höchstens noch Fahrradträgerhalterung.
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Vermutlich keine höheren Anhängelasten weil dann das ganze System volllast standfest aushalten muss.
Es ist halt ein Unterschied ob die 200, 300 oder sonst wieviele KW kurzfristig zum Beschleunigen abgerufen werden oder lange höhere Lasten gefahren werden.
Jupp. Sieht man dann auch immer schön an den eingetragenen DAUERleistungen im Fahrzeugschein...
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Jupp. Sieht man dann auch immer schön an den eingetragenen DAUERleistungen im Fahrzeugschein...
Steht bei eMobilen die Dauerleistung drin????
Mag ich wissen….. gerne mit Angabe der Systemleistung 😎😎😎
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Steht bei eMobilen die Dauerleistung drin????
Mag ich wissen….. gerne mit Angabe der Systemleistung 😎😎😎
ja, klar.
Hier z.B. von 'nem Model 3:
https://uploads.tff-forum.de/o…b7407369fce11e8a76d29.png
Ok, das ist schon einiges, aber dennoch noch weit entfernt von der Spitzenleistung. (wie hoch die ist, keine Ahnung, kann ja jeder selbst suchen, die Werbung wirbt ja super gern damit..)
Ein paar Jahre vorher... war das noch etwas krasser - ein Model S 85D:
https://uploads.tff-forum.de/o…a6c3438553c3958de9e8.jpeg
Finde ich sowieso ein Unding. Aus versicherungstechnischer Sicht... und überhaupt. Klar, ein Verbrenner hat meinetwegen den Vorteil, dass er die angegebene Leistung "DAUERHAFT" abgeben kann...*
Aber am Ende ist, meiner Meinung nach, ein Elektroantrieb, der meinetwegen 500 kW Spitzenleistung abgeben kann, eben auch für 500 kW "Fahrleistung" gefährlich - ob man die nur 5 s abrufen kann, oder 5 std. lang. In genau dieser Zeit der 500 kW Leistung kann es gefährlich werden.
Auf die Spitze getrieben wird das ja mit den Kleinkrafträdern... Klasse A1 oder so bis 11 kW Leistung.
Gleiches Spiel... da gibts jetzt e-Bikes mit 11 kW... Dauerleistung. Aber in der Spitze können die mal eben 33-35 kW liefern... und befeuern so ein A1-Kleinkraftrad mit 'nem 16-Jährigen in ~ 5 s von 0-100... na denn.
* die Überlegung bringt mich allerdings gerade auf Lachgas/N2O, umgangssprachlich "NOS". Ist eigentlich verboten, da eben leistungssteigernd... aber mit genau der Argumentation könnte man ja auch sagen... DAS kann der Motor eben NICHT dauerhaft ab. Hm... da muss ich mal paar schlaue Leute zu fragen...
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bei dem A4 der letztens hier Thema war ist mir das auch aufgefallen
weiß die genauen Zahlen nicht mehr, kann ja jeder selbst googeln, aber Spitzenleistung war etwas über 400 PS
aber nur wenn der Akku zu 85% voll ist und die Batterie nicht wärmer als glaub 35 Grad waren es
ansonsten nur gedrosselte Leistung, auch so ne Mogelpackung also
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Ich denke, wenn reichlich E Autos unterwegs sind könnte auch ein mobiler Stromerzeuger ( Im Anhänger) eine Geschäftsidee, oder gar von Nöten sein.
Seit dem wir LKW mit LNG und CNG haben die Monovalent sind gibt es auch Fahrbare Tankstellen, die in der Lage sind, havarierte Fahrzeuge an Ort und Stelle nachzutanken. Die neueren Daily sind Bivalent und haben 10 Liter Benzintank. Dann kannst wenigstens mit 100PS zur Tanke eiern und Gas nachfüllen. Dann hat er wieder 40PS mehr.
Es werden mit Sicherheit einige Autos liegen bleiben, weil der Akku leer ist. Da bin ich mir sicher.
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Nun muß ich auch mal wieder meinen Senf dazu abgeben.
@Mani: Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Leitungen zwischen den Straßenlaternen 1,5qmm haben? Da sind mindestens 6qmm drin, bei größeren Längen auch 10qmm. In jedem Mast sind Sicherungen drin. Von da aus gehen die Kabel zu den Leuchten mit 1,5qmm hoch.
Wir bauen bei einem durchschnittlichen Aldi Parkplatz 4qmm ein, bei größeren auch 6qmm.
Der Umbau auf LED spart deutlich mehr Strom. Warum? Weil bei den meisten alten Straßenlaternen Leuchtstoffröhren drin sind. Diese haben eine enorm hohe Blindleistung. Bei einer 58W Leuchtstoffröhre sind es nochmal ca. 160W Blindleistung. Bei LED entfällt diese komplett.
Anders sieht es natürlich bei HQL oder HQI Leuchtmitteln aus.
Die Problematik mit dem Laden kann man beheben, indem z.B. die teure Variante mit Induktionsladung realisiert wird. Sicher, dafür muß dann jede Straße aufgerissen werden. Oder man realisiert es einfach nur auf den Hauptstraßen und Autobahnen.
In Schweden wird mit Stromschienen im Asphalt experimentiert und in Deutschland mit Oberleitung.
Aber es gibt auch eine ganz einfache, kostengünstige Möglichkeit. Wechselakkus. In China werden diese bald eingesetzt. Warum ist hier noch keiner drauf gekommen?
Richtig, weil die Konzerne zusammenarbeiten müssen.
Es gibt also durchaus Lösungen. Es ist aber wie früher bei den Verbrennern auch, man muß die Infrastruktur ausbauen. Und das geht nicht von jetzt auf gleich.
Dann die Sache mit den Wallboxen. 11 KW Wallboxen sind nicht genehmigungspflichtig. Die kann und darf jeder unabhängig vom Netz montieren lassen. Sie sind nur Meldepflichtig.
Genehmigungspflichtig sind nur die Boxen über 11 KW.
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Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Leitungen zwischen den Straßenlaternen 1,5qmm haben? Da sind mindestens 6qmm drin, bei größeren Längen auch 10qmm
vielleicht bei Neubau, aber nicht bei so alten Straßenzügen
aber ich mach dir gerne a Bild wenn ich mal wieder zufällig irgendwo so ein Kabel ausm Boden schaun seh, wenn irgend so a Suffkopf ne Laterne umgefahren hat
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Ob neu oder alt, so einfach mal an jede Laterne ne Wallbox schrauben wird nicht funktionieren. da die Zuleitungen nicht nur für eine Straße, sondern immer für mehrere oder sogar für ne ganze Siedlung sind. Wobei im Winter wärs ganz gut, dann braucht niemand mehr Schneeräumen, weil der Bürgersteig immer schon warm ist.
Wenn das ginge, würden die Städte und Gemeinden keine so großen Ladestationen aufstellen, sondern iwo ne Wallbox drantackern.
Leute denkt halt einfach mal ein wenig nach...
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Mistake
(Mein iPhone kann Links nicht mehr richtig setzen 🤔)
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Wer auch immer das meme erstellt hat... hätte sich mal besser erkundigen sollen:
https://en.wikipedia.org/wiki/…ric_vehicle#Early_history
So wurden als "Massenproduzierte" Wagen davor schon der Studebaker Electric (1902) und Detroit Electric (1907) gefertigt.
Beim Detroit Electric interessant:
The cars were advertised as reliably getting 80 miles (130 km) between battery recharging, although in one test a Detroit Electric ran 211.3 miles (340.1 km) on a single charge. Top speed was only about 20 mph (32 km/h), but this was considered adequate for driving within city or town limits at the time.
Das Bild zeigt im Übrigen 'nen 1920 Rauch & Lang Electric Model C-45 Dual Drive Coach...
edit: https://en.wikipedia.org/wiki/…ved_gasoline_engined_cars
Auch das 'n sehr interessanter Artikel... was in den 1920er Jahren dazu führte, weshalb Elektroautos von Verbrennern verdrängt wurden...
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Nehmen wir halt den hier: Peter Lustig und das Elektroauto (1983) - YouTube
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Wie oft wird das möglich sein, bis die Kraftübertragung Ihren Dienst quittiert - in Form von Wellenbruch oder pulverisierten Antriebsrädern?
Es gibt ja auch Radnabenmotoren. Da sind wenig Teile bis die Kraft an der Rädern anliegt. Aber im allgemeinen sind die Reifen gerade bei elektrischen Nutzfahrzeugen extrem belastet. Die mechanischen Bremsen werden ja erst genutzt wenn die Rekuperation nicht ausreicht das Fahrzeug wie vom Fahrer gefordert zu verzögern. Und gerade bei Stadtbussen wird da schon gut an den Reifen gezerrt, in beide Richtungen.
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Also das mit den Reifen halte ich für Unsinn, wenn ich z.B. 600Nm habe, dann ist es schnurzegal ob die von nem E Motor oder nem Verbrenner kommen, es schieben 600Nm an, fertig
und wenn ich beim LKW den Retarder auf die höchste Stufe stelle, ist das auch nix anderes als wenn der E Motor bremst, die Dinger haben auch bis zu 700 kW Bremsleistung
auch der weiter oben verlinkte Artikel zu den Reifen ist doch nur deshalb interessant weil die E Gurken ja unbedingt doppelt so viel Leistung haben müssen als ihre Vorgänger mit Verbrenner, würden die ned alle so übertreiben würden die Reifen locker reichen
ich hab auch noch nie in nem Bericht über nen Porsche, Lambo, Ferrari usw gelesen das sich da irgendwer Gedanken über die Reifen gemacht hat, da kommen einfach Reifen drauf die der Leistung standhalten und fertig,
bei den E solls auf einmal ein Problem sein??? sorry das ist in meinen Augen Unsinn
wenn ich in nen Kleinwagen wie diesen Zoe ne fette Batterie packe und die Kiste 300 kg schwerer ist als ein Benziner und dann noch 130PS haben muß, kann ich halt keine 145er Teerschneider drauf machen, dann brauch ich halt nen 195er oder 215er Reifen, aber na und? die gibts in Hülle und Fülle, also was soll das Gejammer
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Gibt es eigentlich für die hohen PS-Zahlen vieler E-Autos einen konkreten technischen, praktischen Hintergrund? Oder gilt hier nur der Grundsatz "fetter Elektro-SUV = viel PS"?