Muss mich mit Motorrad verzurren jetzt eh mal allgemein beschäftigen...
Mein Weg: Motorrad mit dem Vorderrad in ne Wippe rein, an den Gabelbrücken beidseitig schräg nach vorn in die Federn gespannt und am Hinterrad (oder Schwinge) niedergezurrt.
Die Wippe ist dabei an meiner Stirnwand verschraubt.
Das in die Federn spannen muss dabei wirklich schon kräftig bis nahe an den Endanschlag erfolgen. Nicht dass die Maschine bei Bodenwellen aufgrund vom Eigengewicht selbst durchfedert und die Spanngurte dann locker werden. Teilweise wird bei Enduros (Sportmaschinen) ein Kantholz zwischen Rad und Steuerrohr geklemmt um dieses Durchfedern zu verhindern.
Wenn das Hinterrad in einer Schiene steht, reicht das niederzurren. Seitliche Bewegung ist ja durch die Schiene verhindert. Ansonsten eben wieder beidseitig schräg nach hinten oder seitlich spannen um eben diese seitliche "Freiheit" einzuschränken".
PS: Auf Fähren in Richtung Lofoten oder Orkney-Inseln (wo häufiger mit schweren Seegang zu rechnen ist) werden Motorräder auf dem Ständer einmal über die Sitzbank verspannt. ARM unter den Ständer ist bei Stahldeck selbstverständlich. Wenn das Motorrad einen Hauptständer hat, war es das schon an der Stelle, bei Seitenständer wird noch der Lenker an den linken Lenkeranschlag gezogen.
Mir persönlich gefällt das nicht, weil die Ständeraufnahmen selten dafür geeignet sind, mehr als das Eigengewicht aufzunehmen.