Beiträge von Amtrack

    Wobei Stützlast bei Pferden vermutlich eh recht schwankend ist oder? Die Viecher bewegen sich ja durchaus im Anhänger.


    Normalerweise sind die mit ner Stange vorne+hinten "eingeklemmt", also eine vor der Brust und eine am Poppes.
    Dazu dann die Trennwand in der Mitte und die gepolsterte Außenwand.

    Sie haben trotzdessen natürlich etwas Bewegungsmöglichkeit, aber bei uns hat das zumindest keine spürbare Auswirkung auf die Stützlast.

    Nennt mir eine saubere technische Begründung.
    Eine sich setzende Feder halte ich für unkritisch, ich werde selbstverständlich das Fahrverhalten im Selbstversuch testen nach Reparatur.


    Würde es so viel ausmachen, dann müsste man *alle* Federn wechseln.

    Denn ob ich nun vorne eine neue und drei alte habe, oder vorne 2 neue und hinten 2 alte - das Fahrverhalten müsste dann so oder so bescheiden sein wenn es solch massive Auswirkungen hätte.

    Zumal die Hinterachse zwecks Spurhalten die wichtigere Achse ist...

    Wie gesagt: die 3 anderen Federn sehen gut aus, und die defekte Feder ist an den Auflagepunkten ebenfalls gut, sie ist weiter oben/mittig gebrochen!

    Bei Stoßdämpfern und Bremsen gehe ich mit, das ist technisch nachvollziehbar.
    Wenn ein Stoßdämpfer "platt" ist, dann ist es auch die andere Seite.


    Bei einer gebrochenen Feder, offensichtlich nicht wegen Rost/Verschleiß, sieht die Sache für mich jedoch anders aus.

    Danke für die Anregungen, sind zur Kenntnis genommen.


    Ich bleibe dabei: eine sich "setzende" Feder ist für mich kein ausreichender Grund, beide Seiten zu wechseln.
    Ich bin anderen technischen Begründungen außer "soll man aber" gegenüber aufgeschlossen.


    Wenn die fahrerseitige Feder denn an der Kontaktstelle gebrochen wäre, wäre ich bei dir.

    Ist sie aber nicht, sie ist an der dritten oder vierten Windung von unten gebrochen.


    32€ hat die Feder gekostet.

    Ob ich da nun 30 oder 60 ausgebe ist unerheblich, mir gehts darum, dass ich die 2-3h Mehrarbeit nicht einsehe, wenn die Beifahrerseite noch optisch perfekt darsteht - die Fahrerseite übrigens auch, abgesehen eben vom Riss.

    Ich kenne das so, dass zumindest Rostschäden sichtbar sind oder die Federn eben knapp nach der ersten Windung brechen, weil sie da aufeinander reiben.

    Ich kann ja beim nächsten Besuch in der Halle mal ein Foto davon machen.

    Mit dem Argument "wie lange macht dann noch die andere" müsste ich alle 3 noch vorhandenen alten Federn ebenfalls tauschen.

    In dem Aufwasch dann gleich die Stoßdämpfer, Domlager, Koppelstangen Stabi usw. usf.


    Zitat von AltesEisen

    Hab vor 14 Tagen einen Motor für mein Patenkind gewechelt.

    War auch 2 Tage ochserei trotz Bühne.

    Hab ich aber auch gerne gemacht für ihn! 8)

    :super:

    Wenn sie es zu schätzen wissen, umso mehr.

    Ich bin mir da noch nicht so sicher, aber das kann am Pubertier liegen. :biggrins:
    Sie weiß, dass sie ein Auto bekommt, eigentlich geht sie von einem Corsa C aus - der Streetka lief mir eben überraschend "dazwischen" und ich empfand den als sehr viel schönere Lösung als den C Corsa (der auch noch hier steht, benötigt ein neues AGR Ventil und die Steuerkette hört man leicht, sollte also gemacht werden) - das ist dann quasi eine (hoffentlich positive) Überraschung, ein individuelles Cabrio anstatt 0815 Kleinwagen Einheitsbrei.


    Will jetzt nicht zu weit ins Private gehen, aber ihre Einstellung ist eher so nach dem Motto "Naja, ein Auto bekomme ich ja eh" weil es kürzlich darum ging, dass ich die Idee ein 600ccm Motorrad mit 17 zu kaufen für....mhhhh... "nicht ideal" halte und sie das Geld dafür lieber für den Unterhalt eines eigenen Autos beisammen halten sollte, zumal sie den Auto Führerschein auch noch nicht hat (aber dabei ist).

    Begleitet fahren dürfte sie ja, wenn eben der Führerschein vorhanden wäre.
    Fand sie doof, sie wollte lieber die 600er :biggrins:

    Muss man bei dem dafür den Tank ausbauen?

    Ich kenne das bei etlichen Herstellern so, dass hinten unter der Rückbank eine Reparaturöffnung ist über die man an die Pumpe kommt.


    Streetka hat keine Rückbank, das ist sowas hier:

    https://de.motor1.com/news/441…a-2003-klassiker-zukunft/


    Du kommst hinter der Verkleidung des kofferraums an die Gummidurchführung des Steckers von innen nach außen, ja.

    Aber wenn du keine Gynäkologenhände und 2 weitere Gelenke im Unterarm hast, dann kannst du dadurch nicht mal den Stecker vom Tank lösen :biggrins:


    Tankausbau geht bei dem aber wirklich einfach.
    Benzinleitung am Benzinfilter ab (der hängt mit am Tank), 4 Schrauben lösen, vorher natürlich Getriebeheber drunterstellen, Unterdruckleitung ab, Benzinrücklaufleitung ab oben am Tank, Stecker ab, 2 Schläuche vom Tankstutzen ab - fertig. :super:


    Zitat von AltesEisen

    Du willst ja nicht nur die eine Feder tauschen oder?

    Eigentlich tauscht man die Paarweise!


    Ich tausche die einzeln. Stoßdämpfer wird nicht getauscht.

    Die ist gebrochen, wirklich verrostet ist sie nicht. :confused:

    Die anderen sehen auch noch sehr gut aus.
    Federn paarweise tauschen halte ich für quatsch, und selbst wenn sich die Fahrerseite dann höher zeigen sollte weil sich die Feder noch "setzt", dann setzt sie sich eben und ist dann wieder gleich hoch.

    Wir reden hier nicht von einem Ringtool oder Highend Fahrwerk :biggrins:


    Einen Bremssattel kann man auch separat tauschen und der ist für die Fahrbalance weitaus wichtiger als eine Feder, welche sich womöglich eventuell noch setzt.

    Deswegen hat der Besitzer das Ding entnervt abgegeben, eben weils es bereits nen Haufen Kohle gekostet hat und dennoch nicht lief.

    Es gibt wirklich fähige Mechaniker/Mechatroniker und Meister - die gibt es wirklich! - aber die gehören echt einer aussterbenden Gattung an.


    Ich selber hab bislang nur eine einzige wirklich fähige Werkstatt gehabt, jedoch wg. Umzug nicht mehr die Möglichkeit dort hin zu gehen.
    Nachdem dann sämtliche weitere Erfahrungen ein "Schlag ins Wasser" waren, habe ich eben selber *alles* anfallende repariert.


    Wollte das nie in dem Umfang (= alles) machen, angefangen hat das früher mal, weil ich mir das Spaßfahrzeug sonst nicht hätte leisten können.

    Waren hauptsächlich Tuningumbauten.

    Mittlerweile war ich das letzte Mal vor etlichen Jahren in der Werkstatt und fahre gut damit.

    Gestern bei meinem Ford Street-Ka (richte ich für die Nichte her) eine neue Benzinpumpe verbaut.

    Der Vorbesitzer hat den Wagen entnervt weggegeben, weil seine Werkstatt den Fehler "bekommt kein Benzin" nicht beheben konnte trotz neuer Pumpeneinheit.


    Hab mich dessen dann angenommen und erst mal mit dem Multimeter alles durchgemessen.

    Spannung liegt an der Sicherung an, Sicherung ist heile, Crashshalter ist "zu", gibt auch auch Spannung nach hinten weiter.

    Also bis zum Stecker, der an den Pumpeneinheitsdeckel geht, liegt Spannung an.

    Schonmal gut so weit.


    Tank ausgebaut, festgestellt, dass die Werkstatt wirklich eine neue Pumpe verbaut hat und direkt an der Pumpe Spannung angelegt (mit separater Batterie und ein paar fliegenden Kabeln zum Testen) - Pumpe geht.

    Oben im Pumpendeckel (wo der Stecker vom Auto draufkommt) ebenfalls Spannung angelegt - Pumpe geht nicht.


    Also im Inneren den "Verbindungsstecker" der an den festen Teil des verpressten "Deckelsteckers" geht geöffnet, nix besonderes gesehen.
    Alle Pins gerade und fest. :/

    Wieder zusammengesteckt: neuer Test -> geht.


    Gefreut, weil ich dachte damit ist es erledigt und Tank eingebaut.

    Geht nicht, kommt kein Sprit :|X(....


    Tank WIEDER raus, Spannung an die Pins im Deckelstecker gegeben, nix...
    Also wieder Pumpeneinheit raus und am Zwischenstecker gewackelt -> geht wieder.
    Mist...Wackler irgendwo in dem verpressten Stecker im Deckel - bei der neuen Pumpeneinheit welche die Werkstatt des Vorbesitzers verbaut hat.

    Keine Ahnung wo und wann die gekauft haben, ergo nix mehr Reklamieren oder Umtauschen.


    Bekommt man auch nicht zerstörungsfrei auf, also die 35€ investiert und selber ne neue Pumpeneinheit gekauft.

    Diese dann gestern eingebaut, bei ausgebautem Tank getestet (geht ;)) und alles wieder verbaut.
    Siehe da, das Auto läuft wonderbra.

    Das der Motor mechanisch grundsätzlich nichts hatte, wusste ich schon direkt nach dem Kauf damals, hatte es kurz mit Bremsenreiniger in den Ansaugschlauch gesprüht laufen lassen.

    Aber ob alles dicht ist und ob Kühlung und co. funktionieren kann man so ja nicht testen.


    Nun noch Wischermotor tauschen und Feder vorne links wechseln (gebrochen).

    Bremsen noch freibremsen oder gleich wechseln.

    Service ist gemacht und der Rest funkioniert bis jetzt soweit, wie es soll, sogar die Leuchtweitenregulierung.


    Sollte ein cooles Erstfahrzeug abgeben für ein junges Mädel. :super:

    Tierfutter bestelle ich auch nur noch.

    Es ist meist günstiger als im Laden und ich erspare mir die Schlepperei - das erledigt dann der Postbote netterweise für mich bis zur Haustür.

    Von da an bekomme ich den Rest selber hin :biggrins:


    Hühnerfutter und Pferdefutter werden aber selbst beim Erzeuger geholt. :super:



    PS: nicht heute aber gestern Abend noch (die Zeit habe ich mir einfach genommen) -> das Boot endlich eingewintert.

    Heißt: Trinkwasserleitungen nochmal gespült und entleert, alle Wasserpumpen mit Frostschutz befüllt (außer Trinkwasserpumpe natürlich), Toilette mit Frostschutz befüllt, Motor mit Frostschutzgemisch laufen lassen bis Thermostat geöffnet hat (und etwas länger damit es sich überall verteilt), Warmwasserboiler leerlaufen lassen.
    Ölwechsel ging leider nicht mit der (Unterdruck)Absaugpumpe. Das Öl war nur handwarm und bei 20w50 reicht das nicht aus, um ausreichend fließfähig für diese Absaugpumpe zu sein.... :o


    Batterien werde ich am Wochenende ausbauen und in den Keller stellen, saubergemacht und leergeräumt ist es bereits sowie alle Schränke + Fenster auf damit nix schimmelt (steht trocken in einer Scheune) dann sollte es das soweit gewesen sein. :super:

    Wollte doch nur wissen ob den jemand kennmt. Ebaywerbung und Paypal hört sich doch erstmal nicht grundsätzlich nach Beschiß an. Sorry kommt nie wieder vor!


    Und vielen Dank an amtrack für die Mühe das rauszusuchen. Den Link kannte ich nicht sonst hätte ich nicht gefragt.


    Leider ist es neue Masche, gut gemachte "Fake Shops" zu erstellen um so Leute zu betuppen.
    Wäre mir letztens *fast* beim Reifenkauf passiert.
    Die Preise sind gut, aber nicht dermaßen gut, dass es schon im Vorfeld nach Beschiss riecht (so war früher die Masche und ist sie noch bei bspw. eBay Kleinanzeigen).


    Deswegen kontrolliere ich mittlerweile vor Bestellung jeden Shop nochmal über die Verbraucherschutzseite.

    Wie du sagst.... die Jugend... schafft es von denen noch einer die angebotene Leistung per linkem und rechtem Fuss auf die Strasse zu bringen? So ganz ohne ESP, ASR und integriertem Klötenwärmer?


    Nicht alle über einen Kamm scheren.

    Der Nachbarsbua macht begleitetes Fahren mit 17 auf einem selbst (na gut, mit Hilfe des Onkels und Papas) aufgebauten Ascona B.

    Und er kann fahren, sowohl 2 als auch 4 Räder (Stoppelfeldrennen). :super:


    Natürlich gibts auch die vorurteilserfüllende Variante - aber die gibts freilich auch bei den alten Säcken oder allem, was altersmäßig zwischen den Extremen liegt.

    Und bei den "Hang on" Allradsystemen (also alle Quereinbaumotoren) immer bedenken, dass im Zweifel die Viskokupplung wegen Überlastung (Hitze) aufgeben kann - meist im unpassendsten Moment :biggrins:

    Und dann fährt man halt mit Frontantrieb weiter oder lässt abkühlen, ist aber doof wenn man dann schon feststeckt.


    Aber ich gehe davon aus, dass du dein Fahrzeug nicht unverhältnismäßig bewegen wirst.


    PS: bei ner nassen Wiese ist mein ML fast gescheitert letztens, hast es ja gelesen :biggrins:

    Wo ist der Haken? Werden die geliefert?

    https://www.verbraucherschutz.…der-fakeshop-erfahrungen/


    Vermutlich Fake Store.


    Zitat aus obigem Link:


    Zitat
    • Die im Impressum angegebene Glueckstore Deutschland GmbH existiert nach unseren Recherchen nicht. Sie ist vermutlich frei erfunden. Sie wissen daher nicht, bei wem Sie einkaufen und wem Sie Ihr Geld senden.
    • Adresse, Vertretungsberechtigte, Registernummer, Umsatzsteuer-ID und der Geschäftsführer im deutschen Teil des Impressums werden missbräuchlich verwendet.
    • Der Server des Webshops steht in den USA oder der Standort soll verschleiert werden.
    • Die angegebene Telefonnummer 0561/99346611 ist nicht vergeben. und passt auch nicht zu Dresden.
    • Sie können nur per Vorkasse via Überweisung. Damit übernehmen Sie das vollständige Risiko.
    • Beworbene Zahlungsarten stehen an der virtuellen Kasse nicht zur Verfügung.
    • Der Bestellprozess entspricht nicht den deutschen Rechtsnormen.
    • Auf der Webseite sind Fehler zu finden, die sonst nur Fakeshops passieren.

    Und ich wage zu behaupten dass sich auch keiner einen Pickup fürs 1/4 Meilen Rennen zulegt


    Ich belasse das Thema jetzt, weil OT und wir zurück sollten zum Ursprung.

    Aber ich möchte gerne noch ein Video posten, quasi ein Youtube Klassiker :biggrins:


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    Der ML ist tatsächlich *sehr* viel geländetauglicher als gemeinhin angenommen.

    Im Offroadpark bin ich überall dorthin gekommen, wo die Profis mit Wrangler, Jimny, Niva und co. (alle umgebaut) auch hinkamen - nur durchs Wasserloch wollte ich nicht. :biggrins:

    Bei mir hats halt länger gedauert und ich musste mehr kämpfen.


    ABER: es ging.


    In der Wiese wars einfach nur doof, dass er sich hinten sofort eingegraben/den Untergrund in Matsch verwandelt hat X/

    Nach dem, was ich hier: https://www.mercedes-seite.de/…eb-4matic/2/#.X37X8-3gqUk
    so lese, ist das aber auch irgendwie kein Wunder (entscheidende Stelle von mir unterstrichen).


    Zitat

    Ihr Debüt feiert die 4MATIC im Jahr 1987 in der Baureihe W124. Von der E-Klasse der Baureihe 210 an kommt ab 1997 zusätzlich das Elektronische Traktions-System 4ETS zum Einsatz, das die Funktion von Differenzialsperren übernimmt und für ein noch besseres Vorankommen auf schlechtem Untergrund sorgt. 4ETS ist in das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® integriert, dessen Regelung speziell an den Allradantrieb angepasst ist. Verlieren eines oder mehrere Räder auf rutschigem Untergrund die Traktion, bremst 4ETS die durchdrehenden Räder automatisch und individuell mit kurzen Impulsen und erhöht im gleichen Maße das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion. Dieser automatische Bremseingriff kann die Wirkung von bis zu drei Differenzialsperren simulieren. In der Baureihe 210 wird die Technik deutlich weiterentwickelt. Die neue 4MATIC besteht aus einem permanenten Allradantrieb mit einem einstufigen Verteilergetriebe, das für eine Kraft-verteilung von 35:65 sorgt.

    1/3 vorne 2/3 hinten ist in so einer Situation wie bei mir nicht ideal.
    Und ganz ehrlich: die 4ETS Regeleingriffe sind brutal, du musst wirklich stark Gas geben, die Räder um 2-5 Sekunden spulen lassen und dann erst bremst die jeweils spulenden Räder brutal runter.

    In Ingolstadt hat das erstaunlich gut funktioniert, aber da hats auch nichts gemacht wenn man mehrere Sekunden lang drehend auf der Stelle stand und sich dann Stück für Stück weitergewühlt hat.


    In ner Wiese die man möglichst wenig kaputt machen möchte ist das nicht so toll :biggrins:

    Zumal er in meinem Fall halt nur hinten gespult hat, da war von "kann die Wirkung von bis zu drei Differenzialsperren simulieren" nix zu merken - und ich habs wirklich versucht.



    EDIT: habe gerade in meinem Link noch weitergelesen, da gibts noch nen Abschnitt über den W163:


    Zitat

    Mercedes-Benz staret 1997 eine erste große Modelloffensive: Das Unternehmen kommt mit der M-Klasse (Baureihe W163) auf den Markt. Das Sport Utility Vehicle (SUV) ist generell mit dem Allradantrieb 4MATIC ausgestattet. Der Antriebsstrang ist von vornherein für permanenten Allradantrieb konzipiert. Ein Verteilergetriebe mit integriertem Zentraldifferenzial bringt die Antriebskraft im Verhältnis von 50:50 auf die Vorder- und die Hinterachse. Wie schon bei anderen 4MATIC-Fahrzeugen von Mercedes-Benz ersetzt in der M-Klasse das 4ETS die Differenzialsperren. Ein Anti-Blockier-System gehört zur Grundausstattung, es ist speziell für den Geländeeinsatz ausgelegt und verhindert ab einer Geschwindigkeit von 8 km/h das Blockieren der Räder, unabhängig von der Bodenbeschaffenheit. Ist die Geländeuntersetzung aktiviert (Reduktion um 2,64), verkürzt ein spezielles Programm für Geschwindigkeiten von höchstens 30 km/h auf losem Untergrund den Bremsweg.

    So wie sich das liest, handelt es sich um eine feste 50/50 Verteilung - demnach hätte er eigentlich vorne drehen MÜSSEN.


    Muss mich mal schlau machen, ob das VTG Verschleiß unterliegt.
    Soweit ich weiß arbeitet da aber nur ne Kette.



    EDIT2: hat mir keine Ruhe gelassen.
    Bei Wikipedia gibts ne schöne 4matic/4ETS Liste: https://de.wikipedia.org/wiki/4MATIC#Restliche_Modelle


    Und da steht eindeutig:

    Zitat

    Das Konzept des permanenten Allradantriebs mit drei offenen Differentialen und elektronischer Traktionsregelung wurde auch in allen nachfolgenden allradgetriebenen Modellen angewendet.


    Also doch genau so, wie ich mir das gedacht habe. :super:

    Dann hätte Handbremse verwenden durchaus was bringen können und auch nichts kaputt machen können.

    Jetzt hab ich doch glatt Lust, nachher nochmal da reinzufahren :biggrins: unser Verpächter vierteilt mich aber, wenn ich das mache :whistling:

    Nicht heute, aber gestern Abend.
    Da hätte ich mich doch fast an den Fischweihern festgefahren mit dem ML.


    Man fährt in eine (eigentlich immerfeuchte) Senke zu den Weihern.
    Da wir Fische rausgeholt haben und Netze sowie Futter dabei hatten, habe ich "unten" geparkt weil die Schlepperei nervig ist.


    Mir war natürlich bewusst, dass es ausgiebig geregnet hatte und alles durchweicht ist.
    Mir war aber auch bewusst, dass 10cm lehmiger Schlamm im Offroadpark in Ingolstadt für den ML kein nennenswertes Problem dargestellt haben - also frohen Mutes voran und rein in den Dreck. :biggrins:



    Beim Wegfahren dann die böse Überraschung: der ML bewegt sich gerademal 2m vor und zurück, bleibt dann stecken/dreht durch.
    Egal ob mit Untersetzung oder ohne, mit ESP oder ohne und viel Schwung oder ganz wenig Gas - auch Versuche aus der Spur rauszukommen nach rechts oder links schlugen fehl.

    Habe es ein paar Mal probiert wie man hier sieht (ja, ich weiß das die Kennzeichenbeleuchtung rechts defekt ist):


    IMG_20201007_182118bearbeitet.jpg

    Kurz überlegt warum es nicht geht, die Vorderachse steht ja schließlich auf "haftendem" (mehr oder weniger) Grund:


    IMG_20201007_182140.jpg


    Und dann direkt darauf gekommen warum es nicht geht.
    Wie man sieht hat der ML nur hinten durchgedreht, vorne jedoch nicht.
    Das liegt nicht daran, dass der (permanente) Allrad defekt ist, sondern das der W163 kein sperrbares Mitteldifferential hat und somit 100% der Kraft zu der Achse geht, die weniger Grip hat - in dem Fall halt hinten.


    An den Achsen selber (ebenfalls ohne Sperren) regelt das 4ETS Allradsystem in sofern, als dass Sperren "simuliert" werden über Bremseingriffe und das jeweils entlastete Rad per Betriebsbremse gezielt abbremst um die Kraft zum anderen Rad umzuleiten.
    Hilft halt nix, wenn vorne nichts ankommt.


    Im Offroadpark war es viel, VIEL schlammiger, da gings ohne Probleme. Kämpfend, aber es ging.


    IMG_20200105_114514.jpg


    Ok, da hatte ich auch Winterreifen drauf - aber in Lehm und Schlamm setzt sich das eh alles sofort zu.


    Der entscheidende Unterschied war: im Offroadpark war *alles* schlammig, also haben alle Räder irgendwie ein bisschen gedreht und irgendeines hat immer ein bisschen Grip aufbauen können.


    Am Weiher stand eine Achse "fest" und die andere im Schlamm, was eben zu der kuriosen Situation geführt hat, dass er trotz Permanentallrad nur hinten durchgedreht hat.

    Evtl. hätte es geholfen, wenn ich während des Gas gebens die Handbremse angezogen hätte - aber ich wollte keinen Bruch im Diff oder Verteilergetriebe riskieren.

    Luftdruck hätte ich auch noch absenken können (war auch noch auf Anhängerbetrieb, also recht hoch).


    Aber da ich an den Weihern noch Waschbetonplatten liegen habe, habe ich einfach 2 von denen vor die Hinterräder gelegt und schwupp war ich draußen.


    Fazit: an den Weihern etwas weiter vorne parken oder gescheite Bereifung draufmachen und im kommenden Winter niemals mit einer Achse auf ner Eisplatte und der anderen auf geräumtem Geläuf stehen bleiben :biggrins:


    Auto ist etwas eingesaut, aber es ist ein Arbeitsgerät - passt scho.


    IMG_20201007_182558.jpg