Ich stimme Mario in vielem zu, frage aber trotzdem mal zwei Schritte zurück:
Was verstehst du unter "größere Strecke" und was unter "viel Grüngut" ? Das sind eigentlich zwei völlig widersprüchliche Anwendungsbereiche für einen Anhänger! Für "größere Strecken" nimmt man tendenziell eher was mit möglichst wenig Eigengewicht bei entsprechender Größe, für "viel Grüngut" ist das Eigengewicht fast egal, weil man eh nur im Nahbereich unterwegs ist. Denn keiner bringt sein Grünzeug in ne 100km entfernte Deponie oder holt Brennholz aus 200km Entfernung.
Meiner Meinung nach gibt es für privat eigentlich nur wenige Anwendungen für nen Kipper, insbesondere für nen Tandemkipper. Gartenbauer, Mini-Baggerunternehmen, Trockenbauer, usw., da seh ich es ja ein, aber für den "normalen" Privatbereich? Eher net.
Und wenn deine Familie so groß ist, bzw. ihr so viele Häuser, Grundstücke, Renovierungsarbeiten und Möbeltransporte habt, dann sollten doch eigentlich auch zwei Anhänger kein Problem sein, jeder für sein Spezialgebiet!
Außerdem sind Laubgitter ne sehr komische Modeerscheinung, die weder für Brennholz, noch für Grüngut und erst recht nicht für Bauschutt geeignet sind. Wenn du 5 Hektar Parkanwesen hast und jede Woche 4 Fußballfelder Rasen mähen musst und im Herbst 50 Fuhren Blätter abfahren musst, okay. Aber für "normale" Gärten mit bisschen Wiese und bisschen Strauchzeug ist Gitter kontraproduktiv, weil das Strauchzeug immer im Gitter hängen bleibt. Ich fahr selbst seit 18 Jahren Grünzeug mim einfachen Tieflader-Kastenanhänger weg, ich hab ne Harke und ne Heugabel, das reicht mir. Fahr rückwärts an die Abladestelle, mach die Bordwand auf, lass ne Harke von oben in mein Grünzeug fallen und zieh damit schonmal nen Großteil vom Anhänger, bevor der Kipper neben mir überhaupt nur annähernd hochgepumpt ist (egal, ob manuell oder mit e-Pumpe). Oft genug hab ich sogar meine Heugabel oder meine Harke noch an den Laubgitter-Kipper neben mir verliehen, weil das Zeug im Gitter hing und nicht runterging.