Sicher unterwegs mit dem Anhänger

  • Ich will in diesem Tread alle Tipps zusammenstellen, um sicher mit dem Anhänger unterwegs zu sein.
    Ich denke dies hilft vor allem auch den Anhängeranfängern.


    Korrektur und weitere Tipps sind erwünscht. Jeder der Ideen und Tipps dafür hat soll es hier reinschreiben.


    Meine Tipps.


    Ein Anhänger sollte nie überladen werden, auch darf der Anhänger nicht schwerer sein als, das Auto ziehen darf.
    Beim Beladen sollte darauf geachtet werden das die maximal zulässige Stützlasst von Anhänger oder Auto erreicht wird. Die jeweils niedrigere maximale Stützlast ist auschlaggebend.
    Beispiel: Der Anhänger hat eine maximale Stützlast von 100kg, das Auto hat eine maximale Stützlast von 75kg, so darf die Stützlast die 75kg nicht überschreiten.
    Das Ausnutzen der Stützlast ist notwendig damit der Anhänger sauber hinterherläuft. Dadurch kann die Gefahr das der Anhänger ins schlingern gerät, reduziert werden.


    Wichtig ist auch das der Reifendruck an die Zuladung angepasst wird. Hier gilt die Regel: lieber etwas mehr Luftdruck als zu wenig.


    Während des fahren sollte der Anhänger ständig beobachtet werden.
    Sollte der Anhänger doch in schlingern geraten, dann hilft es kurz und kräftig zu bremsen und direkt danach wieder aufs Gas zu gehen. Soweit mein Fahrschulwissen. Ich persönlich war noch nicht in der Situation.


    Das rückwärts um die Ecke, Rangieren ist nicht so schwer wie es sich manche vorstellen.
    Ich habe mir beim Rangieren um die Ecke, eine kleine Eselsbrücke gemacht.
    Wenn man das Lenkrad unten festhält so kann man mit der Hand in die Richtung drehen wo der Anhänger hinsoll. Hat der Anhänger den richtigen Knickwinkel erreicht folgt man einfach nur mit dem Auto den Anhänger. Lasst euch dabei ruhig Zeit. Mit der Übung wird man auch schneller.


    Rückwärts fahren allgemein ist auch einfacher als gedacht.
    Während man rückwärts Fährt beobachtet man den Anhänger in beiden Rückspiegel. Man lenkt das Auto nur in die Richtung wo der Anhänger mehr im Rückspiegel zu sehen ist.


    Beim Rückwärtsfahren rate ich dazu eine Sicherungsperson hinten hinzustellen, diese Person soll nur vor einer Kollision warnen.
    Wenn die Sicherungsperson den Fahrer sieht dann sieht der Fahrer auch die Sicherungsperson. Hinter dem Anhänger zu stehen ist gefährlich und sollte unterlassen werden.


    Soweit mein Einstieg.

    Gruß Wim


    Mein Anhänger
    Eduard P3 Maße: 2,60m*1,50m, 1500kg zgG, Bj 07.2016

  • Mein Tipp bzgl. Rückwärtsfahren: Entweder nach Spiegel oder über die Schulter. Aber nicht wechseln! Dann ändert sich nämlich die Richtung. Wer das noch nicht so raus hat sollte sich daher entscheiden wie er Rückwärts fahren möchte und das dann auch beibehalten.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Beim Rangieren von kleinen / niedrigen Anhängern (die man in Rückspiegel nicht sieht) kann man zwei Brocken Dachlatte in die hinteren Eckrungen stecken.
    Beim Rangieren: Fenster runterkurbeln, dann klappt die Kommunikation mit dem Einweiser auch verbal.
    Vor Fahrtantritt und nach jedem (auch kurzen) Halt: ein Kontrollgang um das Gespann.


    Das große Feld der LaSi vorschriftsmäßig beackern ...


    Gruss georg123

  • Guter Thread, tolle Idee:super:


    Vielleicht macht sich ja einer der Mods ab und an mal die Mühe, die guten Tipps aus den Beiträgen rauszufiltern und in den Ursprungsbeitrag reinzukopieren, dann hat man alles beisammen.


    Zu Rückwärtsfahren habe ich auch noch einen Anfängertipp: Üben, üben, üben


    Wenn man einen kleinen Anhänger hat, kann man prima diese kleinen Deutschlandfähnchen für die Autoscheiben anbringen, dann sieht man ihn früher und kann eher reagieren.
    Dann sucht man sich einen leeren Parkplatz und baut sich eine "Straße" mit Kurve auf. Zum Beispiel aus Kunststoffwasserflaschen.
    Anfangs wird man wohl einige davon umstoßen, aber das ist Teil des Lerneffektes.


    Das mag für Aussenstehende ziemlich ulkig aussehen, aber man lernt schnell, mit dem Anhänger rückwärts richtig umzugehen.


    Und mal ehrlich: Lieber auf dem Parkplatz eine Stunde den Hampelmann geben, als sich im Baumarkt-Drive-In oder dem Wertstoffhof hoffnungslos zu verkeilen, auszusteigen, abzukuppeln, den Anhänger in die richtige Richtung zu drehen, wieder anzukuppeln und weiterzufahren. Am besten noch während der Stoßzeiten, wo zahllose andere Gespanntreiber dadurch aufgehalten werden...


    Beim Bund wird man bei der LKW-Ausbildung dazu getrimmt, den Zug eine bestimmte Strecke gestreckt gerade rückwärts zu ziehen. Unser Fahrprüfer bestand allerdings darauf, dass der Anhänger um mindestens einen Meter ausbrechen sollte, um den Zug dann wieder einzufangen und gerade an die Linie zu stellen. In den 15 Minuten habe ich mehr gelernt als in den 6 Wochen Ausbildung zuvor...

    LG,


    Thorsten

  • Hier sind wieder mal einige Dinge genannt, da graust es mir.
    Ich denke mal, wer sich hier angemeldet und einige sinnvolle Beiträge geschrieben hat, der weiß auch wie man mit einem Anhänger umgeht.
    Laien sollten dann lieber ein Fahrsicherheitstraining (mit Anhänger) bei anerkannten Institutionen absolvieren.
    Ich könnte natürlich (wie auch einige Andere) mehr oder weniger wertvolle Hinweise geben. Aber was nützt dies, wenn der Fahrzeugführer keine Praxis oder gar Angst oder noch schlimmer falsch geladen und/oder schlecht/falsch verzurrt/gesichert hat.

  • @andre ich hatte 10 Jahre keinen Anhänger gefahren. Ja ich habe den BE gemacht.
    So einen eigenen Anhänger habe ich noch nicht.
    Fahre aber mittlerweile Regelmäßig Anhänger. Nein ich habe nicht jede Fahrt hier aufgeführt.


    Rate mal was ich bevor ich wieder gefahren bin gemacht habe?


    Ich habe YouTube geschaut, habe im Internet mir Tipps geholt. Bin dadurch auch bei euch gelandet.


    Fahrsicherheitstraining mit einem Leihanhänger? Geht nicht weil vom Verleiher meist nicht erlaubt.


    Eigener Anhänger geplant aber noch nicht gekauft.


    Dann schau doch mal bei dir. Du hast auch mal mit einem Anhänger angefangen und warst leidige Anfänger.
    Dies war jeder mal. Jeder hier im Forum hat irgendwann mal angefangen.
    Aber bestimmt nur die wenigsten mit einem Fahrsicherheitstraining.


    Dich grausen manche Antworten? Dann sag dies nicht nur, sondern stell das richtig.


    Ladung habe ich angesprochen. Der Tread ist aber noch im Aufbau.


    Also du bist an der Reihe.

    Gruß Wim


    Mein Anhänger
    Eduard P3 Maße: 2,60m*1,50m, 1500kg zgG, Bj 07.2016

  • Hier sind wieder mal einige Dinge genannt, da graust es mir.
    Ich denke mal, wer sich hier angemeldet und einige sinnvolle Beiträge geschrieben hat, der weiß auch wie man mit einem Anhänger umgeht.
    Laien sollten dann lieber ein Fahrsicherheitstraining (mit Anhänger) bei anerkannten Institutionen absolvieren.
    Ich könnte natürlich (wie auch einige Andere) mehr oder weniger wertvolle Hinweise geben. Aber was nützt dies, wenn der Fahrzeugführer keine Praxis oder gar Angst oder noch schlimmer falsch geladen und/oder schlecht/falsch verzurrt/gesichert hat.

    André, irgendwie hörste Dich gerade an wie der_markus.
    Habt Ihr die Accounts getauscht? :confused:


    Gruss georg123

  • Während des fahren sollte der Anhänger ständig beobachtet werden.
    Sollte der Anhänger doch in schlingern geraten, dann hilft es kurz und kräftig zu bremsen und direkt danach wieder aufs Gas zu gehen. Soweit mein Fahrschulwissen. Ich persönlich war noch nicht in der Situation.


    Jo passt so. Kann ich genau beurteilen... :pfeif:;)
    Oder mit anderen Worten: So und NUR SO! Nix mit Gas geben oder andere Experimente...

  • Beim Rangieren von kleinen / niedrigen Anhängern (die man in Rückspiegel nicht sieht) kann man zwei Brocken Dachlatte in die hinteren Eckrungen stecken.


    Als ich den Anhänger am großen Auto nicht mehr sah hab ich Heckstützen angebaut. ;)


    Zitat

    Beim Rangieren: Fenster runterkurbeln, dann klappt die Kommunikation mit dem Einweiser auch verbal.


    Noch besser: Vorher die Handzeichen besprechen, dann klappt die Kommunikation auch nonverbal.


    Zitat von Stone

    Sollte der Anhänger doch in schlingern geraten,


    Besser ist natürlich schon im Vorfeld das Risiko zu minimieren.
    Taugliche Gespannkombination, angepasste Geschwindigkeit, Stützlast und Ladungsverteilung. Auch im Zugfahrzeug(!).



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • André, irgendwie hörste Dich gerade an wie der_markus.
    Habt Ihr die Accounts getauscht? :confused:


    Gruss georg123


    Um Gottes Willen - bloß nicht!


    OK - waren wahrscheinlich meine Worte zu ´Hart´ (soll nicht wieder vorkommen) :o.


    Zum Einzelnen:


    "Das Ausnutzen der Stützlast ist notwendig damit der Anhänger sauber hinterherläuft. Dadurch kann die Gefahr das der Anhänger ins schlingern gerät, reduziert werden."
    Meistens steht dabei, dass eine Mindeststützlast von 4 % des tatsächlichen Gesamtgewichts des Anhängers ausreicht, sie brauch aber 25 kg nicht zu überschreiten. Ich persönlich bin auch schon mit negativer Stützlast gefahren und habe den Anhänger nicht zum Schlingern gebracht. Wer mit Anhänger fährt, der sollte das nie vergessen.


    "Während des fahren sollte der Anhänger ständig beobachtet werden.
    Sollte der Anhänger doch in schlingern geraten, dann hilft es kurz und kräftig zu bremsen und direkt danach wieder aufs Gas zu gehen."
    Wäre mir viel zu viel Anstrengung. Ordentlich sichern, angepasste Fahrweise und bei Unebenheiten, Kurven o.ä. den Blick riskieren. Auf der Autobahn würde mich das ständige Beobachten nerven.
    Kurz und kräftig Bremsen ist manchmal hilfreich, jedoch den wichtigen Zusatz nicht vergessen, dass der fließende Verkehr (besonders hinter einem) vorab zu kontrollieren ist. Außerdem, kommt auf die Ladung an, kann das ganz schön ins Auge gehen.


    "Man lenkt das Auto nur in die Richtung wo der Anhänger mehr im Rückspiegel zu sehen ist."
    Kommt darauf an wo man hin will. Wenn ich so fahre, dann wäre meine Toreinfahrt jedes Mal verbeult (incl. Anhänger).


    "Beim Rückwärtsfahren rate ich dazu eine Sicherungsperson hinten hinzustellen, diese Person soll nur vor einer Kollision warnen."
    Also muss ich mir das so vorstellen; "Achtung, du fährst jetzt dagegen" Ein Einweiser wäre das bessere Wort. Muss ja nicht so schwungvoll sein.
    Dazu der übernächste Satz: "Hinter dem Anhänger zu stehen ist gefährlich und sollte unterlassen werden."


    "Wenn die Sicherungsperson den Fahrer sieht dann sieht der Fahrer auch die Sicherungsperson."
    Schonmal was vom ´toten Winkel´gehört?
    Daraus schließe ich; Fahren alleine mit Anhänger, ohne Sicherungsperson, also unmöglich. Beim LKW ist es was anderes, aber darum geht es hier im ´Freizeit´-Forum nicht.



    Deshalb schrieb ich auch, dass jeder seine eigene Meinung(Erfahrung) hat und wirklich dem Instruktor bei einem Fahrsicherheitstraining zuhören sollte.


    Für besonders Wichtig halte ich was Georg123 schrieb; Ab und zu mal anhalten und einen Blick um den Anhänger riskieren und auch mal ´anfassen´.


    So genug der ´Oberlehrerworte´ - muss jetzt frühstücken, sonst gibts Ärger mit der Regierung :evil: --- :biggrins:.


    Und Stone :sorry: - :anstoss:.

  • "Wenn die Sicherungsperson den Fahrer sieht dann sieht der Fahrer auch die Sicherungsperson."
    Schonmal was vom ´toten Winkel´gehört?


    Ich glaub ich versteh was dich stört und möchte die Aussage daher um ein paar Worte ergänzen:


    Wenn die Sicherungsperson das Gesicht des Fahrers sieht (z.B. über Rückspiegel) dann sieht der Fahrer auch die Sicherungsperson.


    Zu dem Thema fällt mir noch was ein: Man bestimmt immer nur einen Einweiser. Andere anwesende Personen sollten sich raushalten (außer vielleicht einem klaren "Stop!"), sowas stiftet eher Verwirrung als das es hilft.



    Zur negativen Stützlast: da kann man auch mal schnell in einem Baumarkt flitzen und ein paar Sack "irgendwas" mitnehmen.
    Man läuft ja nicht nur Gefahr das sich das Gespann aufschaukelt, im Falle einer Notbremsung sieht man auch ziemlich alt aus wenn der Anhänger die Hinterachse des Zugfahrzeugs anhebt.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Das mit dem forschen Bremsen, wenn der Anhänger ins Schlingern kommt kenne ich nur von gebremsten Anhängern. Gilt das auch für ungebremste? Ich denke nicht, weil dann der Anhänger das Auto beim Bremsen einfach quer schiebt und sich das Gespann nicht wie beim gebremsten Anhänger stabilisiert, oder?


    Was mir am "Müllmann-Video" nicht gefällt ist, dass der Einweiser beim Einweisen um die Ecke rückwärts geht. Beim Bund haben wir gelernt: Such dir einen Platz, wo sich Einweiser und Fahrer sehen können. Gehe als Einweiser KEINEN Schritt rückwärts! DU als Einweiser siehst nicht, WO DU hingehst. Entweder stolperst du über ein Hindernis oder du bist plötzlich im fließenden Verkehr ohne dass DU darauf achtest. Weise den Fahrer so weit ein, wie du es von deiner Position aus kannst. Wenn du es von deiner Position aus nicht mehr kannst, lasse den Fahrer ANHALTEN! Suche dir den nächsten geeigneten Standpunkt und weise den Fahrer weiter ein, ohne dass du rückwärts gehen musst! Vorwärts gehen (beim Bund vom einem Panzer) ist durchaus erlaubt, denn dort geht der Einweiser vorwärts vor dem Fahrzeug und der Fahrer folgt nur dem Einweiser, der ohne das folgende Fahrzeug im Blick zu haben, den Weg für den Folgenden erkundet und in kritischen Situationen (Engstellen oder dergl.) Blickkontakt mit dem Fahrer sucht.


    Brösel


    PS. Diese Liste trifft es ganz gut, was ich bei der Bundeswehr gelernt habe. http://www.code-knacker.de/handsignale.htm

  • Guter Thread, für viele ein paar gute Tipps dabei! Es ist zwar alles logisch, aber naja, mit der Logik haben es viele Leute heutzutage ja nicht mehr so.. was man manchmal so durch die Gegend gondeln sieht (Stichwort "schlecht gesicherte Ladung"), ist echt "witzig"

  • Jo passt so. Kann ich genau beurteilen... :pfeif:;)
    Oder mit anderen Worten: So und NUR SO! Nix mit Gas geben oder andere Experimente...


    Wenn man ganz abgeklärt ist macht man's genau umgekehrt wie die Mönche von Santiago mit ihrem Weihrauchpendel: In den Momenten des Durchpendelns gibt man exakt mehrere kurze Bremsstöße hintereinander.
    Nachher direkt wieder Gas geben würde ich nicht, erstmal rollen und komplett beruhigen lassen, erst dann wieder vorsichtig aufs Gas.
    Die falsche Methode mit Vollgas "das Gespann strecken" steckt komischerweise immer noch in den Köpfen vieler älterer Fahrer, keine Ahnung warum.

    Stema AN 750-13 mit Hochplane - EZ 06/2006

    Tema(red) Carplatform 4021S - EZ 04/2018

    195er Zehnzöller Ballönchen Fan :)

  • Ich habe es gestern einfach mal ausprobiert, links raus um am LKW vorbei zu kommen (bergab), nach dem Spurwechsel wollte er sich nicht mehr beruhigen. Erst bin ich vom Gas, was nicht geholfen hat, dann also kurz aber beherzt in die Bremse und alles war wieder gut :)
    Die Bremsung irgendwie zu "timen" habe ich gar nicht versucht, glaube auch nicht dass das geklappt hätte.


    Dem bösen Hupen meines Hintermanns zufolge, als er mich dann überholt hat, kann das von außen noch gar nicht so schlimm ausgesehen haben; mir ging aber schon ein bisschen der Stift.


    Komischerweise sind wir schon 300 km so gefahren, nach dieser ersten Aktion wollte er dann die 110 km/h laut Tacho nur noch widerwillig laufen und meine bessere Hälfte musste ihn dann noch das eine oder andere mal einbremsen :confused:

  • Die Bremsung irgendwie zu "timen" habe ich gar nicht versucht, glaube auch nicht dass das geklappt hätte.


    Hat auch keine Priorität, ist nur besonders elegant und professionell.:keinproblem:
    Im ganz ungünstigen Fall wenn man genau im Maximalausschlag zu stark drauflatscht kann man aber einknicken.

    Stema AN 750-13 mit Hochplane - EZ 06/2006

    Tema(red) Carplatform 4021S - EZ 04/2018

    195er Zehnzöller Ballönchen Fan :)

  • Sorry wenn es etwas länger gedauert hat bis ich dieses Thema weiterführe.


    Heute möchte ich was um das sichere Laden schreiben.


    1. Formschlüssiges Laden ist wenn möglich immer vorzuziehen. Die Ladung ist am besten so zu verstauen das sie an Bordwände anliegen und sich gegenseitig Fixieren. ACHTUNG: Formschlüssiges Laden entbindet einen nicht, aus der Pflicht, die Ladung, bei Bedarf, zusätzliche mit Spanngurten nieder zu zurren.


    2. Die Last ist so auf dem Anhänger zu verteilen das die maximale Stützlast möglichst erreicht wird.


    3. Große oder hohe Gegenstände sind möglichst Flach, bzw. liegend zu Transportieren. Wenn die Ladung in die höhe wächst, beeinträchtigt es das Fahrverhalten des Anhängers und ist meist schwieriger zu sichern.


    4. Sollte es dennoch nötig sein das, die Ladung hochgestapelt wird, so ist drauf zu achten das die schweren Teile ganz nach unten gelegt wird.


    5. Die Ladungssicherungssysteme müssen nach der Art der Ladung ausgesucht werden.

    Gruß Wim


    Mein Anhänger
    Eduard P3 Maße: 2,60m*1,50m, 1500kg zgG, Bj 07.2016

  • Also den Thread finde ich gut und spannend. Warum er nicht weitergeführt worden ist?

    Ein sehr wichtiges Thema!!

    Auch das Video von der Müllabfuhr HH ist gut gemacht.

    Es zeigt, wie wichtig es ist, das Fahrer und Einweiser die gleiche Sprache sprechen.

    Und wenn man ehrlich ist, und einen Einweiser mal genutzt hat, wer hat sich vorher mit dem abgesprochen? :/

    Ich denke die Wenigsten......

  • ich brauch selten nen Einweiser, und wenn dann soll der nur aufpassen das ich nicht anfahr,


    ich brauch kein der mir unsinnige Zeichen gibt wo ich hinfahren soll, lenken kann ich selber


    ich brauch den wenn dann nur dazu das ich eben nirgends ansteh



    und wenns wie bei uns auf der Messe oft auf mm geht ob man vorbei kommt oder nicht


    dann such ich mir meinen Einweiser gut aus, weil die wenigsten können das wirklich


    ein guter Einweiser weiß auch ohne das ich ihm was sage wo ich hin will und auf was er achten muß


    und der sagt auch nichts solange es nicht nötig ist, erst wenns sein muß dann gibt er Zeichen,


    IMG-20180313-WA0008.jpg


    ansonsten ist er stiller Beobachter


    IMG-20180313-WA0005.jpg


    und bei tonnenschweren Maschinen, muß ich mich auf den 100%ig verlassen können