Qek Junior eigenbau Fahrgestell mit Motorrad auf Deichsel

  • Hallo in die Runde,

    ich bin Andreas neu hier bei euch im Forum und habe eine kleine Idee im Kopf.

    Mich interessiert was ihr davon haltet.


    Ich Besitze einen Qek Junior DDR Wohnwagen, fahre ab und an mal zu Endurorennen.


    Problem beim Qek:

    Im Qek darf ich nicht viel zuladen das heißt ich habe mein Motorrad und das vom kleinen +alle Sachen und was noch so mitgeschleppt werden muss

    vorne in meinem VW T4 Bus.

    Zusätzlich wären wir manchmal 4 Personen im Auto.

    Also alles ziemlich vollgestopft und nicht schön.


    Idee:

    Meine Idee wäre einen neuen Reckteckigen Rahmen zu schweißen auf dem der Qek passt, den Rahmen richtung Pkw hin gleich länger zu machen

    das mein Motorrad mit drauf passt.


    Neue stärkere gebremste Achse drunter und Zugholme.. Angeschraubt. ( Oder Zugholme gleiches Material wie Rahmen Geschweißt und Auflaufeinrichtung abgeschraubt wenn so erlaubt?)


    Vorteile dadurch:

    Platz im Auto

    Im Qek kann zugeladen werden

    Qek kommt höher durch neue Achse und Rahmen und ist gebremst


    Eventuelle Probleme:


    STÜTZLAST ? Kann die jemand von euch in etwa anhand meiner Skizze berechnen?

    Sicherlich wird sie zu hoch sein, dabei dachte ich daran Kanister und schwerere sachen im Ende des Qek hinter der Achse zu platzieren.


    Kosten Abnahme usw. bei Dekra ?


    Gute Anbieter Seiten von Achsen usw. ? Dämper sollten mit verbaut werden


    Was meint ihr zu meiner Idee?

    Gruß Andreasqek motorrad.jpg

  • Hi,


    um die Stützlast gescheit zu berechnen, reichen die Angaben nicht. Die 100 kg Last 2,86 m vom Drehpunkt (Achse) bringen Dir an der Kupplung (1 Meter weiter) ca. 76 kg weitere Last.
    Ich kenne den Rahmen von dem Wohnwagen nicht, ob da einfach nur eine andere Achse reicht wage ich zu bezweifeln, da Du bei hohen Lasten vorne (Bike) und hinten (Gegengewicht) natürlich große Lasten auf dem Rahmen hast. Wohnwagen ind ja in der Regel auf Leichtbau ausgelegt und keine Lastesel.


    Um das zu endgültig zu beantworten lasse ich anderen Leuten aus dem Forum hier den Vortritt. Im Zweifel mal mit dem TÜV sprechen.

    Aktuell: Hapert Cobalt HB-1 2016-2025: Anssems PSX-S 2500; 2015-2015 Brenderup 2300 S

  • Der Originale Rahme vom Wohnwagen soll ja weg, ich baue wenn einen Neuen Stärkeren und Längeren Rahmen.

  • OK, das hatte ich missverstanden - ich hatte an einen Umbau gedacht.


    Wäre es eine Alternative auf einen entsprechenden Plattformanhänger oder Rahmen den Wohnwagenaufbau zu setzen? Dann hast Du direkt alle Komponenten, alles ist verzinkt und abgenommen...

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  • Sollte dieses Projekt fertig werden und nicht scheitern, lasse uns bitte den Endgültigen Preis wissen!

    Ich fahre Verbrenner, ich brauche KEINEN Stecker! 8o


    Schreibe ich ROT, bin ich Moderator, schreibe ich schwarz, bin ich normaler User.



    Humbaur HUK 152314

    Unsinn UKT 6C 2513-13-14

    Auwärter GL 75 (verkauft)

  • Du meinst es wird verhältnissmäßig zu teuer werden ?


    Ich weiß es nicht..

    Stahl und Lack denke ich max. 400,-

    Achse / Auflaufeinrichtung.. 800,- keine ahnung was man kaufen kann ?

    Abnahme / Papiere ?


    vermütlich werden es 1500,- werden nehme ich an.. dafür habe ich aber einen (Koffer) 3m x 1,8m mit neuer Achse.. und kann das Motorrad zuladen.

    Kofferanhänger an sich sind ja leider weitaus teurer.


    so mein Gedanke..

  • An deiner Stelle ist das erste der Gang zum TÜV Prüfer deines Vertrauens! Sprich das durch, was du vor hast. Er muss es am Ende abnehmen!

    Und wenn du einen hast, der bock drauf hat und es abnimmt fängst an zu rechnen!

    Noch ne Frage hinterher.. ist der WW auch so gut in Schuss das es auch lohnt?

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  • dafür habe ich aber einen (Koffer) 3m x 1,8m

    Du hast weiterhin einen Wohnwagen, bzw. Campinganhänger, ein Koffer ist ja wohl was anderes...

    Ein Koffer hat große Hecktüren / Heckklappen, die über die gesamte Breite gehen und somit auch ernsthaft beladbar ist.
    Beim Junior hast du nur die schmale Tür, wo man nur relativ kleine Sachen durchbringt.

    Vom Motorrad auf der Deichsel mal abgesehen, kannst in den Junior auch nicht viel zuladen, nur weil du ein anderes Fahrgestell drunterbaust. Der Junior ist auf konsequenten Leichtbau ausgelegt, auch die Bodengruppe. Wenn du da Irgendwas verstärkst, reißt es dir was anderes auseinander.

    Viele Grüße,
    Axel :)


    Anhänger: an

    STEMA BH-R 750 Bj. 2018,

    QEK Aero Bj. 1986.


    Zugfahrzeuge:

    Ford Fiesta 1.0 Ecoboost BJ. 2018,

    GAZ 69 BJ. 1958


    ———————————————————————————————————————————————

    "Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit – Kompliziert bauen kann jeder."
    Sergej P. Koroljow, (sowietischer Raketenkonstrukteur, brachte den ersten Satelliten "Sputnik" ins All).

  • Ich dachte ja das man hier mal ein paar Tips bekommt von Leuten die schon mal ein Fahrgestell gebaut haben mit Neuen Achsen usw..

    Jemand eine Seite hat wo das Preis Leistungsverhältnis stimmt usw.. man halt mal ein paar Gedanken dazu bekommt..


    Ja das ich ich vorher zum Prüfer fahre und mit Ihm abspreche ist schon klar und habe ich vor.


    Der Wohnwagen ist aus GFK somit kaum vergangang daran, ich möchte ihn eh von außen lackieren und innen Filzen.

  • Du hast weiterhin einen Wohnwagen, bzw. Campinganhänger, ein Koffer ist ja wohl was anderes...

    Ja du hast recht ein Richtiger Koffer zum stark bedaden ist es Natürlich nicht, in meinem Fall benötige ich es ja nur als geschlossenen Schlafraum in dem ich ein paar Sachen und Kanister wärend der Fahrt lade..und natürlich am wichtigsten das Motorrad.

    Ich meine nur ein Kofferanhänger zu kaufen der dann verhälnissmaßig auch über 3m lang wäre ind 1,8m breit wäre noch um einiges teurer.

  • Mit den Tips könnte es schwierig werden.
    Ich meine im Quek Forum haben das einige gemacht mit einem anderen Fahrgestell.
    Aber da bin ich schon lange raus.

    Ein Freund von mir hatte mal den Junior auf einem Wechselfahrgestell. Er könnte zwischen Wohni und Pritsche wechseln. Da war der Junior aber andersrum drauf, da das Fahrgestell eine V-Deichsel hatte.
    Aber er hat das alles nicht mehr.

    Viele Grüße,
    Axel :)


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  • Bin auch grad drauf gestoßen.

    Finde ich sehr interessant und wäre recht einfach auszuführen.

    Hauptrahmen mit V Deichsel aus 80er U und darauf Rahmen aus kleinerem U für den Qek.


    So ähnlich wirds wohl werden.. nur vermutlich gebremst.


    Lass die Vollzitate!! DANKE

  • Servus,


    klingt interessant - und entfernt erinnert das mich an mein Projekt von vor paar Jahren, wo ich einen Camper gebaut hab, der auch vorne eine Ladeplattform hat. Zwar nicht fürs Mopped, aber für zwei Fahrräder und Kram. Und die Fragen, die du dir da stellst, kommen mir überraschend vertraut vor.


    Zunächst einmal Lesestoff, wo ich das Thema damals hier begleitet hatte: mein Selbstbau (Squaredrop-) Wohnanhänger


    Dann zu deinen Fragen:

    • Die Stützlast ist ein Riesenthema, ja. Hatte mich auch eeeewig begleitet. Ich dachte, ich bin besonders schlau und mache mehrere Löcher/Positionen in die Auflage und kann dann zur Not die Achse verschieben. War aber insofern nicht so schlau, als dass ich dann tatsächlich mit der Achse weiter nach hinten gekonnt hätte (für mehr Stützlast), aber dann die Räder die Tür blockiert hätten. Also hatte ich es mit umräumen probiert, reichte nicht, und zuletzt dann doch den Vorderwagen komplett umgebaut. Seither ist gut. Grundsätzlich hast du drei Stellhebel: Position der Achse, Position der Komponenten sowie Gepäckstücke und Länge der Deichsel, und damit geht das Spiel halt los. Wenn du mit zu hoher Stützlast rechnest, machst du halt einen längeren Zugholm rein und schon hilft dir das Hebelgesetz...
    • Zur Abnahme: Lass es mich schonend sagen: Die Kosten dafür sind nicht dein Problem bei so einem Projekt... ;) In Zahlen: Bei mir (aber das ist ein ungebremster, der macht weniger Aufwand) war der Zulassungskram mit allem Pipapo (Kurzzeitkennzeichen plus Schild, Einzelabnahme, Wiegeschein, Zulassung plus noch ein Schild und alles, was ich jetzt vergesse) irgendwo bei 300-400€.
    • Zu Achse, Deichsel, Klemmschale, Stützrad etc. gibt's nicht so viele verbreitete Hersteller, mir fallen gerade nur Knott und Alko ein. Und woher du die Sachen dann bestellst, ist von der Ware her egal. Manche Shops machen halt mehr Theater, manche weniger.

    Dann noch paar Gedanken, die mir so auffallen:

    • Preis: 1500€ find ich viel zu niedrig angesetzt. Rahmenmaterial eher 500-700€, dann Verzinken 300-500€ dazu. Fahrwerksteile eher deutlich vierstellig, gerade gebremst und wenn es unbedingt gedämpft sein soll. Dann wird die Anpassung der Qek-Kabine Kosten verursachen, ggf. brauchst du auch Sachen wie Kurbelstützen (+400€) oder Beleuchtung/Elektrik (+200€) oder Kotflügel (+100€) neu am neuen Fahrgestell. Dann brauchst du Rampen zum Verladen der Moppeds und irgendwas, um die gescheit (vor allem quer) zu sichern undsoweiterundsofort. Ich würde das eher so um die 4000-5000€ ansetzen - aber nur, wenn alles wie geplant klappt.
    • Eine vorherige Abstimmung mit einem Prüfer ist extrem ratsam. Und überhaupt einen zu finden, der das will und vor allem darf!
    • Wie stellst du dir das generell vor, mit Rahmen unterm Qek? Ich meine, der hat ja die Räder in den Rahmen integriert (wie Wohnwägen halt) - wenn du einen Rahmen drunterstellst, sind die Räder ja nicht mehr in der "Vertiefung" des Qek. Denkst du da an einen Hochlader oder einen Tieflader? Falls Hochlader, ist dir klar, dass die Hütte dann deutlich höher kommt, mit allen Nachteilen (Höhe, Einstieg)? Falls Tieflader, kollidieren dann nicht die Räder mit irgendwas des Qek, z.B. der Tür) und dir ist klar, dass der Anhänger dann die erlaubten 2,5m Breite ausreizen wird? (Mit allen Nachteilen damit)

    Ich will's dir nicht zerreden. Ich find so was cool. Aber ich kann auch aus eigener Erfahrung sagen, dass so ein Projekt riesig ist und man es am Anfang um Größenordnung unterschätzt. Ich bin bis heute mega stolz, dass ich es durchgezogen und hinbekommen hab, aber ich würd's mir nicht nochmal antun...


    Grüße

    Raph

  • Hallo Andreas,


    Wie viel Stützlast hast du jetz bei deinem Qek?

    Wie schwer ist das Motorad?


    Bitte denke daran das eine Deichsel eine Freitragende Länge hat.

    Du kannst sie also nicht beliebig lang machen.


    Aber je länge die Deichsel ist, desto einfacher wird es mit der Stützlast.

    Die 286 von der Achse zum Motorad sind doch sicher als 186 gedacht.

    Da der Qek ja nur 290 lang ist.


    Vielleicht kannst du auch ein altes Wohnwagen Fahrgestell finden.

    Wenn Papiere dabei sind ist es eine Umschreibung und keine neu Abnahme.

    Vereinfacht es evtl.


    Gruß Mario

    Bin jetzt bei 12 Anhängern.

    Vom Klaufix bis zum großen Tandem ist sehr viel dabei.

    Die ganze Aufzählung sprengt hier den Rahmen.

    Einige habe ich schon vorgestellt, die anderen kommen nach und nach.

  • So alte Gestelle hat es mir auf Kleinanzeigen immer angezeigt, als ich PLW Anhänger gesucht hab. Da waren einige drin mit Papieren.

  • Lasse mich gern belehren, aber ich würde anders an die Sache rangehen.

    Wenn das Fahrgestell vom Queck weg ist, wird er m.M.n. instabil. Schlueßlich ist er unwahrscheinlich leicht.

    Also würde ich das Alte, soviel wie nötig, lassen und ein Neues direkt darunter setzen auf eine Plattform, welche Viren und hinten übersteht. Dann wäre vorn Platz fürs Motorrad und hinten wahlweise für was auch immer. Dann hast du, je nach Achse, eventuell eine super Federung und kannst bauen bis zu einem Gesamtgewicht von 1,8t, je nach Bedarf und Geldbeutel.

    -Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert aufrecht drunter durch.

  • Danke für eure Ratschläge und Ideen dazu..

    Ich hab das Original Qek Gestell mal ausgemessen, und eine Zeichnung gemacht.

    Unten das 80er U Profil für Grundrahmen und Deichsel, darauf kommen kleinere Rahmen aus 40er U Profil die genau zum Qek Gehäuse Passen also genau die Auflagepunkte sind wie Original.

    Vorne noch ein Rahmen aus 40er U auf dem ein Alu Riffelblech kommt und dann das Motorrad.

    Hier und da mal noch eine Versteifung und ein Auflagepunkt dazu...

    Passende ALKO Achse ist schon mit Eingezeichnet und gefunden.


    Kosten für Kotflügel Rückleuchten usw. habe ich nicht da die Räder im Qek sind und er Rückleuchten besitzt.

    Stahl bin ich an der Quelle das passt schon so mit Lack wie ich geschrieben habe 400

    Achse 600 Auflaufeinrichtung 300

    Stützen brauche ich dann noch da hast du recht..bisschen Kleinkram kommt auch noch dazu..

    Tüv Prüfer habe ich jemanden der es darf, dort werde ich kommende Woche mal mein Projekt vorstellen.


    Stützlast ja ..das wird dann die Frage wo die dann ist.. Mit der Länge der Deichsel muss ich dann noch ein bisschen spielen und erfragen welche länge erlaubt ist usw