Beiträge von margross

    Ich weiss (nachträglich) nicht, ob ich nicht versehentlich den "B-Modus" anstatt "D" drin hatte. B ist One-Pedal-Drive, entsprechend auch sehr starke Rekuperation. Darüber hinaus weiss ich jetzt, daß es vier Rekuperationsmodi gibt, die man manuell umstellen kann - und vermutlich auch sollte. "Niedrig" statt "adaptiv" (wie Werkseinstellung und vom Auto im Anhängerbetrieb nicht automatisch geändert). Ich halte das bei einem derart automatisierten Fahrzeug für "im Design vergessen", man könnte das auch einen Fehler nennen, ist aber auch schnuppe.


    Ich werd's testen und wenn ich's weiss, berichten.

    Deswegen verstehe ich das Problem nicht. Ich fahre seit Jahren mit Anhänger am E- Fahrzeug und konnte nichts negatives feststellen.

    Das schrieb ich oben. Mir ist das Funktionsprinzip in der Zusammenarbeit /jetzt/ durchaus klar. Aber wenn die Bremse des Anhängers bei 35km knalle heiß wird, ist das kein "betriebsüblicher Zustand" und nix, was so ohne weiteres zu akzeptieren ist. Kein Fehler des Anhängers oder seiner Bremse!

    Einfach nicht ganz vom Gas weggehn, dann sollte er auch nicht rekuperieren.

    ...

    "e" und Anhänger passt halt nicht... :duck+renn:

    Ja, schon klar. Das Auto merkt aber selbst, dass da hinten ein (größerer) Anhänger dran hängt und /könnte/ dann ja die Rekuperation auch einfach ausschalten oder selbst adaptieren. Macht es aber nicht, und da liegt das Problem. Wenn was an die Stromdose der AHK gesteckt wird, fragt das Auto ja, was da dran hängt ... sooo schwierig wäre das nicht.


    E und Anhänger finde ich tatsächlich super, weil: schweres Zugfahrzeug und viel lineares Drehmoment. Nur längere Strecken sind doof, und ... naja, eben Rekuperation :)

    Hi zusammen,


    mein Eduard 2516 gebremst 1-Achser 1,500kg Hochlader mit kleinen Rädern macht Probleme. Seit ich mein neues Auto habe, werden die Räder heiß. Ist mir nur nie aufgefallen, weil ich meistens nur im Ort herum fahre und dabei keine Kilometer zusammen kommen.


    Vor 3 Wochen musste ich Steine aus dem Baumarkt holen (ich schrieb hier wegen LaSi, danke nochmals!). Die Fahrt war super, aber beim Abstellen nach ~35km mit ca. 900kg Last stank die Fuhre gotterbärmlich (*) und beide Anhängerfelgen waren so heiß, daß eine Berührung nicht möglich war. Ich schätze, die Felgen(!)Temperatur auf mindestens 50, vielleicht auch 60 Grad. Da dachte ich: scheisse, Eddi ist gerade mal 5 Jahre alt und jetzt ist die Bremse schon im Eimer, obwohl der immer unter Dach steht und bei Regen/Winter praktisch nicht benutzt wird.


    Gestern hab ich den Anhänger vom Schrauber abgeholt. Die haben die Bremse aufgemacht und festgestellt: Tadellos, der ganze Anhänger ist tiptop und die Bremse gerade mal eingefahren, keine Probleme. Hinweis: "Du fährst doch jetzt ein E-Auto, oder?" Scheisse, die Idee mit der Rekuperation ist ja voll gut, aber für einen gebremsten Anhänger halt nicht.


    Problem: beim aktuellen iX3 (neue Klasse) kann man die Rekuperation NICHT abschalten. Ich kann den Modus manuell ändern, so daß die Rekuperation auf "niedrig" steht. Wahlmöglichkeiten: hoch, mittel, niedrig oder adaptiv. Adaptiv war seit Fahrzeugübernahme dauerhaft eingeschaltet, also auch bei der o.g. Fahrt mit Last.


    Bei der nächsten weiteren Fahrt mit Last werde ich "niedrig" wählen und schauen, ob das besser wird. Falls nicht, werd ich wohl oder übel mal zu BMW fahren und die fragen, ob da was "kaputt" ist an dem ansonsten schicken Karren... Hätte mich gefreut, wenn mir irgendjemand den Tip gegeben hätte, mal danach zu schauen oder daß im gebremsten Anhängerbetrieb der Fahrmodus manuell auf "niedrige Rekuperation" zu wählen ist, auch wenn das Auto ansonsten fast alles wunderbar automatisch macht...


    Falls jemand noch Ideen hat: gerne. Ansonsten ist das hier nur FYI, und damit "Neulinge" mit E-Autos vielleicht auch die eigentlich schon naheliegende Idee kommen, ihren Rekuperationsmodus passend zu wählen...


    Werde berichten (hier).


    Viele Grüße,

    Martin


    (*) Wer wissen möchte, wie das riecht, fährt einfach mal in den Alpen hinter einem Durchschnittsflachlanddeutschen bergab her. Der steht bergab im Dritten ständig auf der Bremse und ab Kurve 10 riecht man das dahinter ziemlich deutlich :)

    Das hat hervorragend geklappt. Vielen Dank nochmals!


    Der Elektro-BMW hat auch saugeil mitgemacht - hin (Anhänger leer) und zurück (Anhänger +900kg) gerade mal 21kWh/100km. So wären 400km locker drin! Der BMW beschleunigt locker auf Sportniveau auch mit 1400kg hinten dran, aber nur einmal ganz kurz getestet, sonst bin ich gemütlich gefahren. Da merkt man vom Anhänger nur ziemlich wenig.


    Ich halte immer (immer!) an der ersten Haltemöglichkeit nach wenigen Kilometern, zur LaSi-Kontrolle. Da bin ich 4km gefahren, alles tiptop.

    Zuhause (waren doch 40km) stank der Anhänger dann nach Kupplung oder Bremse. Da er keine Kupplung hat ... und die Felgen beidseitig knallheiß waren ... nun, da muss ich wohl gucken lassen. Der Anhänger ist 4 Jahre alt, steht immer im Schuppen und hat genau 1x Salz gesehen. Bin gespannt, was da jetzt putt ist. Das ist einer der bekannten Eduard 2650, aber geschliffen hat noch nie was. Eieieiei. Musste ich loswerden, hat mit der LaSi ja nix zu tun :)

    Hi zusammen,


    Demnächst muss ich ne halbwegs kleine Menge gleicher, neuer Pflastersteine beim Baumarkt abholen. 112 Steine 16x24cm, in Summe rund 500kg und 0,26m^3. Die würde ich vielleicht gerade so ins Auto in den Kofferraum bekommen, aber … nun ja, das Alter, wo man das gerne macht, aus dem bin ich eigentlich raus.


    Mein Anhänger kann 1100kg Nutzlast, passt doch eigentlich schön locker. Aber wie sichere ich das denn fachmännisch?


    Sind zu wenig Steine, als dass man die an die Bordwand schieben kann, weil dann die Stützlast nicht passt. Ich würde die also grob kurz vor der Mitte des Anhängers sauber auf einer Palette aufsetzen, jede Lage Steine einmal mit einem Gurt drum rum versehen und das Gesamtpäckchen vielleicht noch mit vier Gurten auf der Palette festzurren. Dann die Palette mit dem Päckchen einfach mit zwei großen Gurten auf den Anhänger niederzurren. ARM drunter (ist eh immer im Anhänger). Und alle überzähligen Steine, die keine ganze Lage bilden, einfach im Auto transportieren. Vielleicht noch eine Halbpalette hochkant davor für Kopflashing, wenn‘s perfekt sein soll?


    Sonstige Vorschläge, Hinweise? Fahrstrecke 30km, teilweise BAB.


    Merci und viele Grüße,

    Martin

    Aus Interesse hab ich mir mal einen Stecker und eine kleine Kennzeichen-LED besorgt. Funktioniert, leuchtet. Ob das Auto gemeckert hat, weiss ich nicht, hab ja nur kurz getestet.


    An der Beleuchtung habe ich Interesse, das wäre eine bessere Lösung. Dafür brauche ich aber die Abmessungen und die Höhe darf nicht über 10,9cm sein (nur dann ist eine sinnvolle Befestigung am Wildträger möglich). Kennzeichen sind 11cm hoch, ich musste bei meinem für den Wildträger beschafften Kennzeichen tatsächlich mit einem Hammer etwas nachhelfen :) Melde mich per PN.



    Danke bis hierhin für alle Wortmeldungen, war sehr hilfreich!


    Viele Grüße

    Martin

    Erste zwei Anhängerfahrten gemacht. Sehr cool. Das hohe Fahrzeuggewicht, der absolut lineare (und überbordend starke) Elektroantrieb - hervorragend für Anhängerfahrten geeignet. Heute mit vollem IBC auf Anhänger gefahren, beim Beschleunigen musste ich erstmal nach hinten schauen, ob der Anhänger noch dran ist :) Also wirklich, super.


    Sparsamster Verbrauch im Alltag deutlich unter 20kWh/100km möglich. Mit Anhänger waren es heute mit dem IBC 25kWh/100km, nicht repräsentativ. Damit hätte ich mit Anhängerbetrieb immer noch knapp 400km Reichweite. Wer Reichweite mit Anhänger braucht: besser kein E-Fahrzeug. Wenn Reichweite kein Thema ist, gibt‘s nichts besseres. (Und am Schnelllader ist 10-80% wirklich relativ schnell erledigt; allerdings ist an einigen Schnellladern das Laden mit angekoppeltem ANhänger schlecht möglich.)

    Hi zusammen,


    Ich hab nen Wildträger für die Anhängekupplung. Meist ist da ein 90l Mörtelkübel drin, super Sache. Beim neuen Auto ist leider das Kennzeichen vom Kübel verdeckt. Reflektoren und Rücklampen sind nicht verdeckt. Die meisten Fahrten sind im Ort, da ist das eher unproblematisch. Trotzdem nicht richtig. Ich würde dafür gerne ein Wiederholungskennzeichen am Wildträger befestigen; der Abstand zwischen Ober- und Unterkante sind glücklicherweise genau 11cm (wie ein Kennzeichen).


    Das Kennzeichen müsste ich dann allerdings beleuchten. Das hätte gleichzeitig den Vorteil, daß ich den WIldträger immer in AHK-Stromdose einstecken müsste und das Auto sich nicht mehr darüber beschweren müsste, keinen Anhänger erkannt zu haben und trotzdem ein Hindernis mit den PDCs zu erkennen. LED Leuchten fürs Kennzeichen (reicht eigentlich eine einzelne wie beim Motorrad?) gibt‘s ja, aber gibt‘s sowas fertig mit 13poligem Stecker? (Ich hab von der Verkabelung von AHK-Steckern leider bisher keine Ahnung…).


    Sonstige Ideen, Anmerkungen?


    Danke und cheers,

    Martin

    Da komm ich mit klar :) Solange keine rechtlichen oder führerscheinbezogenen Hürden auftauchen...


    Sehr guter Freund hat seinen iX3 vor 3 Wochen bekommen und ist gleich mal zum Urlaub mit Caravan nach Frankreich gefahren. Durchschnittsverbrauch 28kWh/100km, ich find das ziemlich okay. Kommt man dann gut 300km weit. Und zum Laden musste er nicht abkuppeln.


    Meine meisten Anhängerfahrten sind relativ kurz, mir ist das also bei 98% der Fahrten eh' schnuppe. Auf die Karre freu ich mich, und noch mehr darauf, daß der usselige XC60 endlich gehen darf. Der kann nicht mal richtig Allrad :( Nasse Wiese mit Anhänger -> schwierig... aber das ist ein anderes Thema :)

    Hi,


    In 2 Wochen kommt mein neuer iX3 als Zugpferd. Wiegt laut Datenblatt leer 2,3 Tonnen, zGG noch nicht bekannt, aber vermutlich um 2,8 Tonnen.

    Anhängelast maximal irgendwo um 2 Tonnen.


    In der Regel fahr ich mit einem gebremsten Eduard 2615 1,5 Tonnen zGG mit 100er Zulassung herum. Sehr selten mal mit einem ungebremsten 700kg Anhängerle und extrem selten mit einem Fahrzeugtransporter, der dann auf ein Gesamtgewicht knapp unter 2 Tonnen kommen wird.


    Ich hab zwar nen Plastiklappen, aber aus dem Übertrag des alten rosa Lappen, darf also 7,5 Tonnen fahren und Anhänger eben so, wie es ein Führerschein aus 1992 erlaubte. Alle Fahrten sind privat.


    Das schwere Gewicht des Zugfahrzeugs wird super sein für die Stabilität des Zuges, also gut. Voller Anhänger mit halbvollem Zugfahrzeug sind ja über 4 Tonnen Gesamtgewicht. Ich sehe keine rechtlichen Einschränkungen in der Benutzung, die sich aus dem hohen Gewicht ergeben. Übersehe ich irgendwas?


    Danke für Hinweise, falls ich tatsächlich irgendwelche Einschränkungen übersehen sollte!

    Viele Grüße

    Martin

    Nein, musst Du nicht verstehen :) ich helfe dennoch gerne dabei :)


    Ich hab noch ein anderes Zugfahrzeug, das 1500kg darf (allerdings ohne 100kmh). Warum sollte ich mich also beim Anhänger einschränken? Wenn ichs doch mal brauche, wärs doof. Und beim Zugfahrzeug kann ich ja auch was anderes nehmen.


    Im übrigen bekommst Du hier aktuell praktisch keine Termine auf der Zulassungsstelle, das ist echt aufwändig - im Sinne von nervenaufreibend und zeitraubend. Grad bei einer anderen nötigen Änderunh erlebt - erst nach 4 Wochen über Umwege Termin bekommen, und ohne Termin nehmen sie dich nicht. Hat mich netto mehrere Stunden gekostet, ständig nach Terminen zu gucken. Und das ist jetzt nicht übertrieben.


    Heute früh war die Probefahrt mit dem Tavascan - schönes Auto, wirklich. Für mich sehr wahrscheinlich zu viele Kompromisse, das Anhängerthema gehört leider dazu. Dann wirds halt doch was anderes.

    Ähm, meinst du mit den 2,1t das ZGG vom Auto oder das Leergewicht?


    für die 100er Zulassung zählt das ZGG vom Anhänger im Verhältnis zum LEER Gewicht vom Auto, das könnte dann so bei 1600kg liegen, deswegen hat er nur 1400 kg zul Anhängelast


    das wiederum bedeutet du müsstest den Anhänger auf 1400 kg ablasten, weil nicht mehr zulässige Anhängelast hast und dann heißt die Rechnung 1400 : 1,1= 1272 soviel muß dein Auto leer auf die Waage bringen, müsste also klappen, wenn er leer soviel wiegt


    Nein. Nochmal. :)


    Tavascan hat laut Wikipedia ein Leergewicht von 2178–2273 kg. Maximale Anhängelast 1400kg. zGG vom Tavascan kenne ich nicht.

    Anhänger hat zGG 1500kg, mit meiner größten Nutzlast von knapp über 1to dann irgendwas um 1400kg (das weiss ich nicht genau, aber dürfte auf wenige kg ganz gut hinkommen, eher weniger als mehr)


    Normales Fahren, also 80km/h: ich darf alles, ausser das zGG des Anhängers voll ausschöpfen. Bei 1400kg tatsächlichem Gewicht ist Schluß, ab 5% drüber wird's empfindlich.


    100km/h fahren: Relevant ist Verhältnis Leergewicht Zugfahrzeug zu zGG Anhänger mal Faktor. Faktor ist bei mir 1,2, aber egal, paßt bei mir ja ganz locker. Was nicht paßt, ist dass das zGG des Anhängers nicht über der maximalen Anhängelast des Zugfahrzeuges liegen darf. Und deswegen geht 100km/h dann nicht mehr.


    Heißt in Summe: das Fahrzeug hat im Anhängerbetrieb 2 Kompromisse. Ich hab 100kg weniger Nutzlast, und 100km/h geht nicht mehr. Ich glaube, das ist mir zu viel Nachteil und der Tavascan ist dann halt raus. Deswegen wollte ich ursprünglich auch den VW ID7 nicht, der hat auch nur 1400kg Anhängelast. Das entscheide ich aber dann morgen...









    Nein, mir geht es um beides (und anderes, falls ich was übersehe).


    Zug-Fahrzeuggewicht 2,1to heisst für mich: 100km/h geht, da Fahrzeug schwerer als zGG Anhänger, check. Ginge sogar mit Faktor 1,2, aber irrelevant, da Zugfahrzeug deutlich schwerer als Anhänger (tatsächlich und zGG).


    Und den Anhänger überhaupt ziehen auch, nur halt weniger laden, so dass tatsächliches Gewicht Anhänger nie über 1400kg. Aber fahren geht.


    Oder?

    Hallo zusammen,


    ihr seid sicherlich genervt, weil dieses Thema ständig hochkommt. Ich find's maximal verwirrend, glaube halbwegs durchzusteigen -- muss aber bis zum Wochenende eine Entscheidung treffen und will sicher gehen. Und ich weiss, dass dieses Forum die Antwort sicher weiss.



    Gegeben: ich habe einen Eduard Anhänger mit zGG 1500kg, den ich häufig auch mit irgendwas um 1400kg Gesamtlast fahre. 100er-Zulassung.


    Nun steht ein neues Zugfahrzeug an, bei dem ich wegen Firmenwagenleasing nicht allzu viel Spielraum habe. Eines der alternativen Fahrzeuge ist ein Cupra Tavascan, mit maximalem Anhängergewicht von 1.400kg (!). Tavascan wiegt irgendwas um 2.100kg.



    Frage: was darf ich mit der Kombi aus meinem Anhänger alles NICHT?

    Meine Antwort: ich darf alles, auch 100km/h fahren, nur das zGG des Anhängers darf ich niemals ganz ausnutzen (sondern muss eben bei 1400kg bleiben, Stützlast wird nicht abgezogen, reines Gewicht Anhänger+Ladung zählt). Aber sonst darf ich mit der Kombi alles machen wie heute auch (heute darf mein Zugfahrzeug irgendwas um 2.000kg ziehen, also auf jeden Fall ausreichend).


    Liege ich richtig oder habe ich irgendwas übersehen?


    Besten Dank!

    Martin