Newbie will Anhänger verbreitern

  • Hallo zusammen,


    auch wenn ich handwerklich nicht gänzlich unbegabt bin, brauche ich jetzt mal professionelle Unterstützung! Unser TÜV ist leider sehr unkooperativ, was die Rückfragen angeht.


    Zuerst mal: Ich lese schon eine ganze Weile mit, habe mich jetzt aber registriert, da ich keine konkrete Antwort gefunden habe. Falls ich einfach nur zu blond zum Suchen war, mea culpa.


    Das Projekt:

    Kofferanhänger mit Schlafmöglichkeit, Heckklappe nach oben aufstellbar, Aufbau auf gekauftem Anhänger


    Die einfachen Möglichkeiten:

    1) Autotransportanhänger mit 4mx2m kaufen - Ist mir zu teuer, zu lang und zu schwer

    2) Autotransportanhänger mit 3mx1,8m kaufen - Ist mir zu schmal, da soll ein Querbett reinpassen und trotz meiner Erdnuckelmaße wird das dann bei ner anständigen Innendämmung des Hängers zu kurz


    Die Ideen:

    1) Fertigen Kofferanhänger kaufen und Cross-Sleeper-Erker (ist das ein echtes Wort? :-D) einbauen

    - Frage hierzu: Was sagt der TÜV dazu?!

    2) Autotransportanhänger 3mx1,8m kaufen und die Plattform vergrößern, dass die Radkästen dann innenliegend sind.

    - Frage hierzu: Wie? :-D


    So, dann bitte ich schonmal vorab um Entschuldigung, falls ich eine vorhandene Antwort nicht gefunden habe oder es sich um eine dusselige Frage handelt ^^

  • Hi,


    in einen Koffer kann man doch einbauen, was Frau möchte?!

    Einen Autotransporter finde ich nicht so günstig...


    Was sagt der TÜV dazu?!

    Nix, der Anhänger versteht den sowieso nicht....

    :bigggrins:

    :P:P


    Sorry, ist natürlich Blödsinn.


    :weg: Gerhard

  • :-D


    Mir geht es bei der Option darum, ob jemand Erfahrungswerte damit hat, solche Bettausbuchtungen die es z.B. für den Sprinter gibt, auch in einem Kofferanhänger zu verbauen bzw. mit GFK nachzubauen. Ob das tüvtechnisch überhaupt relevant ist, weil es ja dann übersteht. Aerodynamisch ist das vermutlich Unfug, weshalb ich eher zu Option 2 tendiere.


    Bei Option 2 geht es mir darum, was es zu beachten gilt, wenn ich die vorhandene Ladefläche verbreitern will, also dass die Plattform nicht an den Radkästen endet, sondern diese dann einfasst.


    Hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich ausdrücken.

  • Hallo Dani,

    erstmal Willkommen im Forum.


    Statt eines Autotransportanhängers könntest du auch ein Fahrgestell von einem alten Wohnwagen nehmen.

    Ist auf jeden Fall kosten günstiger. Der Rahmen ist schon so das die Radkästen innenlegend sind.


    Die Breite eines Anhängers wird ja bis zu den Kotflügeln angegeben, ob die nun innenliegend sind oder nicht spielt dabei keine Rolle. Die Frage ist ja ob du den Kasten auf dem Anhänger als Ladung haben möchtest oder ob er Festverbaut werden soll.

    Wenn er Festverbaut ist muss du es meines Wissens Eintragen lassen. Ladung muss entsprechend gesichert werden.


    Um bei einem vorhanden Anhänger die Ladefläche/Koffer nach aussen zu verbrietern, würde ich einen Hilfrahmen schweisen und den Anschrauben um dannd aruf den Koffer zu setzen.


    Wünsche dir viel erfolg bei deinem vorhaben.

    Gruß Mario

    Meine Anhänger

    Agados 1200kg mit Spriegel und Plane neu gekauft

    Westfalia 400kg mit Deckel und 4 Fahrradträgern

    Halbes Auto (Peugeot 307 Break) 750kg

    TSA-Umbau 1200kg gebremst (Innenausbau in Arbeit)

    Eduard Rückwärtskipper 1,5t mit E-Pumpe

    Boots- und Kanutrailer 500kg 5m lang (Verkauft)

  • Hallo Mario,


    vielen Dank für diese ausführliche Auskunft :-) Ich möchte ihn schon gerne fix zum Koffer umbauen. Als Ladung ist mir das nix, weil er von außen "schön" sein sollte, da ich ihn auch auf Märkten nutzen will.


    Dann setz ich mich mal an die Baupläne und suche mir eine andere Prüfstelle, die vielleicht etwas kooperativer ist, wenn ein konkreter Umbauplan nebst Anhänger vorhanden sind. Morgen schaue ich mir nen kleinen Gebrauchten an, Innenmaß 3mx1.50m, also eigentlich 40cm zu schmal, aber dafür günstig und top Zustand.


    Drückt mir die Däumchen :-D

  • Ich kann dir nicht ganz folgen:

    Du willst einen Anhänger mit Koffer haben, kaufst einen gebrauchten von dem du dann ALLES wegschmeißt weil der Aufbau eh zu schmal ist?

    Stirnwand, Rückwand und Dach müssen ja dann neu, die Profile sind auch alle zu schmal

  • Genau, weil ich die Breite eigentlich nur für die 30cm mehr beim Bett brauche und dafür 1 000 Euro (bzw. 75-90%) mehr zu bezahlen, macht für mich keinen Sinn.


    P.S.:

    Wenn Du eine bessere Idee hast, immer her damit :-D

  • Direkt einen Anhänger ohne Koffer kaufen?

    Wie gesagt, die meisten Platten brauchst du ja eh neu, inklusive Eckprofilen etc.

    Hier hatte schon mehrere die Idee einen Koffer mit kleinem Budget selber zu bauen, schau dich doch Mal ein bisschen um oder probier mit der Suchfunktion Rum.

  • Die Suchfunktion habe ich, wie erwähnt, bereits bemüht.


    Gebrauchte Kofferanhänger in 3m x 1,80m-2m und 1,80m hoch sind in meiner Ecke nicht unter 3k zu bekommen, das liegt deutlich über meinem aktuellen Budget; Daher die Idee einen gebrauchten Plattformanhänger zu verbreitern (Option 2). Dank einiger YT Videos und dem konstruktiven Beitrag von Mario habe ich nun eine ungefähre Vorstellung wie das aussehen könnte.


    Ich halte Euch auf dem Laufenden ;-)

  • Hallo


    was hast den für ein Zugfahrzeug und wieviel willst damit rum fahren, vor allem auch weite Strecken?


    das Gewicht spielt weniger ne Rolle als die Größe, viel Breite bedeutet viel Windwiderstand und somit viel Verbrauch


    wen der von dir angedachte 3x1,5m Koffer auch reicht, dann ist der nicht verkehrt, vorne auf eine Seite ne Klappe, die dann zum Erker wird und schon hast genug Breite zum schlafen


    ich würde aber trotzdem eher zu 1,8 x 4m tendieren, mehr Innenraum kann nie Schaden, vor allem wegen Schwitzwasser und Luftqualität in der Nacht


    Bauen kannst du im Prinzip alles, Aufbau is dem TÜV fast egal, solange er Stabil ist und es keine scharfen Kanten Außen gibt


    Gruß Mani

  • Hi,


    ich denke das wird schwierig einen vernünftigen Koffer in der Größe zu bauen der günstiger ist als €3000,-. Evtl. kann mit mit etwas Glück einen BW-Shelter von Zeppelin oder Dornier günstig auftreiben? Allerdings haben die Preise auch stark angezogen...

    Oder darf es auch eine "Bretterbude" werden?


    Gruß

    Gerhard

  • Hallöchen zusammen, der Anhänger sah gut aus und ich habe ihn gekauft. Beim Bequatschen der Pläne mit meinem Kumpel, der mir beim Ausbau hilft, kam uns eine Idee, die keine TÜV-relevanten Umbauten erfordern und trotzdem einem 1,80er Bett Platz geben :-D


    Am 21. spreche ich mit meinen Plänen trotzdem mal beim TÜV vor, um da für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.


    Zum Thema Budget:

    Darum geht es mir nur sekundär, primär hätte ich gerne was Individuelles, preislich angemessenes. Der x-te Kofferaufbau für 5k+ fällt für mich definitiv nicht in diese Kategorie ;-)


    Sobald es an den Ausbau geht, erfahrt ihr es als Erste :-D

  • Sobald es an den Ausbau geht, erfahrt ihr es als Erste

    Ich würde dir raten, erzähl uns als erstes was vor hast, der TÜV erzählt leider auch oft Mist


    und bevor was baust was dann nicht klappt, ist es besser vorher fragen, es gab schon einige die "uns" erst hinterher gefragt haben, war dann leider oft so das sie teils auch mal über 1000 Euro in Sand gesetzt haben, weil sie den super günstigen Anhänger dann dem Schrotthändler geben mußten, und so kann man auch beim Ausbau viele Fehler machen


    was bei deim Ausbau zb ganz wichtig ist, das die Gewichte aufgeteilt werden, fest eingebaute Dinge und Ladung


    Grundsätzlich, richtig schwere Sachen, wie zb ne Batterie in Achsnähe, und auch falls Schränke bis zur Decke geplant sind, die schweren Sachen nach unten, und am Ende, muß der Anhänger sowohl leer als auch beladen ne gute Stützlast haben, das ist das wichtigste überhaupt um nachher ein gutes Fahrverhalten zu haben, also nicht einfach drauf los bauen, sondern auch schauen was wiegt wieviel und wo soll es hinkommen, bzw wo kann es dann hinkommen damit es vom Gewicht passt, also so ganz einfach ist das nämlich dann nicht


    Gruß Mani

  • Hallo Mani,


    so einfach drauf losgebaut wird hier auch nix. Ist auch nicht mein erster Hänger - wird nur der erste Modifizierte. Mein Kumpel hat sich u.A. schon einen Pferdeanhänger zum Tiny House umgebaut und nen Transportanhänger zusammengebastelt, alles beides ohne Probleme durch den TÜV bekommen.


    Wir bauen den Cross-Sleeper-Erker ans Kopfende des Hängers mit Erhöhung der Boardwand, zum Aufklappen ähnlich Faltcaravantechnik - Mehr Strukturveränderungen zu den Anhängern von der Stange ist erstmal nicht geplant.


    Bzgl. des "Ladungsaufbaus" ist zur Zeit noch Diskussionsgegenstand wie der Spriegel in die Kofferwand bzw. umgekehrt integriert werden kann, um möglichst wenig Innenraum zu verlieren. Material für die äußere Schicht am Liebsten Holz - evtl. Gewichtsproblem - Dämmung wird wohl Armaflex, dann mit Pappelsperrholz innen verkleiden; Evtl noch eine dünne Auslegware als Textilbezug.


    Weitere Ausstattung:

    Klappbares, rausnehmbares Bett am Kopfende mit Stauraumschublade drunter zur Nutzung am Tag; ein Klapptisch an der Wand über dem Bett; Campingkloabteil im hinteren Anhängerbereich seitlich mit Miniwaschbecken - Fertig


    Entwürfe folgen asap


    Freue mich über Tipps zur Wandverkleidung innen und außen :-)

  • Moin zusammen :update:

    Ich hab da mal was vorbereitet :-D


    Kann das so klappen (Wortwitz nicht beabsichtigt ^^)? Die Faltbox für die Bettverlängerung soll 20cm tief, 80-100cm hoch sein und über die gesamte Hängerbreite gehen.

  • Hallo Dani,

    zunächst mal auch von mir ein herzliches Willkommen bei den Anhängerkaputten....

    Aber mal ne Frage: warum machst Du nicht von vornherein den Aufbau um 20cm länger? Vorne und hinten je 10cm? Dann haste über dem Bett vorne noch die Möglichkeit für Stauraum....

    Gruß aus Wolfsburg, Delle

  • Hatte bis das bis jetzt so verstanden, das du den breiter machen willst.

    Verstehe ich das richtig, dass es eine Klappe werden soll, die bei den Märkten/Übernachtungen nach vorne ausgeklappt wird (über die Deichsel), die Matratze dann nach vorne in den "Erker" geschoben wird um hinten mehr Wohn/Stauraum zu haben?

    Der Erker soll dann im aufgeklappten Zustand rund rum mit Zeltplane öder Ähnlichem bespannt werden, damit er dicht ist.

    In deiner Skizze ist das Schanier oben, ich würde es unten machen um es so aufzubauen, wei es beschrieben habe.

    Dann kannst die die Klappe gleichzeitig als Lattenrost für die Matratze nutzen und hast unter dem restlichen Bett innen Stauraum.

    Wenn der Erker zugeklappt ist kann man es innen als Sitzbank mit Rückenlehne nutzen.

    Gruß

    Harald

    :pfeif:

  • Hi,

    ... Freue mich über Tipps zur Wandverkleidung innen ...

    ich möchte nur zu bedenken geben, dass Menschen in einen kleinen, geschlossenen Raum eine nicht zu vernachlässigende Menge latenter Energie (Wasser/Wärme/Aerosol) abgeben. Man sollte also über Dampfsperren oder/und eine ausreichende Hinterlüftung nachdenken; Falls der Einsatz das erforderlich machen sollte.

    Was ich nicht so ganz geblickt habe ist, ob ihr jetzt doch längs (quer?) schlafen wollt?


    Gruß

    Gerhard

  • wenns darum geht, den Wohnraum nur zu vergrößern wenn der Anhänger abgestellt ist, dann wäre dein bisheriges Konzept auch als seitlicher Erker umsetzbar, denke ich.

    Ich dachte Initial, du wolltest den Aufbau dauerhaft vergrößert haben.

    Welche Maße hat der Anhänger nochmal? Tieflader?


    Lg

    Alex