Hi,
habe ... Skizze angefertigt
danke schön für die Mühe. Das ist natürlich richtig, was du hier sagen möchtest. Der Federweg einer Anhängerachse ist bei statischer Nennlast etwa 50 mm. Allerdings ist der Einfluss der Stützlast auf die Fahrstabilität bei geringen Geschwindigkeiten nicht nennenswert. Deswegen würde ich darin kein Problem sehen. Um in den Bereich unzulässiger Belastungen zu kommen muss man es hier schon sehr übertreiben, auch wenn dieses Problem dem Einachser natürlich unbekannt ist.
Im Wagen selbst ist die Nick-Trägheit eines Anhängers spürbar, egal wie diese zustande kommt. Ist der Grund für diese Trägheit eine zweite Achse, dann geht der Punkt an den Einachser. Ist der Grund die Rotationsträgheit, steht es 1:1. Diesen kleinen Nachteil würde ich aber schon wegen dem Sicherheitsgewinn immer in Kauf nehmen.
Die Berechnung der Zugkraft zum Überfahren eines Randsteins ist beim Einachser eine einfache Sinusfunktion in Abhängigkeit vom Radradius und der Gewichtskraft, wenn man die Veränderung des Anhängerwinkels zur Fahrbahn beim Auffahren vernachlässigt. Beim Tandem ist das extrem komplex. Ich weiß nicht, ob ich grad wirklich Lust darauf hätte die Funktion zu finden...
Wenn der Randstein nicht extrem hoch ist, hat der Tandem hier aber normalerweise einen Vorteil.
Gruß
Gerhard