Beiträge von Kochanhänger

    Mit dem Boden bist du nicht der erste, am besten ist es natürlich, wenn man sich beide Varianten mal live anschauen und anfassen kann.


    Die Unsinn Tieflader kenne ich nicht, vom Ruf aber sehr hochwertig. Letztlich dürfte es Geschmacksache sein, jeder hat etwas andere Präferenzen, das geht ja schon bei den Bordwandverschlüssen los. Die Achse wird aber zu 95% auch von Knott oder Alko sein und aus Stahl.


    Der Koch hat übrigens gar keinen Rahmen, bzw. Ist die Bordwand der Rahmen, also Vollalu. Es gibt Unterzüge aus Stahl, aber da zeigt sich auch nach 20 Jahren noch kein Rost.


    Soll den auf den Deckel auch noch was drauf?

    Moin,
    ich habe seit kurzem den kleinen Bruder, einen B1000 mit 65 cm und Deckel, abgelastet auf 750 kg sowie einen ca, 20 Jahre alten größeren Anhänger von Koch mit Hochplane.

    Die Verarbeitungsqualität des alten hat mich zum neuen gebracht. Insbesondere im Vergleich zum Anssems, der ja so der häufigste Konkurrent ist. Ich hatte auch schon einen Humbaur Allrounder, da haben schon nach einem halben Sommer die umgebogenenen Rahmenprofile gerostet. Sicherlich gäbe das auch nach 20 Jahren noch kein Stabilitätsproblem, aber fand ich irgendwie schade, bei einem sonst sehr schönen Anhänger. Beim Koch kann nur die Achse und das Zugrohr rosten, aber die dicken feuerverzinkten Teile sind da deutlich besser korrosionsgeschützt als das dünne Blech am Humbaur.


    1. Ich war erstaunt, wie laufruhig der Anhänger ist, unabhänig von der Geschwindigkeit (... :o ) Sonderwunsch war die 14-Zoll Bereifung vom großen, da die 13-Zöller irgendwie im Radkasten verloren aussehen. Der Edition 35 ist schwerer, länger, breiter und ggf. höher, der wird also noch besser auf der Straße liegen.


    2. Erst wollte ich so flach wie möglich, aber bei 50 cm gäbe es einfach zu viele Dinge, die nicht hinein passen. Die 65 cm sind für mich perfekt, man kommt auch noch gut auf den Deckel drauf und er verschwindet hinter einem normalen Auto im Windschatten. Auch wichtig: Die Heckklappe geht gerade noch so fast senkrecht nach unten herunter. Bei der 80er Innenhöhe steht das Ding ein ganzes Stück steiler und ist eigentlich immer im weg. Zum Glück lässt sie sich sehr schnell aushängen und beiseite stellen. Je nach Körpergröße kann 80 cm auch zu viel sein, um entspannt seitlich über die Bordwand zu laden, das geht für mich mit der 65er noch sehr gut.


    3. Was erhoffst du dir vom Aluboden? Selbst bei meinem Planenanhänger ist der Boden nach 20 Jahren noch gut, er wird ja nie nass. Der Aluboden ist stark geriffelt, da kann man ziemlich blöd Dinge umherschieben bzw. werden empfindliche Sachen auch schneller in Mitleidenschaft gezogen, als auf der im Verhältnis deutlich glatteren Siebdruckplatte. Auch ließen sich hier leichter eigene Befestigungen nachrüsten


    4. Der Koch ist fast perfekt verarbeitet, manches ist etwas mehr Design als Tauglichkeit, aber in Summe für mich das Beste Gesamtpaket. Der Anssems hat mir von Optik und Haptik nicht zugesagt, auch ist der Deckel nur aus einer beschichteten Siebdruckplatte, ich habe jetzt Alu-Riffelblech. Sonderwünsche sind bei Anssems unmöglich, die gewünschte längere Deichsel gab es beim Koch "gratis" dazu, genau wie die größeren Räder.


    5. Zur Wetterfestigkeit kann ich noch keine endgültige Aussage treffen. Beim Abholen gab es ein paar heftige Schauer und innendrin war alles trocken. Evtl. sind vorne die Bordwandprofile zu den Eckprofilen nur metallisch dicht, sollte da jemals etwas durchtriefen richtet es wohl eine dünne Bahn Silikon


    6. Als Zubehör beim Edition 35 brauchst du eigentlich nichts, ich habe sonst nur die Heckstützen und die sind bei dem Paket schon dabei. Ich überlege noch, die seitlichen Zurrösen gegen Airline-Schienen auszutauschen, da die Ösen manchmal etwas im Weg sind. Glücklicherweise sind die Anhänger mit 105 oder 125 cm eigentlich oft 5 cm breiter, als das Ladegut und die Ösen stören doch nicht. Ansonsten habe ich noch einen schmalen Klemmbalken, den man aber nur mit bedacht anziehen sollte, sonst geht der Deckel nicht mehr zu :biggrins:

    In Summe bin ich bisher sehr zufrieden mit dem kleinen. Hätte ich nicht schon 2 andere Anhänger, wäre es auch der Edition 35 geworden. Wenn du weitere Fragen hast, meld dich einfach!

    Für sowas gibt’s keine Ausnahmegenehmigung- warum auch. Du kannst den Anhänger auf 450 kg ablasten, dann passt das Massenverhältnis wieder.


    380 kg leer klingt nach einem Koffer. Mit Dachzelt wirst du schon 450 kg haben und etwas Ladung soll bestimmt auch noch mit. Also gibst nur 2 Möglichkeiten:


    1. 80 km/h fahren

    2. gebremsten Anhänger kaufen

    Nur mit dem Auto auf Schotter wäre mir auch zu heiß. Sobald die Fuhre ins rutschen kommt gibts kein halten mehr.


    Wenn es nur eine kurze Strecke ist kannst du auch die Handbremse vom Anhänger etwas anziehen…

    Dann lest doch bitte auch mal Winnetous Frage oder schaut die Beschreibung im Link an. Da steht explizit „drüberlegen und einhängen“. Ich sehe nur einen Sinn dahinter, da das normale Seil zum Drüberlegen ohne die Schlaufe zulang ist und gekürzt werden müsste oder auf dem Boden schleift, vielleicht ist das der Grund für die Befestigung mit drüberlegen und einhaken :confused:

    Die Belastung der Deckel ist oft eher gering, eigentlich willst du aber eh auf der Reling montieren und die können das Dachzelt alle mal, bei Anssems passen sogar direkt irgendwelche Träger von Thule drauf.


    Auf der Auflaufeinrichtung ist immer ein Gewicht von-bis angegeben. Viele Tüvler lasten nicht unter den Minimalwert ab, eigentlich ist das total unlogisch, weil der leere Anhänger auch fahren darf :rolleyes:


    Besprich das am besten vorher mit dem Tüv, ob dir auch einer den 1300er auf 750 kg ablastet.


    Ansonsten kannst du auch mal bei Koch oder Kröger nachfragen, die Schrauben dir sicherlich auch eine „leichtere“ Auflaufeinrichtung an den Anhänger.

    Koch verbaut dir auf Wunsch ziemlich sicher eine klappbare vordere Bordwand. In den FAQs wird das mehrmals erwähnt. Ruf einfach mal an und frage nach.


    Günstiger wird es wohl, wenn du direkt den U7 in 3 Meter Länge nimmst, dann kannst du die Mopeds auch versetzt stellen.

    Also mein Hapert mit Innenbreite 160 cm ist außen 167, an der wirklich breitesten Stelle. Und das sind die Kunsstoffendkappen der Bordwandprofile.


    Dementsprechend ist der 180er 1-2 cm breiter, als deine 185 cm, aber passt immer noch durch das Tor. Dafür Standardware, die du bei diversen Händlern auf Lager hast.

    Der Heckträger mit Kennzeichen und der Klappe für die Rampe, die die Rampen ja auch fixiert hängt an der Kippbrücke. Am Heckkipper hängen die Rampenschächte ziemlich sicher an der Kippbrücke, anders könntest du ja die Rampen garnicht fixieren.


    Beim Dreiseitenkipper ist der Querträger hinten fest am Chassis und somit auch die Rampenschächte.

    Was transportiert du denn hauptsächlich und brauchst du die Nutzlast am Trecker im Gelände und abseits der Straßen oder auch im Straßenverkehr? Offroad bei niedrigen Geschwindigkeiten muss es vielleicht nicht der 3,5-Tonner sein, um beim Tiguan mehr Nutzlast zu haben?


    Ich selbst habe den Hapert, aber nur als 1,8-Tonner Einachser. Diese typischen 3,05x1,6 m2 sind hinterm Auto ziemlich perfekt und dein Trecker ist ja auch eher schmal. Stimme ebenfalls für 14-Zöller und Vollstahlboden. Die Aufsatzbordwände sollen nur für Holz sein? Das lässt sich ja auch mit Spanngurten sichern und du sparst dir die sperrigen Aufsatzbordwände


    Aber der wichtigste Tipp: guck dir die alle vor Ort an, mancher Verschluss liegt einem besser, privat schlachtest du wohl auch keinen Eduard..

    Man findet tatsächlich nichts. Auf Anfrage habe ich die Rampenkarte für meine 22 cm breiten erhalten und die sind tatsächlich recht stabil.

    Warum aber nicht wie überall anders auch die Tragfähigkeitsangabe in der Produktbeschreibung steht wissen die wohl nur selbst :/


    Sehr gut finde ich aber die Form des Rampenfußes, die Rampe kippelt nie beim auffahren, auch nicht, wenn die fast senkrecht aufliegt. Dadurch ist der Rampenkeil die ersten cm. Natürlich auch etwas steiler.

    Ich plädiere auch ganz klar für den Drehschemel. Gerade beim kleinen und voll gefederten Zugfahrzeug ist der immer entspannter zum fahren, steht überall von selbst (pass nur auf, dass der Drehschemel immer gerade bleibt) und wenn du schon die Einleiter Druckluftbremse am 411 hast, schreit das doch eigentlich nach einem HW 60 oder ähnlichem? Grundsätzlich würde ich aber eher im Bereich Anhänger für Trecker oder Multicar suchen, wenn dein Zugfahrzeug eh alle Anforderungen erfüllt und die Anhänger niemals an ein normales auto müssen?

    Beim Hapert sind die Rungen auf jeden Fall gesteckt und in 2 Sekunden rausgenommen. Das macht das manuelle Verladen deutlich einfacher, da man nur auf die Ladehöhe hinweg heben muss und nicht noch 30 cm höher.


    Wieso willst du eine 80 cm hohe Wand? Damit der Rennwagen mit einer Flachplane abgedeckt werden kann? dafür könntest du bei Hapert 2 30er Aufsatzwände oder direkt die 40er Bordwand mit 40er Aufsätzen nehmen.


    Für Holz ist der 1800er eigentlich sinnvoll, für den leichten Rennwagen dann wiederum ein weich gefederter Anhänger, damit der keine harten Schläge bekommt? Ich habe die große 14 Zoll Bereifung. Das ist im Wald für die Bodenfreiheit ideal und bei leichter Belastung spiele ich etwas mit dem Luftdruck. Die hohe Ladefläche finde ich persönlich auch viel angenehmer zum manuellen beladen, da man sich zum Abstellen nicht weiter runter beugen muss.

    Egal welcher Anhänger es jetzt wird, mach dir schonmal Gedanken um das Thema Feuchtigkeit. Nasses Boot im geschlossenen Koffer dürfte keine gute Kombination sein. Wenn aber eh ein Mover (und somit wohl auch eine Batterie?) eingebaut wird, sollte ein kleiner aktiver, Feuchtigkeitsgesteuerter Lüfter mit auf die Wunschliste kommen.

    Alternativ geht natürlich auch ein ganz olles Lüftungsgitter ^^