Beiträge von Kochanhänger

    Moin Arnech,
    das interessiert mich auch und kommt planmäßig in gut 2 Monaten vor, dass der Anhänger mindestens gut geladen ist und zusätzlich noch niedrige Temperaturen, also worst-case :biggrins:
    Eigentlich dürfte es aber nicht zu schwer sein. Ich vermute, dass die Cobalt HB Rückwärstkipper alle den gleichen Rahmen, Pumpe etc. haben. Zumindest ist bei meinem am Fahrgestell die Achsverstärkung und Befestigungen für beide Tandemachsen vorgesehen, ebenso die Befestigungslöcher der Kotflügel. Maximal gibt's den Anhänger also mit 2,7 t ZGg, sodass ich mit 1,8 Tonnen eher im Teillastbereich unterwegs sein müsste.

    Oder man löst es wie beim Hapert, der hat ja serienmäßig Seile um die hintere Klappe bei Überlänge waagerecht zu fixieren. so kann man die Klappe aber auch am Heckträger einhängen; die Beleuchtung ist geschützt und die Klappe pendelt nicht mehr. Den oberen Anschlag zum Pendeln der Klappe haben ja nicht alle Kipper.

    Der Anhänger ist nun da!
    von der Bestellung bis zur Abholung sind nun knapp 2 Monate vergangen - deutlich schneller als ursprünglich erwartet, entweder hatte ich einfach Glück, oder der Markt hat sich grundsätzlich etwas entspannt.


    Der Kipper macht wirklich einen sehr hochwertigen Eindruck und ist rundrum zufriedenstellend. Der Hapert hat eine doppeltwirkende Handpumpe verbaut, sodass sowohl beim runter- als auch hochpumpen Öl fließt. So wie ich das in Erinnerung hatte, ist beim Saris und Eduard nur eine einfachwirkende Handpumpe verbaut. Letztlich kippt der Hapert also fast doppelt so schnell! Verbaut ist ein vierstufiger Kippzylinder, der eigentlich garnicht unter der Achse übersteht, sodass auch die Beschädigungsfefahr minimiert ist.


    Zum Fahrverhalten lässt sich nur sagen, dass ich sehr angenehm überrascht bin. Trotz der 1800 kg BPW-Achse liegt der Anhänger sehr ruhig hinterm Auto und nimmt Bodenwellen, Gullideckel und Bahnübergänge ziemlich unbeeindruckt - was sicherlich auch am Leergewicht von knapp 600 kg liegt.


    Insgesamt bin ich mit meinem Kauf also sehr zufrieden und gehe davon aus, dass ich es auch in Zukunft noch sein werde :super: Nun kommen noch ein paar Bilder, das ist ja schließlich die Forumswährung :biggrins:

    Ich hab mich beim Kipper auch für die höhere Bereifung mit ca. 72 cm Ladehöhe entschieden. Der Anhänger wirkt schon wuchtiger, beim Aufsteigen stören mich die guten 10 cm aber nur wenig. Die größeren Räder haben auch eine etwas höhere Traglast, was bei einem 2 Tonnentandemkipper aber auch nicht wirklich ausschlaggebend ist, da auch die Niederquerschnittsreifen genug Tragfähigkeit haben.


    Da du den Anhänger aber auch vermieten willst würde ich definitiv die hohe Ladehöhe nehmen! Und zwar hauptsächlich wegen der Heckklappe. Bei 63 cm Ladehöhe liegt die Heckklappe fast auf dem Boden auf, eine Bodenwelle/Schlagloch und sie kriegt einen Schlag ab und ist krumm. Bei Eigennutzung weiß man das zu verhindern - bei der Vermietung sehe ich das schwierig. Außerdem steht beim Eduard der Kippzylinder unter der Achse hervor und ist somit schneller beschädigt, auch das spricht für die hohe Ladehöhe.


    Als einziges Argument dagegen würde mir einfallen: Wenn einer der Anhänger eine 100er Zulassung hat und der andere nicht, könnten auf dem "80er" die alten Reifen aufgefahren werden.

    Ich hab' mich ja vor kurzem auch für einen 1800 kg Hapert Einachser entschieden, allerdings als Kipper.
    Hier gab es auch zwischenzeitig die Idee, ob der Tandem nicht besser geeignet wäre (insbesondere auch beim Kipper), bin jedoch froh den Einachser bestellt zu haben, da er mir einfach zu 95 % ausreicht und das kompaktere Fahrzeug ist.


    Die hohe 14 Zoll Bereifung ist es bei mir auch geworden, eben weil ich mehr Bodenfreiheit bei einem Kipper für sinnvoll halte und eher ein Freund der Reifen mit hoher Flanke bin. Aktuell bekommst du standardmäßig die 195/50 R13C oder 185 R14C und die sind schon deutlich höher als die Niederquerschnittsreifen und haben zusätzlich eine etwas höhere Traglast. Aktuell kosten die hohen Reifen jedoch (zumindest beim Kipper) gut 50 € Aufpreis - einfach weil die inzwischen deutlich weniger verkauft werden.


    Nun zum Boden. Der Aluboden beim Azure ist ein Vollaluboden aus Alusteg-profilen. Soweit ich weiß sind diese geriffelt - das kann je nach Einsatz gut oder ungut sein. Der Aufpreis dafür ist auch nicht ganz ohne und liegt wahrscheinlich irgendwo um die 800 €

    Um hier auch noch mal explizit auf deine Frage zu antworten :biggrins:
    Ich hab einen recht neuen Humbaur 132513 und einen alten Koch. Dazu zwei fragen:

    1. Willst du einen schicken Anhänger, der auch in 20 Jahren eigentlich keinen Rost kennt? Dann eindeutig den Koch!
    2. Willst du einen praktischen Anhänger? Dann den Humbaur =)

    Um das mal zu begründen; der Koch ist mit der Vollalu+Edelstahlbauweise sehr hochwertig. Die Bordwandverschlüsse find ich wirklich super und er macht optisch einfach am meisten her und das halt auch noch nach 20 Jahren. Es gibt jedoch einige Dinge, die mich persönlich stören und weshalb es der Humbaur wurde.

    • beim Koch die Innenbreite von exakt 125 cm ist sehr unpraktisch, zumal die Zurrösen noch etwas Breite nehmen. Viele Holzplatten sind 125 cm breit und passen so nicht in den Anhänger.
    • die Möglichkeiten zur Ladungssicherung gefallen mir nicht mit der Reling und den Ösenschrauben unten im Kasten.

    Was stört mich aktuell ma Humbaur:

    • die Stützradbefestigung mit dem langen Knebel durch die V-Deichsel
    • versenkte Bordwandverschlüsse, die sehen zwar gut aus und tragen nicht auf, aber ich mag die Dinger einfach nicht :evil2:
    • Fängt nach einem halben Jahr an zu Rosten. Und zwar am Rahmenprofil, wo die Verzinkung beim umbiegen abgeplatzt ist. Eigentlich vollkommen logisch und wird sicherlich 30 Jahren dauern, bis er durchgerostet ist, aber trotzdem nervig. Am besten die Stellen direkt nach dem Kauf nochmal nachversiegeln.

    Wenn du mich jetzt fragst, welchen ich aktuell kaufen würde? Ich glaube den Humbaur, einfach weil er besser nutzbar ist. Eine Interessante Alternative wäre noch der Alutrail, im Grunde Qualität des Kochs mit besseren Lademaßen und Zurrmöglichkeiten. Aber von München aus auch eine ganz schöne Ecke.


    Und wenn es dich nicht stören würde, dass der Anhänger schwarz und etwas länger ist: der Hornbach Heldenanhänger ist eigentlich genau das, was du suchst! Den Gab es zuletzt auch ohne Plane und ist dann sensationell günstig :super:

    Hallo,
    ich vermute mal, dass die Haken nur als Netz- oder Planenhaken gedacht sind und somit definitiv keine geprüften Zurreinrichtungen sind oder auch nur ansatzweise stabil genug :biggrins: Auch verpufft in der Umschlingung massenhaft Vorspannkraft und durch das Quetschen und Reiben des Gurtes am Metall dürfte die Haltbarkeit auch begrenzt sein.

    Da würde ich die Haken eher direkt im Rahmen des Anhängers einhängen. Bei einer Kontrolle hieße es wohl, dass der Anhänger für den Transport schlicht nicht geeignet ist :police:
    Die Trapezverzurrung an sich sieht aber gut aus mit den kurzen Querbändern :super:

    Auf jeden Fall mehr als vor einem Jahr :mad: aber gut, günstiger werden die auch nicht mehr werden.
    Als Vergleichspreis stand mir irgendwie immer der Eduard parat. Straßenpreis wären da für den 1800er Einachser so ca. 3200 €. Der Hapert mit den gleichen Eckdaten kostet knapp 900 € mehr, die es mir aber auch wert waren, unter Anderem durch folgende Punkte:

    • 14 Zoll Bereifung statt 13 Zoll
    • Zurrbügel 1000 DaN statt 800 DaN
    • Hydraulikpumpe in der V-Deichsel angeordnet anstatt außen dran geflanscht
    • komplette Hyrdaulik- und Kippeinheit wirkt irgendwie hochwertiger mit Zylinderlagerung in abschmierbaren Lagerschalen, anstatt in einem einfachen U-Eisen etc.
    • Bordwände und Scharniere "passen" irgendwie besser und sind leichtgängiger

    Sicherlich ist der Eduard kein schlechter Anhänger, aber der Hapert hat mich insgesamt überzeugt, zumal der Aufpreis aus meiner Sicht überschaubar ist.

    Hinzu kommt jedoch noch das größere Pritschenmaß von 305x160 cm im Vergleich zu 260x150 cm und der Vollstahlboden, beides für je ca. 600 €. Das sind auch beides Optionen, die es zum Beispiel beim Eduard garnicht gibt. Das übrige Zubehör sowie Papiere und Überführung schlagen dann wieder mit ca. 600 € zu Buche.

    Für einen ollen Einachskipper ist das nun eine ganz ordentliche Stange Geld. Dafür gibt's woanders sicher schon 2 Anhänger; aber so bekomme ich auch einen wirklich hochwertigen Anhänger der ideal auf mein Nutzungsprofil zugeschnitten ist und mir sicherlich sehr lange Freude bereiten wird :super:

    So um mal ein Fazit hier hineinzubringen. Der Anhänger ist bestellt :super:
    Geworden ist es jetzt der:

    • Hapert Cobalt HB-1 mit 1800 kg,
    • Lademaße von 305x160x30 cm,
    • 14 Zoll Bereifung,
    • Vollstahlboden,
    • 100 km/h Ausführung und Kurbelheckstützen

    Bin mit der Entscheidung auf jeden Fall sehr zufrieden. Hab jetzt einen universel einsetzbaren Hochlader mit alltagstauglichen Maßen, weder zu groß, noch zu klein. Der Anhänger dürfte an jedem vorhandenen Zugfahrzeug eine gute Figur machen und mir einige Abladevorgänge deutlich erleichtern :biggrins:

    Die Produktionszeit beträgt pauschal ca. 12 Wochen. Schauen wir mal, wann er bei mir einzieht =)

    Nun wollen wir hier mal keinen Vorsatz raushängen lassen :angel: Aber zumindst würde ich es eher entspannt sehen, wenn der Radladerfahrer statt der geforderten 1200 kg dann 1500 kg auflädt. Der Anhänger wird es problemlos aushalten und die "Strafe" ist wirklich zu verschmerzen.


    Und nochmal um hier keinen falschen Eindruck zu hinterlassen, bei den letzten 50 Anhängertouren waren vielleicht 2 mit mehr als 1 Tonne Ladung dabei. Ich bin mir sicher, dass der Einachser für mich so die beste Lösung sein wird, auch wenn die günstigeren Tandem auf den ersten Blick ihren Reiz hatten. Für die 100er Zulassung ist eine Achse sowieso die langfristig günstigere Variante und was sind schon 500 € Mehrpreis auf 20 Jahre :]

    Die Entscheidung wurde mir eigentlich abgenommen, da die Tandem inzwischen verkauft sind... :biggrins: naja zumindest die mit Stahlboden, und der sollte es ja eigentlich schon sein.
    Und eigentlich macht der Tandem für mich auch keinen Sinn, zu 90% fahre ich wohl eh deutlich unter der zulässigen Nutzlast. Und für schnell mal zu Ikea oder so ist der 850 kg Tandemkipper vielleicht etwas oversized. ich vermute 7 % bewegen sich dann an der Ladegrenze und die übrigen 3 % fahre ich halt sehr vorsichtig :police: Vom Rahmen und Aufbau ist der HB-1 eh baugleich zum Tandembruder HB-2 und wenn die Achse bei 100 km/h 1,8 trägt wird sie bei 60 km/h und 2 Tonnen auch keine Grätsche machen :o

    Bestellt habe ich noch nicht. Und du hast recht, bei den Hapert Ferro Kippern ist ja sowohl der Stahlboden als auch die E-Pumpe bereits serienmäßig dabei und dazu ist es Lagerware mit dem EK-Preis vor der Preiserhöhung, so passt das schon alles. Generell hält sich der Preisunterschied zwischen 1,8-Tonner Einachser und den Tandemmodellen ja sehr in Grenzen und ist eigentlich zu vernachlässigen.

    Guten Morgen,

    ist das auch das gleiche dann?


    normal haben die Happert doch Blattfedern, hat der dann nur ne Gummiachse? klar das die billiger ist


    Ja das sind beides die 1800 kg "Gummiachsen". Aktuell wird wohl zu 90% das Niedrigfahrwerk verkauft und wird deshalb günstiger sein. Wenn man beispielsweise bei diesem Händler schaut, kostet das Niedrigfahrwerk immer noch gut 150 € Aufpreis.

    Das Blattfederfahrwerk gibt es nur bei den 3500 kg Varianten optional und kostet dann nochmal gut einen Tausender mehr, dafür hat es schon die Stoßdämpfer dabei.

    Das Niedrigfahrwerk ist 100€ günstiger als das normale Fahrwerk? :) Dann natürlich das Niedrigfahrwerk. ;)

    Die Frage ist halt auch, ob du in der Praxis tatsächlich jedes mal den Luftdruck der Beladung anpassen würdest. Wäre ich zu faul zu und Zeit kostet es auch noch. :weg:


    Tja und wegen dem Stahlboden. Beim Kipper musst du früher oder später auch mal die Siebdruckplatte wechseln. Kostet auch wieder Zeit und Geld. Ich würde daher zum Ferroboden tendieren. Das Mehrgewicht ist halt so.

    Den Luftdruck würde ich vielleicht nich täglich anpassen, aber normal halt mit einem etwas niedrigeren Luftdruck fahren und nur vor bei voller Beladung erhöhen. Die Kontrolle des Luftdrucks gehört für mich schon dazu und mit eigenem Kompressor ist sie auch schnell korrigiert.

    Bzgl. des Mehrgewichts vom Stahlboden muss ich mich vielleicht korrigieren. Bei den Tandemkippern gibt Hapert das Gewicht für die Modelle mit und ohne Stahlboden an. Das sind in der Dimension 305x180 (also sogar 20 cm breiter als der Einachser lediglich 12 kg mehr und somit absolut zu vernachlässigen. Demgegenüber dürfte der reine Multiplexboden ohne das aufgesetzt Stahlblech also ca. 30-40 kg leichter sein.

    Mit dem Mehrpreis sehe ich aber gerade ähnlich wie du, zumal das Gewicht wohl kein Thema mehr zu sein scheint.



    Jetzt komme ich gerade nur noch ein bisschen ins Überlegen, weil die beim Händler vorrätigen 3 Tonnen Dreiseitenkipper mit E-Pumpe so teuer sind wie der frisch bestellte 1,8 Tonnen Rückwärtskipper mit Handpumpe. Aber eigentlich wollte ich ja vom Tandem weg und die sind nochmal gut 250 kg schwerer :confused:

    Schönen guten Abend,
    tatsächlich hat der Besuch beim Örtlichen Händler geklappt und ich konnte mir die Kipper nochmal anschauen sowie ein Angebot erhalten. Insgesamt bin ich mit dem Preis nicht unzufrieden, auch wenn es nichts geschenkt gibt. Ich habe mir jetzt den Hapert Cobalt 305x160 cm mit 1800 kg anbieten lassen. Die aktuelle Lieferzeit liegt bei 10-12 Wochen.


    Nunmal zu den Aufpreisen der einzelnen Optionen:
    - nur Siebdruckboden: ca. 100 € weniger

    - Ferroboden: ca: 600 € Aufpreis

    - Pritschenmaße 280x160 anstatt 305x160: ca. 250 € weniger und 34 kg leichter
    - Niedrigfahrwerk: ca. 100 € günstiger als normal

    - Rückwärtskipper ist ca. 1200 € teurer als der normale Hochlader und wiegt 170 kg mehr


    Grob überschlagen dürfte die Stahlbodenplatte ca. 115 kg wiegen, die Siebdruckplatte (18mm) mit 57 kg genau die Hälfte. Damit wäre der Kipper schon ein ordentliches Eisenschwein und hätte knapp über 600 kg Eigengewicht, sofern die Prospektangaben stimmen.


    Die zwei Punkte die mich noch überlegen lassen sind Niedrigfahrwerk und Boden.

    1. Der Stahlboden wäre mir den Aufpreis wahrscheinlich sogar wert, das zusätzliche Gewicht lässt mich noch zweifeln.
    2. Das Niedrigfahrwerk war ja geplant um evtl. günstiger zu sein und vor Allem eine Luftdruckabsenkung bei Teillast zu ermöglichen. Stellt sich mir jetzt natürlich die Frage, ob 600 kg Leergewicht überhaupt noch Teillast sind? :biggrins:

    Innerlich habe ich mich jetzt ein bisschen auf den Hapert eingeschossen. Er bietet mit eigentlich alles was ich will und der Händler ist vor Ort. Auch wenn Hirth zweifelsohne gute Anhänger baut, so ist das Werk doch knapp 600 km entfernt.

    Dass nun weder (quer) geriffelte Aluböden noch die Siebseite der Siebdruckplatten eine gute Wahl für Kipper sind dürfte außer Frage stehen. Die geriffelten Aluböden sind sicherlich gut geeignet für Fahrzeugtransporter, für Möbeltransport o.Ä. würde die mir auch überhaupt nicht gefallen.


    Der Hapert Cobalt HB-1 hat standardmäßig ein Stahlblech auf der Siebdruckplatte. Optional gibt es den Vollstahlboden oder die Siebdruckplatte ohne Blech, dann aber auch mit der glatten Filmseite oben. Wenn alles klappt schaffe ich es heute schon zum ortlichen Anhängerhändler und kann mir ein Angebot für den Kipper machen lassen. Dann kann ich auch etwas zu den Aufpreisen der verschiedenen Böden sagen. :super:

    Moin Schubi und alle anderen,

    Fahrwerk/Bereifung ist halt auch eine Preisfrage. Standard, also 14" und gute 70cm Ladehöhe ist natürlich billiger als Niedrigfahrwerk. Niedrigfahrwerk mit 13" kostet halt Aufpreis. Und 225/55 R12 kosten sicher auch nochmal etwas mehr, sind aber optisch endgeile "Breit"-reifen (und mit mehr Traglastreserven als R13 C). Ich persönlich würde klar ein Niedrigfahrwerk mit 225/55 R12 bevorzugen, wenn der Aufpreis in Ordnung geht. Bedenke auch, hinsichtlich deines Wunsches von Auffahrrampen, je höher die Ladehöhe, umso steiler der Winkel und so weiter. Also die Ladehöhe vielleicht lieber niedriger wählen: der Kompromiss wäre halt R13 C und das gibt's in Serie als Option (bei Hapert. Hirth ist eh indivudell.).


    Wichtig finde ich noch und das geht mir hier etwas unter, der Boden. Standard beim Kipper ist ne Siebdruckplatte mit verzinktem Blech drüber, was ein paar Nachteile hat. Reicht Dir das? Falls nicht: Bei Hapert kannst du optional einen "Ferro-Boden" buchen. Bei Hirth gibt's nen Voll-Aluboden.


    Beim Kipper kann man gut Geld lassen... :weg:

    Bzgl. der Ladehöhe finde ich die 70 cm vielleicht garnicht verkehrt. Es ist eine gute Höhe um Dinge entspannt aufzunehmen oder abzulegen ohne sich zu weit bücken zu müssen. Auch bin ich mir sicher, dass mir die 63 cm der normalen Niedrigfahrwerke im Vergleich zum Koch mit unter 40 schon deutlich unangenehm sein werden um da öfter mit einem Schritt drauf zu klettern. Hauptsächlich sehe ich den Vorteil aber wirklich in den normalen Reifen mit hoher Flanke. Dann kann man mit Teilladung oder nur 5 Fahrrädern auch mal mit 1 Bar fahren und die Kiste dürfte recht entspannt laufen. Mit der 100er Zulassung werden die Reifen ja eh nicht so alt, dass ich da Probleme bekommen dürfte.


    Und zu den ganzen Antworten bzgl. des Bodens, danke dafür :super: Dass der geriffelte Aluboden für Kipper nicht funktioniert dürfte ja einleuchtend sein. Mir würde wahrscheinlich sogar die normalen Siebdruckplatte reifen, da der Anhänger sonst immer mit Plane abgestellt werden würde und der Kippeinsatz ja überschaubar ist. Ich bin mir jedoch nicht ganz schlüssig, ob der Stahlboden bei normaler Nutzung irgendeinen Nachteil hätte? Die Massive 3 mm Stahlplatte wäre natürlich das haltbarste, aber auch teuerste und schwerste. Hängt sicherlich auch etwas vom Aufpreis ab. Die Lösung mit Siebdruckplatte und aufgesetzter Stahlplatte scheint bei mir aber gerade letzte Wahl zu sein :?:

    Hallo,

    Ich bin mit meinem hb1 1500kg zufrieden. Einzige Punkte die man optimieren könnte ist das klappern der Zurrpunkte und eine etwas weichere Achse.

    Bei den Zurrpunkten versuche ich bald mal die Lösung mit den Magneten von unten, wenn das klappt fällt vielleicht auch die harte Achse nicht mehr so auf :/.

    Muss aber sagen das ist schon jamern auf hohem Niveau, ne Luftfederung für Grüngut und Co. wär doch etwas übertrieben :bigggrins:

    Tiku wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hast du auch das Niedrigfahrwerk mit den 195/50R13 Rädern? Ich bin zurzeit eher auf der Schiene, kein Niedrigfahrwerk zu nehmen und die "normalen" Reifen mit hoher Flanke. So kann ich bei Teilladungen etwas mehr mit dem Luftdruck spielen. Zumal die 1800 kg Achse ja nochmal härter sein wird.

    Gut also scheinen aktuell Hapert (bereits gesehen und für gut befunden) und Hirth (bewusst noch nie gesehen, guter Ruf, aber auch weite Anfahrt) im Rennen zu sein. Im ein vergleichendes Angebot zu bekommen muss natürlich auch die Ausstattung gleichwertig sein. Aktuell stehen da bei mir auf der Agenda:
    - Einachs Rückwärtskipper in Hochladerbauform mit 1800 kg ZGG

    - kein Niedrigfahrwerk und "normale" 14"-Bereifung

    - Pritschenmaße ca. 305x160 cm

    - Bordwandhöhe ca. 30 cm mit innenliegenden Spannverschlüssen für glatt anliegende Plane

    - min. 5 Zurrösen je Seite (gerne auch vorne und hinten) und min. 800 DaN

    - Automatische Stützrad und (Winterhoff)-Kurbelstützen

    - Heckseitige U-Schiene zum einlegen von Auffahrrampen

    - hydraulische Kippung mit Handpumpe (Option Pumpfast)


    Habe ich da was vergessen? Fällt euch noch was sinnvolles ein? Wie steht ihr zum Niedrigfahrwerk bzw. eher den Verzicht darauf? Die Ladehöhe bei Hapert sind 63 zu 76 cm. Gefühlt sind selbst die 63 cm schon hoch im Vergleich zum jetzigen Tieflader, sodass man mit einem Schritt eh nicht mehr drauf kommt. zum Händisch beladen scheinen die 76 cm sogar angenehmer zu sein :confused:

    Sicherlich gibt es genug Fahrzeugbauer, die mir ein Gerät direkt nach Wunsch bauen können. Wahrscheinlich wird das jedoch teurer als Standardware.


    Mir stellt sich dann so ein bisschen die Frage, ob ich mit einem Hapert-Rückwärstkipper irgendwas falsch machen würde bzw. andere Hersteller mit den kompakteren Maßen überzeugende Vorteile liefern, damit ich mich doch vielleicht zu einem kleineren Modell überreden lasse? Live angeschaut habe ich bisher die Kipper von Saris, Hapert und Humbaur. Da hat jeder einige Vor- oder Nachteile. Dass der Hapert am wertigsten (und teuersten wirkt) dürfte aber inzwischen auch kein Geheimnis sein.

    Stimmt! Die bauen jedoch auch wieder nur bis 256x150 cm. Ich scheine also einen absoluten Sonderwunsch zu haben, der nur von einem Hersteller serienmäßig angeboten wird :biggrins:
    Und übertrieben schwer wird er auch nicht. Laut Technischen Daten (sofern die Stimmen) sind die Gewichte des Hapert Cobald HB1 wie folgt:
    - 260x150 cm: 446 kg 50° Kippwinkel
    - 280x160 cm: 507 kg 55° Kippwinkel
    - 305x160 cm: 541 kg 50° Kippwinkel

    Das Mehrgewicht und wahrscheinlich auch der Mehrpreis zum größten Modell sind also zu vernachlässigen. Einzig der höhere Kippwinkel würde für das mittlere Modell sprechen. Allerdings habe ich den großen noch in keiner Online-Anzeige gesehen. die beiden kleineren Modelle sind schon hin und wieder irgendwie zu finden.

    Moin Arnech,
    zum Kipper tendiere ich inzwischen auch, da ich die Funktion wirklich häufiger brauchen werde als den Fahrzeugtransport. Stellst sich nun natürlich die Frage, welchen Hersteller man da am besten für nimmt:
    - Humbaur baut nur bis 270x150 cm

    - Unsinn baut nur bis 270x150 cm

    - Eduard baut nur bis 256x150 cm

    - Saris baut nur bis 276x150 cm

    - Böckmann baut nur bis 256x165 cm
    - Pongratz baut nur bis 260x150 cm

    - Barthau baut nur bis 251x156 cm
    - Sigg baut nur bis 274x157 cm

    - Hirth macht keine Angabe zur maximalen Größe
    - Baos baut wohl nur bis 250x140 cm

    Als einziger baut Hapert bis 305x160 cm. Bei den drei letzten könnte ich mir jedoch vorstellen, dass auf Kundenwunsch auch größere Maße möglich sind. Habe ich in der Aufzählung jemand vergessen?


    Wahrscheinlich sind größere Einachserkipper auch garnicht so sinnvoll bzw. vom Markt nachgefragt, da die größe noch mehr zum Überladen verleitet. Bei mir wäre die Kippfunktion jedoch mehr für groß und sperrig (Grünschnitt) als wirklich schweres Schüttgut gefragt und vor allem ein Alltagstauglicher Hochlader mit etwas mehr Komfort beim Abladen gewünscht. Sicherlich könnte ich auch nochmal überdenken, ob ich nicht auch mit den Standardmaßen auskomme. Die 3 Meter Innenlänge sehe ich jedoch irgendwie als gesetzt :confused: