📌 Zusammenfassung des Threads durch die Redaktion
Frage: Der Siebdruckboden im Kastenanhänger ist durchgefault – welches Material eignet sich für den neuen Boden?
Erkenntnisse aus dem Thread:
• Siebdruck (hier 21 mm) ist die meistgenannte Lösung: günstiger, leichter und rutschfester als Alu. Entscheidend ist, Beschädigungen der Beschichtung sofort mit Lack oder Farbe zu versiegeln – auch Bohrungen und Schnittkanten. Dann hält die Platte lange, auch bei Anhängern, die im Freien stehen.
• Eine Platte am Stück ist besser als mehrere Teile, die unter Last gegeneinander arbeiten und Schrauben ausreißen. Sondermaße kosten deutlich mehr; Stöße brauchen eine Auflage auf einem Träger.
• Feuchtigkeit kommt oft von unten: Die Platte rundum versiegeln oder ölen. Eine dichte Beschichtung nur auf der Oberseite kann Wasser im Holz einschließen.
• Alu-Bodenprofile funktionieren, sind aber deutlich teurer (im Thread rund 1.200 € gegenüber unter 600 € für eine Siebdruckplatte am Stück). Für Bauschutt und scharfkantiges Schüttgut wird ein Stahlboden empfohlen oder der Boden mit Brettern geschützt.
• Eher abgeraten wurde von WPC (arbeitet stark bei Temperaturwechseln); Monopan als Bodenplatte ist umstritten.
Ergebnis: Der Fragesteller tendierte zu einer Siebdruckplatte am Stück, von unten mit Schlossschrauben verschraubt und rundum abgedichtet. Was er letztlich verbaut hat, ist nicht dokumentiert.
Preise laut Thread (2020), heute ggf. anders.
Hab es schon kurz in den beiden anderen Threads von mir das anstehende Thema mit der Bodenerneuerung unseres Allrounder Anhängers angeschnitten. Über kurz oder lang komme ich nicht umhin, den Boden des Hängers, ein Kastenhänger mit abnehmbaren Alu-Bordwänden, gegen einen neuen Boden auszutauschen. Als ich den Hänger bekam, hatte der Vorbesitzer das alte Siebdruckholz ( vielleicht noch Original?) mit zunächst gar nicht übel wirkenden Aluriffelblechen überdeckt. Mit jeder neuen Beladung wirkten die immer arger ramponiert. Ob das Blech den Schaden verdeckten sollte oder gar verursacht hat, kann ich nicht mehr ergründen, ist jetzt eh unwichtig.
Die Siebdruckplatten waren regelrecht durchgefault. Drum wohl die arg eingedrückten und teils durchhängenden Riffelbleche, da teils kein Widerstand nach untenvorhanden war. Den Rest gab ein Baggerfahrer, der mir einen dicken Baumstamm abheben sollte. Hatte dann deswegen und wegen der damals anstehender HU neue Siebdruckplatten montiert und dennoch nicht allzulange Freude dran. Platten heben sich teils und Oberfläche beschädigt. Vermute, schlechte Qualität, die mir da untergejubelt worden ist. ![]()
Hab die Platte wie im Original dreigeteilt in 21 mm dicke verbaut. Von der rauen Beschichtung nach oben ist jetzt nichts mehr vorhanden.
Zwischenzeitlich habe ich zwei Quellen gefunden, die Platte in einem Stück zu bekommen, müßte sie mir nur selbst abholen. Allerdings sehr, seehr teuer und nur wenn´s sein muß, besorge ich sie. Um es genauer auszudrücken, wenn´s doch Siebdruck werden sollte, kommt eine Platte aus nur einem Stück drauf, keine Gestückelte.
Bin noch auf der Suche nach einer hoffentlich besseren Lösung, um nicht immer wieder den Boden austauschen zu müssen. Denke an nur Metall, aus Stahl oder einer Art Alu-Profilbrettern, oder auch nur Vollholz, sofern es besser sein sollte als mit Siebdruck. Sollte, egal welche Variante, natürlich von den Kosten nicht explodieren. Über Ideen und auch Beispiele von Euch freue ich mich.
Der umlaufende Hilfrahmen ist 3,83 x 2,10 m groß. Rahmen besteht aus an den Ecken miteinander verschweißten Stahl-Vierkantprofil, 60 mm hoch und 40 mm breit, innen noch ein Haltewinkel für Boden rundum angeschweißt.
Bilder vom Boden stelle ich ein und hoffe, daß es deutlich genug für Euch rüberkommt.