Anhänger Restauration: Projektbeschreibung und ein paar Fragen

  • Und weiter geht's...


    Hier mal ein kleiner Zwischenstand. Ich habe mir verschiedene Trägerbleche geschnitten, schön alle Kanten abgerundet um die runderneuerte Beleuchtung überhaupt ordentlich befestigen zu können.




    So schauts jetzt von hinten aus

    IMG_0861.JPG


    Hier mal ein paar Detail:


    Kennzeichenträger aus 5mm Alu (da kann man den Anhänger auch mal "drauf kippen" ohne das es sofort verbiegt), verdeckte Montage hinter dem Kennzeichen

    IMG_0862.JPG


    Die Rückleuchten haben 3mm Alu bekommen, da ich hier nur einen Befestigungspunkt mehr brauchte:

    IMG_0863.JPG  IMG_0864.JPG


    Verkabelung unter dem Anhänger ist auch komplett neu und funktioniert sehr gut.


    Ab jetzt geht es dann mehr an die optischen Verschönerungen, sowie vielleicht auch mal die Bodenplatte ;)


    Bis bald,

    Euer Marc

  • Hallo Marc,

    also ich finde die Rückleuchten richtig "passend" für Deinen Anhänger...:super:.

    Die verbauten Alubleche passen ebenfalls gut und sind gut durchdacht....

    Wenn der Rest der Restaurierung auch so gut und mit Sinn und Verstand umgesetzt wird, hast Du ein richtiges Schmuckstück...:).

    Ich bin auf die weiteren Berichte gespannt....

    Gruß Jens

  • Hallo zusammen,


    nach einigen Jahren schwerer Nutzung im Feld - Bienen und Honig transportieren - muss jetzt mal die Auflaufbremse komplett saniert werden.


    Der Hänger ist ja ein Sonderbau von Carpentier.

    Verbaut ist ist wohl eine Peitz (jetzt BPW) AK1308.

    Zugstange hat 50mm Durchmesser - ich hänge mal ein Bild an.


    Tegeders Support Kollege war sehr nett und hat mir bei der Bestimmung geholfen.


    Ich habe jetzt nur ein Problem (siehe weiteres Bild). Hinten war der Dämpfer (und wahrscheinlich auch das Lager) mit einer durchgehenden Schraube befestigt. Die ging trotz ihrem Alter sehr gut raus.


    Vorne habe ich jedoch keine Schrauben, sondern ich vermute es sind Nieten.


    Weiss jemand von Euch, ob ich die einfach rausbohren kann?

    Und wie das später mit dem Reparatursatz befestigt wird?


    Danke und liebe Grüße

    Marc
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  • Ich habe an meinem Die Auflaufkupplung gerade mit dem Reparatursatz von Tegeder repariert. War allerdings für die BPW AK 2008.
    Auf dem Bild kann man die Buchse gut sehen, es sind 2 gegenüberliegende Bohrungen. Die eine ist für den Schmiernippel und genau gegenüber ist normal eine Schraube, in diesem Fall kann es eine Abreißschraube sein, die muß man dann eben ausmeißeln... allerdings ist die NICHT direkt gegenüber des Schmiernippels, da unten vielleicht nochmal genauer schauen ;)



    RostundReise

    Schnell, immer und überall!
    also schnell müde, immer hungrig und überall im Weg :P


    Grüße aus dem Schwarzwald, Werner

  • Hi Werner,


    in meinem 1. Bild:

    oben das Loch für den Schmiernippel - ich hatte ihn herausgeschraubt, weil ich dachte das er beim herausziehen stört.

    An der Seite siehst du eine flache Niete, wahrscheinlich aber ein Kerbnagel, der ist auch genau auf der gegenüberliegenden Seite - unten, also gegenüber dem Schmiernippel ist nix...

  • Also so wie ich das auf dem ersten Bild sehe, müssen die Kerbnägel, oder was immer das ist raus, um die Buchse ziehen zu können.

    Das Zugrohr sollte aber trotzdem rausgehen, das ist ja ein einfaches Rohr ohne dickere Stellen, wenn man den Ersatzteilen Glauben schenken darf.


    Wenn man das Bild mal groß zieht, sieht es eher nach einer Kunststoffspreizniete aus?/

    Könnte es sein, das da schon mal jemand vorher bei war?

    Viele Grüße,
    Axel :)


    Anhänger: an

    STEMA BH-R 750 Bj. 2018,

    QEK Aero Bj. 1986.


    Zugfahrzeuge:

    Ford Fiesta 1.0 Ecoboost BJ. 2018,

    GAZ 69 BJ. 1958


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    "Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit – Kompliziert bauen kann jeder."
    Sergej P. Koroljow, (sowietischer Raketenkonstrukteur, brachte den ersten Satelliten "Sputnik" ins All).

  • Hi Axel,


    ich kann dir versichern, das das kein Kunststoff oder Alu ist.

    Ich hab schon versucht mit einem Schraubenzieher - als kleines Stemmeisen - das Teil zu lockern, damit ich es mit einer Zange rausziehen kann.


    Bevor ich aber wild gekloppt hab, dachte ich - lieber mal kurz die Kollegen mit Erfahrung fragen...