Blöde Frage zum Nachrüsten von Zurrbügeln

  • Moinsen, ich wollte zwecks sinnvollerer Ladungssicherung meinen kleinen Stema-Anhänger mit Zurrbügeln nachrüsten.

    Diese kamen mit Montagekit - einer Gegenplatte und je zwei Muttern.

    Ich stelle mir jetzt ernsthaft die blöde Frage, wie ich die sinnvoll montieren kann.

    Im Anhänger waren zuvor vier sinnlose Haken mit 50 daN Maximum. Die waren beidseitig mit Muttern fest - konnten sich also nicht bewegen.

    Nun habe ich nur eine Mutter - zuerst dachte ich, die Platte kommt oben, kann nicht um die Biegung des Bügels und von unten die Muttern.

    Das macht aber weder Sinn, noch klappt es.

    Mache ich von unten Platte und dann Muttern, dann macht es von der Kraftübertragung Sinn - aber ich bekomme die Bügel ja nicht fest.

    Ich dachte jetzt, dass das vielleicht ein Feature ist - immerhin sind die Bügel so bei Nichtbenutzung fast weg.

    Aber: wie zur Hölle soll ich dann irgendwie die Siebdruckplatte vor Feuchtigkeit in der Bohrstelle schützen, wenn da immer noch der Bügel hin und her gezogen wird? Außerdem wackeln dann die Bügel ja bei der Fahrt und machen eventuell sogar Lärm. Wie sieht es also bei euch aus, habt ihr noch Extra-Platten/Muttern spendiert, oder baumelt der Bügel bei euch rum?

    Danke im Voraus und einen schönen Tag!

    Philipp

  • Hallo Philipp!


    Ja bitte, Fotos!

    Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich anhand Deiner Beschreibung die richtigen Bügel vor Augen habe, kann mir aber gut vorstellen, dass die tatsächlich dazu gedacht sind durch den Boden auf und ab zu rutschen, wie jene die Jens hier beschreibt:


    Zurrösen klappern während der Fahrt


    Für Siebdruckplatten sind vielleicht andere Ösen/Mulden besser geeignet?!



    Gruß

    Klaus



    Achso: Und wo ist nun die blöde Frage? :P

  • moin, vielen Dank schon einmal für die vielen Antworten.

    Ich hatte gestern schon zwei Fotos gemacht, hoffe, die reichen.

    Zur Erklärung: eines der beiden Löcher war schon, nur etwas kleiner. Das andere habe ich gebohrt. Beim ersten Bild sieht man Muttern und Platte - die hängen halt herunter. Der Bügel auf Bild 2 ist so komplett am Boden und kann beim Festzurren also locker seine 5cm hochgezogen werden. Die Löcher jedoch sind so ja nicht geschützt vor Wasser und ich sehe bei dieser Art von Konstruktion auch wenig Möglichkeiten das zu beheben.

    Doofe Frage, weil ich da gestern wie ein Ochs vorm Berg gesessen habe und ich mir bei 3 teiligen Dingen ohne Anleitung doof vorkomme, wenn ich sie nicht selbst lösen kann.


    Gegen anderen Lösungen habe ich mich aus Kosten- und Aufwandsgründen entschieden.

    Versenkbar musste es auch nicht sein, ebenso wenig musste es flexibel sein.

    Deswegen fand ich die Bügel eigentlich schlau - bis gestern... ;-)

  • ach ja, kleine Ergänzung:

    Wasserschutz ist optional - das Ding hat sowieso eine Plane, die immer drauf ist. Gebt also mehr um Aufquellen bei hoher Luftfeuchtigkeit (habe mehrfach gelesen, dass das passieren soll, glaube da aber selbst nicht dran) Muss also nichts 100%-iges sein.

  • Gegen das Quellen nimmt man einen Parket- oder Bootslack und schmiert das Loch mit einem Pinsel von innen ein.


    Ansonsten sieht das so korrekt aus. Ich würde die Mutter vielleicht etwas zurückdrehen, der Knick im Bügel sollte über der Platte sein.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Ok. Dann bin ich beruhigt.

    Lack ist ein guter Tipp, der wird ja nicht auftragen.

    Der Link ganz oben bezüglich des Klapperns sollte auch helfen. Habe inzwischen einen Bügel mit Feder entdeckt, damit es nicht klappert.

    Ich danke bisher für die schnelle Hilfe!

  • außer lack kannst du alles nehmen was schützt

    öl-fett-fluid film-leinöl

    lack härtet aus+wird brüchig beim bewegen der bügel

  • Hallo Philipp,


    erstmal ein herzliches Willkommen im Forum der Anhänger "Verrückten"!


    Diese Ösen hier wären eigentlich für Dich perfekt gewesen.


    Aber nun wurde ja schon gebohrt ;).


    Also das Holz versiegeln, wie bereits weiter oben beschrieben. Und denke an etwas Zinkspray beim Bohrloch.


    Zitat von Dir.... Muss nichts 100 % tiges sein....:(

    Gib Dir immer Mühe und Du hast sehr viel länger Freude an Deinem neuen Freund.


    Probier es mal mal mit normalen Federn


    image.jpg


    zwischen Unterkante Ladeboden und der "Querplatte".

    Bei der Gelegenheit die Müttern nicht so weit anziehen.


    Nun kenne ich Deine Möglichkeiten bzw. handwerklichen Fähigkeiten nicht.


    Ich würde mir kleine Hülsen drehen, wo die Federn bei Spannung (Gurt ist befestigt) drin verschwinden. So werden Sie nicht demoliert und Du hast einen klaren Druckpunkt.

    Grüße....


    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Eduard Fan ()

  • Diese Ösen hier wären eigentlich für Dich perfekt gewesen.

    Du weißt schon, dass der einfache kleine STEMA nur 9mm bzw. 12mm Bodenplattenstärke hat? Perfekt ist was anderes.


    Gegen anderen Lösungen habe ich mich aus Kosten- und Aufwandsgründen entschieden.

    Versenkbar musste es auch nicht sein, ebenso wenig musste es flexibel sein.

    Deswegen fand ich die Bügel eigentlich schlau - bis gestern... ;-)

    Ist schon so in Ordnung - deine Lösung der Zurrbügel. Gegen das Klappern hast du bestimmt schon mehrere Vorschläge hier gesehen/gelesen. Sollte jedoch im Anhängerbetrieb nicht weiter stören. Mein Kipper klappert leer auch ordentlich. :mirwurscht:

  • Du weißt schon, dass der einfache kleine STEMA nur 9mm bzw. 12mm Bodenplattenstärke hat? Perfekt ist was anderes.

    Ansichtssache!


    andre Du hast doch auch solch einen kleinen BM Anhänger.

    Wie hat Du das mit den Zurrösen gelöst?

    Grüße....


    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. ;)

  • Halli-hallo!


    Wenn das da keine Sicherungsmuttern sind, auf den Bügeln, würde ich die entweder gegen welche austauschen oder Kontermuttern gegendrehen. Sonst sind die Muttern irgendwann samt Platten weg.

    Schöne Grüße aus Calenberg!


    Lars


    Zugfahrzeuge: VW T5 (2012), VW 1302 LS Kabrio (1972), VW 181 (1969)
    Anhänger: AH3, Anhängerbau Wittenberge 0,5t (1969), Knaus Monsun (1964), Saris F25 (1998, leihweise)

    Alle meine Lieblinge auch auf BoxerStop

  • BM = Baumarkt. Klar.... ;)

    Das den auch ein Fachhändler verkauft...:/

    Und auch dort gekauft wird, war mir jetzt nicht so bewusst?!

    Bzw. nicht nachvollziehbar.:rolleyes:

    Habe ich jetzt bei unseren "Fachhändlern" so nicht gesehen.

    Die versuchen sich schon abzugrenzen. Um nicht mit dem BM vergleichbar zu sein.

    Was ist auch ein Stück weit verstehe.


    andre Hast Du größere Scheiben unten als Verstärkung benutzt?

    Grüße....


    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. ;)

  • Ich habe Sicherungsmuttern, habe diese aber natürlich beim Ausprobieren nicht benutzt.

    Die Federn sind vielleicht eine ganz gute Idee - einfach und günstig.

    Gegen die Zurrösen habe ich mich bewusst entschieden. Zum einen brauche ich deren Feature nicht, zum anderen sind sie teurer, zum letzten ist eine saubere Installation deutlich aufwendiger.

    Kurzer Hintergrund: wir fahren mit dem Anhänger 2x im Jahr in den Campingurlaub. Da ist der Anhänger voll bis oben hin. Darüber hinaus 3x im Jahr Honig ernten - also weder gewerblich noch sonderlich wild.

    Trotz allem ist mir eben die Sicherung sehr wichtig, und wenn ich sehe, wie wenig Gedanken sich manche um die Sicherung machen wird mir schlecht...


    Ich danke euch allen - und bitte jetzt keinen Streit anfangen... ;-)

  • Achso, das ist natürlich schlau die SiMu nicht zum Probieren herzunehmem.


    Ist zwar ein wenig zu spät, aber wäre es nicht möglich gewesen, die Löcher weiter seitlich und nur durch das Bodenrahmenprofil zu bohren? Dann hätte man den Boden nicht durchbohren müssen und sie wären weniger im Weg. Weiß leider gerade nicht, ob da bei STEMA genug Platz ist.


    Eduard Fan Sag mal Jens, diese Federlösung: Was verhindert denn daß diese Kugelschreiberfeder beim Zurren zerquetscht wird? Gesehen habe ich das schon, aber der Gedanke kam mir eben erst beim Betrachten Deines Fotos...

    Schöne Grüße aus Calenberg!


    Lars


    Zugfahrzeuge: VW T5 (2012), VW 1302 LS Kabrio (1972), VW 181 (1969)
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  • Lars Wenn man eine Hülse dreht, wo die Feder sich beim zusammen ziehen drin "verkriechen" kann . Und die Gegenplatte vom Zurrbügel liegt auf der Hülse auf.


    Ich hoffe, ich habe es halbwegs verständlich erklären können ?!


    Ich werde nachher mal eine Skizze anfertigen ?(


    P.S. Auf dem Foto fehlt die Hülse.

    Grüße....


    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. ;)

  • Nein, das mit der Hülse war ja selbsterklärend. Ich meine in der nackten Form, wie auf Deinem Foto. Funktioniert das, oder muß man jedesmal die Feder erneuern?

    Schöne Grüße aus Calenberg!


    Lars


    Zugfahrzeuge: VW T5 (2012), VW 1302 LS Kabrio (1972), VW 181 (1969)
    Anhänger: AH3, Anhängerbau Wittenberge 0,5t (1969), Knaus Monsun (1964), Saris F25 (1998, leihweise)

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  • das macht keinen unterschied

    lasi ist lasi

    der zweck spielt keine rolle

  • Bei der nackten Version, wie auf dem Foto wirst Du recht schnell die Feder zerstören.

    War ja auch nurmal schnell fürs Foto zusammen gebastelt .

    Ich selbst werde die vor genannte Version bald mal umsetzen. Hatte nur noch keine Zeit mir die Hülsen zu drehen. Sobald die fertig sind , wird umgebaut.

    Grüße....


    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. ;)