Hallo liebe Leute,
ich habe mir gestern einen „neuen“ Anhänger gekauft aus dem Jahr 1969 von Wilk und einer Deichsel bzw Auflaufvorrichtung von Hahn Fahrzeugbau.
Als ich dann Zuhause angekommen bin, wollte ich den Anhänger rückwärts unters Carport rangieren. Beim Anfahren hat sich natürlich dann die Auflaufvorrichtung zusammen geschoben und dann kam ein kleiner widerstand, hab mir erstmal nichts dabei gedacht. Dann gabs aber nen lauten knall und dann konnte ich auch Rückwärts fahren.. als ich Ausgestiegen bin hab ich dann die, schon sehr verrostete, in zwei teile zerbrochene Bremsstange gesehen.
Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, das der Anhänger offensichtlich keine Rückfahrautomatik hat. Es ist auch keine Sperre oder sonstiges angebaut durch die ich mir das eventuell hätte denken können..
Da frag ich mich ja auch ob der Vorbesitzer (nicht Verkäufer), nie mit dem Anhänger rückwärts gefahren ist? Oder kann es sein das der Anhänger doch eine Rückfahrautomatik hat, die Bremse aber nicht richtig eingestellt ist?
Also muss ich jetzt das Bremsgestänge erneuern, was ja zum Glück nicht allzu teuer ist (M8er Gewindestande 2m ca. 3€, neue Umlenkung vorne 10€). Wie befestige ich jetzt aber für die Zukunft dann am besten ne Sperre? Da ich keine Seitliche Verschraubung am Kugelkopf habe.
Erst war auch die Überlegung, einfach die Bremse auszubauen, die Auflaufvorrichtung still zu legen (Durchbohren und M10er Schraube rein) und dann vom Tüv abnehmen lassen & 25kg ablasten lassen. Aber das ist natürlich wesentlich teurer am Ende.
Naja Tl;dr: Rückwärts ohne Automatik, Bremsgestänge kaputt, wie am besten Rückfahrsperre montieren? Siehe Bilder.
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