Neues Radlager: Wie warm darf die Nabe werden?

  • Moin in die Runde,


    Habe gestern an meinem Combi-Camp Zeltanhänger das Radlager gewechselt (Alko B700-5 Achse mit Kegelrollenlager). Ging alles ziemlich easy.


    Heute morgen Probefahrt gemacht, ca. 50 km Landstrasse und Autobahn; Temperatur so um die 22 Grad. Habe unterwegs und als ich zurück war, die Temperatur der Naben gefühlt. Die Nabe mit dem alten Lager war da geschätzt so 30-40 Grad warm, die Nabe mit dem neuen Lager war jedoch bestimmt 50 Grad warm: Man konnte die Finger lange drauf halten, aber es war schon sehr unangenehm heiss.


    Beide Naben sind bis etwa die Hälfte des freien Volumens mit Fett gefüllt. Sollte ich mir bei den Temperaturen Sorgen machen oder liegt das im grünen Bereich?


    Mit freundlichem Gruß,


    Kai


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  • Danke. Ja, das kann die höhere Temperatur erklären, ich wollte aber vor allem wissen ob die ca. 50 Grad noch im akzeptablelen Bereich liegen. Die Einstellmutter der B700-Achse wird nämlich durch einschlagen einer Kerbe in der Mutteroberkante gesichert, anstelle eines Splints. Beim erneutem Einschlagen einer Kerbe ist mir ein wenig mulmig, und eine neue Mutter bekomme ich vor der Abreise nicht geliefert.

  • Hallo Kai,


    Solange noch Platz für neue Kerben auf der Mutter sind, immer rein damit!


    Das schadet nicht und ist besser als zu heiß laufende Radlager.

    40 -50 Grad wären mir persönlich zuviel.

    So warm werden die Lager an meinem Stema, QEK Aero und bei meinen alten Geländewagen nicht.



    Viele Grüße,

    Axel :)

    Anhänger:

    STEMA BH-R 750 Bj. 2018,

    QEK Aero Bj. 1986


    Zugfahrzeuge:

    Ford Fiesta 1.0 EcoBoost Bj. 2018,

    GAZ69 Bj. 1958

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    "Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit – Kompliziert bauen kann jeder."
    Sergej P. Koroljow, (sowietischer Raketenkonstrukteur, brachte den ersten Satelliten "Sputnik" ins All).

  • Ist nur doof, wenn die neue Kerbe genau neben der Alten ist. Ansonsten ist genug Platz am Mutternrand. 8o

    -Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert aufrecht drunter durch.

  • oh mann Leute.... wenn ich die Sicherungsmuttern verkackt habe dann sind halt neue fällig.... 10 bis 15 Taler in der Bucht.... ist dann Lehrgeld.... denke mal ist besser als die Lager zu schlachten....

  • "eine neue Mutter bekomme ich vor der Abreise nicht geliefert"

    Es geht mir nicht um die paar Euros für die Mutter, es ist ein Zeitproblem.

  • da wäre noch die Möglichkeit wenn beide Seiten zu warm werden.... Muttern li/re tauschen.... vlt passt das mit der Einkerbung dann

    Würde aber ehrlich gesagt nicht unbedingt losfahren wenn ich wüsste dass die Lager überhitzen können.... aber muss jeder selbst wissen, ist ja hier nur ein Ratgeber....

  • Ich stelle es noch einen Tick loser ein. Weiter habe ich Werkzeug zum einstellen dabei, und werde ich auf den erste paar 100 km die Temperatur im Auge behalten.

  • ist unter der Mutter eine Unterlegscheibe?

    Ich fahre Verbrenner, ich brauche KEINEN Stecker! 8o


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    Humbaur HUK 152314

    Auwärter GL 75

  • Dann die Mutter soweit lösen,das man die Scheibe gerade so etwas verschieben kann, dann sichern!

    Dann ist es zu locker !

    -Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert aufrecht drunter durch.

  • Wenn man die Scheibe mit nen Schraubendreher gerade noch verschieben kann in dem man hebelt, passt das !!

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