Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    Airstream hat für Europa eigene Modelle entwickelt, die ein völlig anderes Fahrgestell haben als die amerikanischen Bumscontainer. Auch die Abmessungen und Stützlasten sind europäisch. Wenn Airstream, dann würde ich nach einem Europamodell suchen. Die Preise sind aber schon gesalzen. In Sachen Preis/Leistung wäre ein Knaus sicher besser, selbst ein Tabbert ist ein Sonderangebot dagegen.
    Wenn Geld keine so große Rolex spielt, gibt es nichts kultigeres als einen restaurierten Airstream aus den 60ern. Für leere Aluhüllen ohne Technik und Einrichtung beginnen die Preise so ab €30.000,-, darunter bekommt man verbogenes Blech.
    Dass es in einem solchen Wohnwagen ungemütlich sein könnte, muss man nicht befürchten. Besser als ein Tabbert Grande Puccini ist er aber wahrscheinlich nicht.
    Einen "richtigen" Airstream mit einem Mittelklasse-Pkw vernünftig ziehen zu können ist völlig illusorisch. Ich würde da eher Audi Q7, Porsche Cayenne oder Toyota Landcruiser empfehlen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich habe mir vor einiger Zeit mal einen Agados Dona angeschaut. Der hat mir in dieser Preisklasse eigentlich ganz gut gefallen, liegt aber auch etwas höher als €2000,-. Einen neuen Anhänger in dieser Größe zu diesem Preis zu finden dürfte schwierig werden.
    Beim Kauf würde ich darauf achten, dass für den Fahrzeugtransport auch Zurrmöglichkeiten am Anhänger sind. Ich habe bei mir z.B. vorne und hinten je zwei Zurrmulden im Boden angebracht. Eine gute Sache ist es auch, wenn man die Rampen am Heck einhängen kann. Und Stützen sind auch nicht das Blödeste. Das mit den Stützen habe ich bei mir allerdings mit Holzklötzen gelöst.
    Ein Schacht um die Rampen verstauen zu können ist auch sehr praktisch.
    Addiert man alle diese Features, liegt man eher bei €3000,-. Ich selbst würde an dieser Stelle nicht zu sehr sparen, denn sonst ärgert man sich hinterher sehr oft. Rechnet man den Kaufpreis auf Nutzen und Nutzungsdauer um, ist der Mehrpreis auch nicht mehr so schlimm.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    warum nimmst Du nicht einen "normalen" Anhänger, wenn der Fahrzeugtransport eher selten ist? Man braucht zwar beim Verladen länger, dafür kann man aber alles (?) transportieren. Ich transportiere auch manchmal Fahrzeuge auf einem Anhänger offener Kasten.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    auch wenn es nicht das Maß 1250 x 2500 ist, sollte das etwas günstiger auch zu bekommen sein.
    Die guten Platten mit einem Blick zu erkennen ist nicht so einfach, ich habe da auch schon Pech gehabt. Ein Kriterium ist aber der Rand: Sind dort Einschlüsse oder Fehlstellen zu erkennen? Ist die Platte absolut eben? Oder kann Feuchtigkeit eingedrungen sein? Liegt die spez. Masse etwas höher oder niedriger? Wie ist der Siebdruck? Kratzfestigkeit? ...
    Gute Platten gibt es nicht nur vom Schreiner. Allerdings kann man, wie gesagt, auch Pech haben.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    hast Du das schon mal genau durchgerechnet? Vergleich Otto/Diesel?
    Ich z.B. nenne mittlerweile "DEN STRUDEL" !!:shocked: mein Eigen.
    Nach genauer Betrachtung dauert es ca. 10 Jahre bis ich bei ca. 10.000 km im Jahr den Verbrauchsvorteil des Diesels nutzen kann. Und wer weiß, was nach 10 Jahren noch so alles is...
    Bei 5000 km/a ist das doch noch wesentlich länger... :confused:


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: "DER STRUDEL" !!:shocked: = ein Auto, bei dem beim Kickdown im Tank ein so starker Strudel entsteht, dass die Gierkräfte am Lenkrad spürbar sind....


    Hi,


    :super:
    und? Wie fährt´s sich? :evil2:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Dämpfer sind nicht "eintragungspflichtig". D.h. es können alle Dämpfer angebaut werden, die passen. Da die Dämpfungskraft linear abhängig von der Zug-/Druckgeschwindigkeit im Dämpfer ist, könnte man auch den Hebel am Dämpfer etwas verlängern. Das geht aber auch nur begrenzt, da dadurch auch der Weg bei der Einfederung größer wird.
    Dämpfer mit sehr unterschiedlicher Zug- / Druckstufe sind im Fall von Aufschwingen bei einer definierten Anregung ebenfalls günstig.
    Außerdem ist mir noch eine andere preiswerte Möglichkeit eingefallen das Problem in den Griff zu bekommen: Zusätzliche Gummifederungselemente mit progressiver Kennlinie. Auch dies ist nicht eintragungspflichtig.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    durch die Erhöhung der Stützlast wird bei gleicher Anhängermasse die Position des Schwerpunktes verändert. Das wäre die einfachste Möglichkeit eine Größe im Schwingungssystem zu verändern. Eine Schlingerkupplung wird mit Sicherheit eine Verbesserung bringen, wie stark diese Verbesserung ist, vermag nur ein Versuch zu klären. Eine weitere Größe ist der Luftdruck im Reifen. Durch eine Veränderung werden auch die Dämpfungseigenschaften des Reifen verändert, die Walkarbeit allerdings auch. Durch Änderung der Bereifung kann ein ähnlicher Effekt erzielt werden. Der Einbau strafferer Dämpfer wird ebenfalls eine Verbesserung bringen, jedoch besteht die Gefahr bei Leerfahrten einen "Hüpfhänger" zu haben.


    So wie es sich für mich anhört, ist nicht das Auto der Erreger, sondern die Fahrbahn. Daher würde ich zunächst einmal des Anhänger als eigenständiges Masse-Dämpfer-Feder-System betrachten. Wäre es mein Anhänger, würde ich das mit der Stützlast probieren und einfach bei solchen Autobahnen etwas langsamer fahren, evtl. einen etwas härteren Dämpfer versuchen.


    Gruß
    Gerhard