Beiträge von Gerhard2

    Servus,


    würd mir scho gefallen so ein Holzwagen. Am besten mit Laternendach. Das ist halt eine Mordsarbeit. Wenn nicht das, dann zumindest ein Runddach. Und die kleine Terrasse ist obligatorisch.
    Die Frage die man sich aber unbedingt stellen muss, ist ob so ein Wagen auch zu einem passt. Man zieht doch eine ganze Menge mehr Gewicht hinter sich her als mit einem Wohnwagen der Plastik-Alu-Klasse. Dafür hat man allerdings eine richtige kleine Wohnung. Das Ziel wären dann auch nicht mehr Campingplätze. Daher müssten Strom, Dursche, Klo und Wasser / Abwasser an Bord sein. Die Reisegeschwindigkeit ist eine andere.


    Den Aufbau würde ich aus Fichte machen. Das ist das beste Konstruktionsholz: Gute Festigkeit mit wenig Fehlern (Ast) bei geringem Gewicht. Ich habe zwar keine Erfahrung, aber ich glaube nicht, dass das Wohnklima mit Kirschholz so viel besser wäre. Die Wände wären aus 2x 15 mm Nut&Feder mit 20 mm Isolierung. Bei einer Breite von 2200 hätte das Bett eine Länge von 2100. Bei eine Länge von 8000, knapp 17 m2 Grundfäche, mit Klappterrasse sogar 20 m2.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: peut etre comme ca?

    Jep,


    so im Prinzip wäre der Kipper zu bauen. Der Rahmen inkl. Zugdeichsel muss schon massiv genug sein, dass Stütz- und dyn. Kräfte ("D-Kräfte") durch das Fahren aufgenommen werden können. Ich würde ihn trotzdem etwas anders bauen wie den Fritzi. Aber es würde einiges ähnlich sein. Der ist wirklich gut gemacht.


    Gruß
    Gerhard

    Servus Mani,


    was sagt der Holzwurm? Drehschemel-Fahrgestell aus Stahl? 3000-3500 kg? 8 Meter?
    Auf alle Fälle mit gescheiter Naßzelle. Generator (für den Jura-Vollautomat :tongue:). Wie is es mit einem Ofen? Oder nur Truma? Schalfzimmer mit Festbett ist Pflicht!


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    der Wandler ist ein wichtiger Punkt beim Verbrauch. Wenn die Soße eh schon 5 Jahre drin ist, würde ich sowieso wechseln, ist eigentlich höchste Zeit. Wenn das Öl nicht leichten Brandgeruch hat, muss man nicht unbedingt spülen. Ich würde einfach 2x in 2 Wochen wechseln. Das ist praktisch das gleiche. Aber wie gesagt, Dexron III oder höher.
    Evtl. ist das Auswechseln der Verschleißteile an der Zündung auch noch etwas. Das Ding läuft eigentlich immer, wenn da was ist, merkt man das meist gar nicht am Motorlauf. Und bei der AU sieht man das auch nicht, weil bei den alten Euro 1+2 sowieso nur CO geprüft wird.
    Wenn das nichts bringt, muss man weiter suchen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    der "Buckel" wäre so klein, dass das Auto nicht aufsitzt.
    Das mit dem Kippen über einen Lastausgleich ist keine wirkliche Verbesserung. Normalerweise muss ein Anhänger beim Verladen am Auto hängen und gerade stehen, evtl. kann man noch mit der Hinterachse vom Zugwagen auf kleine Klötze fahren. Alles andere ist Käse. Dass das Verladen mit diesem Anhänger Mist ist war doch von Anfang an klar. Willst Du es jetzt doch ändern?


    Zurrmulden sind normalerweise nicht Käse, wenn man die richtigen nimmt. Ich habe bisher zumindest meinen ca. 3200 kg schweren Schlepper noch nie verloren.


    Schwerlastböden als Anhängerboden kann ich nicht empfehlen. So rutschig, nicht für eine dyn. Last gedacht.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    dann würde ich mal die Verteilerkappe abnehmen. Das ist ja eine Sache von fünf Minuten. Wenn die Kontakte sichtbar abgebrannt sind: Austauschen.
    Mit dem Fehlerspeicher ist es bei diesem Auto nicht so weit her. Der HDJ hat praktisch keine Motorelektronik, der FZJ mit 1FZ-FE nur ein Steuergerät für die Einspritzung, die etwas neueren auch für die Automatik. So einen richtigen Fehlerspeicher wie die Autos heute hat der Wagen gar nicht.


    Noch etwas anderes: Welches Wandleröl fährst Du? Das alte Dexron II würde ich nicht mehr rein schütten. Und ist der Ölstand bei laufendem Motor auch wirklich nahe am Maximum? Wann wurde das Öl zuletzt getauscht? Ist der Ölfilter im Getriebe auch schon mal getauscht worden?


    Gruß
    Gerhard

    Jep,


    aber so ein gescheites Holzteil hat auch ein Wohnklima. Muss ich leider zugeben, obwohl für mich Holz sonst ein Konstruktionswerkstoff 2.Wahl ist.


    Für den Sattel bräucht´s dann aber auch a Zugmaschine. Sowas wie einen Pickup. Wie würde dann der ausschauen? :evil2:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ist es ein VX Spezial? Schwere Umbauten? Winde usw. große Räder? Meiner ist nur ein normaler VX, einziger Luxus Sperren und Klima. Auch der Wohnmobilausbau (Spüle, Bett, Tisch, Klo, Kühlschrank) ist mit ca. 150 kg nicht so schwer. Meiner hat auch erst 230.000 km.
    Wann wurden das letzte mal Zündkerzen und Verteilerkappe /-läufer getauscht?
    Funktioniert die Lambda-Sonde noch 100%-ig?


    Real bin ich mit sehr wenig Anhängerbetrieb mit 15 l dabei. Auch viel kürzere Strecken und immer wieder Forstwege. 25 l ist schon ein bischen viel.
    Der Fahrstil hat aber bei diesem für 3.Weltländer und heavy duty entwickelten Motor einen nicht unerheblichen Einfluss. Der 1FZ-F (190 PS Vergaser, 5-Gang) ist überall im Einsatz wo keine Ölwechsel gemacht werden und Benzin-Sand-Wasser-Gemisch getankt wird. Im Iran sind alle 1FZ-F. Für Europa und USA wurde aus dem F der 1FZ-FE mit Benzineinspritzung. Zum Kostverächter wird er deswegen aber noch lange nicht.
    Nie Volllast geben. Bei 50% Teillast hat man eigentlich immer jede Menge Drehmoment. Beim Beschleunigen immer wieder kurz etwas Gas wegnehmen, damit der Automat schaltet, dann wieder Last geben. So ist man nicht wirklich langsamer aber der Durst ist nicht so schlimm.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    beim Tandem ist es nicht ganz so einfach mit dem Kippen. Ohne ein kleines Stück 2. Rahmen geht es da nicht. Ohne große Einbußen beim Gewicht könnte man hiernur den hinteren Teil Absenkbar machen. Das ist gut für den Auffahrwinkel aber nicht gut für die Verladezeit.


    Hab noch ein bischen gemalt. Ich fang echt schon an über Deinen blöden Anhänger richtig nachzudenken... :evil:
    Autotransporter2.JPG
    Gewicht mit Hülsen, Verstärkung an der Achse, Länge 4120, max. Deichselwinkel (32° AE max. 34°) bei Mindestlänge für Deichsel: 107 kg. Viel ist da aber jetzt nicht mehr drin.


    Wenn er Absenkbar werden soll, müsste nur ein Gelenk hinter die Hinterachse angebracht werden. Das Anheben mit einem Wagenheber würde kaum Mehrgewicht bedeuten.


    Wenn Du jetzt noch leichte Räder findest und auch sonst bei den Anbauteilen sparsam bleibst, ist er bei 400 kg. Ein paar Dinge würde ich aber, wenn es meiner wäre, unbedingt noch machen: Rungen an den Ecken für eine Reling oder kleine Einsteckbordwände und 2 oder 4 Querträger um einen optionalen Einlegeboden haben zu können. So kann der Anhänger auch als normaler Transporter eingesetzt werden. Daher würde ich in den Ecken auch Zurrmulden vorsehen. Die Knoten dafür sind schon im Modell.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    also leider ist das so halt irgendwie eine Sackgasse. Wenn es also leichter werden muss, ist eine Änderung notwenig. Z.B.:
    Einachser 1800 kg, 100-200 mm kürzer, 50 mm schmäler. Und schon klappt´s wieder mit den 400 kg. Ganz locker. Dafür kannst Du dem Teil eine Schlingerkupplung spendieren und die Türe geht evtl. auch auf. Oder doch den Rahmen ändern?


    Und wie?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    bei mir ist es so: Wenn der Wohni wieder mal einige Zeit nur so rumoxidiert, bin ich der Meinung, der muss weg. Vor allem ist das Teil Bj.89 und hat seine beste Zeit hinter sich. Nach dem Wehklagen meiner Regierung+Unterstützer und einer kleinen Benutzung z.B. im Form eines kleinen Urlaubs, finde ich dann ein neuer wäre vielleicht doch nicht so übel. Allerdings kann ich mich nicht wirklich mit dem Kauf eines normalen Wohnwagens anfreunden. Zunächst ist da ja im Background immer noch der Offroadwohni (bis 3,5 Erwachsene). Luxus geht aber besser... Und diese Holzbumscontainer sind echt schön. Diese Summe dafür abzudrücken bin ich aber nicht bereit. Außerdem bei 100% Holz ist das sicher so eine Sache mit der Reinigung. Entweder Beschichten oder Lackieren. Sonst ist das irgendwann ein Bauwagen.
    Hat jemand von Euch so ein Teil schon mal gesehen?


    Zitat

    ...Guck Dich mal bei Tonke Campers um. ...


    Hab ich umgehend gemacht. Kante ich bisher nicht. :super:


    Sieht auch gut aus.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: aber der Preis...

    Hi,



    Der Gentleman schweigt und genießt. ;)


    Aber abgesehen davon ist das mit dem Verbrauch sehr unterschiedlich:

    • Volle Reisebeladung ohne Dachträger, Autobahn immer Wandlerbrücke ca. 100-110 km/h (GPS): 12 l/100 km
    • ohne Anhänger (3000 kg Kipper / 3500 Kg Kasten, offen) beim Beschleunigen den Automat so schnell wie möglich schalten lassen, ab 70 km/h Wandelerbrücke: 14-15 l/100 km
    • Verbrauchsminimum mit Anhänger, Autobahn hin voll / leer zurück sonst wie eine Zeile weiter oben: 17-19 l/100 km
    • Viel Anhänger und Freude am Schnurren des Reihensechsers; Gestern beim Tanken: 20 l/100 km
    • man kann es aber auch richtig unangenehm haben: Mehrmaliges Prüfen des Kickdowns und Klang des Reihensechsers über 3000 1/min: >25 l/100 km


    Ich nehme an, da geht es Dir nicht besser...


    Gruß
    Gerhard


    P.S.:

    Zitat

    Der Gentleman schweigt und genießt. ;)

    Auch wenn man an der Ampel von einem Polo Diesel <4,5 l/100 km versägt wird...

    Hi,


    die Achs-Hersteller bieten normalerweise auf Bestellung jeden gewünschten Lochkreis an. Warum sollte beim Offroadfahren eine "normale" Anhängerachse nicht funktionieren? Die großen Federwege braucht man nur, wenn man es eilig hat. Die europäischen Hersteller von Offroadanhängern setzen (alle) auf Gummifederachsen, mit Ausnahme von Volker Lapp. Bei dem gibt es Blattfedern.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ja, is nicht für umsonst.


    Zitat

    ...Is dann aber net Afrika-tauglich bei dir...


    Stimmt. Werd halt auch langsam alt...
    Aber so als Ersatz für meinen Knaus Südwind? Der wird langsam noch älter... ;)


    ...
    :o
    Aber der Mani hat ja leider Recht.
    :mad:


    Gruß
    Gerhard