Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    die TÜV-Geschichte ist kein so großes Ding. Da geht es im Wesentlichen um die Einhaltung von Vorschriften wie Art & Position von Beleuchtung, Radabdeckungen, Räder,... eigentlich alles geprüfte Bauteile.


    Aber mal ungeachtet meiner Vorwarnung, dass Wechselaufbauten nerven, würde ich einen Hochlader mit Kippergrundrahmen bauen oder kaufen. Auf die Kugeln kannst Du alles draufsetzen, was Du möchtest. Bei einem fertigen Kipper muss man lediglich die Aufnahme des Kippzylinders umgestalten und eine Hubeinrichtung für die Aufbauten konstruieren.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    die Kosten für die Bauteile sind schon etwas niedriger als ein fertiges Produkt. Rechnet man die Zeit ist ein Kauf aber günstiger. Entscheidendes Argument für mich war, für die Eigenfertigung, dass es kein Fahrzeug auf dem Markt gegeben hat, das meinen Anforderungen gerecht geworden ist. Bei einem Wohnanhänger sehe ich das noch strenger. Das beginnt schon bei den Türen und dem Einstieg. Einfacher ist es aber sicher einen Kofferanhänger auszubauen.


    Die notwendigen Bauteile (Kugeldrehkranz, Bremsseil für die Übertragung nach hinten, Zuggabel, ...) für die Fertigung eines Drehschemelanhängers gibt es im Fachhandel. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass die Konstruktion eines solchen Projekts nicht völlig trivial ist!


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Bau-eines-Drehschemels-eine-Anregung

    Hi,


    Problem bei einem "normalem" Anhänger wird sein, dass sich Bewegungen der Personen um den Tisch übertragen. Das ist so ähnlich wie z.B. bei einer Stahltreppe. Auch wenn die Festigkeit für eine Person mehr als ausreichend ist, darf die Konstruktion nicht zu schwingen anfangen beim Hinauf oder Hinab. "Normale" Anhänger sind darauf aber nicht ausgelegt, das beginnt schon bei der Lastverteilung. Ein Lösungsansatz wäre eine Vorspannung des Rahmens, in diesem Fall durch die Masse des Tisches, und einer Rahmenhilfskonstruktion für den Tisch. Alternativ kann man natürlich auch gleich den Anhänger komplett bauen, dann ist er genau so wie Du ihn brauchst.
    Wenn das wirlich gut werden soll, z.B. mit Hydraulkik, wird das aber nichts für den kleinen Geldbeutel. Konstruktionen zu Lasten eine extremen Kostenkompromisses sind dann nur nervig. Was ist Dir die Sache denn wert?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich würde sehr darauf achten, dass der Wagen leicht und hygienisch zu reinigen ist. Möglicherweise ist da eine einfache Einbauküche nicht ganz das richtige. Außerdem bezweifle ich, dass die Küchenschränke längeren Fahrten mit dem Anhänger gewachsen sind.
    Zur Stromversorgung eignet sich eigentlich nur der Honda 20i. Das Teil ist sehr leise und zuverlässig. Wenn die Abgase nicht ins Innere ziehen können, sollte das funktionieren. Zu groß darf der Wasserboiler allerdings nicht sein. Wenn Dir der Honda zu teuer ist, kann man evtl. über einen Kipor nachdenken (China-Honda-Nachbau).


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    :klugscheiss:

    Zitat

    ...Die Anhängerkupplung meines Traktors (Fordson Bj64) befindet sich an einer speziellen Halterung (wie ein umgedrehtes T) am Dreipunkt unten.
    Ist also kein Problem mit der Höhe, kann das über die Hydraulik anpassen...

    :klugscheiss:


    Das ist aber nicht erlaubt...


    :)
    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ein einachsiger Pferdeanhänger ist nicht das gelbe vom Ei. Weder für die Tiere noch für den Fahrer. Die Tiere bewegen sich ja auch während der Fahrt, diese Bewegung überträgt sich bei so einem Furzanhänger deutlich auf das Zugfahrzeug. Zudem würde ich ein wenig mehr auf gute Dämpfung achten, denn so ein Hottibein ist etwas empfindlich.
    Etwas anderes ist es natürlich, wenn man mit einem Schlepper die Tiere nur von der 1000 m entfernten Koppel holen möchte.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    BPW? CS2106. 2100 kg. Eigengewicht bei 1500er Auflage 111 kg. CS2006, 2500 kg. Eigengewicht bei 1500er Auflage 128 kg.
    Alko? B2500. 2500 kg. Eigengewicht bei 1500er Auflage 128 kg. B3000. Eigengewicht bei 1500er Auflage 126-136 kg.
    BT3500, Drehstabfederung. Eigengewicht bei 1100er Auflage 182 kg.
    BL 2000, Gummifederung, druckluftgebremst. Eigengewicht bei 1500er Auflage 89 kg. EA 2200 kg, Tridem 5400 kg. Eine Sonderbestellung mit Auflaufbremse müsste abgeklärt werden. Die Achse hat Befestigungen
    für Bremszylinder aber kein Widerlager.


    Hilft dir das weiter?
    Warum nicht Knott?
    Sicher kein Tandem?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    wenn der vernünftig gemacht ist, brennt so etwas wahrscheinlich weniger schnell als ein Wohni der innen viel Kunststoff hat. Denkt man z.B. an Dachstühle, so ist im Brandfall ein Holzdach sicherer als ein Stahldach.
    ...was mir als echter Maschinenbauer zwar eigenlich völlig zuwider ist, aber leider eben doch zutrifft. :mad:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    sieht doch gut aus, der Kollege. Wie die Großen, nur eben ;) etwas kleiner. Das mit dem Rücken ist ein Dauerthema. Meine derzeitigen Möglichkeiten sind Schlepper oder Schubkarre. Ein Einachser mit Lademöglichkeit ist in Überlegung. Konzept Schubkarre ist einfach, zuverlässig und absolut ohne Bodenverdichtung oder Rückeschäden. Dafür mit Rückenaua und nicht geeignet für Masse.
    Der Schlepper kann ziehen und heben. Und das mit dem Heben ist der Knackpunkt. So etwas müsste der Anhänger noch haben. Aber nicht mit Handpumpe...


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich möchte jetzt hier keine Diskussion über Zugfahrzeuge entfesseln (vielleicht in einem anderen Fred?) aber z.B. ein langer VW-Bus ist schon mal Schlingersicherheit, ein Geländewagen der alten Schule ist stabil, robust und fährt an jedem Berg an, ein BMW X5 hat unanstängig Drehmoment und macht alles andere elektronisch richtig gut. Und diese Sicherheit ist, finde ich, ein gutes Gefühl. Auch wenn ich wenig Last habe, fahre ich deswegen seeeehr selten mit meinem Polo 1.9TDI & 650 kg-Anhänger. Ich hasse es einfach, wenn auf dem feuchten Forstweg die Räder an der Steigung durchdrehen oder der ungebremste Anhänger das Auto an der Kreuzung "nach vorne" schiebt.
    Aber wie auch immer... Eine Konstruktion ist IMMER ein Kompromiss: Kosten, Gewicht, Nutzlast, Fahreigenschaften,.... Man muss eine Entscheidung treffen. Wenn das Grundkonzept steht, sollte man nur bei schweren Problemen zurück gehen um von vorne anzufangen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    grundsätzlich gibt es zwei Lösungsansätze:
    1. Längenausgleich beim Einfedern ermöglichen, anhänger- oder zugfahrzeugseitig
    2. Nicken minimieren


    Bei einem gut durchdachten Anhänger geht es evtl. auch ohne Längenausgleich. An meinem FZJ ist eine starre Rockinger, am HDJ eine gefederte (Rockinger). Der Unterschied wird erst spürbar, wenn der Anhänger (Schemelchen, 3-Achs, 3500 kg) ca. 2000-2500 kg hat oder deutlich schwerer wird. Die gefederte Rockinger nimmt dann die Spitzen der Stöße weg. D.h. man merkt es zwar, aber es tut nicht mehr weh.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Hebel für den Dämpfer länger => höhere Umfangsgeschwindigkeit => höhere Dämpfung.
    Als Achse bei diesem Anhänger würde ich vorne die Alko B2000 (schon mal genannt) empfehlen. Die habe ich auch bei mir vorne drin und die schlägt wider Erwartung von der Dämpfung her alle anderen, die ich bisher gefahren bin. Das grundsätzliche Problem bleibt aber...


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    also, wenn er jetzt doch zum Kippen sein soll, würde ich für das Gelenk Hülsen einschweißen und dann nach Lochleibung ausgelegte, eingepresste Sinterbuchsen verwenden. Nachdem man bei dieser Auslegung ja eigentlich von einer andauernden Drehbewegung ausgeht, düfte das Gelenk den Anhänger überleben. Bei meinen Anhängern habe ich die Hülsen (Federbuchse) übrigens mit ca. 5/100 Aufmaß vorgedreht, dann eingeschweißt und dann mit einer Handreibahle auf Maß gerieben. Ich wollte auf Nummer Sicher gehen wegen dem Verzug. Es gibt dafür aber auch 1000 andere Möglichkeiten. Die einfachste ist Querrohr in Hülse - Fertig.


    Wenn Du Höhe "sparen" möchtest, kann man auch einen gekröpften Rahmen bauen. Der Drehpunkt wandert so auch noch etwas nach vorne, wenn Du das möchtest . So etwas wurde schon in den 60er Jahren z.B. bei den 5,7 t Zweiseitenkippern von Welger oder Krone Emsland gemacht. Wird halt etwas tricky, damit er gerade wird.


    Mal was anderes: Aufgrund dieser obigen Überlegungen wird es schwieriger die 400 kg zu halten. Auch wenn es natürlich Deine Sache ist, aber muss es wirklich unbedingt sein, dass das Zugfahrzeug ein Auto ist, das völlig ungeeignet dafür ist? Ich meine, vor Jahren habe ich auch die Meinung vertreten, ein Geländewagen ist ein völlig sinnloses Auto: Schwer, durstig und vor allem langsam (was damals ja auch noch zutreffend war). Ich hatte dafür rauchende Kupplungen, SEHR viele kaputte Homokinetische Gelenke, gesammelte Erfahrungen mit Schlingern, Schweißperlen auf der Stirn ... Beendet hat das alles ein Nissan Patrol. Es muss ja nicht gleich so ein Brocken sein, oder?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    alternativ gibt es auch Radlastwaagen. Damit kann man das Gewicht des Anhängers sowie die Sützlast messen. Bei den preiswerteren Modellen ist die max. Radlast 1000 kg.Für die Sützlast sind glaube ich max. 150 kg vorgesehen. Ich kann auf jeden Fall meine Sützlasten damit nicht ermitteln. Da ist die Anzeige immer --. Alternativ misst man halt über die Radlast; Etwas weniger fein in der Auflösung.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    die Zahlenwerte sind in der 10er-Potenzschreibweise zu lesen. 2E000 ist also 2*10 hoch 0 = 2*1=2. 2E002 = 2*10 hoch 2 also = 200. 2E-001 = 0,2. Die Angaben zur Verschiebung oder auch zur (Vergleichs-)Dehnung sind aber erst mal von sekundärem Interesse. Ich würde mir erst mal nur die Spannungen anzeigen lassen.
    Bei der Darstellung des Verformungsergebnisses ist bei der Anzeige unbedingt der Verformungsfaktor zu berücksichtigen. Wenn der auf die Einstellung "automatisch" gesetzt ist, sollte man dem Bild nicht so viel Wert beimessen. Es ist erst mal nur eine optische Rückmeldung für den Konstrukteur.


    Gruß
    Gerhard