Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    ich habe vor einiger Zeit mal angedacht einen Wohnwagen auch für Offroad zu konstruieren. Bei einer Größe von 3 x 2 m bin ich auf ca. 600 kg trocken gekommen, als zGG waren 1500 oder 1800 kg angedacht. Eine Frage war die Art der Federung: Schrauben, Gummi oder Luft. Um Gewicht zu sparen ist die Wahl dann auf Gummi gefallen, aber dann zumindest mit möglichst gutem Ansprech- und Dämpfungsverhalten, um auf Schotter einigermaßen gut zurecht zu kommen. Dazu habe ich die Schwingungskurven zu den Achsen vom Hersteller studiert. Im 'Ergebnis bin ich damals auf die 1500 kg EuroPlus gekommen. Die hatte das beste Abklingen der Schwingung und nach Zeichnung nicht nur andere Radlager wie die Compact, sondern auch andere Schwingen. Ich nehme mal an, da hat sich nichts geändert seit her.
    Die Achse mit der besten Dämpfung aus meiner Erfahrung heraus ist bisher die Alko mit dem 2200er Achskörper. Ob es Ausführungen mit unterschiedlichen Schwingen gibt weiß ich nicht. Die zul. Achslast ist aber sicher über dem, was zu möchtest. Die Federrate der Achse ist dabei nicht per se die entscheidene Größe, hängt aber oft damit zusammen.
    Bei einer konventionellen Gummifederung ein progressives Verhalten zu bekommen ist ohne zusätzliche Federelemente nicht der Fall. Im Gegenteil, steht die Schwinge z.B. ca. 20-25° nach unten ist sie sogar leicht degressiv, was der Sache auch nicht zuträglich ist.


    Ein Tandemanhänger verhält sich dynamisch im leeren Zustand mit unter völlig anders als ein Einachsanhänger. Daher ist es nicht sinnig einen Tandem als Vergleichsgröße zu betrachten. Durch den fehlenden Lastausgleich bei 99% der Tandems hat das Zugfahrzeug nicht nur mit der trägen Masse bei Nicken zu kämpfen sondern auch mit den beiden Achsen. Deswegen spüre ich meinem Kipper mit den beiden BPW-Achsen bei 200-250 kg Stützlast weniger als mit 100 kg.


    Hydraulische Stoßdämpfer verbessern zwar die Dämpfung, was besonders bei passender hoher Zuladung nützt, aber leider nicht das Asprechverhalten bei Leerfahrt. Das führt dazu, dass das Ding leer praktisch unverändert fährt.


    Wie man es also auch immer betrachtet, wenn eine wesentlich bessere Federung gewünscht ist, muss man Geld in die Hand nehmen, ist man nicht mit dem zufrieden, was die Hersteller anbieten. Sei es z.B. auf Schraubenfederung zu gehen oder konstruktiv das Optimum aus einer Gummifederachse heraus zu holen. Neben dem Preis ist ein Nachteil anderer Federungen auch die höhere Masse.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    die Gummifederachse mit der wohl besten Dämpfung ist eine EURO Plus von Alko. Ich meine, es war die 1500 kg B1600. Die 1800er und die EURO Compact sind schlechter. Ob der gewünschte Anhänger genau diese Achse hat ist aber natürlich die Frage. Eine Verbesserung der Neigung zum Springen geht aber darüber auch von anderen Dingen aus, wie schon gesagt eben auch von den Reifen, der Achsposition,...
    Mein Kipperchen läuft übrigens erst ruhig, wenn man RICHTIG Stützlast gibt. Leer ist es halt so wie es ist. :mirwurscht:
    Konstruktiv kann man das Problemchen (wenn es denn eines ist) in den Griff bekommen. Das ist nur eine Frage der Investitionsbereitschaft.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Resonanz hin oder her, Massenunterschiede können zwar die Frequenz etwas ändern aber doch nicht die Material- oder Fugendämpfung in der Deichsel. Ist also schon interessant das Ganze...


    :confused: Gerhard

    Hi,


    ich glaube, nein ich bin mir sicher, ich bin untermotorisiert, wurscht ob Diesel oder Benzin. Daran wird sich wohl aber auch erst mal nichts ändern :o. So wirklich schlimm finde ich es aber nicht :angel:.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich habe ja eine AHK an einem der Anhänger, sogar abnehmbar, weil Wechselsystem. Die wurde ganz regulär in den Papieren eingetragen, weil es komischerweise :kratz: keine ABE dafür gab. Aber der Nachweis dass das hält musste zumindest in einfacher Form erbracht werden.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich bin ja kein Amifan (bei mir darf es zwei Nummern kleiner und aus Fernost sein), aber hat der Cummins 6-Zyl. nicht knapp 400 PS? Und ich meine die 3500er dually trucks liegen so bei 35000 Pfund zul. Sattelmasse. Ich habe übrigens irgend wann mal gesehen, dass man in USA zum Testen des Autos auf z.B. einer Teststrecke das Auto mit einem voll beladenen fifth wheeler fahren kann. :tongue: Wäre das keine Idee für den neuen Q7? :pfeif:


    ;) Gerhard

    Hi,


    das ist schon so, bei den neuen Autos kann man zwar schon mal die 3500 kg anhängen, z.B. für ein Boot oder so, aber ob die wirklich so viel aushalten wie die alten Patrols usw. ist eher nicht so sicher. Wenn ich mein Wasserfass rangiere habe ich schon mal 500 kg auf der AHK. Mit Holz oder Kies sind die 3500 kg häufig viel zu wenig. Und weches Auto mit Kombikarrosse bleibt da noch? Bleibt also fast nur der Pickup.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    :kratz::shocked:


    ...du liebe Zeit! Da mag ich meinen alten FZJ80 doch noch wieder etwas lieber. Hat nach 21 Jahren knapp eine halbe Mille drauf und die Zahl der Defekte ist übersichtlich: Klimakühler und das Heizungsrohr nach hinten durchgefault. Der Rest nur Verschleißteile, keine Defekte, nicht am Automatikgetriebe, dem Motor oder den Achsen. Aber leider halt nicht mehr wirklich zeitgemäß und manchmal etwas durstig der Kleine...


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ist nur eine Idee, aber ich würde so eine Art Zeltanhänger wo das Bett auf "festem" Untergrund steht empfehlen. So etwas gab es auch schon mal: :guckstduhier:
    Guck
    Ob der Anhänger einen Rahmen aus Holz, Metall oder gar keinen Rahmen hat ist erst mal nicht so wichtig. Halten muss das Ding aber. Holzkonstruktionen sind aber wesentich schwieriger sicher zu bauen, als z.B. Stahl. Und Stahl ist ein sehr leichter Konstruktionswerkstoff.


    Gruß
    Gerhard