Beiträge von darkworld

    Cool, kannte ich noch nicht, man lernt nie aus. Was eine Blödsinnsregel.

    Einfach alle 100km anhalten, nen Kaffee trinken und dann ist es ne neue Fahrt, von dem einen Kaffeehaus zum nächsten Kaffeehaus...

    Nutzloswissen zum Quadrat, sowas liebe ich ja.

    Ich hatte immer die Meinung, dass ein Tandem besser wäre, da das Gewicht vom Anhänger nicht auf dem Fahrzeug lastet sondern über die 2 Anhängerachsen direkt abgeleitet wird und somit das Zugfahrzeug mehr ,,geschont'' werden würde. Ist die Annahme also total falsch?

    Auf dem Fahrzeug lastet immer nur die Stützlast (ggf. durch dynamische Effekte erhöht). Der Rest wird immer über die Räder abgeleitet, egal wie viele davon da sind. Die Stützlast wiederum hat einen Maximalwert (sowohl am Auto als auch am Anhänger, der kleinere Wert ist für das Gespann relevant). Diesen Maximalwert musst du immer einhalten, egal ob Tandem oder Einachser. Für beste Fahreigenschaften bist du dann auch möglichst nah am Maximalwert.

    Rein rechnerisch sind die dynamischen Effekte am Tandem vielleicht etwas geringer, aber das wirst du sicher nicht am Verschleiß merken, da machen Fahrweise und Straßenqualität viel mehr aus.


    Und was das überladen angeht würde ich sagen: Nein. Aus rein wirtschaftlichen Gründen (Leichtbau, Materialsparsamkeit) sind gerade Anhänger im günstigen Segment eher so gebaut, dass sie die zulässigen Gewichte noch gerade so vertragen. Der ADAC testet sowas manchmal, da gab es z.B. auch schon 750kg Anhänger bei denen bei voller zulässiger Beladung in extremen Fahrsituationen (Ausweichmanöver etc.) Reifen am Rahmen schleifen und ähnliche Schweinereien.

    Abreisseil ist sicher das kleinste Problem, kann man einfach tauschen.

    "Auflaufweg zu groß" ist in sehr vielen Fällen mit einer vernünftigen Grundeinstellung der Bremsen (erst die Bremsen an den Trommeln, dann das Gestänge) schon erledigt, in diesem Fall wäre das auch kein großes Problem, Anleitungen für verschiedene Bremsen gibt es hier im Forum schon, musst halt mal schauen was da bei dir passt. Sebstredend sollte man dabei auch den Zustand der Bremsen kontrollieren (Beläge etc) und die Auflaufvorrichtung schmieren.


    Zur Kupplung kann vielleicht noch jemand was sagen der mit den alten Westfalias vertraut ist, keine Ahnung ob es da noch Originalersatzteile gibt oder welches moderne Zubehörteil gehen würde.


    Grüße,

    Christian

    Um es nochmal ganz deutlich zu machen (auch wenn Axel und Holger wohl genau darauf hinaus wollten): Wahrscheinlich handelt es sich bei deinem 8Pol Stecker nicht um ein neu erfundenes Stecksystem, sondern einfach um einen 13-pol Stekcer, bei dem nur die für die zugehörige Beleuchtung benötigten 8 Pole belegt sind. An den Stellen wo normalerweise die restlichen Pole sitzen, dürftest du leere Plätze haben.

    Wir hatten auch nen 2-Kinder Fahrradanhänger mit Bio-Bike davor und ich hab das sehr genossen mit dem Ding hinten dran die ebikes zu überholen, die haben immer so sparsam geguckt.

    Leider passen die Kinder da nicht mehr rein, dadurch wurden die Touren schlagartig deutlich kürzer und langsamer :(

    Inzwischen wird es langsam wieder besser.


    Haben immer noch einen Fahrradanhänger, jetzt für den Hund. Im Vergleich zum Kinderanhänger nicht spürbar.

    Ich habe den Eindruck, der ASK-Belag richtet weniger Schaden an der Kugel an, als die Riefen die die Metallteile von der Kupplung eines Baumarkthopser hinterlassen. Der hatte den Lack an der Kugel schon ganz schön zugerichtet, bevor ich ihn dann zu Gunsten der Funktion der ASK runtergeschliffen hab.

    Die Beläge sind wie Bremsbeläge, nutzen sich ab. Die haben eine Verschleißanzeige, wenn sie runter sind sollten sie getauscht werden. die meisten ASK sind an Wohnwagen montiert und da das bei der HU kein Thema ist fahren die meisten noch mit den ersten davon rum (Womit man sich die ASK auch sparen könnte). Die halten aber auch sehr lange, hab sie bei meinem Wohnklo 2017 getauscht und laut Verschleißanzeige sind sie noch fast wie neu.

    B96 ist bei mir schon eine Weile her, war aber deutlich günstiger, knapp 200€, inzwischen auch DEUTLICH (~40%) teurer. Ich vermute mal das Angebot wäre Einzelunterricht!?


    Such dir eine Fahrschule die B96 zu bestimmten Terminen als Gruppenkurs anbietet, das kommt i.d.R. günstiger, auch wenn man ein bisschen Anreise hat. Oder organisier selbst noch ein paar andere die es machen wollen und fragt als Gruppe an, am besten durch 3 teilbar.

    Bei uns waren wir damals einen ganzen Samstag dort, für die Theorie vormittags zu 6 mit einem Fahrlehrer, Nachmittags für die Praxis waren es dann 2 Fahrlehrer mit 2 Gespannen, also 3 Schüler pro Fahrzeug.

    Ich hatte die damals über ebay Kleinanzeigen gefunden.

    Ich hab die 450kg/Boden Variante.

    Die Spanplatten sind da aber auch nicht dicker, sind die gleichen, die Unterschiede liegen nur im Rahmen (mehr Unterzüge etc). Die max. Belastbarkeit gilt natürlich nur bei gleichmäßiger Gewichtsverteilung.

    Ich habe da verschiedene Aquarien mit bis zu 360L Bruttovolumen drin stehen die jeweils die komplette Platte gleichmäßig belasten und komme damit je nach Zusammenstellung auf 300 - 420kg Belastung pro Boden. Die dünnen Spanplatten können aufgrund der Regalrahmen (rundum Auflage, Mittig 1-2 Unterzüge, je nach Breite) echt ne Menge wegstecken.

    Mit dem Gabelstapler würde ich natürlich nicht dran hantieren wollen, aber den besitze ich auch gar nicht.

    Ja, habe ich. Ist ein bisschen wie beim Fallschirmspringen, man glaubt gar nicht was man da alles schafft, in der kurzen Zeit, und wie lange man hinterher braucht um das zu erzählen.

    Aber dennoch kommt es auf Sekundenbruchteile an. Eine halbe Schwingung zu lange, weil man noch nachdenkt (wars jetzt beim Hin- oder beim Wegschwenken, achja beim zurück, wo ist er gerade, oh, verd... gerade am Mittelpunkt vorbei...) kann den Unterschied zwischen Schreck und Totalschaden machen.

    Wenn er gerade von außen in Richtung Mitte pendelt. Wenn er dran vorbei ist etwas weniger bremsen.

    Soviel zur Theorie.

    Aber wenn man in soner Situation darüber philosophiert macht man was falsch, man handelt nämlich nicht. Vom Gas gehen ist nie verkehrt (Minimum was man immer machen sollte) und reicht meist schon damit sofort der Großteil des Drucks aus der Geschichte. Dann bremsen und beobachten was passiert. Und ansonsten gilt das Autofahrergesetz Nummer eins: Schadensminimierung (vor allem für alle anderen) bei Kontrollverlust erfolgt im Zweifelsfall ausschließlich durch einen Bremsschlag. Jegliche Bewegungsenergie die von den Bremsen vernichtet wurde, richtet keine Schäden mehr an.