Beiträge von Petrus 01

    Hallo zusammen,


    ich habe hier einen Drehschemelanhänger und möchte den gerne Umbauen von Plattformanhänger auf Wohnwagen / Schlafwagen / Zirkuswagen. Ich habe auch schon einige Hersteller dieser Fahrzeuge angeschrieben und angerufen, jedoch wollen die mir kein Grundgerüst bauen (Ständerwerk plus Aussenverkleidung inkl. Dach). ...

    Hier schon mal angefragt: https://www.ebay-kleinanzeigen…iste.html?userId=60765707

    Glonntaler: Ist mir sehr wohl bewusst - auch Bilder von Holzwohnwägen ignorierte er. "ICH nehme SOWAS nicht ab. Fertig."


    So einfach läuft das. Da ist jeder Prüfer sein eigener König. Wenn ER nicht will, dann will er nicht.


    Das mit den 1,8 bzw. 2,1 Meter weiß ich nicht genau - habe mich auf den Prüfer verlassen. Hier der Gesetzeslink zu deinen korrekten Angaben: https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__51b.html

    Mein DS sollte die 2,05Meter Breite nicht überschreiten - und beleuchtungstechnisch nur die geltenden Minimalvoraussetzungen erfüllen. Der Rest mittels passiv wirkender Klebefolie.

    Beleuchtungsvorschrift: Plattform mit Ladung kontra Koffer ist aber schon ein Unterschied ;)

    Hallo Peter


    wollte ich auch schon - da hat mich der hiesige TÜV mächtig ausgebremst... forderte ein Stahlgerippe :kratz: und lehnte Massivholz im Außenbereich prinzipiell ab:kratz: - ich wollte allerdings eine Zulassung als Wohnwagen. Seine gütliche Einigung bestand auf Plattformanhänger mit Aufbau.

    Da sind wir nicht zusammengekommen...


    Habe mir verschiedene Tinyhaushersteller angesehen - nicht meine Welt - ist wie bei Fertighäusern und Wohnwagen von der Stange...


    Das die dir den Ständer nicht auf einen Drehschemel bauen wollen - verständlich. Da ist nix dabei verdient. Oder Sie lehnen vorher ab - da liegt ihr Qualitätsbau quasi blank :dollar:


    Soll dein Aufbau selbsttragend sein oder nur Hülle, dessen Innenausstattung die Aussteifung vornimmt (wie bei einem Wohnwagen - der fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen, wenn die Inneneinrichtung fehlt)


    Die Masse der Tinyhäuser steht auf einem Zentralachser, so ist die Verwindung des Aufbau's stark reduziert im Vergleich zu einem Drehschemel.

    zu 1) nein und jain


    zu 2) Soll es ein Plattformanhänger mit "lösbarem" Aufbau oder ein Wohnwagen werden?

    Wohnwagen z.B. benötigen eine Umrißbeleuchtung (laut TÜV'ler mittlerweile bei Wohnwagen ab 2,00 Meter Breite Pflicht, 2019 war es erst ab 2,30Meter Pflicht), Gasprüfung bei der Erstinbetriebnahme, sofern Gasgeräte verbaut wurden... Be- und Entlüftungsöffnungen... Glasfenster sind nur in ESG oder VSG-Glas zulässig - kost' aber nicht die Welt und ist die beste Zusatzheizung, die möglich ist :dollar:


    zu 3) nein - aber einige Überlegungen hierzu:

    *Viele Tinyhäuslesbauer stellen Bilder von "im Bau" online - da lässt sich schon einiges erkennen... für einen mobilen Wagen finde ich viele Modelle einfach zu heavy.

    *Mich stört der Einsatz von Dämmfolien :wonder: und Nutzung irgendwelcher Isoliermaterialien, um die Hohlräume zu füllen... wenn sich diese Schwämme erstmal mit Feuchtigkeit vollgesogen haben, ist der Verrottungsprozeß im vollem Gange... von der Pilzzucht ganz zu schweigen...

    *Ich würde immer ohne Loch im Dach bauen... (die jetzige Mode mit rießengroßen Glasdächern fördern nur den Umsatz der Klimaanlagenhersteller).

    Dito Zwangslüftung, idealerweise seitlich montiert, weil dort wesentlich besser aufgehoben. Beispiele liefern die alten und uralten Wohnwagen - auch da gab es Oberlichter in senkrechter Bauweise ähnlich den Zirkuswägen...


    zu 4) Nimm einen älteren Schreiner, (habe kürzlich einen Schiffsbauer kennengelernt... die Jungs haben auch was drauf) der Holztüren noch selbst herstellen kann - und lass dir deinen Rahmen zimmern , dann kannste die Beplankung nach Gusto (und Absprache mit deinem TÜV'ler) vornehmen


    Gruß Peter

    PS: Sämtliche Aussagen sind emotional gefärbt und entsprechen nur meiner Sichtweise :anstoss:

    Der "Verlust" der "automatischen" Bremsung bergab empfinde ich positiv, beim Auto heißt es schließlich nicht umsonst das man nicht mit dauerhaft schleifender Bremse bergab fahren sollte.

    ....

    Und wieviele Autofahrer legen bei Bergabfahrt den Fuß dauerhaft auf der Bremse....

    Wenn Anhängerbremsen heftig qualmen, ist vermutlich noch lange ein abbremsen möglich. Und der wachsame Fahrzeugführer könnte vorgewarnt sein.


    Zumindest meine Wahrnehmung im LKW-Bereich (Zuschauer) [Kronach - Breitenloher Berg 16% Gefälle]


    Im PKW-Anhänger-Bereich weiß ich es nicht - im Motorradbetrieb fällt erst die Betriebsbremse aus, dann kommt der Qualm und Gestank (eigene Erfahrung)


    Wenn die Bremsflüssigkeit erst mal kocht, ist es vorbei mit dem Druckaufbau. Gilt bestimmt auch für hydraulisch gebremste Hänger. Da glaube ich einen Vorteil zur luftgesteuerten Bremsanlage zu erkennen.


    Wie (Lade-)Sensoren auf eine glühende Trommel reagieren, ist wohl noch nicht bekannt


    Vermutlich ist neu anders - besser?


    Die Betriebssicherheit dürfte mit dem herkömmlichen Anhänger-BremsSystemen eine hohe Reife erreicht haben


    Bei den neuen Systemen muss sich die langfristige Haltbarkeit erst noch zeigen. Da habe ich bei Elektronik so meine Zweifel. Wichtig aber, wie schon geschrieben, der Ersatz kostet keine 50€.

    Da ging die Überlegung wohl in eine ähnliche Richtung


    Ist aber nur meine Meinung als Anwender. Bin kein Bremsenexperte...


    :kratz:Vielleicht kommen noch ein paar Pro‘s, die ich nicht berücksichtigt habe :anstoss:

    OT Die Ernüchterung in Sachen E-Mobilität wird dann eintreten, wenn Ausnahmen (Verbrenner) nicht mehr im Markt platziert werden können. OT OFF ;)


    Wo liegt denn der große Unterschied im Vergleich zum auflaufgebremsten Trailer?


    Reduzierung der „Nick-/Bremsstöße“ bei schlechter Fahrbahn?


    Hält den Hänger auch am Berg im Stand mit voller Bremskraft, sofern das Bremspedal aktiviert wird?

    Bei Nutzung der Handbremse reduziert sich die Bremswirkung des Anhängers auf Null?


    „Verlust“ des automatischen Bremsens des Anhängers beim Befahren von Gefällstrecken zur Unterstützung der Motorbremswirkung?


    Mögt ihr mal eure Pro’s/Contra‘s auflisten


    Gruß

    Peter

    Vielleicht sind solche Sachen wichtig und notwendig - für die Anderen. Mensch wird im Laufe der Zeit halt nachlässig - da ist so ein Thread arg wichtig - also eine Art „Der 7. Sinn“

    Ich bin ja auch so einer - nehme eher 2 Gurte mehr als Einen - aber den Spanngurt richtig verriegeln hab‘ ich (früher) nach Lust und Laune (pure Unwissenheit) gemacht - dank dem Forum läuft - zumindest dies - dauerhaft richtig.

    Deshalb an dieser Stelle mal - DANK an Euch :thumbup:

    Ertappe mich sogar dabei, das ich beim Fahren auf die Ladungssicherung der Anderen achte.... crazy, oder?

    12 V 2,9 A = 35 Watt

    Viele Kompressorkühlboxen sind gut isoliert... da genügt eine 50-70%ige Einschaltdauer als Berechnungsgrundlage ;)

    Deine Rechnung stimmt, also den 230 V Landstrom für die Kühlbox benutzen.

    Sinnvoll - wenn du mit dem Koffer unterwegs bist, könnte deine Bord- bzw. Kfz-Batterie ihren Teil zur Batterieladung beitragen ;)

    Mit einer kleinen Batterie und einem vorh. Batterielader kann alles/vieles mit 12 V machen

    Ein Motorradladegerät kann beispielsweise bis zu 5A in der Stunde - macht bei 24 Std. 120A.... es gibt natürlich auch spezielle