Beiträge von Amtrack

    Nun habe ich einen Anhänger ins Auge gefasst, der eine Stützlast von 100kg hat.


    Die Stützlast ist am Anhänger nicht "fix" - das kannst du variieren.

    Hoppas weiter vor (Stangen versetzen) = mehr Stützlast

    Hoppas weiter hinten = weniger Stützlast


    Die Angabe auf dem Anhänger bezieht sich nur auf die technisch maximal erlaubte Stützlast des Anhängers, unabhängig davon ob das Auto das kann oder nicht.

    Heute Bremsbeläge hinten am Touran wechseln lassen, da Geschäftsauto müssen da die Profis ran.

    Immerhin hat der Wagen so mal wieder eine Außenwäsche erhalten :biggrins:


    Mich wurmt aber immernoch, dass die gerademal 45tkm gehalten haben - liegt aber zu 99% daran, dass ich relativ viel Anhängerbetrieb hatte und auch sehr häufig den aktiven Tempomaten nutze, denn der bremst wohl zumeist hinten (warum auch immer dort und nicht vorne).


    Aber so hatte VW in Form des GL (mein Frauchen hatte eh noch eine Folgetermin in der Nähe, da bot es sich an auf den Leihwagen zu verzichten) kurzzeitig endlich mal wieder ein gescheites Fahrzeug aufm Hof stehen :tongue: den Touareg (7r) V8 Diesel gibts ja leider nimmer. ?(

    Mit Deichsel nach vorne (quasi in "Fahrtrichtung" wie beim Auto) habe ich es noch nie probiert :/ , mir sind die 700kg zum händisch schieben zu schwer, deswegen immer rückwärts auf die Bühne mit der Deichsel zur Ausfahrt zeigend weil ich so einfach mitm Auto den Ahnänger positionieren kann.

    Nur passt es da eben wie beschrieben leider nicht.

    Ich verstehe eigentlich gar nicht, wieso eine 2-Säulenbühne nicht gehen soll !?

    Entweder jeder Stempel = eine Ecke, oder vorn unter die Kupplung und hinten unter die Ecken.

    Dann ist immer alles zugängig.

    Scherenbühne scheidet da jedenfalls aus.


    Meine 2 Säulenbühne kann meinen Tema nicht anheben.

    Die Kombination aus Achsabstand und Bereifung sorgt dafür, dass die Arme (wenn Achsen mittig auf der Bühne) extrem weit ausgezogen werden müssten weil sie fast im 90° Winkel abstehen - und so weit raus gehen sie halt nicht...


    Ich behelfe mir mit dicken Kanthölzern die lang genug sind, dass sie unterm Anhänger durchgehen und auf den Armen aufliegen.

    Aber gewerblich wäre das keine zu empfehlende Lösung :biggrins:

    Aber kann ich die Bude auch mit ner 100er-Zulassung ziehen? Den Teil check ich echt nicht!



    Sollte passen.

    Gebremster Anhänger ist eh klar und mit Stoßdämpfern (am Anhänger) benötigt dein Zugfahrzeug bei 1200kg zgG des Anhängers eine Leermasse von mindestens 1091kg.

    Mit Anhänger ESP zusätzlich wären es gar nur 1000kg notwendige mindest-Leermasse deines Zugfahrzeugs.

    Die alten Land Cruiser sind einfach (sorry) geile Teile.
    Auch die Nissan Patrol erzeugen bei mir immer ein *haben wollen* Gefühl.


    Aber wenn das Kleinhirn dann wieder Blut bekommt kommen die Argumente (du fährst viel Autobahn und wenig Offroad, du lebst nicht in Australien, es gibt hier weder Monsun noch kanadische oder skandinavische Schneeverhältnisse usw. usf.) :biggrins:

    Gestern Abend hatte ich nicht nur kein Glück, es kam sogar noch Pech dazu... :rolleyes:  ;)


    Vorgeschichte: es hat den ganzen Tag über geschneit, und auch schon am vorherigen Tag kam was vom Himmel.
    In der Früh also 1x mit der Schneefräse alles räumen können (kurz danach stiegen die Temperaturen etwas und es wurde alles pappig/nass, so dass die Fräse keine nutzbare Alternative mehr war).

    Am Abend wollte ich dann wie erwähnt nochmals räumen, Fräse fiel aus beschriebenem Grund (Pappschnee) aus.

    Ich hab noch ne kleine Kehrmaschine mit Schneeschild - die schafft solche Mengen aber nicht, also auch raus.

    Von Hand bei 350m² Räumfläche und Pappschnee auch nicht wirklich ne Alternative.


    Also wollte ich den Hoflader dafür benutzen, wohlwissend hatte ich an den vorgestern bereits das Räumschild drangebaut.

    Die Halle hat 2 Tore -> 1x in Richtung Hof und 1x in Richtung Pferdekoppel.
    Da in der Halle aber auch das Boot überwintert blieb mir nur der Weg über das "Koppel"tor da das Boot den anderen Ausgang versperrt und weil ich nicht den GL ausm Schnee buddeln wollte um mit dem das Boot rauszuholen (meine anderen Fahrzeuge schaffen das nicht wenn Schnee vor der Halle liegt).


    Was ich im dichten Schneetreiben mit Mütze+Kapuze beim Rückwärts aus der Halle fahren mit dem Hoflader nicht gesehen habe: irgendwann zwischenzeitlich kam mal ne Dachlawine runter und es waren nochmal 30cm mehr Schnee dort.

    Es kam also wie es kommen musste, ich habe es mit dem Hoflader genau 1m aus der Halle geschafft und *zack* steckte ich fest, aufgesessen bis zum Unterboden - da hilft dann auch Allrad nix.

    Selbst befreien war nicht möglich, da unter dem vielen Schnee auch obendrein noch etliche cm Schlamm sind, bevor tragfähiger Boden kommt (Pferde halt).


    Also in den sauren Apfel gebissen und doch den GL ausm Schnee gebuddelt, mit dem das Boot rausgeholt, Boot abgehängt, Hoflader rausgezogen (gleich durch die Halle auf den Hof gefahren zum späteren Räumen :super: ), Boot wieder dran und wieder rein.

    Das liest sich jetzt total easy, aber selbst der GL musste sich anstrengen (trotz eingelegter Untersetzung) bei der Menge an Schnee und 3,3to Rückwärts in die Halle schieben - der W163 ML musste bei sowas schon richtig kämpfen (trotz eingelegter Untersetzung).


    Danach dann glücklicherweise das Ziel "Schnee räumen" doch noch erreichen können... :rolleyes:


    Und weil der GL eh schon ausgebuddelt war, gabs zur Belohnung für alle noch was Geholtes vom Stammgriechen :biggrins: anbei ein Foto der Wetterverhältnisse unterwegs (ja, das ist ne Bundesstraße und keine Nebenstraße und das Räumfahrzeug ist 15 Minuten vor dem Foto über die Gegenfahrbahn, den hatte ich nämlich auf dem Hinweg überholt weil er mit 20-30km/h geräumt hat was mir dann doch etwas zu langsam war).


    Da der GL aber kein griechisches Essen verträgt, hat er zur Belohnung 98 Liter Diesel erhalten.


    IMG_20220201_185043.jpg

    Ansonsten darf der Landy 3,5to anhängen. Mache ich natürlich nicht täglich. Aber ich mache mir Gedanken um die Belastungen, wenn der beladene Trailer mal über Bodenwellen fährt und sich die Zugbelastung auf das Anhängesystem abrupt erhöht.


    Das darf meine Kiste auch, und die hat weder nen Rahmen noch wurde Sie zu Zeiten entwickelt, in denen man lieber "auf Nummer sicher" ging (ganz im Gegenteil, bei meiner Kiste ist sicherlich alles bestmöglich rationalisiert und eingespart, wo es eben geht).

    Obendrein habe ich auch noch ne abnehmbare AHK.


    Ich sehe das in der Tat bei dir nur als theoretisches Problem, welches in der Praxis keine Anwendung finden wird.

    Ist für 900kg ausgelegt, den 5.7 (und vorherigen 5.0) ausm Boot hat er problemlos gehalten bzw. waren die der Grund, warum ich von nem 570kg Motorständer auf die Nummer größer gegangen bin - der vorherige Motorständer hat sich mit dem 5.0 GM V8 dran abenteuerlich gebogen 8| , den Motor habe ich dann mit nem dicken Holzklotz unter der Ölwanne drangelassen.
    Den 5.7 habe ich gleich auf den neuen Motorständer montiert - da der Motor ebenfalls neu war, wollte ich da gar nicht erst experimentieren. :huh:


    So einer wars vorher: https://www.ebay.de/itm/373457918425

    und so einer jetzt: https://www.ebay.de/itm/292961675852


    Die R6 und V6 waren für den kleinen Motorständer kein Problem, aber V8 war mir dann echt nicht mehr geheuer, obwohl er es vom Gewicht her ja können sollte...eigentlich.

    Sind halt China-Kilogramm, die wiegen weniger als die deutschen Kilogramm :biggrins:


    PS: nein, ich würde niemals 900kg an diesen Motorständer hängen =O

    Um das Thema "Sicherung vom Motor auf Palette" zum Ende zu bringen: ich lasse den Motor per Spediteur kommen - bei 150€ Versand überlege ich nicht lange rum und fahre dafür 700km einfach durch die Gegend.


    Jetzt wird er halt vom Verkäufer mit Hölzern auf der Palette gesichert/genagelt/verkeilt und ein Alibigurt drumgemacht.


    Um das Thema mal zum Abschluss zu bringen: der Motor wurde gestern geliefert (Montag versendet aus Dänemark) und ist tatsächlich am Stück hier angekommen.

    Als der Fahrer die Bordwand geöffnet hat, bin ich von was anderem ausgegangen =O ... da hatte der Motor schon deutliche Schieflage auf der Palette, da aber auch eine rote Decke drumgewickelt war, war erst mal nicht zu sehen was da los ist.


    Also abgeladen und dann gleich ausgepackt -> der Motor war mit Hölzern abgestützt (damit er gerade steht) und ansonsten mit einem langen, dünnen Spanngurt "gesichert".
    Dadurch, dass er so dünn war, konnte er tatsächlich ohne Schäden zu verursachen überall langgelegt werden.

    Bei der Palette hats ein Brett rausgerissen weswegen der Gurt dann nicht mehr ausreichend Vorspannung hatte, sind eben doch 260kg die da zerren.

    Anbei ein schlechtes Foto.


    IMG_20220127_135838.jpg


    Glücklicherweise ist der Motor auf das rechte Motorlager gekippt und das hat sich in die Palette gedrückt und so "fixiert"... hätte auch anders ausgehen können.


    Am Abend habe ich den Motor mit Hilfe der Hebebühne (wollte den Motorkran nicht extra aufbauen) von der Palette gehoben und an den Motorständer geschraubt (andersherum um genau zu sein: erst den Träger vom Motorständer und dann das Gestell vom Ständer an den Träger und danach alles auf den Boden).


    IMG_20220127_183019.jpg


    Ich bin aufs Zerlegen gespannt, an dem Motor ist die Kopfdichtung der Beifahrerbank defekt, da es die Dichtungen aber eh nur im Set gibt mache ich natürlich beide Seiten.


    Größen- und gewichtstechnisch steht er dem 5,0 und 5,7 Liter GM V8 jedenfalls wenig bis nichts nach :biggrins: , die Amiteile bauen etwas breiter hätte ich gesagt.

    Aber: was für ein Tier von Motor :biggrins:

    Edit: deinen V8 find ich mit 400Nm bei 3K angegeben. Hast du n Druckfehler, oder gabs beim 279PSer Unterschiede? Vll hattest auch einfach die MKL und den daraus resultierenden Notlauf übersehen ;)


    Den Edit hätte ich fast übersehen.

    Hier greift wieder der Glonntalers LESEN :biggrins:


    Es handelt(e) sich um einen W163 ML430 (272PS@5750/390nm@3900), keinen E430 (279PS@5750/400nm@4000) und keinen S430 (identisch E).
    Hätte man auch kurz mal googeln können, dann wüsste man auch, dass der M113 bei aktivem Notlauf sicher keine 272PS mehr übrig hat - aber sei´s drum :tongue:



    Bin ich wieder ganz bei dir, technisch sinnvoll ist das Downsizing wohl nur für den Katalog/normverbrauch.
    Ein einziger Turboschaden oder eine einzige verreckte Benzin-Hochdruckpumpe macht die Ersparnis gegenüber nem simplen 90PS 1,8Liter Sauger ( :bigggrins: ) wieder zunichte.


    Ich mag ja auch Altblech echt gerne, im Alltag sehe ich aber auch absolut den Nutzen von aktiven Scheinwerfern, großen Bremsen, sehr weit entwickeltem ESP mit Anhängerstabilisierung, drölfzig Airbags und eben allgemein den technischen Fortschritt (DAS wiedrerum trifft aber nur auf ausgewählte Fahrzeuge zu, oftmals wurde zu stark der Rotstift geschwungen).


    Ich mein, meinen aktuellen (nein, nicht der W163) 2,5to permanent-Allradpanzer kann ich problemlos mit 10 Litern bewegen wenn ich das denn will.
    Oder mit 18 Litern und dauerhaft deutlich oberhalb 200km/h.

    Die Sinnfreiheit von so nem Schiff stelle ich gar nicht in Frage, bekanntlich ist der einzige Grund (für mich) nen SUV zu bewegen eben dessen 3,5to Anhängelast und im speziellen Fall der darstellbare Spagat zwischen S-Klasse Bequemlichkeit (Innengeräusch, Fahrkomfort) und 1/4 G-Klasse Geländetauglichkeit ohne deren größte Nachteile innezuhaben.


    Amtrack - das mit dem Dieselsound stimmt aber auch nur in Teilen... wenn der Hubraum nur groß genug und die Leistung bis keine Ahnung wohin aufgedreht ist, kommt da schon auch guter Sound raus:


    Im Vergleich mit nem gleichartig "bearbeiteten" und gleich großen Benziner? :biggrins:

    Diesel können auch gut klingen, aber zu allermeist ist das hierzulande äh...nennen wir es semi-legal :police::biggrins:


    Richtig abartig wirds dann, wenn "Soundgeneratoren" unters Auto geklatscht werden, die peinlichen V8 Sound imitieren - siehe Audi SQ5 Diesel und den Zubehörmarkt.

    Wenns denn wenigstens nur nach innen den Fahrer und dessen Mitfahrer beschallen/nerven würde... :rolleyes:

    Alles soweit richtig, habe auch nie bestritten, dass sich großvolumige Motoren gut zum Ziehen eignen, aufgeladen gleich noch mehr :biggrins:

    Und ich würde wetten, dass der 2,5TDI bei deinem Vergleich *deutlichst* genügsamer mit Kraftstoff umgeht, das ist nunmal Konzeptbedingt einfach so (höherer Energiegehalt von Diesel gegenüber Benzin).

    Angenehm zum Ziehen dürften beide sein. :biggrins:


    Zur Motorenauswahl bei meinem Vergleich: ich hab halt mental den Passat 3B vor Augen gehabt, und da gibts in der Saugmotorklasse sonst nur noch den 2,3 V5 oder den 2,8 V6, da hätte ich dann den 2,5 V6 TDI gegenüberstellen müssen.


    Alternativ eben den 101PS 1,6 vs 101PS 1,9TDI.


    Und ja, natürlich ist so ein Vergleich unfair - zum Einen weil sauger vs aufgeladen und obendrein hat der Sauger dann noch nen Hubraumnachteil.
    Aber genau so entscheiden doch die Käufer, es wurde schon immer der "100PS" Motor gekauft... das da heute aus 0,7, 1,0 oder 1,2 Liter Hubraum diese Leistung generiert wird, interessiert die Käufer eher weniger.

    Die freut es eher, dass sich der Motor "so schön schaltfaul" fahren lässt ohne zu wissen, dass da ein kleiner Turbo seiner Arbeit nachgeht.


    Zurück zum Thema: du hast in Punkto Vergleichbarkeit absolut recht.
    Du kannst den Faktor "Aufladung" nur ebenfalls durch Aufladung, höhere Drehzahl oder eben mehr Hubraum ausgleichen.
    Passt soweit alles.

    Also eigentlich müsste man nen 1,8T mit nem 1,9TDI vergleichen, das wäre im Golf 4 bspw. möglich.


    1,8T = 150 PS @ 5700 und 210nm @ 1750

    1,9TDI = 150 PS @ 4000 und 320nm @1900


    "Kräftiger" wird der Diesel erscheinen (allerdings nur oberhalb des Turbolochs), schneller ist der Benziner (wenn auch nur minimal 0,5s von 0-100, in der vMax liegen beide bei 216).

    Bleibt halt der Verbrauchsvorteil vom Diesel.

    Deswegen bin ich, technisch betrachtet, ein Dieselfreund auch wenn ich weder den Geruch noch den "Sound" mag (der ist selbst bei meinem V8 madig im Vergleich zu nem entsprechenden Benziner).

    Der leistungsmäßige Idealfall in Punkto "geht ab" und "ist überall ausreichend kräftig" ist dann eben ein großvolumiger Benziner MIT Aufladung.

    Son 55AMG Kompressor oder 6 Liter V12 Biturbo lassen da sicher *sehr* wenig vermissen, außer natürlich zurückhaltende Trinksitten. :biggrins:

    Nimm deine Tabletten...und danach lieste meinen Beitrag nochmal sorgfältig, dann klappts vielleicht auch mit dem Verstehen (Beispiel: ich schrieb selbst, dass der 1,8 20V total veraltet ist, so viel zum "Paradebeispiel modernsten Motorenbaus im Jahre 2022").


    DU bist der, der hier mit nem 1,8L 90PS um die Ecke geschissen kam, ursprünglich waren wir mal bei nem Mondeo und dessen Zugeigenschaften und dann gings darum, dass der Motor zum Einen nen Unterschied macht und obendrein dann eben obs ein Diesel oder Benziner ist.


    Oder, ums kurz und prägnant wie der Glonntaler zu halten: LESEN! :biggrins:



    PS: war mir fast klar, dass auf die technischen Daten die nunmal nicht zu widerlegen sind keine inhaltlich weiterführende Antwort kommen konnte...