Beiträge von rower

    Fitzel schreibt folgendes dazu:

    Zitat:

    "Mit der Zwillingsbereifung
    profitieren Sie von einer besseren Fahrstabilität bei Spurrillen,


    Schwer zu glauben :

    alle meine Geländewagen CJ 7, Patrol 160, Landrcruiser LJ-73 und Terrano R20-kurz

    pendelten nach Umbereifung auf "Breitreifen" in Spurrillen deutlich mehr als vorher.

    Ich kann mir keinen physikalischen Grund vorstellen, warum das bei einem Anhänger bei verdoppelung der Reifenbreite

    durch Zwillingsreifen bedeutend anders sein sollte.


    Fitzel schreibt folgendes dazu:

    Zitat:

    Außerdem garantieren
    die Zwillingsreifen eine höhere Sicherheit, z.B. bei Druckverlust
    eines Reifens. I


    Diese angebliche Sicherheit kann sehr trügerisch sein:

    Ist einer der Zwillingsreifen ohne Luft, muss der andere Reifen die doppelte Last tragen.

    Da bleibt wenig bis nichts von der "garantierten höheren Sicherheit" übrig.


    Also:

    ich finde Zwillingsbereifung, vor allem 8-fach, optisch cool.

    Würde sie mir aber nicht anschaffen:

    aus den genannten Gründen ... und weil ich auch zu faul wäre, dann bei 8 Rädern den Reifendruck zu prüfen.


    Manfred

    Leider leider habe ich noch keinen Ladekran gebaut ... und habe folglich kein Foto davon.

    Du solltest meinen Hinweis auch maximal als Hinweis verstehen ... und keinesfalls als Kritik an deiner Arbeit.


    Ich sehe das Flacheisen ... sehe / schätze den Abstand zur Kranmitte auf ca. 600 mm ...

    vermute eine Kranauslage von ca. 2000 mm mit einer Last von geschätzten maximalen 500 kg ...

    wende gedanklich das Hebelgesetz an und denke : bei 1500 Kg Druck auf das Flacheisen könnte das nachgeben:

    nicht gleich sofort und total ... aber jedesmal ein klein wenig mehr, bis es halt krumm ist.


    Und weil ich so ein "Schisser" bin ... würde ich da halt etwas "stärker" bauen und Knotenbleche einsetzen.


    Meistens gelingt es mir, mich zurückzuhalten und nichts zu sagen: diesmal konnte ich mich leider nicht zurückhalten.

    Aus ganz egoistischen Gründen: wenn es verbiegt, kann ich zu mir sagen : ich habe darauf hingewiesen. :)

    Wenn es hält ... habe ich mich halt geirrt. :super:


    Das wirkliche Risiko liegt aber eher nicht bei mir.





    Manfred

    Das wird aber verdammt knapp, in den verbleibenden 25 Kg die AE und 4 Bremsen unterzubringen.

    ( die kleinsten Bremsen dürften es bei der vorhandenen Radgröße ja eher nicht sein )


    Manfred

    Nö ...

    da wird nix "bockhart", wenn man ein Stahlfederfahrwerk mit den richtigen "Stoßdämpfern" ausrüstet:

    man muss solche nehmen, bei denen vor allen die Ausfederbewegung und weniger die Einfederbewegeung des Fahrwerks gedämpft wird.

    Das Rad kann dann recht frei / weich einfedern , der Dämpfer dämpft vor allem das Ausfedern und er Anhänger "hopst" nicht hoch.

    Dadurch wird das Schaukeln / Auf- und Abfedern des Anhängers gedämpft.

    Es werden Schwingungen gedämpft und deshalb heißen solche Dämpfer ( außer bei Fahrzeugen ) auch richtigerweise Schwingungsdämpfer.


    Deshalb gibt es auch Dämpfer, die speziell für "Westfalia" benannt werden.


    Auf Grund der Funktionsrichtung müssen Dämpfer bei einer "Westfalia-Achse" beim auseinanderziehen "schwerer gehen" ...

    die für Gummifederachsen beim zusammendrücken.

    Macht man es anders herum: werden die Achsen in der Tat hart oder auch "bockhart".


    Will man Gummifederachsen weger der 100ér-Zulassung dämpfen, nimmt man am besten die billigsten:

    die dämpfen ( weil sie billig sind ) nur auf "Druck" beim zusammenschieben und auf Grund der Einbaulage an der Achse dann das Ausfeden.

    Das Einfedern wird mit den "billigen" Dingern nicht behindert/gedämpft ... das Ausfedern wird "leicht" gedämpft, der Anhänger hopst nicht so hoch.


    Manfred

    Zitat

    dann muss dein müssen aber erst auch noch die RadReifenKombinationen vom Zugfahrzeug und vom Anhänger gleich sein - wegen der [definition='1','0'][definition='1','0']Bremsberechnung[/definition][/definition]


    Welche Reifengröße ist relevant ?
    die meisten 1200 bis 1500 kg - Achsen haben Bremsen für ca. 650 mm Raddurchmesser ( übliche "Standardbereifung" 185/14 )


    Zitat

    gleich Lochkreis ?


    kann man bestellen ... oder Adapter benutzen


    Zitat

    gleiche Spurweite ?


    kann man bestellen ( o.k.; vielleicht nicht exakt die gleiche, aber mit +-10mm wegen der Toleranzen sollte es passen


    Zitat

    geben das die Originalfelgen von der Radlast her ?

    Welche Achslast hat das "Spenderfahrzeug" der Räder ?


    Machbar ist das alles ... mit mehr oder weniger Aufwand

    und zum "Nulltarif" wie mit der Origilalachse wird es natürlich nix.


    Manfred

    Zitat

    wie haben es hier die anderen gemacht die schon solche Anhänger am laufen haben?


    Die haben zu 99% selbst geschweißt ohne Schweißerzulassung ... weil das auch so zulässig ist.

    Das Problem ist, wenn der "Heini vom TÜV" so einen "Zettel" sehen will, ist eine Diskussion oft schwierig und der Typ findet dann "schon etwas", was der Abnahme hinderlich ist.

    In den TÜV-Tipps für Anhänger des TÜV Rheinland steht sinngemäß, dass man Kenntnisse über Schweißkonstruktionen haben sollte oder sich darüber in einschlägiger Literatur informieren sollte, sich ggf. von einem Fachmann beraten lassen sollte ... oder es gleich von einen erfahrenen Fachmann machen lassen kann.
    Von einer Zulassung als Schweißer in irgend einer Form steht da gar nichts : und das ist ein Buch vom TÜV Rheinland.
    An der bauartzugelassenen Deichsel darfst du natürlich nicht schweißen ... ich setze aber auch voraus, dass du das schon weißt.


    Noch ein kleiner Hinweis: achte auf die Stützlast und darauf, dass du den ungebremsten halben Astra vom Gewicht her auch ziehen darfst.


    Manfred

    Der zieht ja ne richtige Show ab 8)


    Und ab und an hört man die Klauen knarren, weil er zu hektisch ist.

    Im Grunde ist das aber ganz einfach, wenn man es kann ... ist wie Fahradfahren:

    kann man es nicht, fällt man auf die Schn.... :)


    Das geht ( auch ohne die Schaltgruppen) mit jedem unsynchronisierten Klauengetriebe.

    Die waren früher, also "damals", in LKW üblich und jeder LKW-Fahrer (heute Trucker) konnte das früher auch. :)

    Der Gang "fällt einfach so rein", wenn man es raus hat ... mit "Gewalt" kracht und knarrt es aber erheblich.


    Ich habe so fahren gelernt :D

    Mit 8 Jahren, mit einem alten MAN-Traktor:

    da ging die Kupplung so schwer, dass ich mich auf das Pedal stellen musste ...

    und mit beiden Händen am Lenkrad herunterziehen,

    dann der 1. einlegen und langsam wieder das Lenkrad loslassen.

    Nach dem Anfahren dann wie wie mit dem 18-Gang Eaton Fuller Schaltgetriebe

    die Gänge ohne Kupplung wechseln. Ist echt easy.

    Das haben mir mein Onkel und Vetter gleich so beigebracht ... die sind die Traktoren nur so gefahren.


    Aber die heutige Jugend lernt ja nicht mal mehr "Zwischengas" bzw "Zwischenkuppeln.


    Manfred

    Wieviel Auslage soll der Kran haben ? und wievil soll er heben können ?


    Bedenke : 2 Meter Auslage mit 500 Kg bringen an einer 20 cm breiten "Kranbasis" auf der Deichsel 5 Tonnen Belastung.

    So über den Daumen gepeilt.

    2 Meter sind ja nicht wirklich viel und 500 Kg auch nicht ... 5 Tonnen schon .


    Manfred

    Das würde ich doch erkennen wenn ich den Anhänger aufbock und mal das Rad durchdreh in Fahrtrichtung,

    Ja .


    oder muss ich das Rad demontieren, Nabendeckel runter,

    Nein : du siehst dir das Rad an und guckst nach, ob der Nabendeckel mitten im Mittelloch der Felge sitzt.

    1 mm Versatz sieht man eigentlich schon so beim ersten genauer hinschauen.

    Wenn du nichts siehst, ist ein eventueller Versatz, wenn überhaupt vorhanden, so gering, dass er er nichts ausmacht.