Beiträge von rower

    Klingt sehr verlockend ...


    nach ca. 20 Jahren mit berufsbedingten Importen aus dem Asiatischen Raum weiß ich einiges sicher:


    Auch die kochen meist nur mit Wasser:

    Es gibt Lieferanten mit hoher Qualität; aber die sind dann auch normalerweise nicht so abartig billig.

    Es gibt Lieferanten mit sehr mieser Qualität ... und davon deutlich mehr als von den "Guten".


    Der "billige" Chrom wird häufig ohne CU-Unterlage aufgebracht , wird schnell braun und ist ist dann auch gleich wieder weg.


    Als Stahl wird dann bei den "schlechten" Lieferanten auch schon einmal Baustahl genommen statt 10.9 oder so.


    Da du 100 Stück bekommst, zersäge eine Mutter : wenn die Säge "aufgibt", ist der Stahl schon mal nicht der schlechteste ...

    kommst du mit der Säge "leicht durch" ... könnte das Material eher nichts taugen.


    Es kann natürlich gut sein, dass sehr gute Qualitäts-Schrauben "weg müssen", weil die viel zu viele davon rumliegen haben:

    dann werden die halt superbillig "entsorgt". bevor sie ohne jeden Ertrag verschrottet werden müssen.

    Dann kann man natürlich einen echten "Schnapper" machen.



    Manfred

    Dabei fahre ich den Wagen schon einige Jahre. Nur die Plakette ist noch vom (Berliner) Vorbesitzer und dessen Kennzeichen. :shocked::augenreib:

    Das kann ziemlich teuer werden: auch wegen Urkundenfälschung !


    Man kann es kaum glauben:

    ein Freund meines Sohnes ... kauft in Hannover einen "Gebrauchten" beim Händler.

    Nimmt die Papiere mit nach Hamburg ... lässt das Fahrzeug zu,

    fährt nach Hannover, baut die Kennzeichen an und fährt los nach Hamburg ...

    dann "natürlich" auch gleich Kontrolle in Hannover in der Umweltzone ... TATÄÄÄÄ

    "Ohne" grüne Plakette = 70,- € + 1 Punkt ... + Anzeige wegen Urkundenfälschung wegen falscher Nummer auf der Plakette ...

    Dass das Fahrzeug nachweisbar gerade erst umgemeldet und abgeholt wurde : keine Relevanz = keine Chance. ... ZAHLEN BITTE !!!!



    Übrigens : TÜV des 13 Jahre alten Hondas meines Sohnes = Hinweis des Prüfers auf nicht mehr lesbare 13 Jahre alte Schrift auf der Plakette :

    " wir haben hier ( Hamburg ) zwar keine Umweltzone, aber in einer anderen Stadt mit einer "schlecht gelaunten Politesse" wird es teuer."

    Hat mir dann für 5,- € gleich eine neue grüne Plakette mitgegeben.


    Manfred

    Ganz einfach: glaubt eh keiner....

    Ist das bei dir so ?


    Ich bin da nicht so sinnfrei misstrauisch : wenn da zum Beispiel einer sagt, er habe TÜV bekommen ... dann ist das ohne wenn und aber erst einmal eine Tatsache.

    Warum sollte man an so einer einfachen und simplen Sache auch sinnfrei zweifeln.


    Manfred

    Doch; dem kann man einiges hinzufügen ... bzw. kann man dem deutlich widersprechen:


    im Beitrag #10 hat Mani wie folgt geschrieben : "wie soll die federn; wenn die Schwinge nach oben zeigt?"


    user Schokotee hat sich da aber "beratungsresistent" gezeigt ... und den Anhänger genau mit dieser nach oben zeigenden Schwinge gebaut.

    Und in der Folge sucht er nun ( vermutlich ) nach einem "blinden" Tüver, der ihm die faktisch ungefederte Achse abnimmt.


    Auf diese "Beratungsresistenz" und deren Folgen beziehen sich die Kommentare.


    Es geht hier keinesfalls um "tiefer, höher, breiter" und die Vorlieben dazu.

    Dazu kennt man hier im Forum zu viele "verrückte Sachen", die freundlich begleitet und toleriert werden.


    Frei nach dem Motto: "den enen sien Uul is den annern sien Nachtigall"


    Manfred

    Fitzel schreibt folgendes dazu:

    Zitat:

    "Mit der Zwillingsbereifung
    profitieren Sie von einer besseren Fahrstabilität bei Spurrillen,


    Schwer zu glauben :

    alle meine Geländewagen CJ 7, Patrol 160, Landrcruiser LJ-73 und Terrano R20-kurz

    pendelten nach Umbereifung auf "Breitreifen" in Spurrillen deutlich mehr als vorher.

    Ich kann mir keinen physikalischen Grund vorstellen, warum das bei einem Anhänger bei verdoppelung der Reifenbreite

    durch Zwillingsreifen bedeutend anders sein sollte.


    Fitzel schreibt folgendes dazu:

    Zitat:

    Außerdem garantieren
    die Zwillingsreifen eine höhere Sicherheit, z.B. bei Druckverlust
    eines Reifens. I


    Diese angebliche Sicherheit kann sehr trügerisch sein:

    Ist einer der Zwillingsreifen ohne Luft, muss der andere Reifen die doppelte Last tragen.

    Da bleibt wenig bis nichts von der "garantierten höheren Sicherheit" übrig.


    Also:

    ich finde Zwillingsbereifung, vor allem 8-fach, optisch cool.

    Würde sie mir aber nicht anschaffen:

    aus den genannten Gründen ... und weil ich auch zu faul wäre, dann bei 8 Rädern den Reifendruck zu prüfen.


    Manfred

    Leider leider habe ich noch keinen Ladekran gebaut ... und habe folglich kein Foto davon.

    Du solltest meinen Hinweis auch maximal als Hinweis verstehen ... und keinesfalls als Kritik an deiner Arbeit.


    Ich sehe das Flacheisen ... sehe / schätze den Abstand zur Kranmitte auf ca. 600 mm ...

    vermute eine Kranauslage von ca. 2000 mm mit einer Last von geschätzten maximalen 500 kg ...

    wende gedanklich das Hebelgesetz an und denke : bei 1500 Kg Druck auf das Flacheisen könnte das nachgeben:

    nicht gleich sofort und total ... aber jedesmal ein klein wenig mehr, bis es halt krumm ist.


    Und weil ich so ein "Schisser" bin ... würde ich da halt etwas "stärker" bauen und Knotenbleche einsetzen.


    Meistens gelingt es mir, mich zurückzuhalten und nichts zu sagen: diesmal konnte ich mich leider nicht zurückhalten.

    Aus ganz egoistischen Gründen: wenn es verbiegt, kann ich zu mir sagen : ich habe darauf hingewiesen. :)

    Wenn es hält ... habe ich mich halt geirrt. :super:


    Das wirkliche Risiko liegt aber eher nicht bei mir.





    Manfred

    Das wird aber verdammt knapp, in den verbleibenden 25 Kg die AE und 4 Bremsen unterzubringen.

    ( die kleinsten Bremsen dürften es bei der vorhandenen Radgröße ja eher nicht sein )


    Manfred

    Nö ...

    da wird nix "bockhart", wenn man ein Stahlfederfahrwerk mit den richtigen "Stoßdämpfern" ausrüstet:

    man muss solche nehmen, bei denen vor allen die Ausfederbewegung und weniger die Einfederbewegeung des Fahrwerks gedämpft wird.

    Das Rad kann dann recht frei / weich einfedern , der Dämpfer dämpft vor allem das Ausfedern und er Anhänger "hopst" nicht hoch.

    Dadurch wird das Schaukeln / Auf- und Abfedern des Anhängers gedämpft.

    Es werden Schwingungen gedämpft und deshalb heißen solche Dämpfer ( außer bei Fahrzeugen ) auch richtigerweise Schwingungsdämpfer.


    Deshalb gibt es auch Dämpfer, die speziell für "Westfalia" benannt werden.


    Auf Grund der Funktionsrichtung müssen Dämpfer bei einer "Westfalia-Achse" beim auseinanderziehen "schwerer gehen" ...

    die für Gummifederachsen beim zusammendrücken.

    Macht man es anders herum: werden die Achsen in der Tat hart oder auch "bockhart".


    Will man Gummifederachsen weger der 100ér-Zulassung dämpfen, nimmt man am besten die billigsten:

    die dämpfen ( weil sie billig sind ) nur auf "Druck" beim zusammenschieben und auf Grund der Einbaulage an der Achse dann das Ausfeden.

    Das Einfedern wird mit den "billigen" Dingern nicht behindert/gedämpft ... das Ausfedern wird "leicht" gedämpft, der Anhänger hopst nicht so hoch.


    Manfred

    Zitat

    dann muss dein müssen aber erst auch noch die RadReifenKombinationen vom Zugfahrzeug und vom Anhänger gleich sein - wegen der [definition='1','0'][definition='1','0']Bremsberechnung[/definition][/definition]


    Welche Reifengröße ist relevant ?
    die meisten 1200 bis 1500 kg - Achsen haben Bremsen für ca. 650 mm Raddurchmesser ( übliche "Standardbereifung" 185/14 )


    Zitat

    gleich Lochkreis ?


    kann man bestellen ... oder Adapter benutzen


    Zitat

    gleiche Spurweite ?


    kann man bestellen ( o.k.; vielleicht nicht exakt die gleiche, aber mit +-10mm wegen der Toleranzen sollte es passen


    Zitat

    geben das die Originalfelgen von der Radlast her ?

    Welche Achslast hat das "Spenderfahrzeug" der Räder ?


    Machbar ist das alles ... mit mehr oder weniger Aufwand

    und zum "Nulltarif" wie mit der Origilalachse wird es natürlich nix.


    Manfred

    Zitat

    wie haben es hier die anderen gemacht die schon solche Anhänger am laufen haben?


    Die haben zu 99% selbst geschweißt ohne Schweißerzulassung ... weil das auch so zulässig ist.

    Das Problem ist, wenn der "Heini vom TÜV" so einen "Zettel" sehen will, ist eine Diskussion oft schwierig und der Typ findet dann "schon etwas", was der Abnahme hinderlich ist.

    In den TÜV-Tipps für Anhänger des TÜV Rheinland steht sinngemäß, dass man Kenntnisse über Schweißkonstruktionen haben sollte oder sich darüber in einschlägiger Literatur informieren sollte, sich ggf. von einem Fachmann beraten lassen sollte ... oder es gleich von einen erfahrenen Fachmann machen lassen kann.
    Von einer Zulassung als Schweißer in irgend einer Form steht da gar nichts : und das ist ein Buch vom TÜV Rheinland.
    An der bauartzugelassenen Deichsel darfst du natürlich nicht schweißen ... ich setze aber auch voraus, dass du das schon weißt.


    Noch ein kleiner Hinweis: achte auf die Stützlast und darauf, dass du den ungebremsten halben Astra vom Gewicht her auch ziehen darfst.


    Manfred

    Der zieht ja ne richtige Show ab 8)


    Und ab und an hört man die Klauen knarren, weil er zu hektisch ist.

    Im Grunde ist das aber ganz einfach, wenn man es kann ... ist wie Fahradfahren:

    kann man es nicht, fällt man auf die Schn.... :)


    Das geht ( auch ohne die Schaltgruppen) mit jedem unsynchronisierten Klauengetriebe.

    Die waren früher, also "damals", in LKW üblich und jeder LKW-Fahrer (heute Trucker) konnte das früher auch. :)

    Der Gang "fällt einfach so rein", wenn man es raus hat ... mit "Gewalt" kracht und knarrt es aber erheblich.


    Ich habe so fahren gelernt :D

    Mit 8 Jahren, mit einem alten MAN-Traktor:

    da ging die Kupplung so schwer, dass ich mich auf das Pedal stellen musste ...

    und mit beiden Händen am Lenkrad herunterziehen,

    dann der 1. einlegen und langsam wieder das Lenkrad loslassen.

    Nach dem Anfahren dann wie wie mit dem 18-Gang Eaton Fuller Schaltgetriebe

    die Gänge ohne Kupplung wechseln. Ist echt easy.

    Das haben mir mein Onkel und Vetter gleich so beigebracht ... die sind die Traktoren nur so gefahren.


    Aber die heutige Jugend lernt ja nicht mal mehr "Zwischengas" bzw "Zwischenkuppeln.


    Manfred