Anhänger Versicherung: Voll- oder Teilkasko?

  • Hallo!


    Habe jetzt endlich meinen neuen Eduard Hochlader (ohne Plane etc.) mit zGM 1,5t sowie 1218 Kg Nutzlast.
    Da der Hänger knapp 2000 gekostet hat, hab ich den erst mal Vollkasko versichert.
    HUK
    Teilkasko 0 SB
    Vollkasko 150 SB
    mit Haftpflicht
    ~170 EUR / Jahr
    Hätte ich die Vollkasko rausgenommen wären das um die 50 EUR / Jahr.
    Ein Tarifwechsel ist laut HUK kein Problem und jeder Zeit möglich.
    Was würdet ihr mir denn empfehlen?
    Ich hab im Internet viele Beiträge gefunden, wo Versicherer trotz Vollkasko eine Schadensregulierung der z.B. Eigenverschuldet war abgelehnt haben, den rechtlichen Hintergrund hab ich leider nicht verstanden.
    Ist die Vollkasko beim Anhänger nur Geldmache oder bringt sie was? :confused:

    Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. :biggrins:

  • Was Voll-Kasko :confused: wofür :confused:


    Ich habe meine Anhänger bis jetzt nur Haftpflicht Versichert,wozu auch mehr.


    Bin auch bei der HUK..........


    Was soll passieren,ausser der Anhänger macht sich selbstständig. :(


    Dann kommt die Haftpflicht ins Spiel............. :o


    Und geklaut wurde mir auch noch keiner.


    Meiner Meinung nach "Geldschneiderei" =)

    Grüße aus dem Norden :super:

  • Hallo,


    ich denke auch Teilkasko (wegen Diebstahl) ist absolut ausreichend! Vollkasko macht für mich überhaupt keinen Sinn.


    Wo wir gerade beim Thema sind:


    Zahlt die Teilkasko bei Diebstahl auch wenn kein Anhängerschloss drauf ist? Ein Auto muss man ja auch gegen Diebstahl sichern ....


    Hat jemand schon mal was gelesen oder erlebt? Oder war das schon mal Thema im Forum? Hab jetzt nicht gesucht danach.



    Gruß Günter

  • Ich habe auch eine Teilkasko, weil die Diebstahl, sowie Diebstahl einzelner Teile (Stützrad,Keile,Reserverad und sonstige Dinge die man leicht "mitnehmen" kann abdeckt. Ebenso mitversichert sind Schäden die beim Versuch eines Diebstahls entstanden sind. Die Teilkasko kostet mich knapp 15 € im Jahr, ohne SB ! Das ist es mir Wert.


    Günter


    Gute Frage, mein Gefühl sagt mir das die auch dann zahlen müssen, wenn der Anhänger nicht abgeschlossen ist. Ein Schloss (Kastenschloss, Parkralle, Kette o.ä.) gehört nicht zur Ausstattung eines Anhängers, sondern ist Zusatzausstattung. Das heisst mit Bordmitteln kann ich meinen Anhänger nicht gegen Diebstahl schützen.


    Gruß Jan

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    Anhänger: Westfalia 118 651,ZGG 1500 Kg, Bj: 1984
    Zugfahrzeug: Audi A6 Mod.2002, 2.5 TDI Quattro, Anhängelast: 1900/2100 Kg

  • Zahlt die Teilkasko bei Diebstahl auch wenn kein Anhängerschloss drauf ist? Ein Auto muss man ja auch gegen Diebstahl sichern ....


    Hat jemand schon mal was gelesen oder erlebt? Oder war das schon mal Thema im Forum? Hab jetzt nicht gesucht danach.


    Gruß Günter


    ...tja weiß ich nicht - aber angenommen der Anhänger ist geklaut, und die Versicherung fragt... WAR er dann von dir abgeschlossen oder nicht? Ich mein' Anhänger ist weg, nachkontrollieren kanns die VS wohl kaum... :rolleyes:

  • Ich kenne einige Fälle, bei denen nicht bezahlt wurde, weil der Anhänger ohne jegliches Schloss einfach so da stand auf einer öffentlichen Straße.


    Wurde als grob fahrlässig betrachtet.

  • Vollkasko hab ich abgeschlossen, damit die Versicherung die Reparatur des neuen 2000 Euro teuren Hängers im Schadensfall bei einem selbst verschuldeten Unfall zahlt.
    DDas war bei der HUK zumindest der einzige Unterschied zwischen Voll- und Teilkasko.

    Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. :biggrins:

  • Ich habe auch eine Teilkasko, weil die Diebstahl, sowie Diebstahl einzelner Teile (Stützrad,Keile,Reserverad und sonstige Dinge die man leicht "mitnehmen" kann abdeckt. ... Die Teilkasko kostet mich knapp 15 € im Jahr, ohne SB ! Das ist es mir Wert. ...


    Wegen Teilediebstahl finde ich eine Teilkaskoversicherung beim Anhänger nicht sinnvoll.
    Für die Teilkaskoversicherung zahlst Du jedes Jahr 15 Euro mehr.
    Und dafür bekäme man jedes Jahr ein neues Anhängerstützrad (kostet ab 15 Euro/Stück).
    Oder man bekäme dafür 6 neue Radkeile (kostet 2,50 Euro/Stück).
    Da zahlt man ja schnell mehr an die Versicherung, als die einem jemals erstatten würde.


    Bei Diebstahl würde die Versicherung nur den Zeitwert ersetzen.
    Wie hoch wäre der Zeitwert denn nach ein paar Jahren?
    Bei einem teuren und neuen Anhänger könnte die Versicherung evtl. in den ersten Jahren sinnvoll sein.
    Andererseits stehen Anhänger ja in der Regel auf Privatgrundstücken, meist sogar in Garagen oder Hallen.
    Wenn das der Fall ist, halte ich eine Haftpflichtversicherung für ausreichend.


    Viele Grüße


    Kieler


  • Bei Diebstahl würde die Versicherung nur den Zeitwert ersetzen.
    Wie hoch wäre der Zeitwert denn nach ein paar Jahren?


    Na fast so hoch wie bei neuen Anhängern. Der Wertverlust ist WESENTLICH geringer als beim Pkw. Noch besser waren eigentlich nur Pkws zu DDR-Zeiten. Die hatten einen negativen Wertverlust. Sprich: der gebrauchte war teurer als ein neuer (war halt sofort verfügbar :) )

    Trotzdem halte ich eine VK beim Anhänger trotzdem für überflüssig, was aber auch daran liegen könnte, dass ich auch eine VK am Pkw für überflüssig halte. Ich fahre so, dass ich keinen Unfall verursache und alles ist gut. Das geht bei mir schon seit 15 Jahren und 600 tkm.



    Gruß
    NB2

    Eduard Zeus 2,0to Tandem 3,30m x 1,80m mit höhenverstellbarer Hochplane 1,50m - 1,80m und Fahrradcomputer BC500

    HP500 mit Bremse 1,65m x 1,05m mit Flachplane 0,40m

  • Hallo,


    ich meine auch, daß die reine Haftpflicht in den meisten Fällen ausreicht, bei ziemlich neuen Anhängern kann man sich unter Umständen noch über eine Teilkasko Gedanken machen, wenn das Diebstahlrisiko hoch erscheint.


    Vollkasko macht eigentlich nur Sinn, wenn man potentiell einen heißen Reifen fährt und die eigene Unfallwahrscheinlichkeit sehr hoch ist, in der Praxis also eher hinausgeschmissenes Geld, da man in der Regel beim Anhängerfahren sowieso eher noch etwas mehr aufpaßt und noch vorsichtiger fährt als ohne. So meine bescheidene Meinung.


    Gruß


    Torsten

    Sigg 20 PL 31-T16 Hochlader, 304 x 160 cm Kasten, 2000 kg BJ 2014.
    Vorher: K&K Anhänger 750 kg Tieflader BJ 1993 - ist verkauft -

  • Ich fahre so, dass ich keinen Unfall verursache und alles ist gut.

    Dann wünsche ich weiterhin gute Fahrt. Das alle schützt aber nicht davor, einen Unfall im rechtlichen Sinn verursacht zu haben, den man gar nicht verursacht hat.
    Aus eigener Erfahrung (!): Verursacht ein Kind (Achtung, jetzt kommt Halbwissen!) bis zu einem Alter von 14 Jahren (Beginn der Strafmündigkeit) einen Verkehrsunfall, ist stets der beteiligte Kraftfahrzeugfahrer am Unfall schuld, um das Kind vor den finanziellen Folgen zu schützen.
    Vor einigen Jahren war ich mit einem Mitarbeiter auf dem Rückweg von einer Baustelle unterwegs, als ein kleiner (ich meine 6 oder 7 Jahre alter) Junge ohne zu gucken auf die Straße fuhr. Der uns entgegenkommende Pkw-Fahrer versuchte noch, dem Jungen auszuweichen, was leider nicht gelang. Durch das begonnene Ausweichmanöver fuhr der Pkw (Opel Vectra B) so unglücklich in unserer VW LT, den wir am Vortag erst zugelassen hatten, dass dieser komplett verzogen war und zum Schrott ( bzw. nach Afrika) ging. Okay, da hing ein voll beladener Anhänger mit einem Gerüst drauf dran und im Innenraum lag eine Palette Klinker. Die Fahrzeuge haben sich jeweils mit der Front auf der Beifahrerseite berührt. "Schuld" im versicherungsrechtlichen Sinn hatte der Pkwfahrer, obwohl er alles in dem Moment Mögliche richtig gemacht hatte. Der war echt froh, dass sein Auto noch vollkaskoversichert war. Seine Versicherung hat den Schaden am LT und dem Transportgut bezahlt - und soweit ich weiß auch die Heilungskosten und den Rettungsdiensteinsatz für den Jungen.

  • ... fuhr der Pkw (Opel Vectra B) so unglücklich ... dass dieser ... zum Schrott ( bzw. nach Afrika) ging. ... Der (Opelfahrer) war echt froh, dass sein Auto noch vollkaskoversichert war. Seine Versicherung hat den Schaden am LT und dem Transportgut bezahlt - und soweit ich weiß auch die Heilungskosten und den Rettungsdiensteinsatz für den Jungen.


    Die Kosten für den Schaden am LT und dem Transportgut sowie die Heilungskosten und den Rettungsdiensteinsatz für den Jungen hätte auch die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers bezahlt. Dafür braucht er keine Vollkaskoversicherung.


    Und das der Opelfahrer von seiner Vollkaskoversicherung viel Geld bzw. einen hohen Restewert für seinen Vectra B bekommen hat, kann ich mir nicht vorstellen. Die Versicherungen zahlen nicht gerne, die Restwerte sind erstaunlich niedrig.Für Anhänger habe ich noch keine Restwerttabelle gesehen.


    Viele Grüße


    Kieler

  • So ganz stimmt das nicht. Die Versicherung zahlt den Wiederbeschaffungswert minus Restwert. Der Wiederbeschaffungswert lag bei mir insgesamt bei 10.000€. Der Verkehrswert meines Autos war zu dem Zeitpunkt um die 8.000€.
    Der Restwert wird über eine Börse bestimmt bei denen die Meistbietenden den Zuschlag erhalten. Mein Auto war damals ein finanzieller Totalschaden. Der Restwert des Fahrzeuges lag bei 5.000€
    Auch ich bin davor 14 Jahre und 380.000 km Unfallfrei gefahren.
    Jeder der meint er fährt so das er ja keinen Unfall baut, geht leichtfertig ein Risiko ein. Jedem Verkehrsteilnehmer passieren Fehler, auch Fehler die zu einem Unfall führen können.


    Auch wenn man Unschuldig in einem Unfall verwickelt wird, kann wenn das ganze vor Gericht geht einem eine Teilschuld von 25% gegeben werden, mit der Begründung das man durch die Teilnahme am Straßenverkehr sich ja bewusst das Risikos eines Unfalls aussetzt!


    In meinen Augen lohnt sich eine Vollkasko dann wenn man den Verlust eines Fahrzeuges nicht aus der eigenen Tasche kompensieren kann!
    Bei einem Privatmann der nicht zwingend auf einen Anhänger angewiesen ist kann man natürlich sagen das man da keine Vollkasko braucht.

    Gruß Wim


    Mein Anhänger
    Eduard P3 Maße: 2,60m*1,50m, 1500kg zgG, Bj 07.2016

  • Okay, es fehlte der wichtige Hinweis, dass dieser Unfall im Mai 2003 stattgefunden hat. Zu der Zeit war ein Vectra B noch ziemlich viel Geld wert.


    Die übrigen Schäden wurden in der Tat von seiner Haftpflichtversicherung bezahlt. Zumindest wurde dem Opelfahrer der finanzielle Verlust seines "relativ" jungen Autos erspart. Die Hochstufung in der HP ist dann eine andere Geschichte.


    Die Mehrkosten für eine VK beurteile ich für mich so: ist mir der Mehrpreis für die VK es wert, durch einen den - wenn auch sehr seltenen Fall - des selbstverschuldeten Unfalls in Höhe von X € abgesichert zu sein. Wenn X ein für mich nennenswerter Betrag ist, bezahle ich dem Mehrpreis gerne.


    Noch ein selbst erlebter - und leider in den Augen des Gesetzes verschuldeter - Unfall: Ich will nach links aus einer Nebenstraße in eine Hauptstraße abbiegen. Am Kantstein stehen parkende Autos. Ein aus meiner Sicht von links kommender Lkw fährt auf der "zweiten Spur" an der parkenden Autos vorbei und signalisiert durch den rechten Blinker, dass er in die Straße abbiegen will, aus der ich komme. Prima denke ich mir und beginne meinen Abbiegevorgang. In dem Moment kommt hinter dem Lkw ein Pkw hervor, der den Lkw auf einer nicht mehr vorhandenen "dritten Spur" überholt hat. Ende vom Lied: Ich hatte zu 100% Schuld und durfte ein Konto in Flensburg eröffnen. Sei sicher: Ich war extrem vorsichtig und ganz bestimmt nicht risikobereit. Mit so einem gewagten Überholmanover hatte ich einfach nicht gerechnet. Da hatte ich übrigens noch keine VK...

  • Jeder der meint er fährt so das er ja keinen Unfall baut, geht leichtfertig ein Risiko ein.


    Meine Ex-Politische-Bildungs-Lehrerin sagt mal im Unterricht, dass jeder Vorurteile hätte. Ich würde sagen, dass war wohl ein Vorurteil. Ich zumindest hatte damals keine. Heute ist das anders :rolleyes:
    Ganz abgesehen davon: kennst du jeden? Und welches Risiko ist das? Und warum ist das leichtfertig?


    Jedem Verkehrsteilnehmer passieren Fehler, auch Fehler die zu einem Unfall führen können.


    Stimmt. Ich hatte auch schon mehrere. Zwei kleinere und einen richtig schweren. Bis zu dem Tag dachte ich lediglich, dass ich nach ca. 100 tkm fahren könnte. Das war aber mitnichten der Fall. Der Unfall gab mir dann Anlass dazu, Auto fahren zu lernen. Sowohl physisch, als auch - wahrscheinlich wichtiger - mental.
    Heute - so bilde ich mir zumindest ein - bin ich - wie beschrieb es Bernt Spiegel? - nicht nur Ladegut im Auto und auch nicht nur ein Einbauteil im Auto, sondern beziehe das Umfeld mit ein. Ich weiß, was ich kann und was nicht, und arbeite ständig an meiner Verbesserung. Ich hoffe immer, dass andere (alle anderen?) es genauso machen, weiß aber, dass das ein Wunschtraum von mir ist.
    However, was soll ich sagen? Mir passieren trotzdem noch Fehler. Aber meist sind es kleine ohne Folgen, die viele andere noch nicht mal als Fehler erkennen würden.
    Was ich trotz allem Training nicht brauche, ist zB ein übersteuerndes Fahrzeug mit Anhänger dran. Wenn das passiert, dann ist ein Unfall nicht wirklich zu verhindern. Solche Fehler dürfen also nicht passieren. Real mit Anhänger im Grenzbereich trainieren, fällt aber aus. Bleibt also nur mentales Training.



    Auch wenn man Unschuldig in einem Unfall verwickelt wird, kann wenn das ganze vor Gericht geht einem eine Teilschuld von 25% gegeben werden, mit der Begründung das man durch die Teilnahme am Straßenverkehr sich ja bewusst das Risikos eines Unfalls aussetzt!


    Der erste Teil ist sicher richtig, aber zu dem zweiten Teil hätte ich gerne mal ein Aktenzeichen des Urteils. Diese Begründung kann ich mir - auch nach Jahren mitlesen im verkehrsportal.de - beim besten Willen nicht vorstellen. Ich lasse mich da aber gerne etwas Besseren belehren.



    Bei einem gebe ich dir aber uneingeschränkt recht. Ich glaub, du hast es gar nicht geschrieben, aber wohl gemeint: Natürlich kann man in einen Unfall verwickelt werden für den man gar nichts kann und wo man auch keine Chance hat, den zu verhindern. Mein Beispiel ist da immer: man fährt auf der Landstraße, von vorn kommt ein Lkw. Kurz bevor man beim Lkw ist, zieht hinter diesem plötzlich ein Pkw raus und will überholen. Dann hat man Null Chancen für irgendwas. PS: ich bin mir bewusst, dass die meisten sich vor einem Überholmanöver wenigstens kurzzeitig zu sehen geben. Aber Idioten gibts immer.



    Ich weiß nicht, ob man es schon rausgelesen hat, aber ich halte gar nichts von der Vollkasko-Mentalität der Deutschen. Keines meiner Fahrzeuge hat oder hatte jemals eine VK und auch bei den HP-Deckungssummen setze ich auf "gesetzliche Deckung". Die VK-Mentalität bezieht sich übrigens nicht nur auf Fahrzeuge, sondern auf das ganze Leben. Einfach mal die Augen offen halten, dann findet man viele Situationen, die auch eine VK-Mentalität schließen lassen. An sich selbst oder an anderen.



    Jetzt ists doch ganz schön viel geworden. Macht aber nichts. Und wahrscheinlich denken viele jetzt: Son Idiot. Macht aber auch nichts. :)


    Gruß
    NB2

    Eduard Zeus 2,0to Tandem 3,30m x 1,80m mit höhenverstellbarer Hochplane 1,50m - 1,80m und Fahrradcomputer BC500

    HP500 mit Bremse 1,65m x 1,05m mit Flachplane 0,40m

  • Ich halte es so; PKW´s bis 3 Jahre bekommen von mir eine VK danach TK (schon allein wegen Steinschlag - zahle nur 75€ Eigenanteil bei 150€ SB). Anhänger grundsätzlich nur HP. Es sei denn, der Anhänger würde über 5t€ kosten(dann aber auch nur die ersten 3 Jahre).
    Ich nehme lieber den Rabattschutz (1 Unfall frei/Jahr) in Kauf (zum Glück noch nie benutzt). Unfälle hat ich schon viele, (Motorrad und PKW)leichte und schwere waren dabei. Sogar ein mal schuldhaft - aber nur im Stau gepennt und mit meinem damaligen Käfer raufgerutscht. Habe dem 300DM in die Hand gedrückt und fertig. Schaden bei mir - die schönen großen Nebler im Ar... .


    Aber es stimmt schon - man kann noch so vorsichtig fahren, irgendein Depp gibt es immer im Verkehr.

  • Vergesst nicht, dass eine Vollkasko auch noch in drei weiteren Fällen bezahlt:


    - Vandalismus
    - Fahrerflucht (der Unfallverursacher ist nicht ermittelbar)
    - der Unfallverursacher ist ermittelt, hat aber nichts und ist auch nicht versichert


    Brösel


    PS.: PKW immer Vollkasko (kostet zum Teil sogar weniger, als zu gleichen Bedingungen nur Teilkasko), Anhänger nur Haftpflicht.

  • Sorry ich habe mit der Teilschuld etwas übers Ziel hinaus geschossen. Tatsache ist, wenn ein Fall vor Gericht geht wird in den meisten Fällen eine Schuldverteilung festgelegt. Auch wenn man eigentlich nicht schuld ist. Vergesst die 25% da war ich selber falsch informiert genauso ist die Begründung etwas blöd formuliert.
    Einen Fall kann ich nennen: Meinem Vater, wurde mal die Vorfahrt genommen. Er hat eine 20% Mitschuld bekommen. Weil er angeblich nicht rechtzeitig gebremst hat. Wie das ihm nach gewiesen wurde ist mir jedoch schleierhaft. Es war nicht so das er offensichtlich zu spät gebremst hat. Dies wurde auf Grund der Spurensicherung angeblich festgestellt.
    Dies ist so ein Fall wo man ganz leicht ne Mitschuld bekommt obwohl man eigentlich nicht Schuld ist.


    Es ging in diesem Fall um Sekundenbruchteile. Nicht um einen auffällig oder ganz klar zu späten reagieren.

    Gruß Wim


    Mein Anhänger
    Eduard P3 Maße: 2,60m*1,50m, 1500kg zgG, Bj 07.2016

  • @ NB2:


    Schön, dass du Bernt Spiegel gelesen hast. Sollte eigentlich Pflicht bei der Fahrausbildung sein. Ich bin seit 20 Jahren nebenbei im Bereich Zweiradsicherheit tätig und habe von Bernt viel gelernt...



    Zum eigentlichen Thema:


    Bei Auto lasse ich mir immer die VK/TK-Tarife ausrechnen. Dabei kam mehrfach heraus, dass die VK günstiger als die TK war, also nutze ich das bessere Angebot zum günstigeren Preis.


    Beim Anhänger weiß ich es noch nicht, ich habe das Angebot erst heute angefordert. Ich schätze, dass die Haftpflicht für meinen Steely nur wenige Euro im Jahr kosten wird. Wenn die TK dann nochmal 20 Euro drüberliegt...


    Dss macht mich dann auch nicht ärmer...


    LG,
    Thorsten

    LG,


    Thorsten

  • Wenn ich mich recht erinnere, sind es bei meinem 750er noch keine 10€ Teilkaskoaufpreis. Und die Gesamtprämie liegt in der Größenordnung der Steuer.


    Gruss georg123