Eigenbau Mopedanhänger Rahmen

  • Hallo,


    wollte an dieser Stelle mal mein Projekt vorstellen. Baue/Plane einen gebremsten einachsigen Plattformanhänger für den Transport von 4 oder 5 Motorrädern für den Urlaub. Die Abmessungen betragen 4mx2m (Ladefläche), Aussen 5mx2,5m, zulässiges Gesamtgewicht 1.500kg, Räder aussenliegend. Der Rahem wird aus selbstgekanteten Blechen (3mm) geschweiß. Das Leergewicht soll 350kg nicht überschreiten. Der Boden ist aus 12mm (oder 15mm?) dicken Siebdruckplatten geplant. Die 4 Motorräder sollen quer zur Fahrrichtung transpotiert werden. (In etwa dort, wo die vier Quertraversen sind).


    In de Mitte sollen kurze Seitenwände (70cm lang, 30cm hoch, aus Siebdruckplatten) montiert werden, die auch die Kotflügel aufnehmen sollen. Aus zwei ~2m langen und 30cm breiten Auffahrschienen lässt sich dann in der Mitte ein kleiner Kasten (2m x 70cm x 30cm) zusammensetzen, wo man zusätzliches Gepäck mitnehmen kann.


    Hier ein paar Bilder vom Rahmen. Bin mal auf eure Meinung gespannt!

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  • Hallo

    schön geplant und auch alles machbar, aber

    1. die Mopeds quer hat den Nachteil höherer Luftwiderstand, mehr Spritverbrauch
    2. 2m könnten knapp werden, viele Mopeds sind über 2m lang

    bei längs sind dann 4m auch etwas knapp, aber da hast die Möglichkeit sie leicht schräg oder versetzt zu stellen

    zGG 1500 kg als Einachser, bist bei der Reifenauswahl schon sehr eingeschrängt, wegen der Traglast, eventuell wäre da Tandemachser besser, hast mehr Reserve und kannst so gut wie jede Reifengröße fahren

    Deine geplante Deichsellänge von 1 m ist auch etwas kurz, je nach Zugfahrzeug wirds da knapp beim vollem Einschlagen, nicht das das Auto am Hänger ansteht, 1,2 m ist besser

    Gruß Mani

  • Hallo Mani,


    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Grundsätzlich hast du mit beiden Punkten recht. Quer bedeutet einen etwas höheren Luftwiderstand, aber ich glaube, diesen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen, weil ich so unter ümständer auch fünf Motorräder transportiern kann (auf 4x2m). Die Mopeds sind in der Regel länger als 2m (meins ist 2.15m), der Radstand aber so um die 1,5 bis 1,6m, steht dann halt ein klein wenig über, stellt aber kein Problem da, solange insgesamt nicht breiter als 2,5m.


    Die Mopeds längs zu stellen, bedeutet, wie du schon gesagt hast, das sie etwas versetzt stehen müssen, was grundsätzlich geht. Habe diverse Anordungen im CAD probiert und glaube, quer zu stellen passt am besten.


    Zum Thema Tandemachse: Grundsätzlich am schönsten und am sichersten zu fahren, nicht umsonst die "Standardanordnung". Damit ist aber mein Zielgewicht von 350kg Leergewicht nicht zu halten! Wenn der einzige Nachteil die Verfügbarkeit der Reifen ist. kann ich damit gut leben. Das Komplettrad (185er 14" 900kg Tragfähigkeit) bekomme ich für ca. 80€. Denke, das ist o.k. Übringens werden alle Teile Neuteile, sprich Achse, Auflaufvorrichtung mit Antischlingerkupplung (alles Alko), Stoßdämper, Kotflügel, etc, also alle Kaufteile. Rahmen soll am Ende verzinkt werden.


    Deichslänge habe ich auf 1m festgelegt, da fast alle PKW weniger als 2m breit sind (so wie meins) und deswegen beim Einschlagen keine Kollision entstehen kann. Trotzdem sollte man über eine Verlängerung auf 1.2m nachdenken.


    Zum Thema Gewicht:


    Zielgewicht von 350kg aus folgenden Grund:


    zulässige Anhängelast meines PKW: 1300kg
    Stützlast:80kg
    Gesamt. 1380kg
    vier Motorräder: zusammen ca. 900kg (je 225kg)
    1380kg-900kg-350kg= 130kg Reserve für eventuelles Mehrgewicht Moped und für Gepäck (üblicherweise nehmen wir so ca. 40kg Gepäck mit, jeder). Je leichter der Anhänger, um so meht Gepäck könne und müssen wir noch auf den Anhänger packen.


    Bei einem zGG von 1500kg des Anhängers ist derzeit mein Auto die Grenze des Gewichtes. Mit einem anderen Zugfahrzeug kann man dann auch 5 Motorräder transportiern (350kg + 5*225kg = 1475kg = 25kg Reserve), allerdings dann ohne weiters Gepäck.


    Gruß Werner

  • Hallo Werner

    ich weiß zwar nicht um welches Auto es sich handelt, aber Du mutest ihm da ganz schön viel zu, 1380 kg Anhängelast, vermutlich dann noch 4 Personen im Auto plus Gepäck und damit dann übern Brenner nach Italien?

    die arme Kupplung, aber das wirst ja nicht jeden Monat machen

    aber gerade aus dem Grund das Dein Zugfahrzeug eh ein bischen schwach ist, würde ich versuchen jede vermeidbare Belastung auszuschliessen, also Luftwiderstand und Gewicht so klein wie möglich halten, also die Mopeds auf jeden Fall längs, etwas schräg, drauf stellen, zwei nebeneinander und zwei hintereinander, das fünfte bei Bedarf in die Mitte dazwischen.

    und da Dein Auto auch nicht das breiteste ist, würde ich die Räder lieber unter die Ladefläche, bzw integriert einbauen, selbst ich fahre nur ungern mit solchen Autohängern die seitlich so weit drüber stehen,
    in der Stadt oder auf engen Landstrassen ist es einfach lästig und auf Dauer auch anstrengend, ständig darauf zu achten das man nicht zu weit links oder rechts fährt.

    also lieber schmäler und wenns vom Platz her wirklich nicht reicht dann bischen länger, das ist viel angenehmer zum fahren als mit 2,5 m Breite

    hier mal ne schnelle grobe Skizze wie ich mir das vorstelle und machen würde

    Gruß Mani

  • Hallo Mani,


    mein Auto ist ein Citroen Xasara Piscasso mit einem 1.6l 110PS HDi Diesel. Leistung ist eigentlich locker ausreichend, sind letzes Jahr mit größeren (=schwereren) Anhänger (2.5m breit) und drei Mopeds bis vor die Pyraenen gefahren. Motorleistung und Kupplung kein Problem. Beladungszustand der Hinterachse rein Optisch schon eher, lag ziemlich tief, weil wir unser ganzes Gepäck hinten im Kofferraum verstauten hatten. Genau das will ich ja vermeiden, indem jetzt so viel Gepäck wie möglich auf den Anhänger gepacken werden soll, um die Hinterachse zumindest nicht noch mehr zu belasten. Von Gesamtgewicht und Achslasten ist rein rechnerisch alles o.k. Und wir wollen ja nur bis an die Berge mit dem Auto fahren, über die Berge müssen sich die Mopeds schon alleine bewegen (natürlich mit uns als Fahrer, dafür haben wir uns schließlich die Kisten gekauft!).


    Grundsätzlich kann man die Mopeds immer noch längs hinstellen, schauen wir mal, wenn die Plattform fertig ist. Bei der letzten Tour hätte auch noch locker ein viertes Moped gepasst, in Zweierreihen hintereinander, auf 4x2m. Die eine Reihe hat vorne und hinter halt ein wenig "rausgeschaut".


    Den Anhänger so breit und so tief wie möglich zu bauen, reizt mich eher. Hat so garantiert die beste und ruhigste Straßenlage. Nich unerhebelich, schließlich ist die transportierte Ware mein und unser ganze Schatz! Und je schwieriger (=anspruchsvoller) das Fahren ist (wegen der Breite), desto mehr Spaß habe ich dabei.


    Gruß Werner

  • Hallo R12S,

    nur eine Idee als Frage:

    auch wenn neue Komponenten sicherer und langlebiger sind,
    hast Du mal über die Variante gebrauchten Wohnwagen
    abzuhausen nachgedacht?

    Deine vorgesehene Plattformgröße bietet sich dafür an.
    Dann achte jedoch auf einen WoWa mit Papieren, der vielleicht
    bis vor kurzem noch zugelassen war.

    Mit der Erfahrung 2,5 m breitem Trailer hinter normalen PKW
    hat Mani recht, auf der BAB kein Problem, in der Stadt schaust Du
    ständig in den Rückspiegel und bangst um Mülltonnen, Radfahrer,
    geparkte PKW und Deinen linken Spiegel.

    Bei der Deichsel ist oft bei vollem Einschlagen das Stützrad
    der Hardwareanschlag, also wenn nur 1m, dann das Stützrad
    innen in die V-Deichsel.

    Die Variante von Mani mit den Rädern unter der Ladefläche und
    einem Rest von Radkasten, erlaubt Dir auch eine Plattformbreite
    von 2,20m, das wäre für die Mopeds (bei Queranordnung) besser
    und für die Fahrsicherheit.

    Für das Gepäck überleg Dir nochmal eine Box im vorderen Anhängerbereich,
    die könnte dann dauerhaft befestigt bleiben.

    Gruß twtrailer =)

    Anhänger z.Zt.:
    2000/1500kg Tandem Hochplane:), 5,50 m Wohnwagen=), HP400-Flachplane

  • Hallo twtrailer,


    Danke für die Antwort und Anregungen.


    Habe mich im Vorfeld bei Ebay und mobile und co umgesehen, war leider aber nichts passendes dabei. Deshalb der Entschluss, alles aus Neuteile aufzubauen. Habe ein Angebot von rund 1250€ (brutto) für Achse, Auflaufvorrichtung, Räder (3 Stk), Kotfügel und Kleinteile incl. Antischlingerkupplung und Stoßdämper. Ich finde, das ist o.k., zumal ich die Teile über die Firma bestellen kann. Spare mir so die Märchensteuer.


    Ich habe mal so überschlagen, das wir am Ende so 1.500 bis 1.600€ bezahlen werden für einen neuen Anhänger, der ideal passt. Glaubst du, das ist zuviel?


    Die Bleche incl. Blechbiegen kann ich über meine Firma bestellen für wenig Geld. Geschweißt wird dann in meiner Firma. Meine Kollegen sind wie ich alle Maschinenbauer (leider studierte) mit hoffentlich ausreichender Praxiserfahrung. Zur Not greifen wir auf unser Werkstatthilfe zurück. Ist hoffentlich ne Spaßveranstaltung.


    Das Stützrad ist innen im Dreieck liegend geplant, aus dem von dir genannten Grund.


    Was die Breite von 2,5m angeht, habt ihr beide völlig recht. So ein breites Ding ist auf engen Landstraßen schwieriger zu fahren, aber irgendwo in mir drin (vielleicht ne verkappte Truckseele) schreit einer immer lauter:"Bitte so breit wie möglich!". Scheint ein Spleen von mir zu sein. Bin manchmal beruflich mit eine 2,55m breiten Autotrailer (mit Spriegel und Plane 2.55x3x5m) hinter einen neuen VW Bus unterwegs. Sieht schon komisch aus, der Bully sieht im Vergleich zum Anhänger eher mickrig aus, macht mir aber eine irren Spaß damit zu fahren.


    Die Anregung mir der Box vorne für das Gepäch nehme ich gerne auf. Werden die Entscheidung Gepäckunterbringung so ziemlich am Ende treffen. Denke, wir werden erstmal eine Probeladen mit 4 Bikes machen und dann entscheiden.


    Gruß Werner

  • ich kann dich schon verstehen, bin früher selber LKW gefahren, und umso länger und breiter umso schöner, des Größte waren bei mir 27 m länge 3,4 Breite und 58 t auf 6 Achsen verteilt

    auch mit meim Drehschemelhänger hab ich schon öfters riesige sachen gefahren, macht ja auch Spass, aber auf Dauer ist ein Hänger der so breit wie das Auto ist einfach schöner zu fahren

    aber spätestens wenn Du Dir den ersten Kotflügel abgefahren hast, endweder am Baum oder ein Blinder vom Gegenverkehr der Dich Nachts nicht einschätzen konnte, wirst Du mir/uns glauben

    das Du alles aus Neuteilen baust finde ich gut, so hast wenigstens die Gewissheit das nachher alles passt, mit Gebrauchtteilen hat man oft schwierigkeiten und spart sich durch die dann anfallenden Reparaturen nicht wirklich viel Geld, und die Preise die Du da genannt hast sind ok

    Gruß Mani

  • Hallo Mani,


    Hört sich richtig gut an. Hätte mir bestimmt auch Spaß gemacht, so einen überbreiten Schwertransport zu bewegen. Konnte leider damals keinen Klasse 2 Füherschein machen, wegen zu schlechter Augen, Klasse 3 dagegen ohne jegliche Beschränkung. Verstehe das, wer will. Ich habe es bis heute nicht verstanden.


    Denke das gleiche, was die Teile angeht. Und was die Breite betrifft: Werde mich melden, sobald der Kotflügel ab ist. (Wenn es dann "nur" der Kotflügel ist, wäre es ja nicht ganz so schlimm. Ansonsten werde ich bitterlich weinen und mich dann bei euch reumütig entschuligen ob meines Hochmutes!


    Gruß Werner

  • Hallo Werner

    hoffen wir mal das es nicht soweit kommt, denk einfach nochmal drüber nach, ob die Nachteile von 2,5 Breite wirklich nur wegen ein bischen "Fahrspass" haben willst

    denk auch drann das eventuell mal einer Deiner Kumpels mit dem Hänger fährt und der die Breite nicht gewohnt ist

    aber es ist Deine Entscheidung, wir können Dir nur raten es nicht zu tun

    Gruß Mani

  • Hallo,


    wollte mal den Stand des Eigenbaus kundtun. Nach reichlicher Überlegung wird der Anhänger so gebaut wie geplant. Nicht zu letzt bleibt es bei der Breite, da ich einfach denke, das der Anhänger so sicherer auf der Straße "liegt". Teile sind alle bestellt und bis auf die Rahmenteile auch alle schon da. Leider ist der Druck Richtung Fertigstellung ein wenig gesunken, da ich einen schweren Mopedunfall am 19.03. hatte (schwere Hüftfractur auf der rechten Seite). Erst seit diesem WE laufe ich wieder ohne "Hilfsbeine" rum. Aber jetzt soll es weitergehen. Werde, wenn es denn mal so weit ist, mal Bilder vom Bau einstellen. Auf Ende August ist der diesjährige Mopedurlaub verschoben, bis dahin muss das Ding fertig sein!


    Gruß Werner

  • Hallo Mani,


    Danke, habe die Bilder (CT) von meinen Bruch gesehen und mich heftig erschrocken. Werde definitiv langsam machen und sehr vorsichtig sein. Was den Bau der Anhängers angeht, habe ich noch ein paar Kollegen, die mit mir gemeinsam das Teil bauen. Werde weniger anpacken, mehr delegieren! :D Kommandos geben kann ich besonders gut! Und einer muss ja schließlich die Fotos machen.


    Gruß Werner

  • Zitat

    Werde weniger anpacken, mehr delegieren! :D Kommandos geben kann ich besonders gut! Und einer muss ja schließlich die Fotos machen.



    ja mach das so, das klappt dann bestimmt, ist eh die bessere Version zu arbeiten :biggrins:

  • Hallo Zusammen,


    wollte Vollzug melden!!! Der Anhänger ist fertig!!!!!!!!!!! Und angemeldet. Finde, das ich das ganz gut delegiert habe. Hier die Eckdaten:


    Abmessungen:


    Gesamt:
    Länge 5,1 m
    Breite 2,48 m
    Höhe 1,2 m


    Ladefläche:
    Länge 4,0 m
    Breite 2,0 m
    Höhe 0,5 m


    Leergewicht 370kg
    zul. Gesamtgewicht 1.500kg


    TÜV war kein Problem, eher schon die Anmeldung beim SVA, da die einen Eigentumsnachweis wollten (wozu??????!!!).


    Leider ist der Anhänger deutlich teurer geworden als geplant. Gesamt habe ich jetzt rund 2.300€ bezahlt, alleine die Standardteile wie Achse, Auflaufvorrichtung usw. haben ca. 1.250€ gekostet, TÜV und Anmeldung haben rund 265€ gekostet (inkl. Kurzzeitkennzeichen).


    Wir werden die Anhänger nächstes WE testen, indem wir zunächst "nur" drei Moped aufladen werden und dann in die Schweiz aufbrechen.


    Gruß Werner


    Hier noch ein paar Bilder:

  • Ich befürchte, dass der hintere Teil des Rahmens aufgrund der Bauart über der Achse abknickt, wenn er beladen wird: früher oder später.


    Manfred

    Manfred

  • Wie haben die das mit dem Eigentumsnachweis begründet?


    Das mit dem Abknicken des Rahmens... Ich denke nicht. Wieso sollte der abknicken? Wie sind denn andere Rahmen aufgebaut, die das verhindern sollen?

    Bitte keine Anfragen per PM an mich. Immer ins Forum posten, dann haben alle was davon!

  • Hallo TheBlackOne,


    bei den Eigentumsnachweis geht es wahrscheinlich darum, das man irgendwie nachweisen muss, das der Anhänger nicht geklaut ist oder so. Habe nicht genau nachgefragt, weil das Diskutieren mit Denen keinen Sinn macht. Das habe ich schon beim Anmelden beim meine Mopeds gelernt. Ist halt eine Sche...laden!!


    Was die Festigkeit des Rahmens angeht, habe ich die äußeren Träger bei uns in der Firm FEM rechnen lassen. Das Problem ist jedoch, welche Lasten nehme ich an? Statische Last kein Problem, aber was kommt dynamisch hinzu?? Jetzt, wo ich das fertige Bauteil sehe, bin ich auch ein wenig unsicher geworden, in soweit muss ich Manfred (rower) ein wenig Recht geben. Wir haben vor dem Verzinken einen Belastungstest gemacht. An 4 Stelllen haben wir in etwa Gesamt 670kg gepackt (da, wo die Mopeds stehen sollen) und zusätzlich stand an jeder Ecke eine Person, schon eine extreme Belastung, zumal wir noch durch Wippen ein wenig Dynamik eingebracht haben. Aber reicht das? Vielleicht werden wir im mittleren Bereich aussen noch ein wenig Verstärkung einbringen und noch mal über die Aufstellung der Bike nachdenken, 4 Mopeds in Zweierreihe hintereinander auf zwei zusätzliche Schienen oder so. Werden am Mittwoch mal die Bikes draufstellen und dann sehen wir weiter.


    Gruß Werner

  • Na ja:
    über der Achse ist der "Rahmen" nur ca 30 mm hoch, max. 50 mm ( nach den Fotos geschätzt ) .
    Dazu als nach unten offener Winkel, der von den Längsträgern auch noch seitlich versetzt belastet wird.
    Die äußeren Träger sind dann auch noch genau an der "Schwachstelle" über der Achse geschweißt.
    Was aber auch nicht so gravierend ist, da sich die äußeren Träger durch die nach innen versetzten Auflagepunkte
    über der Achse vermutlich eh nach außen/unten wegbiegen werden.


    Alle Träger hätten in voller Höhe/Stärke über die Achse geführt werden müssen.


    Manfred

    Manfred

  • O.K. : "FEM"


    Wurde da evtl. die Achse als tragendes, fest in den Rahmen integriertes Bauteil mitgerechnet ?
    Die Zeichnungen irritieren mich diesbezüglich etwas.
    Nimm die Achse mal raus und lass es noch einmal rechnen.


    Die Achse trägt zwar den Rahmen; klar, sonst wäre es ja kei Anhänger .
    A b e r die Achse ist bei der tatsächlichen Bauausführung kein tragendes Bestandteil des Rahmens an sich.


    Ich hoffe ja letztendlich für dich, dass ich mich irre .



    Manfred

    Manfred