Beiträge von Gerhard2

    Zitat

    servus an alle,


    ich mach´s so :)


    gruss aus bayern
    werner


    Hi,


    das ist wirklich eine coole Idee. Wieso bin ich da nicht schon längst selbst drauf gekommen?


    Meine Technik ist eine automatische Kupplung: Zielen, Höhe überprüfen und evtl. nachstellen und dann rückwärts fahren bis es Klick macht. Diverse Seile und Schnüre anstecken, fertig.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    wenn es Zurrmulden sind, muss die Platte ausgesägt werden. Am einfachsten ist es dazu eine Schablone für das Loch aus Pappe anzufertigen. Auf die Platte legen und mit einen wasserfesten Filzstift "herummalen". Dann in den Ecken bohren und einer Stichsäge aussägen. Die Bohrungen sind notwendig, um "um die Kurve" zu kommen. Ausserdem muss das Sägeblatt irgendwo eingeführt werden. Die Sägekante sollte mit einem wasserdichten Lack dick (besser mehrmals) versiegelt werden, damit kein Wasser in die Holzplatte eindringen kann. Beim Aufschrauben kann die Zurrmulde mit irgendeiner guten Dichtpampe abgedichtet werden. Unbedingt notwendig ist das aber nicht. Die Schnittkante sollte nicht mit Dichtpampe behandelt werden, sondern mit Lack. Korrosionsschutzwachs wäre zusätzlich evtl. auch denkbar.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich finde eine Reling nicht unpraktisch. Es erhöht den "Laderaum" nochmals etwas und bietet zusätzlich Befestigungsmöglichkeiten. Bretter oder Latten kann man auch darauf laden. Für eine Tonne Stahlrohre ist es aber nichts. Allerdings würden die Bordwände das auch nicht aushalten.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    also ich sehe bei einem Wohnwagen trotzdem keine Möglichkeit vernünftige Transport- und Wohnmöglichkeit zu realisieren. Braucht man auf so einem Training nicht jede Menge Gepäck, Werkzeug, Reifen, Teile,...? Ich halte die 400 kg für recht optimistisch. Um einen vernüftigen Wohnraum für vier Personen zu erhalten sollte die Aufbaulänge nicht wesentlich geringer als 7 Meter sein. Anhänger die deinen Wünschen entsprechen gibt es schon. Manche PferdebesitzerInnen haben so etwas. Angeschaut habe ich mir mal einen 3,5 t Drehschemel für zwei Pferde mit Wohnabteil. War nicht ganz umsonst das Ding. Hat ca. €30.000,- gekostet. Als Sattel sieht man das öfter. Nochmals wesentlich teurer.
    Wie wäre es mit einem Sprinter oder Pickup plus Wohnwagen? Oder Wohmobil plus Transportanhänger? Oder ein langer Drehschemelanhänger auf dem ein kurzer Wohnwagen montiert wird? Die Veranda ist dann Transportabteil. Das sieht zwar nicht soo monetär aus, ist aber eine preiswerte funktionelle Lösung.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    bei Pfffti würde sich das schnell rechnen, wenn man 3 Monate überzieht. Auch bei einem wäre das schon interessant. Schließlich muss der ja jedes Jahr zum TÜV :mad:.
    20% Aufschlag wegen erhöhtem Aufwand? Wo ist der Witz? Man sollte eigentlich glauben die Prüforganisationen machen mit dem Zertifizierungsirrsinn schon genug Reibach.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    kann das sein, oder habe ich mich verlesen? Die Rückdatierung der HU wird ab Dezember 2011 wieder aufgehoben. So stand´s zumindest in einem winzigen Artikel einer Autozeitschrift. Könnt ihr das bestätigen?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    da hab ich mich wohl wieder mal missverständlich ausgedrückt: Mit derzeitig meinte ich eigentlich die derzeit an modernen Bremsen verwendeten Züge. Also neue von neuen Bremsen. Die Glocke würde ich einfach an der Drehmaschine so herstellen, dass diese neuen Züge dort passen. Alternativ oder in Kombination kann man sich einen Zug auch nach Maß anfertigen lassen. Der Mehrpreis sollte nicht exorbitant sein.
    Leider weiss ich nicht wie gut Dalle drehen kann. Oder wie gut er einen Dreher kennt. Wenn man den vollen Preis für eine Maschinenstunde mit Werker zahlen muss, kann es evtl. etwas teurer werden.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    es hört sich so an, als suchest Du eher einen Transportanhänger mit Schlafmöglichkeit als einen Wohnwagen mit Transportmöglichkeit. Daher würde ich Dir auch eher empfehlen in einen Kofferanhänger ein Bett und ein Potta Porti zu stellen.
    Wohnwägen haben grundsätzlich kaum Zuladung (meiner hat 150 kg) und sind eher weniger für Transportaufgaben geeignet. Auch dürfte das Verladen und Verzurren schwierig werden. Die Wände sind nicht besonders robust und da ist schnell mal ein Loch drin. Alte (sehr preiswerte) WW sind nicht immer dicht, mit all den zugehörigen Begleiterscheinungen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich würde die Glocke so umbauen / neu anfertigen, dass man die derzeitigen Züge verwenden kann. Es sieht nicht so aus, als sei es ein recht kompliziertes Drehteil. Bowdenzüge können auch auf Maß angefertigt werden.


    Gruß
    Gerhard

    Gibt es solch eine Tabelle auch fürs Fussvolk? Kann man mit solch einer Tabelle den TÜV -Mann überzeugen, sodass man sich diese Bremsberechnungen sparen könnte?


    Hi,


    ja, die Tabellen sind kein Betriebsgeheimnis. Alko stellt für alle Bremsen und die zugehörigen Ausführungen die zugehörigen Rad-Ø zur Verfügung.
    Nein, rechtlich gesehen ist das kein Ersatz für die [definition='1','0'][/definition], da keine Angaben über Hersteller, Achsen, Gewichte,... gemacht werden. Ausserdem fehlt der Nachweis der Stabilitätskriterien der Bremsanlage (Regelung).


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Alko hat selbst entwickelte Achsen und baut da selbst entwickelte Bremsen hin. Der größt mögliche Raddurchmesser (lt. meiner Tabelle) einer preiswerten Achse+Bremse ist 72 cm. Investiert man in die nächst größere Bremse ist man bei 96 cm. Ersteres könnte bei der Serienbereifung eines 80er oder 100er LC gerade so ausreichen. Letzteres sollte auch bei etwas größeren Rädern reichen. Genügt auch das noch nicht, kann man mit Rücksprache des Herstellers evtl. noch was rausholen z.B. mit einem anderen Hebel. Willst Du Radladerräder montieren bleibt wohl nur die Druckluftbremse.
    Kernkompetenz von Alko ist, neben den Bereichen Versorgungstechnik und "Gartenhäcksler", Anhängerkomponenten bis 3500 kg. Fahrzeugkomponenten bis ca. 7500 kg sind ebenfalls im Portfolio. Die drei Geschäftsbereiche sind von einander getrennt. Dass es sich bei der von Dir genannten Achse um eine Sonderanfertigung handelt glaube ich nicht. Möglicherweise wurde aber aus den vorhandenen Komponenten "etwas zusammen gestellt".


    Gruß
    Gerhard

    :weglach::kapitulier::lol:.
    In Tunesien ist mir mal genau so ein Auto entgegen gekommen. Allerdings war die Ladung nochmal um ein vielfaches höher. Nachdem das Auto schon sehr schräg auf der Strasse war, ist es mir Schrittgeschwindigkeit gefahren. Und damit die Fuhre nicht umfällt sind nebenher ein paar Leute gegangen :shocked: :hilfe::keineguteidee:, um das Teil zu stützen!!!


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    mein Tip: Fertigen lassen oder selbst fertigen. Wirklich 200% passend gibt es nichts. Wenn Du möchtest können wir auch mal ein persönliches Pleuschchen machen, LL und FFB sind ja Nachbarlandkreise.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Ich habe auch einen Landcruiser
    P.S.S.: Leider ist der nicht mehr sooo ganz frisch, aber er geht noch. Auch für Fernreisen.

    Hi,


    es ist so, dass der Anhänger inkl. Stützlast nicht schwerer als 3,5 t sein darf. Damit nützt die Eintragung nur etwas bei Drehschemelanhängern oder bei Anhängern bis 25 (40) km/h.


    Für die Freigabe der Anhängelast ist in erster Linie der Fahrzeughersteller verantwortlich. Der kann Dir auch evtl. eine Freigabe erteilen (wenn er will). Alternativ kann das auch eine Firma oder sogar eine (Privat-) Person sein, wenn eine Prüfung einer erhöhten Anhängelast vorliegt.


    Gruß
    Gerhard


    Servus Mani,


    logisch! Sieht gut aus. War es viel Arbeit?


    Gruß
    Gerhard

    Hi Alex,


    je weiter die Achsen auseinander sind, desto ruhiger ist die Fuhre gegen Pendeln. Bei Achsen ohne Lastausgleich wird das Zerren an der Anhängerkupplung aber immer stärker. Das Fahren um enge Kurven wird ebenfalls "radierend" und "spannend". Die genaue Ladungsverteilung zur Stützlasteinstellung wird unwichtiger. Insgesamt ist ein zu großer Achsabstand bei einem kurzen Anhänger fast genauso bescheiden, wie ein sehr kleiner bei einem langen. Je länger der Anhänger, desto größer sollte der Abstand sein. Der Mindestabstand ist so, dass zwischen den Laufflächen der Reifen einige cm Platz sein sollten, damit sich auch bei engen Kurven mit hohem Gewicht nichts berührt. Bei deinem Projekt würde ich so aus dem Gefühl heraus mal so mit ca. 700 mm kalkulieren. 1000 mm oder mehr ist sicher zu viel.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    mit einer sehr langen Deichsel kann man schon einiges von der hohen Stützlast abfangen. Gegengewichte hinten drin sind irgenwie kontraproduktiv, finde ich. Vielleicht kann man ja noch irgend etwas auf der Deichsel montieren, wie z.B. eine Blende, damit es nicht komisch (freie Deichsellänge) aussieht.


    Gruß
    Gerhard

    Ist es nun egal ob die AE oben oder unten drauf geschraubt wird ?


    Hi,


    drunter würde ich die AE bei so einer Deichsel nicht befestigen, dann wird´s wirklich schief. Halten sollte es trotzdem. Es ist ja genug Sicherheit drauf. Durch Distanzbuchsen kann die Sache natürlich ausgeglichen werden, wie Du ja selbst schon bemerkt hast.
    Wenn man jetzt noch mehr :belehr:-rt und :klugscheiss:-t, könnte man auch noch anmerken, die AE ist nicht mehr paralell zur Auflaufrichtung. Und damit verringert sich die Bremswirkung.


    :ichmussweg:Gerhard

    Moin,
    ich bin da ziemlich unbeleckt, deshalb bitte reingrätschen, wenn ich Unsinn fasel.
    Die 700 daN sind doch die "Vorspannung" des Gurtes (Begriff ist sicher nicht fachgerecht). Also mit welcher Kraft die Ratsche den Gurt angezogen hat. Dieser Wert liegt meist um ein vielfaches unter dem Nennwert des Gurtes und ist abhängig von der verwendeten Ratsche. Auf dem Tonnageband der Ratsche ist das als STH- (SHT oder so ähnlich) Wert angegeben.
    Mit (m)einer Standardratsche (2-tonnen-Gurt) kriegt ich 300 daN an Vorspannung aufgebaut. Wenn ich weiter unterstelle, dass die 300 daN auf beiden Seiten nach unten ziehen, dann hätte ich schon 600 daN. Also brauche ich einen weiteren Gurt um mindestens auf die 700daN "Vorspannung" zu kommen. Oder ich nehme Gurte mit längerer Ratsche, die dann eine höhere "Vorspannung" ermöglichen. Oder ich hänge mich mit 2 Mann an den Ratschenhebel um die 300 daN zu toppen (wird aber schwer das einem Kontrolleur zu beweisen).
    Oder: Ich erhöhe µR indem ich eine Antirutschmatte unterlege.


    Gruss georg123


    Hi,


    jep, die Zahl auf dem Zettel ist die zul. Zurrkraft im Gurt bzw. der Ratsche (Ratsche und Gurt passen ja zusammen).
    Jep, der Gurt zieht auf beiden Seiten. Wodurch sich der "Zurreffekt" verdoppelt. Wenn der Gurt nicht ausreichend ist, kann ich einen stärkeren oder zweiten Gurt nehmen zur Sicherung.
    Wenn ich eine Antirutschmatte verwende, erhöht sich µR und ich benötige keine so hohe Vorspannung.
    Durch den Zurrwinkel muss ich aber pro Seite eine Kraft von ca. 390 daN anstelle von 350 daN aufbringen. Mit einem 400 daN-Gurt ist das Ganze dann ziemlich grenzwertig.


    Gruß
    Gerhard