Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    bei geöffneter seitlicher Bordwand kann der Gitteraufsatz nach oben geöffnet (geklappt oder ausgehängt) werden.
    Auch ich möchte mich anschließen: In jedem Fall einen 3-Seiten-Kipper. Ich finde zwar die seitliche Kippfunktion wird nicht so oft benötigt, ich bin aber schon einige male froh gewesen sie zu habe. Das Problem Umkippen kann ich dabei nicht feststellen. Problematisch beim seitlichen Kippen ist, dass das Schüttgut evtl. zwischen die Räder rutscht. Die Geschichte mit dem Kippwinkel kann ich ebenfalls bestätigen: Wenn Erde drauf ist, sollte der Kippwinkel >45° sein. Sonst kann man schaufeln, stochern, schieben, :mad:. Wichtig finde ich neben der Elektrohydraulik auch gute Zurrmöglichkeiten.
    Dass ein Rahmen eine reine Schweißkonstruktion ist, ist kein Qualitätsmerkmal. Im Gegenteil, Schraubenverbindungen sind sicherer, teurer und fester, wenn sie gut gestaltet sind. Schweißen ist wesentlich preiswerter, einfacher und schneller. Das soll aber nicht heißen, dass eine Schweißkonstruktion grundsätzlich schlecht ist. Egal ob geschweißt oder geschraubt, wichtig sind Steifheit, Stabilität, Festigkeit und, für mich auch, Gewicht des Rahmens.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    hm. Was ich mich allerdings frage, wie kann Wasser aus feuchter Luft überhaupt an einer Fläche ausfallen, wenn hinter dieser Fläche keine nennenswerte Masse als Wärme oder besser als Kälte(-Energie-)Speicher ist? Damit ich den Taupunkt feuchter Luft unterschreiten kann, muss irgendwo eine kalte Fläche sein. Gibt es in Deinem Lager, Dach, Kabuff irgend welche nennenswerten Feuchtequellen oder -senken? Gibt es (Luft-)Strömungen irgenwelcher Art? Mit wärmerer Luft und einer rel. Feuchte zwischen 80 und 99%? Sind irgendwo Löcher in einer Wand? Gibt es keine Belüftung?
    Mach doch mal ein Knipsibildchen von der Konstruktion. Ich glaube nicht, dass es nur an den Platten liegt. Da dürfte sich normalerweise nur Wasser niederschlagen, wie z.B. auf einer Autoscheibe.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    bei meinem Kipper sind die Zurrbügel auch in den Ecken. Das ist Ober-:scheisse:. Dieser :pfusch: nervt mich jedes mal wieder, wenn ich etwas verzurren möchte. Daher werde ich demnächst noch eine ganze Batterie Zurrbügel anbringen. Im Gegensatz dazu habe ich bei Pffti und auch bei seinem kleinen 3,5-t-Bruder die Zurrmulden etwas nach hinten/vorne versetzt. Zum Zurren von Paletten, Boxen usw. ist mir die Öse im Eck noch nie abgegangen. Für den Fahrzeugtransport habe ich vorne und hinten nochmals je zwei Mulden. Weiter mittig aber an den Außenkanten. Die habe ich aber bisher noch nie gebraucht, außer für Fahrzeuge.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ja, wenn der Unterbau stimmt, würde auch eine 15er Platte ausreichen ohne, im Gegensatz zum Blech, zu verbiegen. Ist zudem rutschfester und preiswerter. Allerdings nicht für Unfälle :pfeif:. Insgesamt wird die Siebdruckkonstruktion sicher nicht schwerer, da der Unterbau nicht so engmaschig sein muss.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    im Prinzip kannst Du den Dauerschwingversuch mit 106 Lastspielen wechselnder Belastung auch selbst durchführen, wenn Du z.B. jemand von einem Materialprüfamt kennst. Oder hast Du einen Resonanzpulser für >1 Mio € im Wohnzimmer?
    Ich würde da eher auf die Berechnung setzen. Ich habe selbst schon ein paar Zuggabeln so abnehmen lassen und einmal war auch eine Anhängekupplung dabei. Bei der AHK war es allerdings so, dass es eben augenfällig gut dimensioniert war. Bei der Nachrechnung der Profile aussschließlich mit dem D-Wert war eine Sicherheit von ca. 80 vorhanden. Deswegen habe ich ohne aufwendigen Festigkeitsnachweis den TÜV-Segen bekommen. Die genauen Berechnungsvorschriften für AHKs kenne ich allerdings nicht, für Zugeinrichtungen schon. Was Dir aber nicht unbedingt weiterhilft. Die Vorschriften sind aber beim (kompetenten) TÜV (-Prüfer) zu erfahren.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Einrichtungen zur Verbindung von Fahrzeugen müssen geprüft werden. Dies kann mit einem Versuch oder auch rechnerisch gemacht werden. Die Prüfung im Versuch ist ein Dauerschwingversuch auf Dauerfestigkeit und somit recht teuer. Für den rechnerischen Nachweis gibt es Berechnungsgrundlagen. Grundlage in beiden Fällen ist immer der D-Wert. Nach erfolgreicher Prüfung erhält die AHK eine TP-Nummer und ist eintragungsfähig. Knackpunkt könnte aber die Aufnahme am Fahrzeug sein. Auch sie muss überprüft werden, wenn dies nicht der Hersteller schon gemacht hat.
    Ist die Überdimensionierung der Verbindung augenfällig könnte der Prüfer auch mit einer überschlägigen Rechnung zufrieden sein. Wenn selbiger aber eine Pfeife ist... :rolleyes:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ja, das hatte ich schon wieder vergessen. Aber jetzt habe ich´s auch kapiert. Das 30er Profil sollte in diesem Fall im Bereich der Räder tatsächlich genügen. Ich würde aber evtl. trotzdem etwas anderes nehmen, falls mittig mal etwas Schweres laden möchtest. Ein Leergewicht von 550 kg einzuhalten dürfte machbar sein.
    Wie hast Du dir das mit dem Bodenblech vorgestellt? Welche Stärke? Befestigung? Zurrösen? ...?


    Gruß
    Gerhard

    ...

    Zitat

    ...Aber der Ranger ist auch nicht uninteressant. Vor allem ist der wohl noch etwas kräftiger...


    Allerdings auch etwas teurer.


    Gruß
    Gerhard

    bei gleicher PS Zahl, aber nur 200Nm darf ich gerade mal die Hälfte ziehen.....:(


    Gruß Jürgen


    Hi,


    wichtiger als viel Nms und PSs sind die richtigen Zahnräder und viel Getriebe ;).
    Zumindest wenn man es nicht so eilig hat...


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    nun der NP300 ist nicht der Navara. Ersterer ist eher für robuste Anwendungen wie Baugewerbe, letzterer eher ein Lifestylelaster.
    Aber der Ranger ist auch nicht uninteressant. Vor allem ist der wohl noch etwas kräftiger. Warst Du mit dem Auto zufrieden? Gab es Probleme?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    40 mm oder mehr ? :shocked:! Das würde ich mir wirklich gut überlegen, ob man da seinem Auto oder Anhänger etwas Gutes tut. Aber theoretisch kann man ja auch zwei so Teile übernander legen. Wenn die (passende ;)) ABE nicht den wichtigsten Part bei der Sache spielt könnte man bei einer Schlosserei oder bei einem Stahlhändler z.B. aus einem 20er Flach so einen Adapter mit dem Laser ausschneiden lassen. Das Schneiden dauert nur wenige Minuten. Mit einem DXF-file der Adapter im Maßstab 1:1 zum Laserman und los. Vielleicht kennst Du ja jemand der den gleichen Wunsch hat und sich mit Dir zusammen tun möchte. Dann wird es noch preiswerter.


    Gruß
    Gerhard