Beiträge von Gerhard2

    Hi,


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    Jep. So etwas in dieser Art.


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    mir fallen da ein paar Sachen auf die nicht zusammen passen


    Ich suche natürlich die Herausforderung. :]



    Wahrscheinlich werde ich ... :mad: ... ab und zu...
    und Ihr werdet sagen:weglach::kapitulier::pfeif:


    Aber am Ende werde ich sagen: :anstoss:.

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    Watttiefe, große Reifen, Stehhöhe und dann in nen Container :kratz:


    die haben nur 2,28, das wird knapp


    Ich gebe mich mit 1,8 m oder einen Tick weniger zufrieden. Bei der Containerhöhe gehe ich von einem Standardcube aus mit 2,393 m und zum Verschiffen werden "Alubeilagscheiben mit Gummiprofil" und ca. 300 mm Durchmesser montiert. Alternativen wären ein Klappdach, ein absenkbarer Koffer oder herausnehmbare Wandelemente.


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    die 3002 Truma ist super, aber Du willst doch keine rollende Sauna bauen oder?


    Hast Recht, es gibt da auch noch eine Nr. kleiner. Wegen der Betriebssicherheit kommt nur eine Gasheizung in Frage, die ohne Gebläse oder Strom funktioniert.Warmes Wasser gibt´s wie früher vom Gasherd, Duschsack oder Vulkan-Wasserkocher.


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    Bei der Ganzen aufzählung, bin ich sehr skeptich dies auf 3x2m mit 600kg fahrfertig zu bringen


    Stimmt, das ist eigentlich kaum zu schaffen. Momentan bin ich nur für den Aufbau schon bei gut 300 kg. Ohne Einbaugeräte und halber Dachkonstruktion. Aber mit "Fußbodenrahmen". Die Nasszelle hat kaum ein Offroadtrailer. Für Skandinavien und Europa möchte ich das aber wirklich haben. Ich kann mich erinnern :( in Finnland an der Grenze zu Norwegen einmal im August bei 4°C geduscht zu haben, mit dem berühmten Wassersack, befestigt am Dachträger von unserem Landcruiser. Ähnliche Übungen habe ich schon einige hinter mir. In Schweden, mitten im Wald, ich nackt, kommt doch plötzlich irgend jemand mit dem Auto auf dem Feldweg daher. Wahrscheinlich das einzige Auto an diesem Tag. In Alicante (Spanien), duschen direkt neben einer Hauptstraße. Es gibt da auch eine sehr peinliche Sache in Paris usw.... Ich will das!


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    Und wie möchtest du auf 3x2m schlafen, wenn du die sitzgruppe nicht umbauen möchtest?
    bei 2m breite würden bei Wintertauglichkeit nur knappe 190cm Bettlänge bleiben, wenn man quer schläft. Mir würde das definitiv nicht reichen, weil die Füße auch direkt an der wand anstoßen würden...


    Die Wintertauglichkeit wird auch durch eine gute Heizung erreicht. Die Isolierung ist bisher nur na ja. Mit kalten Wänden kann man bei einer höheren Lufttemperatur gut leben. Das Problem daran ist bisher der Luftaustausch, sonst wird es eine Tropfsteinhöhle.
    Evtl. sollte man über das Material der Wände nochmal nachdenken.
    1,90 (bisher 1.95) sind genug für uns: Ich Länge 1,78; Regierung 1,68.
    Momentan ist der Witz das Bett von der Decke über der Sitzgruppe abzulassen. Es beiben ca. 85 cm "Schalfzimmerhöhe" (inkl. Matratze).


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    Aber normalerweise sollte Batterie und solar, mindestens 5 Tage halten können, wenn ausreichend dimensioniert.


    Das ist zu wenig. Es muss möglich sein für mehrere Wochen bzw. ein paar Monate ohne Steckdose auszukommen. Wenn man ehrlich ist, geht es auch ohne Kühlschrank (wenn es sein muss, muss es aber nicht unbedingt). Ich kann mich an ein erlesenes Aldi-Dosensuppen-Menü in Süd-Marokko (im August) erinnern, da mussten wir die Suppe nicht mal mehr auf den Kocher werfen. Und ja, es funktioniert tatsächlich in der Wüste ein Ei auf einem Stein zu braten.
    Aber ich denke Du hast nicht Unrecht mit dem mechanischen Verdichter. Er hat nur Vorteile bis auf den Nachteil der Betriebssicherheit.



    Euer grübelnder
    Gerhard

    Hi,


    also Schemelchen wollte mir schon mehrmals jemand abkaufen. Er ist einfach deutlich leichter und hat wesentlich bessere Fahreigenschaften als das was der Markt hergibt. Auf der anderen Seite besteht Schemelchen aus wesentlich mehr Einzeilteilen und braucht auch deutlich mehr "Bauaufwand". Wenn man sich das bezahlen lassen möchte wird die Zahl der Interessenten plötzlich übersichtlicher...
    Dennoch wäre der zu verkaufen.


    Meine Beziehungen zum TÜV sind eingentlich nur durchschnittlich. Bisher hat jedesmal eine andere Prüfstelle und ein anderer Prüfer die jeweilige Abnahme gemacht. Nachdem sie mich genossen (verschlissen?) haben gehen die irgendwie alle in Rente ... :confused: :o oder so ...


    Nun, vor dem Dreiseitenkipper (was mich tatsächlich auch nervt, wenn ich an meinen denke) steht jetzt erst mal die ausgewoge, vernünftige Urlaubsplanung an. ;)
    :guckstduhier:https://anhaengerforum.de/forum/thread/4844



    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    seit einiger Zeit beschäftigt mich schon der Gedanke, wie man auf einer Langzeit-Fernreise mit etwas Kompfort, reisen kann. In der Geländewagenklasse bis 3,5 t fehlen immer einige 100-Kilos Zuladung. Außerdem ist der Platz zum Wohnen auf ein Minmum beschränkt. Es ist zwar erstaunlich wie wenig man tatsächlich braucht, aber wenn es nicht sein muss, man wird ja auch älter...
    Also kam der Gedanke des Offroad-Trailers. Bestärkt wurde ich in diesem Gedanken, als ich einen Landrover mit Wohnwagen aus Mexiko in Frankreich gesehen habe. Für Afrika ist so eine Kombination zwar nicht optimal, aber für USA, Canada, Mexiko, Australien und Europa schon. Asien steht nur teilweise auf meinem Zettel.


    Meine bisherigen Gedanken in einem sicher noch nicht vollständigem Lastenheft sehen so aus:




    • Extrem robust, offroadtauglich, autark
    • Aufbau muss vom Fahrgestell getrennt werden können, damit er evtl. auch auf einem kleinen Lkw (z.B. Brembach, Iveco, VW-MAN, Unimog,...) montiert werden kann
    • Leicht, fahrfertig (ohne Wasser / Abwasser) um 600 kg
    • Feste Sitzgruppe, Umbau zum Bett nicht notwendig bei zwei Personen, aber möglich
    • Begehbares Dach als Balkon (evtl. auch für Gepäck) mit Dachleiter; is zwar snobish muss aber sein, weil is geil!
    • Zuladung > 600 kg
    • Bett in akzeptabler Größe
    • Nasszelle mit (tragbarer?) Toilette
    • Abwassertank ca. 30 l (frostsicher? Wattiefe?)
    • Frischwasser in Kanistern (Weithals 20 oder 30 l insgesamt variabel bis ca. 150 l)
    • Außen möglichst kompakt, maximales Maximum 3000 x 2000
    • Wattiefe > 500
    • Annähernd Stehhöhe innen
    • Muss zusammen mit dem Auto in einen 40“-Container passen
    • Gasheizung ohne Gebläse (z.B. Truma S3002)
    • Küchenzeile mit Spüle und Gasherd
    • Licht, Wasser über 12 V-Versorgung
    • Kühlschrank mit kleinem Gefrierfach (Verdichter [ca. 1,5 A/h bei 12V?] oder Absorber?)
    • Kleiner Stromerzeuger (z.B. Honda EU 10i) oder/und kleine Solaranlage
    • Gaskasten für zwei Flaschen mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten für die Flaschen; D/F/USA/GB/...)
    • Kühlmöglichkeit über Beschattung, Durchlüftung und Verdunstungsenthalpie von Wasser
    • Wintertauglich
    • Hohe Diebstahlsicherheit
    • Einfach und schnelle Abstützung im Stand
    • Gleiche Radgröße wie Zugfahrzeug
    • Inneneinrichtung glatt ohne Ritzen und Spalten wegen Hygiene und einfachen Sauberhaltung / Reinigung
    • Ausreichend Stauraum
    • Fenster mit Fliegengitter, Verdunkelungsrollos mit Beschichtung zur Sonnenreflexion
    • Möglichkeit alle Geräte und Gegenstände ein- bzw. auszubringen (Klappe? Revisionsöffnung?)
    • ???



    Auch zum Pflichtenheft habe ich mir schon einiges überlegt, wie auch schon ein grundsätzliches CAD-Modell angelegt. Allerdings wollte ich damit noch ein bischen hinter dem Berg halten, um keine Denkrichtung zu suggerieren. Etwas Inspiration habe ich mir bei Lapp geholt. Den Umbau eines fertigen Wohnwagens habe ich schnell verworfen - NO WAY!


    Tja, ich frage jetzt einfach mal so in die Runde, wie würdet Ihr das machen? Was würdet Ihr noch ins Lastenheft aufnehemen?


    Gruß
    Gerhard

    Hallo Georg,


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    der 3,5er hat noch "althergebrachte" Verschlüsse, beim Pffti hast Du innenliegende Verschlüsse montiert. Sind die im Alltag so viel besser


    Beide Systeme haben ihre Vor-und Nachteile. Die "Althergebrachten" machen den Anhänger breiter und man bleibt mal eher hängen. Die Montage ist etwas aufwendiger gewesen und für das Bordwandprofil musste ich erst Hülsen drehen, die im Inneren verklebt worden sind. Dann wurden erst die Abschlussprofile aufgenietet. Die anderen habe ich so fertig gekauft. Die Sicherung gegen Aufgehen ist ... na ja.
    Auf der anderen Seite muss man bei den Pffti-Verschlüssen eine Sicherung gegen Herausziehen der Rungen vorsehen. Beim Öffnen muss man an der Vorderachse aufpassen, dass der Hebel wieder eingerastet ist, sonst kann er evtl. gegen das Rad donnern. Auf Rungen wollte ich auch bei diesem System nicht verzichten, um evtl. einen Aufsatz (z.B. Planen- oder H-Gestell) besser montieren zu können.
    Hauptargument war für mich aber die Breite.


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    hat die Farbgebung der Pffti-Deichsel einen speziellen Hintergrund?


    Ja und nein. Ich habe diesmal auf das Verzinken der Zuggabel nach langem Überlegen verzichtet. Es wäre einfach zu kompliziert geworden bei der gewählten Gestaltung des Bauteils. Also musste ein anderer Korrosionsschutz her: Eine Grundierung mit Rostschutz und dann eine Farbe drauf. Wegen seiner Eigenschaften habe ich mich dann schnell für einen Maschinenlack entschieden. Die Farbauswahl lässt sich dann aber durch noch zahlreich vorhandene Farbreste erkklären. Dass das Ding etwas "quietschi" aussieht ist dann aber wieder Absicht gewesen.


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    die Leuchten beim Pffti liegen besser geschützt als beim Schemelchen, war das notwendig (weil beim Schemelchen öfters mal Glasbruch vorkam) und ist Pffti dagegen gefeit?


    Bei beiden hatte ich bisher noch keine gebrochene Leuchte (auch nicht die Umrissleuten). Auch bei Schemelchen sind die Leuchten so weit versenkt, dass sie gut geschützt sind. Der Grund für den "besseren Schutz" bei Pffti ist schlicht, dass es sich wegen der Anhängerkupplung so ergeben hat. Bei Schemelchen ist der Leuchtenträger ein gekantetes 2 mm Blech. Zuerst wollte ich Leuchtenträger und den letzten Querträger als Heckabschlussblech aus einem Teil bauen. Dann habe ich überlegt den Leuchtenträger aus 1,5er Blech zu machen. Beides hätte nochmal etwas Gewicht gespart, jedoch jeweils kaum 1 kg. Deswegen habe ich der Einfachheit dann doch darauf verzichtet.
    Bei Pffti ist hinter dem 0,75er Blech eine Rahmenkonstruktion für die AHK.


    Gruß
    Gerhard

    ...nachdem ich ein bischen Urlaub gemacht habe, weiss ich gar nicht mehr genau, was ich noch schreiben wollte. :o


    Wie auch immer, bevor Pffti verzinkt worden ist, habe ich ihn auf Schemelchen geladen, um mögliche Änderungen mit Herrn H. vom TÜV noch besprechen zu können.
    Dann ging es zum Verzinken. Nach dem Zusammenbau fehlten nur noch die Umrissleuchten. Der Bau war aber im Prinzip jetzt abgeschlossen.
    Nach ein paar Jahren des Einsatzes kann ich sagen, dass ich noch nie mit einem Anhänger gefahren bin, der so sicher ist wie dieser. Die Möglichkeit einen weiteren Anhänger mitzuführen ist nicht unbedingt lebensnotwendig, außer man möchte ein Fahrzeug (eine Kombination) das den Wiedererkennungwert eines pinkfarbenen Ferraris mit aufgemalten Arschbacken topt.


    Mal sehen, was als nächstes kommt.


    Gerhard

    ... und das ist erlaubt und ge-TÜVt? Was fährst Du denn damit?


    Is getüft (Bild).
    Der eingentliche Nutzen für mich besteht darin, mit zwei Anhängern in den Forst zu fahren. Nach dem Beladen des ersten fahre ich zum Abladen. Wärend dessen laden fleißige Helferlein den zweiten Anhänger. Oder ich habe auf dem ersten Anhänger den Traktor und brauche vor Ort den Kipper. Eine Erweiterung des Ladevolumens spielt für mich keine Bedeutung.
    Im Großen und Ganzen ist es aber so, dass ich dieses Feature nicht wirklich dringend brauche. Die Fuhre wird auch schon recht lang und dadurch nicht handlicher. Gelegentlich ist es aber schon recht praktisch und eine kleine Erleichterung.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ja, diese Richtung ist schon eine Überlegung. Aber ich glaube, das weiss Wolfram auch. Er versucht eben von der vorhandenen Konstruktion und den vorhandenen Teilen möglichst viel zu nutzen. Auf der anderen Seite will der Prüfer wohl in jedem Fall eine Überschlagsberechnung zur Festigkeit.
    Im Übrigen sollte es schon so sein, wenn eine Berechnung sagt, das geht überhaupt nicht, dass es dann ich in der Realität nicht geht. Dass es in der Realität doch besser hält liegt meist an folgenden Dingen: Die Stähle sind besser als ihre angegebene Mindestzugfestigkeit und Mindeststreckgrenze, analytisch kann die tatsächliche, festere Geometrie nicht so einfach erfasst werden, es wird also "schlechter" gerechnet und es ist zu hinterfragen, ob die (rechnerische) Festigkeit im Bereich der Zeit- oder Dauerfestigkeit liegen muss.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ein Zweiachsdrehschemel muss immer gebremst sein. Wurscht ob 25 km/h oder Landwirtschaft.
    Die Befreiung von der Zulassungspflicht hinter Lof (mit grünem Kennzeichen) gilt nicht für Geländewagen/Pkw. Es wäre jedoch möglich mit einer Zugmaschine mit schwarzem Kennzeichen einen Anhänger bis 25 km/h zulassungfrei anzuhängen, wenn der Fahrer eine Fahrt für sein landwirtschaftliches Unternehmen nachweisen kann. Dies gilt auch für Personen, die in seinem Auftrag für IHN fahren.
    Denkbar wäre also z.B. ein Unimog mit H-Kennzeichen (Lof oder Zgm). Als Fahrer sollte man dann allerdings immer eine Bestätigung für einen landwirtschaftlichen Betrieb dabei haben.
    Die Sache mit dem schwarzen Kennzeichen ist allerdings so eine Grauzone in Deutschland. Ich würde es lieber nicht ausprobieren. Wie das z.B. in Österreich ist, weiss ich nicht. Und ob sich daran etwas für Deutschland geändert hat kann ich auch nicht sicher sagen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Leergewicht ist, soweit ich mich erinnern kann, das leere, betriebsbereite (Öl, Wasser,...) Fahrzeug, mit zu 90% gefülltem Tank. Dem Wert der Waage werden dann noch 75 kg zugeschlagen. Dieser Wert wird dann in den Papieren vermerkt und ist Grundlage für die 100 km/h-Zulassung.


    Gruß
    Gerhard

    ... Eine Eigenfertigung der Zuggabel ist eigentlich kein Hexenwerk. Ich wollte es diesmal aber vermeinden, da man relativ lange dafür benötigt, bei einer Einzelanfertigung. Aber wie schon erwähnt, ist es mir auch nach langer Suche nicht gelungen etwas Passendes zu finden. Entweder gab es etwas für 3,5 t oder ab 10 t. Also habe ich ein wenig berechnet und mich dann ans Werk gemacht.


    Beim Schneiden der Profile habe ich auf eine genau gleiche Länge geachtet. Damit bei Einsetzen der Augen kein Längenunterschied entsteht, habe ich die Rundungen mit der CNC-Fräsmaschine gemacht. Hat man die richtige Schweißvorrichtung, z.B. für die Serienfertigung, ist das zwar nicht nötig, aber hier ist es dann doch so, dass eine gute Vorarbeit nachher vieles einfacher macht. Damit der Verzug beim Schweißen gering bleibt, wurde eine Stange in die Augen eingesetzt, die am Schluss abgeschnitten wurde. Bei Stange und Hülsen wurde eine enge Spielpassung verwendet. Die Passung in der Hülse war mit einem kleinen Aufmass von ca. 0,05 schon für die Bronzebuchse. Das Aufmass wurde nach dem Schweißen mit einer verstellbaren Handreibahle entfernt. Außerdem wurden Diagonalen verwendet.
    Die Zugöse ist ein Kaufteil und wurde genau nach Herstellervorgaben verschweißt. Dazu zählte z.B. die Zahl der Schweißlagen und die Vorwärmtemperatur. Vorgewärmt wurde mit einem gewöhlichen Schneidbrenner genau im vorgeschriebenen Längen-Bereich. Die Temperatur wurde über die Oxidationsfarben eingestellt und gehalten.


    Fortsetzung folgt...

    Hallo Wolfram,


    als die Zeichnung genügt eine Bleistiftskizze, allerdings muss sie bei der Rahmengestaltung recht genau sein. Details wie z.B. Licht, Bremse usw. sind nicht so wichtig.
    Wäre es mein Projekt, würde ich mit einer sog. Modellaufnahme beginnen: Alle Teile des bisherigen Rahmens, die erhalten bleiben sollen, müssen erfasst und gezeichnet werden. Dann wird die Entscheidung für den neuen Teil und die Anbindung an das alte Teil gestaltet. Wenn davon ein geeignetes 3D-Modell existiert, kann man den Computer eine Berechung machen lassen. Dies wäre dann ein Baustein eines kompletten Festigkeitsnachweises. So wie ich es verstanden habe, wäre das in Deinem Fall aber schon ausreichend für eine positive Abnahme.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    bei meinem älteren Landcruiser ist die Kugel auch bei etwa 52 cm Höhe. Allerdings ändert sich auch bei >>150 kg Stützlast nicht viel (selbst mit der "blauen Gefahr" :shocked: mit fast 300 kg nicht). Wirklich problematisch finde ich das aber nicht.


    Gruß
    Gerhard

    ... nachdem alle Teile der Bremsanlage da waren ging es an die Montage. Auch wenn es etwas banal klingt, den ALB an der Vorderachse unter zu bringen war eine echte Herausforderung. Normalerweise ist das Teil in der Mitte der Achse, was hier leider nicht möglich war. Also habe ich mich dafür entschieden einen ALB vorne links, den anderen hinten rechts anzubringen. Irgendwie habe ich das Ding dann doch das irgendwie rein bekommen und zwar so, dass bei richtiger Hebellänge der Rahmen nicht berührt wird (5 mm Luft oben und unten) und die Luftanschlüsse mit einem Winkelstück angebracht werden konnten. Ganz ähnlich war es mit allen anderen Komponenten auch. Die waren einfach zu gross für einen Pkw-Anhänger. Das einfachste dabei war noch einen Platz für den 60l-Kessel zu finden. Ebenso schwierig war es ein Plätzchen für das Haupt-Löseventil zu finden. Dazu muss man nun zwischen rechtem Vordereifen und Schutzblech durchfingern. Das Löseventil für die Vorderachse ist einfach zu erreichen: Es ist zwischen den Zuggabel-Holmen am Achsrahmen.


    Für die Druckluft- , ABS und Lichtanlage habe ich mehr als eine Woche benötigt. Das hätte ich vorher so nicht gedacht. Alle Anschlüsse und Leitungsquerschnitte wurden nach Herstellerangaben gemacht. Bei der TÜV-Abnahme haben zwei Prüfer ca. drei Stunden lang alle Bauteile und Anschlüsse gemäß Schaltplan und Stückliste überprüft :kapitulier:. Mit dem Funktionstest und der Aufnahme der Bremskurven hat das Spektakel fast einen ganzen Tag gedauert. Für die restliche Abnahme (und einem neuen Typenschild für die Bremsanlage) musste ich nochmal vorfahren. Die Berechnungen wurden separat geprüft.


    So weit so gut. Einzig fehlt jetzt noch die Zuggabel.


    Fortsetzung folgt...

    Hi,


    das würde passieren, wenn da nicht der Anschlag wäre (Bild). Auf dem Foto ist das noch ein Türstopper aus dem Baumarkt für 30 €ct. Inzwischen ist da ein richtiger Anschlaggummi dran. Wenn man allerdings mit dem Stapler und etwas Schmackes gegen die Borwand fährt gibt es Kontakt. Deswegen ist mittlerweile eine kleine Beule drin. Allerdings vom Hebel für das Wechselsystem.


    Gruß
    Gerhard