Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    bei meinem älteren Landcruiser ist die Kugel auch bei etwa 52 cm Höhe. Allerdings ändert sich auch bei >>150 kg Stützlast nicht viel (selbst mit der "blauen Gefahr" :shocked: mit fast 300 kg nicht). Wirklich problematisch finde ich das aber nicht.


    Gruß
    Gerhard

    ... nachdem alle Teile der Bremsanlage da waren ging es an die Montage. Auch wenn es etwas banal klingt, den ALB an der Vorderachse unter zu bringen war eine echte Herausforderung. Normalerweise ist das Teil in der Mitte der Achse, was hier leider nicht möglich war. Also habe ich mich dafür entschieden einen ALB vorne links, den anderen hinten rechts anzubringen. Irgendwie habe ich das Ding dann doch das irgendwie rein bekommen und zwar so, dass bei richtiger Hebellänge der Rahmen nicht berührt wird (5 mm Luft oben und unten) und die Luftanschlüsse mit einem Winkelstück angebracht werden konnten. Ganz ähnlich war es mit allen anderen Komponenten auch. Die waren einfach zu gross für einen Pkw-Anhänger. Das einfachste dabei war noch einen Platz für den 60l-Kessel zu finden. Ebenso schwierig war es ein Plätzchen für das Haupt-Löseventil zu finden. Dazu muss man nun zwischen rechtem Vordereifen und Schutzblech durchfingern. Das Löseventil für die Vorderachse ist einfach zu erreichen: Es ist zwischen den Zuggabel-Holmen am Achsrahmen.


    Für die Druckluft- , ABS und Lichtanlage habe ich mehr als eine Woche benötigt. Das hätte ich vorher so nicht gedacht. Alle Anschlüsse und Leitungsquerschnitte wurden nach Herstellerangaben gemacht. Bei der TÜV-Abnahme haben zwei Prüfer ca. drei Stunden lang alle Bauteile und Anschlüsse gemäß Schaltplan und Stückliste überprüft :kapitulier:. Mit dem Funktionstest und der Aufnahme der Bremskurven hat das Spektakel fast einen ganzen Tag gedauert. Für die restliche Abnahme (und einem neuen Typenschild für die Bremsanlage) musste ich nochmal vorfahren. Die Berechnungen wurden separat geprüft.


    So weit so gut. Einzig fehlt jetzt noch die Zuggabel.


    Fortsetzung folgt...

    Hi,


    das würde passieren, wenn da nicht der Anschlag wäre (Bild). Auf dem Foto ist das noch ein Türstopper aus dem Baumarkt für 30 €ct. Inzwischen ist da ein richtiger Anschlaggummi dran. Wenn man allerdings mit dem Stapler und etwas Schmackes gegen die Borwand fährt gibt es Kontakt. Deswegen ist mittlerweile eine kleine Beule drin. Allerdings vom Hebel für das Wechselsystem.


    Gruß
    Gerhard

    ... Als die Bremsanlage kam, wurde sie auch umgehend abgeholt: Bremszylinder und Anhängerbremsventil. Aus Erfahrung klug geworden hab ich dann auch mal überprüft, ob die Zylinder überhaupt passen. Bingo! Die vorderen Zylinder haben nicht gepasst, es waren andere. Man hätte die Halter ausfräsen müssen. Also wieder zurück zu Herrn D....


    Aber in der Zwischenzeit habe ich mich an die Anhängerkupplung gemacht; Geplante Anhängelast so groß, dass der unbeladene Kipper angehängt werden kann, also so ca. max. 1000 kg. Nachteil des Dreiachsers ist dabei, dass er hinten einen deutlichen Überhang hat, damit bei gleichmäßiger Beladung alle drei Achsen gleichmäßig belastet werden. Das macht sich aber nicht so gut beim zweiten Anhänger. Außerdem wollte ich sicher sein, dass es bei einem unbeladenem ersten und beladenem zweiten Anhänger nicht zu Problemen kommen kann, falls mal jemand anderer das Gespann bewegt. Tatsächlich ist es aber so, dass es ganz gut funktioniert, das wusste ich aber vorher noch nicht so genau. Die zul. Geschwindigkeit mit zwei Anhängern ist 60 km/h.
    Die beiden letzten Bilder sind etwas später entstanden, kurz vor der Demontage und dem Durchschweißen. Es wurden auch noch in der Zwischenzeit zwei zusätzliche Streben zum Längsrahmen eingebaut. Im Hintergrund sieht man den 60 l Luftkessel und die Feststellbremse, die auf die zweite Hinterachse geht. Die AHK hat ein Alko-Wechselsystem mit Kugel und starrer Maulkupplung (40 mm). Ein altes Kennzeichen diente nur als Positionshilfe für das Kennzeichenlicht. Das Profil mit der Bohrung ist zweimal vorhanden. An ihnen könnten die Luftanschlüsse für einen zweiten Druckluftanhänger angeschlossen werden, was aber bis heute nicht geschehen ist. Die blaue Anschluss ist der Diagnoseanschluss für das Anhängerbremsventil mit ABS.


    Fortsetzung folgt...

    ... Mit der Grundkonstruktion des Rahmens, ging es dann an die Bremsanlage. Also erst mal zu Herrn D. und die Teile für die Bremsanlage bestellen. (Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass da natürlich auch nicht alles so problemlos war...) Doch zunächst gings erst mal an den Rest des Aufbaus. Bei den Bordwänden habe ich mich für eine Höhe von 400 entschieden, beim Boden bin ich bei 18 statt 21 mm geblieben. Das ist in dieser Gewichtsklasse zwar eher wenig , aber der Unterbau ist am Rand recht engmaschig. Und bisher hat es beim Auffahren noch keine Probleme gegeben.
    Und die Zuggabel fehlt ja auch noch.


    Fortsetzung folgt...

    ...
    nun, während des Wartens war ich natürlich nicht ganz untätig. Der Anhängerrahmen wurde in seinen Grundzügen fertig gestellt (inkl. Buchsen) und der Rahmen für die Vorderachse ebenfalls. Zum Umdrehen der Konstruktion war der Frontlader sehr hilfreich. Und so ging es an das Montieren der Hinterachsen.


    Fortsetzung folgt...

    Hi,


    ich hab noch was zur Zugmaschine:

    • Eine Zgm dient (Nutzen) ausschließlich oder überwiegend dem Zweck zum Ziehen von Anhängern.
    • Bei zweiachsigen Zgm darf die (Hilfs-) Ladefläche nicht länger als das 1,4-fache der vorderen Spurweite sein.
    • Die Zuladung (Ladefläche) darf nicht mehr als das 0,4-fache des zul. Fahrzeuggewichts sein
    • Auf der Ladefläche dürfen keine Sitze sein.
    • Die Anhängelast muss mind. das 1,4-fache des zGG sein.


    Bei Fahrzeugen die nicht zugmaschinentypisch sind (z.B. Geländewagen) kommt hinzu:

    • Die Zugkraft den der AHK muss mind. das 0,3-fache des zGG in N sein bei >5 km/h.
    • Die erforderliche Motorleistung bei eta=0,65 muss größer als zGG x >5 km/h / 788 sein.
    • Die Art der AHK spielt dabei keine Rolle.


    Gruß
    Gerhard

    ...


    So verging die Zeit bis zum Anholen der Achsen. Als es soweit war, fuhr ich mit Schemelchen erneut los, um selbige zu holen. Doch dort angekommen, wartete eine kleine Überraschung auf mich.


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    ...Die Überraschung war in der Form, dass es die falschen Achsen waren, der falsche Achstyp. Mittlerweile fand ich das dann auch nicht mehr so lustig. Nach weiteren 8-9 Wochen waren dann die richtigen Achsen endlich da. Interessanterweise haben diesmal die Bremsstagen für die Membranzylinder nicht gepasst, einige waren zu lang. Also: Wieder zurück damit, ich wollte sie nicht abschneiden und ein Gewinde drauf, schliesslich waren die Achsen nicht ganz billig. Zudem wollte ich ein verzinkes Gewinde. Tja, was soll ich sagen, die Bremsstangen kamen abgesägt, ohne Fase am verschlagenen Gewindeanfang und mit einer dicken Schicht ZinkklebefarbSCHEISSspray wieder. Also Fase dran, Gewinde nachschneiden und, na ja, die Bremse war ja noch gar nicht dran. Dass die Umlenkhebel für die Bremszylinder schief zusammen geschweißt waren hielt ich auch nicht unbedingt für ein Gütesiegel.


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    Hi,


    also ich würde bei auf jeden Fall bei den max. zul. Maßen bleiben. Alles andere ist einfach nur nervig und teuer beim Umsetzen. Wenn der Wagen zu klein ist, kann man ja Klapp- oder Ausziehlösungen finden. Ich kannte mal einen solchen Wagen auf einem 18 t Fahrgestell (nachdem er mit seinen 12 t zu schwer für das Bauwagenfahrgestell geworden ist). Das war eine richtige Wohnung mit Küche, Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Hausflur. Sogar einen Speicher im ersten Stock hatte das Teil, zum Aufstellen. Ich fand den eigentlich nicht zu klein...


    Gruß
    Gerhard

    ...beim Aufbau wurde immer darauf geachtet alles möglichst gerade und im Winkel zu machen. Dazu habe ich wenn immer möglich oder sinnvoll, Profile mit Schraubzwingen zum Heften oder/und einrichten, festgespannt. Mit Hilfe von Anrissen konnte die Winkligkeit besser ermittelt werden (Bild).
    Damit die Konstruktion nicht wieder aus dem Winkel geht, habe ich zwei gegenläufige Diagonalen auf unterschiedlichen Höhen festgeheftet, die erst sehr viel später entfernt wurden.


    Für das spätere Verzinken wurden Ab- und Zulauf-Schlitze mit der Flex eingeschnitten.


    Der Drehkranz wurde am Rahmen angebracht; Die Hülsen für die Schrauben sind auf den Bildern noch nicht zu sehen.


    So verging die Zeit bis zum Anholen der Achsen. Als es soweit war, fuhr ich mit Schemelchen erneut los, um selbige zu holen. Doch dort angekommen, wartete eine kleine Überraschung auf mich.


    Fortsetzung folgt...