Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    mein Tip: Wegen dem Nutzwert auf jeden Fall einen Hochlader. Nach dem Öffnen und Hochwerfen der Plane mit einem Spriegelbrett kann man die Bordwände natürlich öffnen. Auf das Fahrverhalten hat der unwesentlich höhere Schwerpunkt keine spürbare Auswirkung. Andere Dinge fallen hier deutlich mehr ins Gewicht.


    Gruß
    Gerhard

    ... wahrscheinlich ist es ein BJ40 mit 3,0 l Saugdiesel mit 76 PS. Dazu der kurze Radstand mit Blattfederung, kaum Stützlast und ein hoher Schwerpunkt. Gewürzt mit der, im Vergleich, großen Länge zum Radstand des Autos.
    Ja, da macht Anhängerfahren wieder Spaß!


    :super:Gerhard

    Hi,


    das ist schade. Könnt Ihr sagen, wie eine Einstufung als EURO2 beim Otto ablaufen würde? Ich stelle mir das nicht so aufwendig vor. Der EU-Messzyklus auf einem Rollenprüfstand mit den verschiedenen Belastungen wie z.B. Stadtverkehr sollte dazu nicht notwendig sein.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ein Fachwerk zeichnet sich durch seine hohe Stabilität aus. Das ist nicht mit Festigkeit zu verwechseln. Ein Rahmen aus hochfestem, ausscheidungsgehärtetem Alu wird sich spürbar biegen aber nicht versagen, der E-Modul ist ja trotzdem ca. 70.000 N/mm2. Du benötigst hohe Stabilität. Die Anforderungen die Du stellst ähneln ein wenig denen von Werkzeugmaschinen: Statisch und dynamisch steif, gute Dämpfungseingenschaften. Baut man ein Fachwerk aus Stahl (E-Modul 3x höher als bei Alu) unter den Tisch und stützt das unter den Tischfüßen ab, ist das schon mal die halbe Miete. Entkoppelt man die Fläche für die Spieler, z.B. über Silentlager, und stützt diese ebenfalls ab (falls es "Bordwände" sind), hat man eine mögliche Lösung. Die Anhängermasse bleibt niedrig, der Tisch steht sehr steif und die Bewegungen der Personen werden gut aufgenommen. Die Spieler spüren nur minimale Bewegungen des Bodens, was man mit einem Teppich nochmals dämpfen könnte. Der Aufwand beim Aufstellen des Ganzen variiert stark mit der Technik. Theoretisch geht es zwar nervig mit "Gerüststützen" aber preiswert.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    die TÜV-Geschichte ist kein so großes Ding. Da geht es im Wesentlichen um die Einhaltung von Vorschriften wie Art & Position von Beleuchtung, Radabdeckungen, Räder,... eigentlich alles geprüfte Bauteile.


    Aber mal ungeachtet meiner Vorwarnung, dass Wechselaufbauten nerven, würde ich einen Hochlader mit Kippergrundrahmen bauen oder kaufen. Auf die Kugeln kannst Du alles draufsetzen, was Du möchtest. Bei einem fertigen Kipper muss man lediglich die Aufnahme des Kippzylinders umgestalten und eine Hubeinrichtung für die Aufbauten konstruieren.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    die Kosten für die Bauteile sind schon etwas niedriger als ein fertiges Produkt. Rechnet man die Zeit ist ein Kauf aber günstiger. Entscheidendes Argument für mich war, für die Eigenfertigung, dass es kein Fahrzeug auf dem Markt gegeben hat, das meinen Anforderungen gerecht geworden ist. Bei einem Wohnanhänger sehe ich das noch strenger. Das beginnt schon bei den Türen und dem Einstieg. Einfacher ist es aber sicher einen Kofferanhänger auszubauen.


    Die notwendigen Bauteile (Kugeldrehkranz, Bremsseil für die Übertragung nach hinten, Zuggabel, ...) für die Fertigung eines Drehschemelanhängers gibt es im Fachhandel. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass die Konstruktion eines solchen Projekts nicht völlig trivial ist!


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Bau-eines-Drehschemels-eine-Anregung

    Hi,


    Problem bei einem "normalem" Anhänger wird sein, dass sich Bewegungen der Personen um den Tisch übertragen. Das ist so ähnlich wie z.B. bei einer Stahltreppe. Auch wenn die Festigkeit für eine Person mehr als ausreichend ist, darf die Konstruktion nicht zu schwingen anfangen beim Hinauf oder Hinab. "Normale" Anhänger sind darauf aber nicht ausgelegt, das beginnt schon bei der Lastverteilung. Ein Lösungsansatz wäre eine Vorspannung des Rahmens, in diesem Fall durch die Masse des Tisches, und einer Rahmenhilfskonstruktion für den Tisch. Alternativ kann man natürlich auch gleich den Anhänger komplett bauen, dann ist er genau so wie Du ihn brauchst.
    Wenn das wirlich gut werden soll, z.B. mit Hydraulkik, wird das aber nichts für den kleinen Geldbeutel. Konstruktionen zu Lasten eine extremen Kostenkompromisses sind dann nur nervig. Was ist Dir die Sache denn wert?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich würde sehr darauf achten, dass der Wagen leicht und hygienisch zu reinigen ist. Möglicherweise ist da eine einfache Einbauküche nicht ganz das richtige. Außerdem bezweifle ich, dass die Küchenschränke längeren Fahrten mit dem Anhänger gewachsen sind.
    Zur Stromversorgung eignet sich eigentlich nur der Honda 20i. Das Teil ist sehr leise und zuverlässig. Wenn die Abgase nicht ins Innere ziehen können, sollte das funktionieren. Zu groß darf der Wasserboiler allerdings nicht sein. Wenn Dir der Honda zu teuer ist, kann man evtl. über einen Kipor nachdenken (China-Honda-Nachbau).


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    :klugscheiss:

    Zitat

    ...Die Anhängerkupplung meines Traktors (Fordson Bj64) befindet sich an einer speziellen Halterung (wie ein umgedrehtes T) am Dreipunkt unten.
    Ist also kein Problem mit der Höhe, kann das über die Hydraulik anpassen...

    :klugscheiss:


    Das ist aber nicht erlaubt...


    :)
    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ein einachsiger Pferdeanhänger ist nicht das gelbe vom Ei. Weder für die Tiere noch für den Fahrer. Die Tiere bewegen sich ja auch während der Fahrt, diese Bewegung überträgt sich bei so einem Furzanhänger deutlich auf das Zugfahrzeug. Zudem würde ich ein wenig mehr auf gute Dämpfung achten, denn so ein Hottibein ist etwas empfindlich.
    Etwas anderes ist es natürlich, wenn man mit einem Schlepper die Tiere nur von der 1000 m entfernten Koppel holen möchte.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    BPW? CS2106. 2100 kg. Eigengewicht bei 1500er Auflage 111 kg. CS2006, 2500 kg. Eigengewicht bei 1500er Auflage 128 kg.
    Alko? B2500. 2500 kg. Eigengewicht bei 1500er Auflage 128 kg. B3000. Eigengewicht bei 1500er Auflage 126-136 kg.
    BT3500, Drehstabfederung. Eigengewicht bei 1100er Auflage 182 kg.
    BL 2000, Gummifederung, druckluftgebremst. Eigengewicht bei 1500er Auflage 89 kg. EA 2200 kg, Tridem 5400 kg. Eine Sonderbestellung mit Auflaufbremse müsste abgeklärt werden. Die Achse hat Befestigungen
    für Bremszylinder aber kein Widerlager.


    Hilft dir das weiter?
    Warum nicht Knott?
    Sicher kein Tandem?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    wenn der vernünftig gemacht ist, brennt so etwas wahrscheinlich weniger schnell als ein Wohni der innen viel Kunststoff hat. Denkt man z.B. an Dachstühle, so ist im Brandfall ein Holzdach sicherer als ein Stahldach.
    ...was mir als echter Maschinenbauer zwar eigenlich völlig zuwider ist, aber leider eben doch zutrifft. :mad:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    sieht doch gut aus, der Kollege. Wie die Großen, nur eben ;) etwas kleiner. Das mit dem Rücken ist ein Dauerthema. Meine derzeitigen Möglichkeiten sind Schlepper oder Schubkarre. Ein Einachser mit Lademöglichkeit ist in Überlegung. Konzept Schubkarre ist einfach, zuverlässig und absolut ohne Bodenverdichtung oder Rückeschäden. Dafür mit Rückenaua und nicht geeignet für Masse.
    Der Schlepper kann ziehen und heben. Und das mit dem Heben ist der Knackpunkt. So etwas müsste der Anhänger noch haben. Aber nicht mit Handpumpe...


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich möchte jetzt hier keine Diskussion über Zugfahrzeuge entfesseln (vielleicht in einem anderen Fred?) aber z.B. ein langer VW-Bus ist schon mal Schlingersicherheit, ein Geländewagen der alten Schule ist stabil, robust und fährt an jedem Berg an, ein BMW X5 hat unanstängig Drehmoment und macht alles andere elektronisch richtig gut. Und diese Sicherheit ist, finde ich, ein gutes Gefühl. Auch wenn ich wenig Last habe, fahre ich deswegen seeeehr selten mit meinem Polo 1.9TDI & 650 kg-Anhänger. Ich hasse es einfach, wenn auf dem feuchten Forstweg die Räder an der Steigung durchdrehen oder der ungebremste Anhänger das Auto an der Kreuzung "nach vorne" schiebt.
    Aber wie auch immer... Eine Konstruktion ist IMMER ein Kompromiss: Kosten, Gewicht, Nutzlast, Fahreigenschaften,.... Man muss eine Entscheidung treffen. Wenn das Grundkonzept steht, sollte man nur bei schweren Problemen zurück gehen um von vorne anzufangen.


    Gruß
    Gerhard