Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    an diese Art Boden habe in in diesem Moment nicht gedacht. Selbigen habe ich auch schon mal in Betracht gezogen, es aber dann wieder verworfen. Ich kenne einige Autotransporter, die so einen Belag haben, auch mit geschlossenem Boden. Gut um Unfälle auf den Anhänger zu ziehen. Die Rutschfestigkeit von Siebdruck erreicht man damit aber nicht.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    also mein Kipperchen hat ja auch einen Metallboden, damit die Ladung gut runter rutschen kann. Wenn ich etwas anderes transportiere als Schüttgut wäre das mit einem Siebdruckboden besser. Mit Meterholz ist es auch o.k., weil das auf allen Seiten an den Bordwänden anliegt. Einen Transportanhänger mit Metallboden würde ich aber nicht kaufen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    es ist wie Jay sagt, eine gebremste Achse ist auch ein gebremster Anhänger. Diese "Bauernkipper" sind aber richtig :scheisse:. Fast immer wirkt die Bremse auf die Vorderachse, das macht den Anhänger zwar stabil beim Bremsen, der Zug wird aber nicht gestreckt. Das ist der Hauptgrund, warum es häufig Unfälle mit zwei Anhängern gegeben hat. Einige wenige bremsen mit allen Rädern, die sind aber sehr begehrt. Zulassungfrei sind sie normalerweise nur dann, wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb nachgewiesen werden kann.


    Seit gut 20 Jahren müssen alle Anhänger über 3,5 t die mit 80 km/h gezogen werden ABS (ABV) haben. Alte Fahrzeuge haben natürlich Bestandsschutz. Bei Sattelanhängern ist die Sattellast nicht "ABS-pflichtig". D.h. bei 3,5 t Achslast und 1 t Sattellast geht es ohne.
    Meine persönliche Erfahrung dazu ist positiv. Ursprünglich habe ich bei meinem kleinen Drehschemel das nur eingebaut, weil es der Gesetzgeber so vorgeschrieben hat. Inzwischen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Drehschemel mit Luftbremse und ABS bei einem leichten (2510 kg leer!) Wagen wie dem Landcruiser, die sicherste Lösung ist die man fahren kann.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    mit Auflaufbremse 25 km/h bis 8 t, wirkt die Bremse auf alle Räder 40 km/h. Einleitungsbremse 25 km/h. Druckluft ohne ABS 60 km/h (über 3,5 t). Auflaufbremse 3,5 t / 80 km/h. Bei zwei Anhängern (Zgm) muss einer Druckluft haben, max. 60 km/h. Bei zwei Anhängern mit Auflaufbremse max. 25 km/h, die Zgm darf max. 32 km/h schnell sein.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    geht man mal theoretisch davon aus, dass der Wohni in 30 mm Fichte gebaut wird, dann bin ich nur für die Konstruktion des Hauses bei ca. 1200 kg bei 7,5 m Länge. Würde ich das Haus auf Schemelchen stellen, wird es mit Einrichtung und Anhänger ohne Bordwände kaum möglich die 2500 kg leer zu halten :scheisse:. 30 mm nicht wegen der Festigkeit, sondern wegen Wohnen.
    Wenn ich aber wieder anfange stundenlang zu brüten und zu konstruieren, bin ich bei 7 m mit gut 2,5 t dabei. Da ist dann auch der Jura-Kaffee-Automat dabei ;).


    Da ich aufgrund einiger Änderungen hier mittelfristig nicht die Zeit haben werde den zu bauen, gefällt mir die Idee ein Haus für den Anhänger zu bauen gerade relativ gut. Es wird aber so nie ein richtiger Wohnwagen. Vorerst! Außerdem wäre das Modell Schäferwagen wesentlich einfacher zu bauen als das Modell Zigeunerwwagen (mit Laternendach). Soviel mal laut gedacht.


    @Mani, kann dein Holzwurm Dachbalken abbinden?
    Dann würde ich für eine Grundkonstruktion aus Rechteck- oder Quadratprofile verwenden. Gibt es da Alternativen zum Fachhandel? Ich möchte keine Bananen auf Zeit.


    :gruebel: Gerhard

    Hi,


    ich weiß natürlich nicht, wieviel geladen wird. Bei der Materialstärke würde ich aber mal von 1000 kg leer ausgehen. Dann bleiben noch 1600 kg übrig. Nach meiner Erfahrung mit Holz ist das aber eher knapp. Ich habe ca. 2200 kg Zuladung beim Kipper, was zum Durchforsten oder Pflanzen völlig ausreicht. Aber wenn wieder Windbruch ist kannst Du das vergessen. Da wird es auch mit meinem "Großen" schon recht eng :o.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Anhänger vorne anheben und auf Spiel prüfen im Drehkranz. Sowohl Axial- als auch Radialspiel dürfen nicht sein. Ist das der Fall, ist der Drehkranz defekt oder verschlissen und müsste im Zuge einer HU ausgetauscht werden. Bei manchen ausgeleierten Anhängern kommt es sogar manchmal vor, dass der obere Ring des KLK auf den unteren Ring fällt. Spätestens dann hat der Spaß ein Loch....


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    1. ob Kugel, Maul oder Ring, ist immer wurscht. Es kommt auf D-Wert, zul. Stützkraft und V-Wert an.
    2. Gesetz sagt: Anhänger abhängen und wiegen. Schwerer als 3500 kg über 40 km/h nicht erlaubt.
    3. 3650 kg kann man für den Anhänger eintragen darf man dann aber nur bis 40 km/h nutzen.
    4. 3500 kg AHL + 150 kg Stützl. würden theoretisch ausreichen.
    5. :confused:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    gute Ideen sind nicht immer eine Frage von profunden Kenntnissen oder Erfahrungen! Oft ist es sehr hilfreich, wenn man an eine Sache unbelastet heran geht.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    jep, das wäre denkbar. Bahnschellen waren allerdings schon eine etwas harte Nummer. Das Zeugs da drauf war nicht nur ein bischen giftig, sondern die Dinger mussten aus dem Boden raus, weil sie Sondermüll waren. Das Holz durfte dann auch weder zersägt, noch verbrannt werden.
    Theoretisch könnte man auch als Verkleidung Holz verwenden, das nicht offenporig ist. Das wird dann allerdings eine Preisfrage werden. Als Werkstoff für die Grundkonstruktion bin ich wegen der mechanischen und thermischen Eigenschaften bei Fichte. Möglicherweise gibt es aber da noch bessere Möglichkeiten. Ich bin halt kein 100%-iger Holzwurm. Eisen steht mir in der Konstruktion eben einfach näher. Wer aber schon mal auf z.B. auf der "Oidn Wiesn" (Altes Oktoberfest) die alten Schaustellerwagen angeschaut hat, der wird verstehen, um was es geht.


    Grundsätzlich bin ich mir schon im Klaren darüber, dass ein Holzwagen nicht so sorgenfrei ist wie die modernen Technischen Platten es ermöglichen. Das ist ein bischen so wie bei Ledersitzen, die sind nur wirklich so toll, wenn man sie zu schätzen weiß. Damit das Leder weich bleibt und nicht reißt, muss es aber immer wieder gereinigt und gefettet werden. Trocknet es aus, gehen die Sitze kaputt.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich kann mich nur anschließen. Wenn man es wirklich ernst meint mit einem Kipper, sind 3500 kg eigentlich schon ein Witz. Und ich selbst habe, wie schon mehrfach in anderen Freds gesagt, einen 3000 kg Kipper. Ich würde mir aber heute nie wieder einen 3000er kaufen, sondern nur noch 3500er.


    Von der Dimensionierung ist das sicher mehr als ausreichend. Ich würde mir sogar überlegen etwas schwächer zu bauen, weil die Fuhre sonst zu schwer wird.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Das Hubmannderl (Kippzylinder) ist beim Kipper übrigens meist etwas nach hinten versetzt, um Länge und Bauraum zu sparen.

    @ Hi Jasper,


    darf ich fragen, wie weit bzw. wie konkret die Pläne für den Bau sind? Mir würde so ein Projekt auch gut gefallen, allerdings nur in 3500 kg, autark und am liebsten mit Holzaufbau. Theoretisch hätte ich wahrscheinlich auch die Kenntnisse und Fertigkeiten so ein Projekt zu verwirklichen, leider habe ich aber mittelfristig dafür wohl nicht die Zeit. Aber vielleicht gibt es ja latente Synergien ...?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich glaube, ich habe mich etwas unklar ausgedrückt: Ich wollte nicht sagen, dass das Wasser durch Fugen eindringen kann, sondern die Offenporigkeit des Werkstoffs Holz ist das Problem. Wenn Holz feucht wird ist das erst mal kein Problem. Mit der Zeit wohnen aber auch Bakterien und anderes da drin. Wenn das Holz rechtzeitig wieder trocknet ist das auch kein Problem. Wir haben vor einigen Jahren eine ca. 1000 Jahre alte Holzkirche in Norwegen besichtigt. Das Holz (Kiefer - die genaue Art/Sorte weiß ich nicht) war die Zeit über absolut unbehandelt und säge- bzw. schlagrau. Dieses Alter hätte das Gebäude nicht erreicht, hätte man Fehler bei der Bauweise gemacht. Und das ist der Punkt. Ein mehr oder weniger dichter Anstrich würde die notwendige Trocknung ungünstig verändern.
    Ein Mehrstoffsystem aus Dampfsperren und Isolierung ist teurer, aufweniger und unsicherer. Der für mich einzige Grund dafür wäre das Gewicht. Bei so einem Wohnwagen könnte ich mich aber durch aus mit 2000 kg leer anfreunden, mit 2500 kg könnte ich auch noch leben.


    Konkret ist meine Frage, wie kann man verhindern, dass der Wagen von Gi(s)cht :tongue:, Salz, Schmutz usw. im Fahrbetrieb vollgesaut wird? Die Reisegeschwindigkeit ist zwar nicht so wie bei einem "normalen" Wohnwagen, aber es ist auch kein "Schaustellerbetrieb".


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Wir hatten gestern mein selbst gebautes Gewächshaus zum Kollegen gebracht. Zerlegen wäre zu aufwändig gewesen, deshalb haben wir es komplett auf den anhänger gestellt. Eckdaten Gewächshaus: 4m lang, 2,2m hoch, 3,05m Breit. Durfte also nur seitlich auf den Anhänger.


    Alles gut verzurrt und es ging. War ja nicht weit. Weils dunkel war hab ich leider keine besseren Bilder...


    :biggrins:!
    :super:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    jetzt muss ich den alten Fred nochmal bemühen.


    :guckstduhier:
    http://drehschemelcaravan.wordpress.com/page/26/


    Irgendwie schaut das Dingens :super::cool: aus. Auch wenn mir die Einrichtung im hinteren Teil so nicht zusagt. "Die Kanzel" hat was. Was ich mich immer wieder latent frage ist, wie kriege ich z.B. so eine (ähnliche) Form dicht? Wenn ich mit dem Wagen im Regen fahre, muss das Holz wieder trocknen können, bzw. geschützt werden. Der Mani hatte schon den Tip bei der Fahrt die Vorderseite mit einer Plane zu schützen. Aber was ist mit dem Rest? Wie verhindere ich Staunässe im Bereich des Bodens? Was ist mit dem Schmutz den die Räder während der Fahrt aufwirbeln? Ein wasserdichter Anstrich kommt dazu nicht in Frage, die Gefahr, dass das Holz darunter gammeln könnte ich einfach zu groß.



    :confused::confused::confused: Gerhard

    Hi,


    bei einem Winkel von 90° beim Abbiegen bleiben rechnerisch immer noch ca. 71% Bremskraft übrig ohne Berücksichtigung, dass der Anhänger Rotationsenergie besitzt, die auf die Auflaufeinrichtung beim Bremsen drückt.


    Gruß
    Gerhard