Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    Habe mich in Unkosten gestürzt und was schönes zum spielen gekauft :biggrins:


    DSC_0001_2.jpg


    ...


    also so kraas unterwegs ist man hier im Süden nicht. DEINEN Holzhaufen mit dem Ding zu spalten ist :augenreib::goodjob:!


    Ich hab da eher so den Rock an und nehme das rote Dingens IMG_0523.JPGdazu.


    Die paar Zahnstocher IMG_0524.jpg davor habe ich mit IMG_0526.jpg Pffti geholt. Es sind ca. 30.000 kg Fichte, Windbruch und Käfer.
    Ich hab auch mal so einen von den dickeren Zahnstochern auf eine Waage gestellt, das liegt dann so zwischen 60 und 110 kg bei 1 m Länge.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich habe mir bisher noch keine Gedanken gemacht, warum das so ist, aber so richtig habe ich den Witz noch nicht verstanden. Bitte nicht falsch verstehen, damit meine ich nicht den wirklich guten Beitrag von Musher. Die Erkenntnis, dass die Bremskraft abnimmt in Kurven ist so alt wie der Bömerwald. Aus dem gleichen Grund ist es auch nicht zulässig mehr als 15° Deichselschiefstand durch Höhenausgleich von Maul und Kupplung zu haben. Ebenso müssen deswegen Höhenverstellungen einen Schwanenhals haben. Bei Druckluftbremsen wird das normalerweise anders gemacht.
    Wenn man ein bischen nachrechnet, wird man allerdings feststellen, dass immer mehr als 95% der Bremskraft übrig bleiben, wenn man nicht gerade rangiert. Als Sicherheit kommt noch dazu, dass der Anhänger eine rotatorische Energie in Kurven hat, die ebenfalls zu 50% in Richtung der Auflaufeinrichtung wirkt. Zudem hat man dem Drehschemel noch 1/3 weniger Auflaufkraft im Vergleich zum Einachser/Tandem mitgegeben.


    Dass der Drehschemel knicken kann ist auch klar. Besonders gerne macht er das, wenn nur die Vorderachse gebremst ist und man zwei solche Anhänger mitführt. Meistens ist dann aber die Kupplung am Schlepper viel zu hoch für die Deichsel.


    Also wer hat sich den Blödsinn ausgedacht hat, hat nicht wirklich zu alle Gesichtspunkte abgewogen.


    Wie auch immer,
    Gerhard

    Hi,


    wer möchte schon einen Drehschemel, wenn dann nur kleine Sachen ohne Gewicht geladen werden? Der gute alte Anssems-Fachwerk-Drehschemel hatte drei Achsen dieser Kategorie. Wenn dann noch im Werbeprospekt steht "Der Anssems-Drehschemel ist sehr stabil gebaut ... und (hat) schwere Achsen.", dann werden da sicher keine Daunen geladen.


    Gruß
    Gerhard

    Oh Kindas,


    so´n Dingens hatte ich auch mal - ist das lange her. Ein C-Kadett 1,2 N in orange. Mit ohne alles. War aber sehr zuverlässig und robust. Ein gutes Auto. Ein Bekannter hatte den D-Kadett. Der war zwar viiiel schicker und moderner aber eine echte Scheißkarre.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Mein übelstes Auto war ein Simca 1000! DAS war ein Auto .... :shocked:

    Hi,


    Glühstrumpf zum Drehschemel. Ich glaube Du wirst die Vorzüge dieser Baureihe noch sehr schätzen. Wenn der G eine kurzer ist (weiß ich ja nicht), dann ganz besonders. Der Anbau der Dämpfer ist kein Problem, das kann man mit etwas Geschick auch selbst.


    Das mit den Achsen habe ich mit 1500 und 1300 kg im Gedächtnis. Aber wenn der Mitarbeiter das sagt, wird das schon stimmen. Jetzt wäre aber interessant, ob das dann noch Alkos sind (Gersthofen wohnt nicht weit weg von Alko). Bei Alko gibt es ab 1500 kg die preiswerte Compact Baureihe außerdem nicht mehr. Wäre die 1800er eine Alko hast Du das Optimum an Dämpfung. Wenn Brummbaur jetzt auch die 1500er und 1800er selber baut, dann ist das kein Beinbruch aber ich fände das nicht so toll. Ich kann da aber echt zum Düpferlscheißer werden bei sowas ... :o
    Evtl. kann man das ja noch erfahren?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich würde auf keinen Fall einen Kipper mit nur 2,5 m Ladefläche nehmen. Da geht ja nix drauf! :( 3 m sollten es auf alle Fälle sein. Ich lann mit 3,14 auf 1,86 bei 3000 kg aufwarten. Diese Größenordnung ist ein guter Kompromiss. Würde ich mir heute einen Kipper kaufen, dann nur noch 3500 kg, bei ähnlicher Größe.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Meine Aufsatzbordwände sind Gold wert!

    Hi,


    ernsthaft, die Sache mit dem kleinen Kettendumper ist schon o.k. Vorher hatte ich die Wahl mit dem Schlepper eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen oder mit dem Schubkarren .... :vergisses:! Es geht um Käferholz oder Durchforstung, nicht um Abholzung. Der Bodendruck mit dem Ding ist so gering, dass man mit ca. 700 kg Gesamtgewicht über bis zu 5-8 jährige Fichtensämlinge fahren kann ohne sie ernsthaft zu schädigen.
    Der Bagger ist natürlich bequemer und leistungsfähiger, aber eine bessere Lösung gibt es fast immer für ein Problem. Der Bagger ist aber auch unhandlicher, schwerer und deutlich teurer. Aber vielleicht dann nächstes oder übernächstes Jahr .... :evil2:


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich habe das Wechselsystem von Rockinger (Varioblock) und das von Alko. Den Varioblock habe ich nur, weil er die nominal höchste Festigkeit hat. Wenn Du das nicht brauchst, würde ich aber davon abraten und zu Alko greifen. Der Varioblock ist das teuerste der Systeme und hat konstruktionsbedingt das größte Spiel. Bei "häufiger Anwendung" ist es schnell ausgeleiert. Zudem können Schmutz oder Eis die Bedienung unmöglich machen. Das Alko funktioniert eigentlich immer, wenn man es ab und zu reinigt und vor allem gut schmiert. Das System von Westfalia ist noch etwas preiswerter und einfacher.


    Als Kupplung habe ich neben der Kugel eine starre und eine gefederte Rockinger; Zugöse 40 mm. Überhaupt ist eine automatische Kupplung wesentlich komfortabler. Schon deshalb würde ich auf Zugöse umstellen.


    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Jep, is´n HDJ80. Könnte aber auch ein FZJ sein ....

    Hi,


    vom Unsinn würde ich abraten, der ist zwar handwerklich gut, aber eben nur handwerklich. Der Humbaur ist der einzige der drei, der gut konstruiert ist. Ich hätte den damals auch gekauft, aber ich wollte noch etwas leichter werden und ein perfektes Nickverhalten haben, was recht nervig sein kann. Deswegen habe ich selbst gebaut. So wie sich Deine Anforderungen lesen, scheint der Drehschemel eine gute Wahl zu sein. Sich einen Anhänger zu leihen, um zu sehen ob es das richtige ist, würde ich hier aber in Frage stellen. Wie so oft, ist eine gewisse Erfahrung nötig, um die Dinge zu erkennen.


    Mit dem Drehschemel verschwinden Schweißperlen auf der Stirn oder braune Streifen in der Hose bei langen, hohen und schweren Anhängern. Eine Schlingerneigung hat so ein Anhänger praktisch nicht. Beim Rückwärtsfahren braucht´s aber ein wenig mehr Platz wegen der Ausgleichsbewegungen des Zugfahrzeugs. Auf der anderen Seite kann man den Anhänger elegant (der Mani würde das nicht tun - ich schon, es ist unter seiner Würde - mir es es wurscht :o) auch vorne fest machen. Dann braucht man WENIGER Platz als mit dem Tandem. Überhaupt ist das mit dem Rangieren, wie schon erwähnt, nur eine Frage der Übung.


    Abschließend würde ich die Prognose stellen, dass Du mit dem Kauf des Anhängers keinen schlechten Schnitt machen wirst. Denn ich glaube, dass die Drehschemel durch die neue Gesetzeslage wertstabiler sein werden denn je. Sollte er also doch nicht passen könntest Du durch die Verknappung des Angebots vielleicht sogar noch Gewinn machen.



    Gruß
    Gerhard


    P.S.: Der Anhänger auf dem Bild ist 7,61 m lang; Vorne dran kommt man da gut um´s Eck. Mit einem Tandem ...

    Hi,


    als stolzer Besitzer eines Drehschemels mit 195/50-10" und 195/50-13" muss ich sagen, dass der 13" wohl die beste Wahl für die Straße ist. Mit den 10" hab ich gelegentlich Ärger mit Reifenpannen, außerdem fahre ich häufig auf Feldwegen. Das ist mit den kleinen Reifen immer wieder grenzwertig.


    Grundsätzlich ist der Drehschemel bei entsprechender Länge eine sehr gute Wahl. Ich möchte z.B. auf keinen Fall mehr meinen Schlepper mit einem Tandem transportieren. Es gibt aber auch Nachteile. Bei einem Kipper finde ich ist die bessere Wahl einfach der Tandem.


    Die genannten Modelle kenne ich beide. Wenn ich es kurz und plakativ sagen darf, den Hulco würde ich mit dem Arsch nicht anschauen. Der hat nicht mal vernünftige Bolzen in der Deichsel. Der Brummbaur ist ausgewogen und gut durchkonstruiert.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    however. Drehschemel ohne Bremse sind nicht zulässig. Das ist auch nicht ohne Grund so. Ein Einachser kann nicht knicken. Auch landwirtschafliche Drehschemel bis 25 km/h sind ohne Bremse nicht zulässig. Starrdeichselanhänger dürfen hingegen bis zu 3000 kg ohne Bremse haben.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    ich wollte die Sützen ja auch nicht schlechtreden, sondern nur die Billigalternative aufzeigen. Beim letzten Anhänger habe ich auch an diese Stützen gedacht, aus Platzgründen unter dem Aufbau aber dann doch wieder auf die seit vielen, vielen Jahren bewährte Holzmethode gesetzt.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Du meinst das du den Hänger mit dem Holz unterbaust?
    Das Problem ist das bei meinem Anhänger die Längsträger schräg auslaufen und unter den "Lampenträger" brauch ich auch nix unterbauen...
    ...


    jep, klappt prima. Irgendwo hinten an dem Anhänger muss doch etwas sein, wo man das drunter stellen kann. Die Stützen müssen ja auch irgendwo befestigt werden.


    ...
    Gerade wegen dem Rampenwinke lbrauche ich die Kurbelstützen:
    Der Plan ist folgender, ich habe sehr masive Alu Auffahrrampen 2,5m lang die Ladefläche ist 80 cm hoch. Die Rampen werden angelegt, die Stützen werden "auf Abstand" gekurbelt, jetzt fährt der Stapler langsam auf die Rampen, das Gewicht drückt den Anhänger runter bis auf die Stützen, der Rampenwinkel ist dann hoffentlich ausreichend reduziert, wenn nicht muß das Zugfahrzeug mit der Hinterachse auch auf Rampen, oder halt abhängen und 4 Stützen? evtl. nicht so gut...


    MFG S


    Das klappt mit einem Holzklotz auch. Abhängen würde ich nicht, wäre mir zu unsicher.


    Gruß
    Gerhard