Hi,
ich glaube, ich habe mich etwas unklar ausgedrückt: Ich wollte nicht sagen, dass das Wasser durch Fugen eindringen kann, sondern die Offenporigkeit des Werkstoffs Holz ist das Problem. Wenn Holz feucht wird ist das erst mal kein Problem. Mit der Zeit wohnen aber auch Bakterien und anderes da drin. Wenn das Holz rechtzeitig wieder trocknet ist das auch kein Problem. Wir haben vor einigen Jahren eine ca. 1000 Jahre alte Holzkirche in Norwegen besichtigt. Das Holz (Kiefer - die genaue Art/Sorte weiß ich nicht) war die Zeit über absolut unbehandelt und säge- bzw. schlagrau. Dieses Alter hätte das Gebäude nicht erreicht, hätte man Fehler bei der Bauweise gemacht. Und das ist der Punkt. Ein mehr oder weniger dichter Anstrich würde die notwendige Trocknung ungünstig verändern.
Ein Mehrstoffsystem aus Dampfsperren und Isolierung ist teurer, aufweniger und unsicherer. Der für mich einzige Grund dafür wäre das Gewicht. Bei so einem Wohnwagen könnte ich mich aber durch aus mit 2000 kg leer anfreunden, mit 2500 kg könnte ich auch noch leben.
Konkret ist meine Frage, wie kann man verhindern, dass der Wagen von Gi(s)cht
, Salz, Schmutz usw. im Fahrbetrieb vollgesaut wird? Die Reisegeschwindigkeit ist zwar nicht so wie bei einem "normalen" Wohnwagen, aber es ist auch kein "Schaustellerbetrieb".
Gruß
Gerhard