Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    Hallo


    fragt mich nicht warum, aber die Schweizer haben fast alle so ne komische AHK dran


    Gruß Mani


    in der Schweiz müssen Geländewägen mit mehr als 3,5 t schweren Anhängern eine Kupplung haben, die sich um 360° drehen lässt. Außerdem fahren die dort alle in dieser Klasse gefederte Kupplungen. Die tragen halt in der Länge etwas mehr auf. Will man also kein Wechselsystem für die Kugel, muss selbige ein gutes Stück nach hinten, sonst kann man da nichts anhängen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Moin,


    glaubt ihr, so ein Jeep macht das mit?


    MfG Daniel


    ... wirklich funktionieren wird das nicht. Auch wenn das Gewicht von meinem Landcruiser dagegen bescheiden ist, merkt man einfach, dass die Autos dafür nicht gedacht sind. Wenn ich z.B. mit ordentlich Gewicht an einer Steigung anfahren möchte, mache ich das in low, 1. Gang. Das Auto zieht zwar die Fuhre gut weg, aber eigentlich ist der erste zu kurz, trotz einem hochdrehendem knurrendem Diesel bewegt sich die Tachonadel noch nicht. Schaltet man zu früh, ist durch die Zugkraftunterbrechung sofort wieder Ende. In dem Moment wo man die Kupplung drückt, spürt man, dass etwas das Auto kräftig nach hinten zieht. Ist man im 5.-low angekommen, muss man den Reichensechser gut drehen lassen, damit man im 3.-hi bei ca. 1500 1/min ist (oder nimmt den 2.). Dann hat man aber schon 6x geschalten und ist noch nicht wirklich sehr schnell. Bei einem Zentralachser für Lkws sind bei richtiger Beladung 7500 bis 15000 N auf der Kupplung. Da war doch was... :rolleyes:. Mit richtig Gewicht hinter mir spüre ich schon beim Drehschemel, wie die Reifen am Auto die Momente "verbiegen" lassen. Was macht dann wohl so ein Zentralachser für eine Figur? Wobei ich anmerken möchte, dass ich niemals unsichere oder gefährliche Situationen dadurch erlebe, aber man spürt, es harmoniert alles nicht so ganz.


    Gehen geht natürlich viel: Ein Bekannter von einem Bekannten, dessen Bekannter .... fährt mit einem Unimog 406 seine Maisernte mit 2x 18 t Drehschemelkipper. Ich frage mich, wie es der 5.6er Saugdiesel mit den brodelnden gut 80 PS schafft das zu ziehen?! Der Hinweis, dass sein Kübel, der die Anhänger zieht übrigens nur 22 t Anhängelast hat, hat bei dem Mann übrigens eine Krise ausgelöst. Der hat das schlichtweg gar nicht gewusst und ist immer so mit ca. 42-46 t unterwegs gewesen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    es gibt da so einen blöden Spruch unter Maschinenbauern: Unterlegscheiben sind nur dazu da, damit die Hersteller derselben etwas verdienen. Und so ganz ohne Sinn ist der Satz nicht, denn jede Scheibe stellt eine Fuge dar, die den Setzbetrag einer Schraubenverbindung erhöht. Und eine wirksame Vergrößerung der Auflagefläche unter dem Schraubenkopf erreicht man mit regulären Scheiben nicht; Natürlich bei einer Flanschverbindung, nicht bei einem Blech o.ä.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    Einzelradaufhängung oder Starrachse? In Australien gibt es solche Teile, wie du dir vorstellst. Luftfederung zum Heben / Senken, ... usw. Da müsste man nur die Achsstummel tauschen und eine Auflaufbremse einbauen. Allerdings wird das dann schnell € mit sechs Stellen.
    Bist du sicher, dass du dir dieses Gewicht auf (längeren?) Reisen antun willst?


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    zur Seite Kippen ist ungünstig, weil ein Teil des Schüttguts unter den Anhänger, zwischen die Räder rutscht. Manchmal geht es aber nicht anders. Deswegen würde ich niemals bei einem Hochlader auf einen Dreiseitenkipper verzichten. Der einzige Unterschied ist ja auch nur die Kipperkugeln statt einem Scharnier.
    Die Pendelklappe hinten finde ich nicht wichtig. Wichtiger ist der Kippwinkel nach hinten. Sind nur ca. 40° möglich ist das ein Witz.
    Wenn Einachser, dann aber auf alle Fälle 1800 kg. Außerdem ist so eine E-Pumpe nicht ganz dumm, wenn man mehr als 1x pro Einsatz kippt.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    bei einem Außenmaß von 50, kann man Wandstärke und Innenmaß so wählen, dass ca. 1 mm Spiel drin ist. Wenn man Fräsen kann, genügen auch 3 mm Wandstärke. Alternativ kann man auch innen Bleche/Flach einsetzen statt einem Rohr. Das wird leichter, ist aber mehr Arbeit, außerdem ist man nicht auf passende Rohrkominationen angewiesen.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    der Rahmen aus Holz? Bei den alten Rolls ist das übrigens auch so. Könnte man machen, hätte aber dann nur nostalgische Gründe. Zulässig wäre es natürlich, lediglich Fahrwerksteile mussten früher aus Stahl sein, Audi hat das aber mit den Alukonstruktionen aufgeweicht. Tatsächlich sehe ich das nicht als Verbesserung. Die mechansichen Eigenschaften von Stahl sind hier zum großen Teil besser, was aber nicht heißt, dass eine Holzkonstruktion nicht auch mittragend sein kann. Fichte hat übrigens auch enorme Werkstoffsicherheiten, ähnlich denen von S235. Das Gewicht ginge so nach unten.
    Ganz neutral betrachtet ist das Ziel erst mal einen Wagen zu bauen, der bessere Wohneigenschaften als die Plastikklasse hat. Baut man geschickt, steigt auch die Lebensdauer enorm. Einziger Nachteil: Das Gewicht. So kommt man dann auch recht schnell auf den "Holzweg" ;).
    Wie schon erwähnt, einen eigenen Rahmen für den Wagen zu bauen ist für die Gesamtkonstruktion in jedem Falle besser. Da gibt es aber auch noch vor allem den Faktor Zeit... Deswegen... :o.


    Im Moment denke ich an eine Hütte, die ohne Isolierung und Dampfsperren auskommt. Der Reiz liegt in der Haltbarkeit eines Einstoffsystems. Hätte diese Einfachheit nicht ihre Vorteile, gäbe es keine neuen Häuser mehr ohne Vollwärmeschutz. Das setzt aber eine gewisse Stärke der Wände voraus. Schön wären da ca. 30 mm. Das blöde dabei sind aber die Fugen. Nimmt man Nut- und Federbretter, wird das nicht richtig dicht. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob der Wagen absolut winterfest sein muss. Der Knaus ist es ja auch nicht.


    Gruß
    Gerhard

    Servus,


    jep das mit dem Gewicht hat den Teufel. Ich hab mal in CAD den Aufbau konstruiert. Bei 7.5 m Länge und 2 m Stehhöhe am Rand, mit Runddach / ohne Laternendach und Innenwänden aber ohne Einrichtungen bin ich schon bei knapp 2000 kg. :mad: Ist dann noch Pffti drunter bin ich bei ca. 4000 kg und 7000 - 7500 kg Reisegesamtgewicht. Das ist nicht lustig. Mit Schemelchen wird´s ca. 400 kg weniger. Das macht das Kraut dann aber auch nicht mehr fett. Also muss der Wagen kleiner werden :(. Mit Einsparungen bei der Materialstärke, der Innenhöhe und etwas bei der Länge sollten 1500 - 1800 kg (nur Aufbau) komplett möglich sein. Dann wäre ich mit Schemelchen bei 2500 kg ohne Wasser und Gepäck.


    Das Problem ist, dass ich bisher keinerlei Erfahrungen mit Holzwägen habe. Wenn ich 101% Energie in den Wagen mit Fahrgestell, Einrichtung, Aufbau... usw. stecke, dann aber doch feststelle ein Wohnwagen der Plastikklasse wäre besser gewesen ist das :scheisse:. Mit einem Aufsatz wäre das nicht so schlimm. Und mit Terrasse und Blumenkästen schaut der Wagen trotzdem :cool: aus. Eines ist aber sicher, Plastikklasse und Campingplatz ist nicht so unser Ding. Zum Übernachten und Kennenlernen eines Landes aber durch aus nicht übel. Wir verbringen auf einem Campingplatz niemals "Freizeit" und stehen auch mit dem Knaus häufig frei.


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    mit Sändwitschplatten wäre natürlich denkbar aber dann würde ich es gleich so lassen. Eine Verkleidung mit z.B. Lärche wäre dann ja nur zur Optik. Er soll aber innen knarzen, nach Holz riechen und auch die Raumklimaeigenschaften von Holz haben.
    Ein eigenes Fahrgestell ist natürlich besser, aber auch deutlich mehr Aufwand. Dabei ist nicht nur der Einstieg ein Thema, sonder vor allem die Technik. Mit einem richtigen Fahrgestell kann man das wesentlich besser verbauen. Mit der Höhe bleibe ich aus so unter 2,8 m. Luftfederung? Wäre natürlich toll. Aber dann wird es noch aufwendiger...


    Gruß
    Gerhard

    Hi,


    das mit dem morsch ist ja der Punkt. Wenn der richtig konstruiert ist, passiert das nicht. Ich habe schon einige Zirkuswägen von 1930 gesehen, aber noch keinen Wohnwagen aus Alu-Plastik in diesem Alter. Ich würde auch behaupten (ohne es wirlich zu wissen), dass es keinen unrestaurierten guten Suleica mehr gibt. Bei Holz kann das anders aussehen.


    Aber wehe man macht Fehler...


    Gruß
    Gerhard

    Servus Mani,


    ich denke Fichte + Lasur wäre eine gute Lösung. Innen bleibt das Holz unbehandelt. Schließlich ist eine Lasur umso besser je giftiger sie ist. Das muss innen nicht wirklich sein... Lärche wäre zwar besser, aber dann wird das Gewicht wieder höher. An den Holzwurm kann ich mich gut erinnern, da war diese Treppengeschichte.
    Hm, also Knaus verkaufen und Aufsatz bauen?


    :confused: Gerhard