Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    eine Fahrerlaubnis bezieht sich auf eine Fahrzeugklasse. Daran ändert sich auch nichts, wenn ein Fahrzeug dieser Klasse überladen wird. Allerdings sind 200 kg Nutzlast bei einem Wagen mit 2,5 t irgendwie …, na ja ...?! Passt die Ladung denn nicht in den Kofferraum?


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    der Anhänger dürfte einer der letzten sein ohne ABS, anfangs der 90er Jahre ist das Pflicht geworden bei mehr als 3,5 t. Daher wohl auch die gemischte Bremsanlage und darin unterscheidet sich dieser Anhänger schon mal von meinem. Bei mir ist ein Vierkanal-ABS verbaut, reine Druckluftbremse. Deine Achsen kenne ich zwar nicht, aber ich würde mal vermuten, es verhält sich mit der Bremse und den passenden (Ersatz-) Teilen ähnlich wie bei mir: Um Kosten zu sparen haben die Achsen mit Druckluftbremse und die mit Auflaufbremse einige Gleichteile. Hauptunterschied bei meiner Achse ist, dass eine Druckluftbremse keine Rückfahrautomatik benötigt, trotzdem sind aber z.B. die Bremstrommel oder Radlager bei beiden Bauarten gleich. Mit etwas Glück, Erfahrung oder Fleiß kann man hier also fündig werden.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    mein Kipper hat auch einen Boden aus Blech. Damit das funktioniert muss allerdings der Unterbau (-Rahmen) engmaschiger sein als bei Siebdruckplatten. Wenn das nicht ist, braucht man schon auf jeden Fall ein 4 mm - Blech, besser 5 mm. Das knabbert ordentlich an der Nutzlast. Alternativ müsste man den Unterbau evtl. enger machen.

    Ich würde wahrscheinlich auch beim Siebdruck bleiben, allerdings sind Platten im Standardformat deutlich günstiger als so eine Supersonderformat; Kann man ja zuschneiden.

    Welchen Weg man tatsächlich geht würde ich vom Einsatz abhängig machen: Wenn du sehr viel Schutt fährst ist ein Stahlboden ein muss. Sind es hauptsächlich Paletten o.ä. würde ich auf jeden Fall bei den Siebdruckplatten bleiben.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    zwei Fichtenbretter mit 200 x 40 und Länge 2500 würden halten, auch wenn die Last nur in der Mitte wirkt (Achsabstand = 0). Wenn nichts schwingt oder wippt, wir die Biegefestigkeit zu ca. 55% ausgenutzt. Dabei biegt sich das Brett ca. 10 cm durch.

    Mir wären bei 70 cm 2,5 m allerdings nicht lang genug, 3 m wären mit lieber.

    Und wenn ich mich recht erinnere, habe ich vor ein paar Jahren für 3 t-Rampen mit 3 m Länge ca. €450,- bei einem Ausverkauf der Fa. Brandl KLICK bezahlt.

    Evtl. gibt es so etwas ja mal wieder?


    Gruß

    Gerhard

    Hi,

    ...


    Ist es legal, mit oder ohne TÜV-Abnahme, auf einen flachen Anhänger einen Aufbau zu machen sodass dieser ein Kastenanhänger wird?

    Ist es in Ordnung in einen Kastenanhänger, ob selbst gebaut oder gebraucht gekauft, einen Innenausbau in Form von Kabinen, Rohren, Toiletten etc. zu bauen?

    ...

    ja.

    Allerdings könnte es mit einem zGG von 3500 kg eng werden, bei "normaler" Größe. Die Kosten für so einen Bau sollte man übrigens nicht unterschätzen. Wenn es eine ordentliche Arbeit werden soll, wird das eine Investition im deutlich fünfstelligen Bereich.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    man sollte ja nicht unbedingt schon Gackern bevor das Ei gelegt ist, bei diesen Abmessungen würde ich mir aber vorher mal eine Skizze machen, wie die Ladung bzw. keine Ladung die Stützlast verändert. Das subjektive Gefühl sagt, der Anhänger könnte unangenehme Fahreigenschaften haben, wenn man sich einige Mühe gibt bei der Konstruktion lässt sich aber sicher eine Lösung finden.

    Nochmal: Sind die 6 m ein Muss? Oder die Höhe? Oder die Ladebühne? Oder Tandem?


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    eine Luft-Standheizung? Da kommt ca. die doppelte Wärmeleistung heraus wie bei einem el. Heizlüfter. Wenn es draußen richtig kalt ist wird es in einem großen (?) Planenanhänger aber schwierig. Dafür ist sie nicht konstruiert.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    ich würde auch beim Rohr bleiben. In der Abkantbank wird das nix mit dem C-Profil; Wäre mir viel zu ungenau. In der Gesenkbiege sollte es o.k. werden, aber ich kenne auch keine Maschine mit 6 Metern; Und das Blech muss man auch erst mal haben.

    Weniger würde mich das Zusammensetzen stören, mehr aber dass offene Profile bei dieser Länge und dieser Art Konstruktion mir einfach torsionsweich wären.


    Ein 100er Vierkant für die Grundkonstruktion ist sicher eine gute Wahl. Hast du evtl. an ein 100 x 50 (statt 40) gedacht? Das würde besser zu einer 1800er Achse passen. Evtl. könnte man runter auf Stärke 3 mm gehen, damit der Anhänger nicht zu schwer wird. Dafür würde ich im Bereich der Achsen und der Ladebordwand ein Stückchen L-Profil zur Verstärkung anbringen. Bei 6 m Länge könnte ein 100er Rohr auch etwas knapp werden in Sachen Biegung.


    Hast du schon mal überlegt, ob etwas weniger als 6 m auch genügen? Das wäre weniger Biegung, weniger Leermasse und besseres Fahrverhalten.


    Bei dieser Länge und stark wechselnder Stützlast würde ich beim Achsabstand aus dem Vollen schöpfen. Es muss ja nicht gleich 1 m sein, aber auch nicht 700 mm.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    ich habe wirklich sehr lange Zeit mit selbst gebauten Rampen, Verlängerungen und Unterlegklötzen gespielt. Irgendwann habe ich das Geld in die Hand genommen und bei einem Sonderangebot von Brandl zugeschlagen (3200 kg / 3 m Länge / Alu). Seither wird einfach Verladen ohne Rumgekaspere.

    Wenn bei dir schwere Fahrzeuge selten verladen werden, kann man die freie Biegelänge mit einem Unterlegklotz einfach verkürzen. Das ist einfach, effektiv und preiswert.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,

    genau das Gegenteil ist der Fall bei größerer Achse.

    … das ist schon richtig so mit der Dämpfung, gaaanz sicher!. Aber wahrscheinlich habe ich mich einfach nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich wollte auf das Abklingverhalten der angeregten, gedämpften, freien harmonischen Schwingung hinaus. Einmal angeregt klingt die Schwingung aufgrund der Werkstoffdämpfung der Gummifederung und evtl. der hydraulischen Dämpfer ab. Daraus ergibt sich eine Abklingkurve bzw. eine Abklingkonstante, die bei einer 1800er Achse (fast?) immer besser ist. Ich hatte irgendwo sogar mal ein paar orschinol Messkurven; Ich weiß gar nicht mehr woher aber irgendwoher waren die. Daraus ist u.a. hervor gegangen, dass z.B. eine Alko Compact- und die Plusachse sich bei gleicher Nennmasse sich deutlich darin unterschieden haben.


    Auf jeden Fall würde ich dir zustimmen, wenn wir vom Ansprechverhalten reden, da ist die 1500er etwas besser. Das ist zwar für den Komfort wesentlich, für die Sicherheit aber weniger. Mit vernünftigen Dämpfern ist es auch so, das Ansprechverhalten und das Rumhopsen des leeren Fahrzeugs verschlechtern sich durch den Einbau solcher sogar. Sicherheit und Abklingen von Schwingungen sind aber deutlich im Plus.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,

    … danke. Ich hatte da so einen ungefähren Zeitraum im Kopf, aber dass das schon wieder mehr als sechs Jahre sind :shocked:.


    Aber noch mal zum Fred:

    Lese mal genau! 1800 kg darf er nur bis 8% Steigung ziehen....

    Ich würde auf jeden Fall bei einem Einachser auf die 1800 kg-Achse gehen: Es IST mehr Nutzlast, mehr Sicherheit, mehr Reserven, bessere Dämpfung, …


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    Hey,


    ZZG beim BE spielt keine Rolle. Da muss nix angelastet werden. Es geht da ein nur noch um das was dran hängt und das muss mit Anhängelast und Stützlast passen. Daher ruhig gleich groß dimensionieren.

    … hat man da nicht irgendwann eine Grenze reingehauen bei 7000 kg? Weiß jemand wann? Oder täusche ich mich da? Einen Unimog 406 kann man unter 3500 kg bringen, wenn man "alles" abbaut. Der kann aber 22000 bis evtl. 27000 kg Anhängelast haben :saint:.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    ich denke, dass solche Rohrkonstruktionen immer Tauchbadverzinkt sind. Galvanisch macht man das lieber bei kleinen Teilen. Die kann man z.B. in der Trommel verzinken.

    Und ich persönlich finde das Tauchbadverzinken nicht wirklich schlechter bei solchen Teilen, auch wenn mal ein Fehler in der Beschichtung und die Oberfläche nicht so gleichmäßig ist. Dafür gibt es etwas mehr Zink ;).


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    das mit der Achse hört sich nicht so gut an. So ein Tausch ist oft nicht wirklich wirtschaftlich, hängt natürlich vom Alter der Achse ab; Wenn man nicht z.B. mit Wärme das wieder gerade macht... :o:saint:.


    So wirklich schwerer sollte es mit einem Rohr aber nicht werden:

    Unbenannt.png

    Links das Blech, rechts ein Rohr mit ebenfalls ca. 2,7 - 2,8 Kg/m . Beide Profile haben das gleiche Trägheitsmoment um X. Bei Biegung gewinnt aber eindeutig das Rohr, da ins Widerstandsmoment ja auch die Höhe (55 mm) eingeht. Außerdem ist die Torsionssteifheit des offenen Profils deutlich schlechter.

    Unbenannt2.jpg


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    warum nimmst du nicht ein Vierkantrohr? Das gibt es bei 2 mm Stärke in allen Abmessungen, egal ob schwarz oder blank? Außerdem ist es, wenn man die Arbeit rechnet günstiger und der Aufbau wird verwindungssteifer.

    ... würde ich zumindest.


    Gruß

    Gerhard