Hi,
- ein Drehschemel zeichnet sich durch besondere Fahrstabilität aus bei einem großen Verhältnis Achsabstand zu Spurbreite bei
- leichtem Zugfahrzeug und schwerem Anhänger
- bei umgekehrter Kombination sollte auf einen Drehschemel verzichtet werden
- die Übertragung von Stößen beim Einfedern können auf ein sehr erträgliches Maß reduziert werden durch:
- gefederte Kupplungen (Lkw oder Geländewagen), bei Kugel schwierig
- ersatzweise / zusätzlich kann auch bei der Auflaufeinrichtung ein weiterer Anschlaggummi eingesetzt werden, der sich progressiv an die Wandung anlegt (ohne TÜV-Segen, merkt aber keiner und ist sicher eher ein Betrag zur Verkehrssicherheit)
- Zugeinrichtung mit Dämpfung (habe ich noch nie gesehen bei Pkw-Anhängern => Marktlücke?)
- stärkere Vorderachse, die Achsen müssen aber so angeordnet sein, dass bei einer gleichmäßigen Streckenlast alle Achsen gleich belastet sind; Nachteil unzureichende Federung im Leerzustand
- die Vorderachse sollte unbedingt möglichst weit vorne sein, dabei aber unbedingt mittig zum Drehkranz!!! (sonst ist lustig vorbei)
- großer Achsabstand => großes Trägheitmoment bei "Nicken"
- Stoßdämpfer an der Vorderachse, evtl. auch hinten
- Einbau einer zusätzlichen "Parabelfeder" an der Vorderachse, dadurch erhält man eine stark progressive Federkennlinie mit wachsender Dämpfung bei Einfederung, was zudem eine angeregte gedämpfte Eigenschwingung extrem schnell zum Abklingen bringt (besonders wirksam!!, einfach und preiswert)
- Doppelachse vorne => z.B. Vierachser
Gruß
Gerhard