Beiträge von Gerhard2

    Hallo Sebastian,

    ich sehe Dir ist es wirklich ernst. Häufig ist es ja auch so, dass der Wunsch allein der Vater des Gedankens bleibt. Trotzdem noch (einmal) eine Überlegung zum Leichtbau: Vor der Werkstoffauswahl steht die Wahl der geometrischen Form. In unserem Fall will das heißen Biegemomente vermeiden. Mein Vorschlag: Fachwerk mit kleinen Wandstärken bei Knickung großzügige Außenmaße sonst schlank. Zweitguteste Lösung die Form des Trägers folgt dem Biegemomentenverlauf. Nach dem ersten Durchlauf der Konstruktionskette (Geometrie, Werkstoff, Festigkeit,…) kommen die Fertigungsplanungen. Und hier liegt ja doch eigentlich der Haase im Pfeffer. Schwierige Werkstoffe machen einem Bastler oder Kleinbetrieb eben unter Umständen große Schwierigkeiten, wie auch eben genannte Vorschläge.
    Wenn in unsere Werkstatt damals ein Aluanhänger zum Nachschweißen (! = Minuskonstruktion) gekommen ist hatten plötzlich alle gaaanz viel Arbeit. Auch wenn wir vor 10 min noch alle an der Bierflasche gesaugt und Eigenschaften des weiblichen Fahrgestells erörtert haben.

    So nu is gut mit Miese. Jetzt: Nageln mit Köpfchen (Nägel mit Köpfen?)!
    Der ungünstigste Fall ist in der Tat Punktlast vorne und hinten am Träger, Auflager in der Mitte bzw. umgekehrt. Sind die Spannungen im Bereich der Dauerfestigkeit trotz einer Überladung, wird der Anhänger 100 Jahre alt. Da dieser Fall in der Praxis praktisch nie vorkommt, kann die Trägerdimensionierung etwas zurück genommen werden um Eigenmasse zu sparen.
    Liegen die Spannungen im Dauerfestigkeitsbereich bei 2-facher statischer Last, also z.B. 2000-kg-Anhänger => 40 kN is das Ding sicher. Du wirst aber feststellen, dass bei Punktbelastung da unter Umständen leichte „Oschi-Träger“ das Ergebnis sind. Ergo: erst wenn die Gestaltung steht die Lastannahme festklopfen. Vorsicht auch mit FEM. Nur eine winzige Unsauberkeit im 3D-Modell oder der Baugruppe und schon kommt nur Käse dabei raus. Deswegen erst mal zu Fuss nachrechnen.

    Noch ein Vorschlag zum Grundrahmen, siehe Bild. Deichsel und Hauptrahmen aus einem Teil zu fertigen ist erst mal einfach und preiswert. Außerdem ist so alles aus Alu. Bei einem Unfall ist es jedoch ungünstig, da der ganze Rahmen put is. Schwierig als Einzelteil ist aber der faltenfreie Übergangsradius. Also einfach zylindrische Rollen in der Biegemaschine und gut funktioniert nicht. Auch dreieckig einschneiden, einklappen und zusammenbrutzeln mit Trapezblech wie bei Stahl is nich. Idee: mehrere Büge nebeneinander (mit Anschlag!), passende Rollen (wie bei Rundrohren, mit Formschräge – sonst kannst Du die Rollen gleich mit einbauen), Sand oder beim Ausschneiden und Einknicken Bleche vorsehen zur starken Reduzierung der Spannungen in der Wärmeeinflusszone. WIG-Schweißen, nicht MIG. Den Anschluss für den Aufbau in die neutrale Faser des Rechteckrohrs legen.
    Nun? Was denken? Nicht Dein Plan?

    Gruß
    Gerhard

    P.S.:
    Noch etwas ganz anderes: Ich mache das (Fahrzeugbau) ja lange Zeit schon nicht mehr im Profistatus sondern bin zu dem Amateuren gewechselt. Aufgrund dieses Wechsels habe ich auch Erfahrungen in Sachen „Weibliche Leidensfähigkeit und Anhängerbau“ gemacht. Oder: je einfacher und schneller fertig desto besser findet es die Frau. Das Schlimmste dabei ist aber, die haben auch noch meistens Recht! Hast Du auch dafür evtl. schon eine konstruktive Lösung :evil2:?

    hallo Sebastian,

    da Fahrbahnen (siehe Bild) nicht absolut eben sind, benötigen (schnelle) Fahrzeuge eine Federung. Die so gefederten Massen werden aber trotzdem Beschleunigungen (Stößen) ausgesetzt. Für den Maschinenbauingenieur, der eine starke Affinität zum Berechnen seiner Visionen hat (ohne Erfahrung geht´s auch nicht anders), kann dieser "100%-Stoß" z.B. in seine Festigkeitsüberlegungen mit einbezogen werden. Ist das Kriterium also z.B. "Spannung durch eine Biegebelastung, die durch eine Punktlast von 10 kN, erzeugt wird" kann bei der Lastannahme der Stoß mit einem Faktor von etwa 1,4 auf die statische Last, also dann 14 kN, berücksichtigt werden.

    Grundsätzlich können für eine Bauteildimensionierung die üblichen Berechnungen wie: Zug, Druck, Biegung usw. verwendet werden. Die zulässigen Spannungen sind dabei die im Maschbau üblichen. Für die Lastannahme gibt es dazu keine genaue Vorschrift, das ist ja auch sehr individuell verschieden je nach Verwendung der Anhängers uns der Rahmenkonstrktion. Also auch hier wie immer: der Festigkeitsnachweis muss hinreichend genau geführt werden. Darüber hinaus gibt es noch die "Berechnungsvorschschriften zur Verbindung von Fahrzeugen". Hier finden sich Gestaltungsregeln und eben Vorschriften zur Berechnung die sich aus D-Werten, Stützlasten usw. ableiten.

    Übrigens:
    Große Bauwerke sind immer aus Stahl ;), siehe Eichelturm in Paris oder GoldenGateBitch in Frisco.

    hallo Mani,

    Danke für die Blumen, aber in Sachen Wissen zur St(Z)VO kann DIR hier niemand das Wasser reichen.
    Und: ich bin immer noch neugierig auf Deine Hydraulik.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Otthardt,


    die Einreise ist völlig problemlos, der Reisepass genügt. Als Literatur kann ich Dir zwei vollkommen verschiedene Bücher empfehlen:

    • Albanien Reisehandbuch von Volker Grundmann mit Streckenvorschlägen
    • Albanien entdecken von Renate Ndarurinze, geordnet nach Sehenswürdigkeiten/Städten (wie Baedeker)

    Eine Empfehlung habe ich auch noch:
    Die Beschilderung ist sehr rudimentär!!! Um das Land richtig zu sehen sollte man aber auch in die Berge fahren (nur mit einem Geländewagen! - Volker Grundmann schreibt z.B. "Diese Brücke hier ist für Fußgänger. Das Auto muss durch den Fluss"). Also: vorher gute Karte besorgen, zu Hause eine Route wählen und bei GoogleEarth GPS-Daten für den track heraussuchen. Die Bilder dort haben keine super aber eine gerade so ausreichende Qualität.

    Gruß
    Gerhard

    wollte ich noch sagen:
    Wichtig bei kerbempfindlichen Werkstoffen: Anschlüsse mit Krafteinleitung unbedingt weich ausgestalten, sonst gibt´s Risse.
    Hochfeste Al-Legierungen sind ausscheidungsgehärtet. Das führt zu Problemen beim Schweißen. Höherfeste Stähle müssen nicht wärmebehandelt sein oder sehr hohe Anteile an C oder Äquivalenten haben.

    Hi,

    wir hatten früher bei Nieper-Achsen kein so gutes Gefühl. Wenn ein Anhänger mit diesen Achsen in der Werkstatt war, hatte er meistens X-Beine (liegt aber schon ein paar Jahre zurück). Mit Knott haben wir gute Erfahrungen gemacht, ebenso mit ALKO (auch wenn ich speziell mit ALKO schon den einen oder anderen Disput hatte). Vielleicht ist das so treffend: ALKO ist innovativ und etwas teurer, Knott ist konservativ gut.

    Hast Du Dir das mit dem Alu-Rahmen wirklich gut überlegt? Ich bin zwar bekennender Stahl-Fan, aber Alu hat wirlich deutliche Nachteile:
    Die seewasserfesten Legierungen mit Mg sind nicht die normalerweise im Handel erhältlichen mit Si (Schweißbarkeit). Außerdem ist zwar unter Umständen die statische Festigkeit hoch, die dynamische Zeitfestigkeit jedoch eher kritisch. Es hat sicher gute Gründe, warum im schweren Nutzfahrzeugbau, worin sicher viel Ingenieur-Denke steckt, Alu-Legierungen bei Fahrwerksteilen noch nicht den Einzug géhalten haben. Dort wird eher auf hochfeste Stähle gesetzt. Auch mit Stahlkonstruktionen kann man leichte Anhänger bauen.

    Interessant wird es sicher das zu realisieren. Ich habe mich bisher an so etwas noch nicht herangetraut.

    Gruß
    Gerhard

    Hi Leute,

    ich komme mit vielen, vielen positiven Eindrücken zurück aus Albanien. Ich bin bisher in keinem Land so freundlich als Gast behandelt und aufgenommen worden wie dort (das ist KEIN Witz!!!). Man spürt direkt die Aufbruchstimmung der Menschen.

    In Sachen Anhänger sieht es allerdings schlecht :wonder: aus (Bild 1).
    Auch dieser vor längerer Zeit eingeführte Golf II, der wohl immer noch nicht mit albanischer Versicherung benutzt wird, hat eine Eigenbau-AHK (Bild 2).
    Früher waren die Anhänger auch dort eben besser :biggrins: (Bild 3).

    Gruß
    Gerhard

    P.S.: Ich war sicher nicht das letzte mal in Albanien

    Morgen Mani,

    hab doch noch mal schnell reingeschaut :). So ca. drei Wochen. Kurz durch Kroatien, dann Albanien, Montenegro, Kosovo und noch kurz nach Griechenland. Aber neugierig bin ich besonders auf Albanien, da war ich noch nie (Kroatien und Griechenland kenne ich schon). Ein Land das lange Zeit praktisch abgeschnitten war vom Rest der Welt, ein Land, in dem man das Gefühl hat ein bischen in die Vergangenheit zu reisen.

    Grüße
    Gerhard

    P.S.: Ich muss jetzt aber noch ein bischen was packen, sonst gibt das Mecker...

    Hi Mani,

    ja, der Rahmen geht so weit vor wie möglich, wegen der Stabilität. Die Vorderachse schafft trotzdem die 360°. Vor dem Verzinken hatte der Hauptrahmen 135 kg. Das ist bestimmt nicht so schlecht bei einer Länge von 5,25 m. Erreicht habe ich das durch: Materialstärke runter, keine Biegebelastung und wegen max. möglicher Höhe des Fachwerks trotzdem große Stabilität. Sogar bei der Schraubenlänge habe ich mir überlegt wo man sparen kann. Wie´s auf der Waage vorm TÜVen dann deutlich unter 700 kg waren hat mich das schon gefreut. Da steckt ne Menge Arbeit drin, wozu die meisten aber nicht bereit sind: das zu honorieren.
    Na ja, macht nichts. Bei mir hat er inzwischen schon ziemlich viel geleistet, was nicht ganz spurlos an ihm vorrüber gegangen ist. Nachdem die Spuren der Verwendung, trotz möglichst sorgsamer Behandlung, und immer wieder das Problem nicht zu überladen, da waren, hat er halt einen größeren Bruder bekommen.

    Danke für die Wünsche. Morgen sollte es eigentlich Richtung Albanien gehen. Abenteuerurlaub im Toyo. Aber wahrscheinlich schaffen wir es erst am Sonntag.

    Viele Grüße
    Gerhard

    Hi Mani,

    wow, das ist ja eine supercoole Sache. Eine super Lösung mit der das Problem der Nutzungseinschränkung bei Auffahrschrägen gelöst ist. Chapeau!

    Nun, der Anhänger auf dem Bild ist der 3,5t-er. Das Bild vom Winter ist aus FFB. Hier ist es im Gegensatz zu DAH schon wieder kalt. Nein Blödsinn, ich hatte nur kein anderes als dieses ältere von einer schweren Maschine da. Nun äh :o, is nich so meine Art, aba so nur zum Test :o natürlich, nich rumgefahrn :o, schon gut ausgenutzt die Nutzlast :o. Aber Rampen gut ;)!

    Der Anhänger mit dem Pfft hat 5 t zGG und hat viiiiel Nerven gekostet. Die Teile waren leider auch nicht ganz umsonst, aber es ist wirklich ein großer Sicherheitsgewinn.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Stefan,

    insgesamt werden drei Kraftvektoren unterschieden:
    Längskraft, Stützkraft und Seitenkraft.

    In der D-Wert-Formel, aus der sich die Längskraft ergibt, sind die maximale Beschleunigungsdifferenz der gekoppelten Massen sowie ein empirischer
    Stoßfaktor durch Fahrbahnunebenheiten enthalten. Die Prüfkräfte liegen je nach Art der verbindenden Elemente zwischen 0,6 und 3 x D-Wert.

    In die senkrechte Komponente gehen max. Stützlast, Anhängergewicht, Art des Anhängers und weitere Faktoren ein.

    Die Seitenkraft dient hauptsächlich zum Überprüfen von Deichseln und Zuggabeln.

    Die tatsächliche Belastung einer Strebe läßt sich je nach geometrischer Gestaltung ganz einfach zu Fuss oder nur sehr komplex ermitteln.
    Wir haben mal gelernt: "Konstruieren Sie so, dass Sie es auch berechnen können", also aufpassen bei stat. überbestimmten Systemen.

    Eine Prüfung der Festigkeit muss nicht durch einen Versuch ermittelt werden, sondern kann auch rechnerisch erfolgen, was die Geschichte für eine Einzelabnahme extrem vereinfacht. Dazu haben sich beim TÜV mal ein paar Helle Köpfe zusammengesetzt (die mit den DRING an der Tür und Büros so groß wie eine Wohnung - DRING heißt hier nicht "Bitte klingeln" sondern ist der Akadämliche Grad Dr.-Ing.). Die erarbeiteten Richtlinien sind meines Wissens ohne inhaltliche Veränderungen in EU-Richtlichtlinien eingegangen.

    Die Formeln erinnern an das womit man im Allg. MaschBau z.B. Getriebewellen (Torsion, Biegung, Passfedernuten, Keilwellenprofile usw.) gestaltet, sind meist sogar einfacher.

    Nur so aus Neugierde: Entsteht da in Deinem Kopf gerade etwas Großes? Wenn das so ist, stehe ich Dir gerne noch ein bischen mit meinen Erfahrungen zur Seite.
    Allerdings nicht die nächsten paar Wochen, da mache ich ein bischen Individualurlaub. Ich würde mich aber freuen, diese Diskussion mit Dir danach fortsetzen zu dürfen.

    Grüße
    Gerhard

    Hi Leute.
    Ihr kennt das Problem? Im Keller liegen neben der Waschmaschine noch ein paar Reste 18 mm Siebdruckplatte? Eure Frau sagt:
    "Wenn dieser Scheiß nicht bald verschwindet kannst Du in der Garage auf Deinem Anhänger schlafen!!!"
    Die Betonung liegt hier auf DEINEM Anhänger. Wird das neue Schlafzimmer im Möbelhaus geholt ist es UNSER Anhänger:
    "Schaatz, fahren wir heute mit unserem Anhänger das schöne, neue Schalfzimmer holen?".
    Oder Du bist die Ehefrau und ER hört einfach nicht damit auf den Keller zu vermüllen?
    Außerdem mußt Du ab und an einen Minibagger oder ein Auto verladen, hast aber keine Rampen und neue sind Dir einfach zu teuer?


    Tataaa:): Hier ist eine Eigenbaulösung! (Bilder 1 und 6)

    Die Abmessungen auf dem Modell sind LxBxH 2000 x 375 x 275, die reale hat eine Höhe von 250.
    Verwendetes Profil Außenrahmen: 30 x 30 x 1,5; für die Streben 20 x20 x 1,5
    Werkstoff: S235

    Vorteile: preiswert, robust, sehr hohe Tragkraft, kaum Durchbiegen unter Last
    Nachteil: unhandliche Form, Holz hält nicht ewig, Korrosion?
    Masse der Stahlkonstruktion (ohne Holz) ca. 14 kg je Rampe (deswegen sind die Rohre aus so dünn). Damit ist die komplette Eigenmasse ähnlich wie bei Alurampen.

    Die Länge wurde so gewählt, damit die Rampen quer auf dem Anhänger transportiert werden können. Der Auffahrwinkel ist aber für tiefergelegte Autos so deutlich zu groß.
    Daher macht es Sinn Verlängerungen zu konstruieren (Bild 2); Das könnt Ihr sicher besser.
    Die Tragkraft je Paar liegt bei über 2000 kg (Achslast). Bei der FE-Analyse wurde eine Streckenlast von 10 kN auf der Mittelstrebe angesetzt (Bild 7).
    Die Spannung in den Profilen lag dabei etwa bei 60 bis 80 % der Streckgrenze (Kontaktstellen verbunden - keine Penetration, Jacobi-Zahl 4, 141000 Knoten,
    Vergleichsspannung nach von Mises). Eine Referenzprüfung wurde nicht durchgeführt, die Position der Knoten visuell als passend empfunden.
    Schweißverbindungen wurden nicht berücksichtigt. An den Verbindungsstellen herrscht auf dem Modell Spannungsüberhöhung, es wurde für die Prüfung nicht überarbeitet,
    dies ist kein ausreichender Festigkeitsnachweis.
    Praktisch wurden die Dinger jedoch einigen Härtetests (Bild 8) unterzogen (zwar nicht quanitativ aber qualitativ). Mit dem Ergebnis, für den 3,5t-Bagger oder die
    2t-Achslast reicht es aber dann is gut, das Holz knischt dann schon übel, besonders beim Bagger.

    Wem Tragkraft oder Länge zu klein sind, der kann Profile 30x30x2 oder 40x40x2 oder 40x40x3 verwenden. Wenn das Holz ebenfalls dicker oder ertüchtigt wird,
    kann auch sicher mit 4t-Achslast und mehr aufgefahren werden. Für 3,5t-Transporter oder ähnliches reicht es aber locker.
    Die Auflage am Anhänger ist ein Winkel 40 x 40 x 5 mit einem Flach verlängert. Beim Befahren sollte die Rampe mit einem Spanngurt gesichert werden oder in z.B. in ein L-Profil oder eine Bohrung eingehängt werden (Bilder 3 und 4).
    Damit es beim Befahren des Anhängers nicht zum Kippen kommt habe ich als einfachste Lösung einen Holzklotz untergelegt (Bild 5). Damit hatte ich noch nie Probleme, auch auf schlechtem Untergrund (Falls jemand keine Sützen hat oder will).

    Damit innen nichts rostet, habe ich Wachshohlraumkonservierung verwendet.

    WICHTIG: Auf gleiche Winkel an den Streben achten, ca. 50° zum 30 x 30, sonst leidet die Stabilität.

    Tip: Wer die Breite von 375 nicht benötigt, sollte die Rampen schmäler bauen, so weden sie nochmals leichter. Dafür kann z.B. auch Stärke 2 mm verwendet werden.


    Nun, Kindas, ich wünsche Euch Viel Spaß bei Basteln ;),
    ich bin erst mal ein paar Wochen im Urlaub
    und hoffe, dass dieser Beitrag für den einen oder anderen hilfreich ist

    Gerhard


    P.S.: Hinweis bei Gewerblichem Einsatz (das ist jetzt kein Blödsinn): Kommt es beim Einsatz einer nicht geprüften Rampe zu einem Pesonenschaden
    aufgrund z.B. eines Materialversagens oder einem Bedienungsfehler wird die Versicherung versuchen den Unternehmer in die Haftung zu nehmen.
    Der Unternehmer sollte sich UND seine Mitarbeiter auf alle Fälle mit einer jährlichen Unterweisung, die von den Mitarbeitern unterschrieben wird, absichern.

    So ist es, es ist ja auch S235.

    Die Annahme, dass sich die Kraft gleichmäßig verteilt ist aber nicht korrekt. Ebenso die Annahme, dass D-Wert = Prüfkraft. Dennoch zeigt die Abschätzung, dass die Profildimensionierung und -geometrie so ausreicht.

    Anzumerken ist vielleicht noch, dass aus dem D-Wert Berechnungsvorschriften abgeleitet werden, in denen laut Sachverständigen eine etwa 2,5-fache Sicherheit gegen Bruch enthalten ist.

    Gruß
    Gerhard

    Hi Uwe,

    Alu-Bordwände gibt es im Baukastenprinzip. Für die Bordwand selbst gibt es verschiedene Profile, die man in der passenden Länge kaufen kann. An den Enden werden die gewünschten Abschlussprofile mit wasserdichten Nieten befestigt. Die Abschlussprofile können je nach gewünschten Rungen gewählt werden. Die gewünschten Scharniere gibt es passend dazu.

    Alles klar :confused:?
    Gibt es in 300, 350, 400,... mm Höhe. Farblos eloxiert oder nicht usw. Is alles möglich, wenn der Talerautomat gut funktioniert. Oder lieber in Stahl?

    Wenn es möglichst preiswert sein soll, können es auch gerahmte Siebdruckplatten sein. Noch preiswerter ist Fichtenholz. Funktioniert eigentlich nicht schlecht, ist nur etwas rustikal. In den 60ern hatten fast alle einen 30 mm Fichtenboden.

    Die Befestigung ist dann wieder eine andere Sache, vor allem wenn sie klappbar sein sollen.

    Was hast Du für Vorstellungen? Funktion? Preis? Werkstoffe? Höhe?

    Gruß
    Gerhard