Beiträge von Gerhard2

    Hi,

    der Mani hat vollkommen Recht, 8.8 ist ausreichend. 4.6 ist Baumarkt und Möbelfestigkeit. Dies ist die Standartfestigkeit für Metallbaukonstruktionen (mit dyn. Belastung). Mancher Hesteller verlangt 10.9. Ich behaupte :belehr:, dass diese Hersteller manchmal "Angstfestigkeiten" vorschreiben, ohne tatsächlich nachgerechnet zu haben. Zumindest teilweise.

    Bei Rahmen- oder Deichselprofilen oder Achsteilen darf nicht geschweißt, gebohrt oder verzinkt werden. Wenn man aber mit Hirn, also an Stellen ohne Belastung etwas bohrt oder schweißt kann man das sicher zur Disposition stellen.

    Gruß
    Gerhard

    Lieber Admin,

    Der Autor denkt folgendes:
    Dein Flehen diese Diskussion fortzusetzen, trotz Unsäglichkeiten, ist erhört worden. Wie der Autor, also quasi ich – auch wenn hier die Ansprache in der 3. Person singular erfolgt, feststellen muss war das ja nur eine Frage der Zeit. Darüber hinaus hat der Autor gelernt, Autoritäten nicht zu widersprechen. Dies möchte Dir der Autor an folgendem Beispiel näher erläutern:

    Vor einigen Jahren hat es sich zugetragen, dass ich zum Erwerb der Fahrerlaubnis für schwere (Nutz-) Fahrzeuge, bei einer Fahrschule vorgesprochen habe. Diesem Umstand ist es dann auch zu verdanken, dass ich mich zu Fahrstunden wieder im Führerhaus eines untermotorisierten und verrosteten MB wieder gefunden habe .
    Beim Befahren von Steigungen, wissen wir, muss man rechtzeitig in den niedrigeren Gang schalten. Nachdem das Auto schon einige Zeit am Drehzahlbegrenzer verweile blickte ich zum Schalthebel. Dies war der Anlass für den Fahrlehrer in bestem Kölsch zu sagen:“ Lass ihn ziehen, Junge! Lass ihn ziehen! Nun, was soll ich sagen. Aus obigen Zeilen ist zu entnehmen, dass ich von der These mit der Autorität Kenntnis habe. Und so habe ich seinem :angel: Wunsch entsprochen :o, er ist ja schließlich rechtlich gesehen der Fahrzeugführer. Auf alle Fälle war das dann auch nicht das richtige. Er hat irgendwas von Gefahrenzulage gefaselt :evil:. Was hat er eigentlich damit gemeint :kratz:?

    Und die Moral von der Geschicht? Ärgere Deine user nicht, wenn sie keine Ahnung haben.

    Gruß
    Gerhard

    Jaa.

    Ich weiß. Die Sache mit dem Plastik und seiner Glasfaser. Ich vergas. Der ist aber sicher trotzdem nicht viel schwerer.
    Wie machst Du das dann mit der Stirnwand? Kleben?
    Ich hab übrigens kürzlich einen älteren Essspaß mit 230 PS V6 und Kompressor gesehen. Ist das normal?

    Gruß
    Gerhard

    Das Scheißen an Achsteilen oder tragenden Rahmenkonstruktionen (Zitat Prüferbibel) ist nicht erlaubt weil:

    Ein Träger erhält etwa ein Drittel seiner Festigkeit durch Walzen und auch Umformen in einer z.B. Gesenkbiegepresse durch eine Verzerrung des Metallgitters. Beim Schweißen wird diese Verzerrung wieder rückgängig gemacht. => die Festigkeit ist dahin. => nicht erlaubt, möglicherweise auch verboten? Was aber genau wie tragend ist kann bei manchen Teilen diskutiert werden. In diesem Fall liegt der Prüfer aber sicher richtig.
    Und: Ich würde es auch so machen wie der Mani sagt.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Stephan,

    ich habe das Bild gefunden. Nein, is nicht Seikel. Wir haben das Bild selber gemalt. Hat ungefähr 137 Versuche gebraucht, bis der Foto zur richtigen Zeit ausgelöst hat. War aber eh scho wurscht, weil alles im Bully bereits im tiefsten Punkt von Auto gut durchgerührt war.

    Nein, eine Anhängelasterhöhung bekommt man nicht einfach so eigetragen. Die AHK zu bauen ist dabei das einfachere. Hast Du schon mal probiert wie sich die Fuhre verhält, wenn Du 3,5 t anhängst?

    Was hat Dein Auto denn für ein Maschinchen? Warum Zugmaschine und nicht Lkw? Könnte Probleme geben beim Bus. Oder ist es ein Doka?

    Hast Du schon mal bei Bernd Jäger nachgefragt? Der bringt dem Ding sicher auch das Fliegen bei, wenn´s sein muss. Vielleicht hat der ja zumindest ein 3D-CAD-Modell von dem Auto. Das würde einiges helfen.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Stephan,

    1. theoretisch ist es möglich eine Maulkupplung mit einem anderen Lochbild zu bestellen.
    2. theoretisch ist es möglich eine Abnahme der Anhängelast für ein Einzelfahrzeug zu erhalten. Der Aufwand für die Abnahme ist jedoch groß.
    3. Ich hab irgendwo noch ein ziemlich cooles Bullybild wo ein Synchro in der Sahara über eine Düne fliegt. Wenn ich´s finde stell ich hier ein.

    Gruß
    Gerhard

    Hi Kindas,

    ich denke wir wollen hier jetzt nicht die Spannungsreihe von Al/Aloxid, Stahl, CrNi-Stahl-Passivierungsschicht, Zn und Znoxid diskutieren. Ich dachte dabei u.a. an ein Wechselsystem eines bekannten Herstellers, bei dem der Bolzen aus CrNi-Stahl ist und die Grundplatte aus galv. verzinktem Stahl. Einmal im Winter nicht richtig gefettet und einige Zeit nicht bewegt, dann „Gute Nacht Willy, viel Spaß beim Bohren“. Natürlich ist das auch in den Griff zu bekommen, wenn man will, und Du hast schon Recht, es ist nicht das Problem, ist mir aber dazu eingefallen.
    Schweißen kann man das natürlich auch, aber hast Du schon mal draußen geWIGt? Untertitel: „Wie lange brauchst Du zum Spitzen?“. Denn Eisen- und Wolframoxid haben nun mal einen niedrigeren Schmelzpunkt als das Grundmetall. Oder wie lange brauchst Du für eine 4er Kehlnaht mit einem Meter Länge beim WIGen und beim MAGen? Das Wichtigste für mich sind aber die mechanischen Eigenschaften der Schweißverbindung. 17% Cr, 12% Ni. Ich meine allein schon das C-Äquivalent is doch schon käsig. Warum soll ich mir das antun? (Ja, ich weiß die Formel ist nur bedingt anwendbar bei den früher so bezeichneten „hoch“-legierten Stählen). Beide Werkstoffe sind nicht für den Fahrzeugbau, zumindest wenn es kein Farbenlaster is.
    Ergo: Warum soll ich es mir schwer machen, wenn es auch einfach und vor allem sicherer geht? Auch wenn es sicher nicht uncool ist.

    @Hi Mani,

    ein schönes Wägelchen hast Du da gefunden bei egay. Gefällt es Dir nicht :evil2:? Übrigens, die Deichsel muss eine Höhenverstellung haben, sonst ist das nicht erlaubt :police:.
    Interessant, was es alles gibt :mad::evil::wonder:.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Sebastian,

    ja, manchmal bearbeite ich das Zeug, wenn ich für die Kantine Töpfe, Heber für die Friteuse, ...;( usw. repariere.
    Nein, mal im Ernst, mal ein Teil, eine Abdeckung oder ein Bolzen, aber bisher keinen Anhängerrahmen. Diese Idee hatte bisher noch niemand wirklich ernsthaft. Ich bin schon deswegen skeptisch, weil ich mir damit ein galvanisches Element in einem Feuchtebereich züchte.

    Gruß
    Gerhard

    P.S.: mal so einen Topf ein bischen schweißen hat auch seine Vorteile :biggrins:, da gibt´s dann immer Leckerhappahappa

    Hallo Sebastian,

    auch Edelstahl (wir reden von CrNi-Stählen?) ist kein für (Stahl-) Baukonstruktionen optimierter Werkstoff. Die (spanende) Bearbeitung ist teilweise schwierig, die schweißbarkeit mittelmäßig. Nach dem Schweißen ist eben eine Nachbehandlung üblich, wenn auch nicht notwendig.
    Aber auch dieser Werkstoff kann unter Beachtung der Besonderheiten natürlich eigesetzt werden. Eine Preisvor- oder nachteil gegeüber Alu-Legierungen sehe ich nicht. Oder anders ausgedrückt: Beim Bohren und Flexen wird Du laut SCHEISSE schreien, zum Wiggen finde ich es besser. Problem sind Cr-Verbindungen/Entchromung in der Wärmeeinflusszone.

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Sebastian,

    da bin ich ja mal gedehnt, ob das mit der Kalkulation fusioniert. Ein bischen weniger vorsicht sollte die Rechnung aber vielleicht sein. Die 250,- TÜV sind nämlich nur die Prüfgebühr usw. Aber sehr weit daneben liegst Du möglicherweise nicht. Die Unbekannte ist lediglich der Aufbau. Und für so eine Hightec-Plane solltest Du auch noch mal ein paar Kröten rechnen.
    Warten wir ab.

    Wegen der Höhe würde ich mir erst mal nicht die Birne heißdenken. Schau erst mal wieviel Höhe Du für die Räder zum Aufbau brauchst und wenn Du dann ein bischen höher oder niedriger wie die Kupplung bist ist das nicht so schlimm. Passt es nicht ist das normalerweise kein Problem etwas einzubauen oder auszuschneiden.

    Vielleicht wird ja die Sache mit der Pritsche geerdet?

    Gruß
    Gerhard

    Hallo Sebastian,

    die Schallmauer (Vollanschlag) liegt für einen 3-Tonner mit 4x2 Metern bei etwa 450 kg leer ohne Plane und Spriegel. Die Materialkosten sind dabei nicht höher als sonst, der Arbeitsaufwand jedoch ist sehr hoch. Zu kaufen gibt´s das fertig so für ab gut 3000 Öken in Standartausführung. Ist aber nicht Ziel, wollte ich nur so mal anmerken (Ich bin im Denkprozess).
    Was soll an der Eigenbaulösung besser oder anders sein als an einem gekauften?

    So habe ich das bisher verstanden:

    • Nutzlast etwa 2100 kg, leer 600 kg
    • alles in Eigenleistung erstell- und reparierbar => keine Schweißkonstruktion
    • in Alu (warum auch immer)
    • Pritsche = Kauf von knowhow und Arbeitserleichterung


    Im Zerspanungsbereich ist es ja so, dass sich alles erst mal um die Kosten dreht und der Rest kommt später. Wenn ich zu DMG, Spinner, Weiler, Cincinnati, Haas, Ödelbrötz und Co und wie sie alle heißen gehe, sage ich zuerst was es kosten darf und dann was ich will. Wenn ich fertigen lasse, egal ob im Haus oder fremd geht´s wieder um Maschinenstunden und Kosten. Wie ist das eigentlich genau bei Dir mit den Kosten. Wo liegt denn etwa die Schallmauer für:

    • die Gesamtkonstruktion inkl. aller Abnahmen und dem Benzin für den Teilekauf
    • die Pritsche
    • Fremdleistung (z.B. Schweißen)


    Um einen Konstruktionsvorschlag machen zu können, muss absolut sicher sein, ob die Pritsche make or buy ist. Bei Dir wird der Anhänger ja schließlich umgekehrt aufgebaut. Ohne diese Entscheidung macht alles weitere Nachübergrübeln wenig Sinn.

    Gruß
    Gerhard

    Hi,

    hab so´n Ding auf einem Hilfsrahmen montiert und kann ihn bei Bedarf aufsetzen. Meiner hebt ca. 500 kg ausgefahren, eingefahren ca. 1000 kg. War preislich bei ca. €250,- und ist ÜBELSTE Qualität. Funktioniert aber, wenn auch mühsam. Der Anhänger (3,5t) kippt nicht auch mit 550 kg Gartenhaus am Haken. Das heben ist aber so mühsam wie bei einem Handkipper. Ich kann die Dinger nur für den gelegentlichen Einsatz empfehlen. Die Qualität ist wirklich übel.

    Gruß
    Gerhard