Beiträge von Gerhard2

    Hi,


    probieren geht über studieren. Ich wäre aber trotzdem vorsichtig pessimistisch. Warum sollte ein Prüfer die Regeln brechen, wenn es die Möglichkeit der Technischen (Gesamt-) Prüfung gibt? Deren Hauptproblem wohl bei den Kosten liegt.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    das Ding mit dem Luftwiderstand ist ein sehr schwieriges Thema.


    Bei langsamer Fahrt ist eine intuitiv günstige Form, z.B. spitz, auf jeden Fall optimal. Das deckt sich auch mit den Werten der Luftwiderstandsbeiwerte aus den Berechnungsformeln (Scheibe, Kugel, Halbkugel, usw.). In dem Fall wird die kritische Reynoldszahl nicht überschritten, in der Strömung sind praktisch keine turbulenten Gebiete.


    Je höher die Fluidgeschwindigkeit, desto größer wird die Gefahr eine "tote" Strömung hinter einem Fahrzeug zu bekommen. Soll heißen in diesen Bereichen sinkt der Druck sehr stark, das Fahrzeug wird nicht mehr "nach vorne geschoben". Dieses Problem kann den Gesamtwiderstand höher machen als der Energieeintrag durch Turbulenzen oder ein günstiger Beiwert.


    Anders gesagt:

    Wenn man in sein Auto mit dem Kugelhammer viele Dellen reinklopft, könnte das Auto theoretisch schneller fahren. Ob das funktioniert hängt aber wiederum sehr stark von der maximal möglichen Geschwindigkeit ab.


    Ach so:

    Wenn du das jetzt testen möchtest, bitte Bilder machen!! Vorher - Nachher. :bigggrins:

    Würde mich ECHT interessieren, ob es was gebracht hat... :pfeif:


    :weg: Gerhard

    Hi,

    Hat ... der TÜV gewisse Freiheiten, oder geht's ohne offiziellen Festigkeitsgutachten

    der TÜV hat da eigentlich keinen Spielraum, wenn die zul. Masse um 25% erhöht werden soll. Für den Aufbau verantwortlich ist man als Hersteller. Also wäre die eine Möglichkeit eine Freigabe, die andere eine TP-Abnahme. (Oder jemand sieht das sehr schmerzfrei...)


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    kann es sein, dass sich die Diskussion zum einen im Kreis dreht und zum anderen zwischen den Aspekten hin- und herspringt?

    Ich glaube ich würde an dieser Stelle erst mal eine Morphologische Analyse machen, die den Aufbau betrifft:

    • Stahlrahmen mit Fichte
    • Stahlrahmen mit Lärche
    • Stahlrahmen mit Sandwich
    • Stahlrahmen mit Alusandwich
    • Stahlrahmen mit Monopan
    • Alurahmen mit Fichte
    • ...
    • Monpan ohne Rahmen
    • usw.

    Dann kann man die Beschichtung oder Beplankung bewerten usw.


    Davor muss aber auf jeden Fall das Lastenheft mal formuliert werden! Sonst wird das nix mit dem Pflichtenheft...


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    vor allem wenn er beladen ist besser. Bei dieser "Achsverteilung" werden die Lasten praktisch überhaupt nicht gleichmäßig verteilt. Bei einer deutlich be- bzw. überlasteten Vorderachse im Vergleich zu hinten sind die Auflaufstöße beim Federn heftiger.

    Stoßdämpfer lassen das Nachschwingen bei großen Lasten schneller abklingen, was die Sache wiederum angenehmer machen sollte. Im Leerzustand bringen die Dämpfer u.U. nicht viel bis überhaupt nichts. Dazu sind sie zu einfach gestrickt für die großen Masseunterschiede leer/beladen.

    Na ja, und die Zusatzparabelfedern verringern den Betrag (Länge) der Auflaufstöße, bingen nochmals Dämpfung in das System und verändern die Eigenschwingfrequenz je nach Einfederung dynamisch bei unverändertem Ansprechverhalten.


    Solltest du dann immer noch Bock auf Verbesserungen haben, kannst du ja noch einen Längenausgleich in der Zuggabel angehen. ;)


    Gruß

    Gerhard

    Hi,

    ...

    Gibt es einen wirklichen Grund, warum man das nicht einfach beschichten kann? Du sagst "nimm Blech, das machen alle", aber nennst keinen Grund, warum es nicht anders gehen kann. ...

    natürlich kann man das auch beschichten, z.B. mit Polyurethan. Die haltbarste Lösung ist aber Blech. Und da ist wiederum am haltbarsten und am besten zu verarbeiten eben neben dem geannten noch Cu. Am günstigsten ist verzinktes Stahlblech.

    Al-Blech ist aufgrund der geringen Bruchdehnung nicht so schön zu verarbeiten und bildet bei der Oxidation keine so optisch homogene Oberfläche aus, falls es nicht eloxiert ist.


    In Sachen Masse sollte das bischen Blech sicher nicht den Ausschlag geben, wenn der Rest aus einer schweren Holzkonstruktion besteht.


    Außerdem hatte ich den Eindruck du legst Wert auf Werkstoffe die nicht durch Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation hergestellt worden sind. Außerdem ist eine Verbindung die auf Ahäsion basiert empfindlich.


    Wenn es hauptsächlich günstig bzw. quick and dirty sein soll, kann man ganz einfach eine Fahrzeugplane auf´s Dach nageln.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    alle Holzwohnis die ich bisher gesehen habe hatten ein Dach aus Blech. Für das Projekt sollte eine Großformattafel passen. Wenn man ein Kleinformat wählt, kann man auch falzen.


    Ein Rahmen aus einem gekanteten L mit 3 mm Stärke hat den Vorteil, dass man keine Hülsen braucht beim Anschrauben vom Aufbau. Außerdem kann man das L an der Seite höher machen, damit man genug Material zum Festschrauben hat.

    Das Widerstandsmoment gegen Biegung ist bei einem Doppel-T übrigens identisch zu einem Rohr. Das L ist zwar etwas schlechter, wenn man die Seiten etwas höher macht ist das aber auch wieder gleich. Und bei einem Kastenaufbau ist auch das wiederum nicht entscheidend.

    Ein Rohr hat zwar einen Vorteil wenn es um Torsion geht, das sollte hier aber auch eine untergeordnete Rolle spielen.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    eine Luftfederungslösung würde für z.B. einen Hulco schon eine Menge Änderung bedeuten. Ich weiß nicht, ob du dir das antun möchtest.


    Als Achse würde ich die Knott-Starrachse wählen. Für die Achsführung würde ich auf einen Panhardstab gehen. Die elektronische Regelung des Drucks in den Bälgen würde ich weglassen. Statt dessen vier Ventile und vier Druckkreise mit einem kleinen Speicher: VL, VR, HL, HR. Somit hätte man für die beiden Hinterachsen gleich einen Lastausgleich. Den Stabi würde ich durch eine Lösung mit Parabelgummis ersetzen. Alles in Allem von den Materialkosten etwas höher als eine Gummiachse, aber dennoch in einem verträglichem Rahmen.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    na ja, dann denke ich ein Aufbau auf einem kleinen Rahmen aus L-Stahl wäre die vernünftigste Lösung. Das Dach könnte man aus ZnTi machen. An der Stirnwand würde ich am Rand auch einen Streifen vorsehen, um das Holz vor den Aufwirbelungen der Räder zu schützen.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    unter Verwendung von technischen Platten wird der Anhänger auf jeden Fall deutlich leichter als mit Holz. Je nach Aufbau der Platten auch deutlich stabiler. Es hat schon seine Gründe, warum in dieser Klasse kaum ein Anhänger aus Holz angeboten wird.

    ist halt eine Konzeptfrage

    Wenn man aber unbedingt ein Holzhaus will, z.B. wegen dem Raumklima o.ä., dann kann man das natürlich auch machen.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,

    Das Auto ansich ist mehr als vernünftig (auch wenn ich's nicht schön finde) und wurde damals sehr unterschätzt, bzw. was Sparsamkeit anbetrifft seiner Zeit voraus. Aber eben nicht als Zugfahrzeug gedacht gewesen.

    das genau ist der Punkt. Der A2 hatte eine Menge Innovationen. Der große Erfolg ist ihm aber wegen des hohen Preises verwehrt geblieben. Wenn also das Auto auf keinen Fall zur Disposition steht, bleibt als einzig wirkungsvolle Lösung eine Verhaltensänderung. Darauf sollte der Fredersteller aber schon selbst gekommen sein...

    Ansonsten bleibt es ganz einfach ein Scheiß, auch wenn ich ein noch so tolles Auto habe, das aber für diese Aufgabe ungeeignet ist.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    na ja, wenn Du wirklich ganz einfach nur Bock drauf hast, dann kann man das schon machen. Beim Preis allerdings wird es nur günstiger, wenn man eine einfache Bretterbude baut.

    Wovon reden wir also:

    • Einem Humbaur Steely mit einem Kasten aus Nut- und Federbrettern, B-Sortierung?
    • oder einem Aufbau auf einem T-Fahrgestell mit einem Grundrahmen aus gekanteten L-Profilen und Sandwichplatten?
    • Oder etwas dazwischen?

    Als ich damals meinen größeren Anhänger selbst gebaut habe, war das tatsächlich etwas günstiger, wenn man nur die Materialkosten rechnet. Allerdings war der tatsächliche Grund für die Eigenfertigung, dass es etwas Vergleichbares nicht auf dem Markt gegeben hat. Auch haben alle Fahrzeugbauer bei denen ich Teilaufträge angefragt habe allesamt abgelehnt, nachdem ich gesagt habe, worum es geht. Einzig in den NL hätte es jemand gegeben, der etwas anbietet, das der Sache schon sehr nahe gekommen ist.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,

    Der Anssems ist ja echt schön leicht, leider zu klein. ...

    tja, dann bleiben nur noch die Möglichkeiten sich einen leichten 2,5-m-Anhänger bauen zu lassen oder ein vernünftiges Auto zu kaufen. Wobei letzteres mit Sicherheit mehr Sinn macht und günstiger ist.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    und ganz einfach einen kaufen? Die Dinger gibt es doch in verschiedenen Variationen. Mit ohne Ausstattung allesamt 750 kg.


    In Luxus geht auch, z.B. einen T@b. Wenn ich mich recht erinnere gab es den sogar in einer kleinen Stückzahl als Tandem.


    Gruß

    Gerhard

    Hi,


    wie stark zwei unterschiedliche Metalle bei Feuchtigkeit reagieren kann man in der Elektrochemischen Spannungsreihe sehen. Liegen die Metalle sehr nah zusammen passiert nur wenig. Sind sie sehr weit auseinander ist mit einer Redoxreaktion der beiden Partner zu rechnen.

    Nichtrostende Stähle werden meist mit Cr passiviert. Ab ca. 12% ist die Korrosionsbeständigkeit sehr gut. Eine CrNi-Legierung ist ebenfalls häufig.


    Gruß

    Gerhard