Beiträge von Chris88

    Aha! Wir haben einige in der Firma am Laufen :rolleyes:

    Würde dir grundsätzlich ja gerne zustimmen, aber der Hobbyanwender verzurrt vielleicht eher leichte Sachen mit kleinen Spanngurten, der Gewerbliche hingegen schmeißt seinen 5t Gurt über die Paletten.

    Die Zurrpunkte der Light Serie sind dafür einfach nicht gemacht mit nur 200 daN ( hier nachzulesen ).

    Das war einer der Hauptgründe für mich die Cargo Serie zu nehmen, deren Zurrbügel 800 daN abkönnen. Ich habe Spanngurte mit einer Vorspannkraft von max. 350 daN, da mache ich so schnell nichts mit kaputt - und es reichen trotzdem 2 Gurte (+ ARM) für die max. Zuladung.

    Würdet ihr so einen alten Anhänger noch kaufen?


    Wie sagt der Jurist: Es kommt immer drauf an.

    Ein Freund hat seinen alten Westfalia komplett restauriert, von Achse bis Plane alles neu; zudem weiß ich was für ein Perfektionist er ist. Den würde ich sofort kaufen.


    Bei "älteren Herren" habe ich es schon häufiger erlebt, dass die Preisvorstellung eher dem Wunsch als der Realität entspricht. Er kann ihn sich nur vor Ort genau anschauen und dann einen für sich fairen Preis überlegen / bieten.

    Wenn das Holz schon gammlig ist und er unbedingt 700€ will, würde ich persönlich Abstand nehmen.

    Und dann kann mans abschalten.. macht noch weniger Sinn.

    Ist oft länderspezifisch und mit vielen Funktionen.

    In D muss es wegen irgendwelcher § deaktiviert werden, außerhalb der EU wird's halt aktiviert.

    Andere Sachen sind "Komfortfunktionen", die einfach deaktiviert sind, wenn man bei Bestellung keinen Haken gesetzt hat.

    Du musst selbst wissen, was dir am wichtigsten ist.

    Wenn es unbedingt ein ungebremster 750 kg Anhänger sein soll, aber mit dem Maximum an Zuladung, würde ich einen Stema Tieflader nehmen - die wiegen leer unter 100 kg.


    I.d.R. gilt schon je hochwertiger, desto schwerer. Aber ich glaube auch nicht, dass die Hersteller sich in dem angepeilten Preissegment qualitativ all zu viel tun, egal ob Tema, Brenderup, Eduard oder Anssems.

    Tandem ist bei 750 kg sowieso Quatsch, weil der viel zu viel wiegt.


    Schau dir ein paar an und überleg, was dir an denen nicht gefällt. Mir persönlich gefallen bspw. innenliegende Bordwandverschlüsse nicht, also schließe ich Hersteller / Modelle mit sowas grundsätzlich aus.


    Vielleicht habe ich es überlesen, aber generell hätte ich dazu Fragen:

    Warum soll es ein Hochlader werden?

    Warum ungebremst / 750kg?

    Den Anssems GTB hast du noch zusätzlich?

    Der Riss ist in der umgelegten Kante der Blechwand?!

    Die Schraube hält nur die Bodenplatte?


    Ich gehe davon aus, dass der Kasten halt auf das Fahrgestell geschraubt wird und der "Kasten" halt da gebrochen ist.


    Ich hatte mal einen ähnlichen Stema. Wenn ich es noch richtig vor Augen habe, waren Deichsel und Längsträger ein durchgehendes Teil. Zwischen den beiden Längsträgern waren noch 2-3 Querträger, die aber nicht darüber hinaus gingen. Die Bodenplatte war auf den Trägern verschraubt, und der Blechkasten "hing" an der Bodenplatte.

    Dann reicht ja vielleicht schon ein Streifen Flachstahl unter die Mutter zu legen.

    Bei den Kombinationen mit T5 und W124 wirst du ihn auch leer sicherlich nicht groß merken - erst recht mit WCFplus-Fahrwerk und Antischlingerkupplung (AHK sauber halten!). Und wenn es doch mal der Dacia wird, sind die 300km keine Strecke, die man wegen etwas hoppeln nicht fahren kann.

    Und wenn du keine Europalette zur Hand hast, schmeißt du einfach dein Gepäck aus dem PKW auf den Anhänger.

    Du hast zwischen den Möbeln (hoffentlich) noch Decken und kannst das Volumen auch nicht 100% ausfüllen. Schlag da ruhig noch den einen oder anderen m³ drauf bei der Wahl des LKW. Haben ist besser als brauchen (oder 2x fahren).

    kommt scheinbar wirklich darauf an welchen Sachbearbeiter man da zu packen bekommt.


    Das kann ich nur bestätigen! Als meine Frau vor einigen Jahren was am Auto eingetragen haben wollte, hat der erste TÜV Prüfer sich komplett quer gestellt. Also zu einem anderen Standort, auch da war der Prüfer nicht willig. Dann ist sie 80 km weiter gefahren, und fand einen Prüfer der sich zwar etwas angestellt, aber grundsätzlich wohl willig war, das einzutragen. (Wegen anderer Sachen musste die Eintragung verschoben werden) Beim 2. Termin bin ich mitgefahren, und der Prüfer wollte gar nichts mehr sehen, hat alles so eingetragen.


    Es kommt immer auf die Personen und deren Tagesformen an!

    Du machst dir viele Gedanken und sortierst vorher kräftig aus - das ist schonmal die halbe Miete! :super:


    Einen Tipp noch: Frag in deiner jetzigen Region Umzugsfirmen an, ruhig 5-6-7 Firmen.

    So habe ich es auch gehandhabt, weil aus dem Zielland keiner hergekommen wäre, um sich den Hausstand anzusehen. Und bei den angefragten Firmen lagen preislich alle sehr nah beieinander (10-12k), doch einen Ausreißer nach unten gab es , und der hat auch gute Arbeit geleistet. Deutscher Chef, deutsche, kroatische, russische, polnische Mitarbeiter. Bin so zufrieden gewesen, dass die nun auch eine weitere Auswanderung in unserer Familie machen dürfen.

    Wobei die Ösis ja aber auf Wohnsitz pochen... müsste man probieren.

    In welchem Zusammenhang?



    Wenn du so wenig Hausstand hast, dass du es mit einer Fahrt mitkriegst, mach halt. Wenn du dich damit verschätzt und nochmal fahren musst, wäre es aber ärgerlich. Wir sind dieses Jahr ausgewandert, 1300km einfache Strecke. Nach einer Fahrt mit einem Sprinter war klar, dass wir das - auch mit gemietetem Transporter + Anhänger - nicht machen werden. Dann kostet der Umzug halt 6k€ (die anderen Firmen lagen bei >10k). Die Umzugsfirma ist mit einem 7,5t und einem 3,5t Koffer + 4,2m Kofferanhänger gefahren und hat gerade so alles reinbekommen, was nicht schon drüben war oder sich für die Fahrt in unseren Autos befand.


    Ich bin oft genug umgezogen um Petrus 01 in so ziemlich jedem Punkt zustimmen zu können.