Beiträge von darkworld

    Das unterschreibe ich hier im Ort sofort :!: Hier gibt es einen Verleiher. Da wollte ich ganz naiv sofort und ohne Voranmeldung einen mieten und mitnehmen. Ich bin gescheitert, weil das "Chefsache" ist und dieser außer Haus. Die Mitarbeiter waren nicht autorisiert mit mir einen Mietvertrag zu schließen. :rolleyes:

    Ich habe auch mein Fazit gezogen. Allerdings nicht in Form als Verleiher aufzutreten, sondern mir einen Anhänger zu kaufen.

    Das kenne ich hier auch so. Und auf die Frage wann man den Chef denn mal sprechen kann kam:

    "Der ist der Chef, der kommt und geht wie er will. Meistens ist er Vormittags da, in letzter Zeit aber auch oft nicht.":confused:

    NIcht heute, aber gestern: Neue alte Werkbank für den Hobbyraum akquiriert.

    Ladungssicherung durch Formschluss mit zwei NIederzurrungen gegen seitliches Verrutschen oder spontanes Wegfliegen, wobei letzteres angesichts des Gewichtes der Ladung eher unwahrscheinlich ist, das Ding hat ein geschweißtes Stahlgestell und 2 dicke Holzplatten, oben und Zwischenboden, das wiegt gefühlt ne halbe Tonne...


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    Campingzubehör kalkulieren die Hersteller etwa so:

    2 Jahre Gewährleistung, 4 Wochen Campingurlaub pro Jahr => Haltbarkeit für 8 Wochen normale Benutzung.

    Eventuell kommt noch ein Hinweis in die Bedienungsanleitung auf "nur bestimmungsgemäße Verwendung", dann können sie sich im zweiten Jahr dank der Beweislastumkehr auch damit rausreden, falls mal einer die 8 Wochen schon im ersten Jahr aufgebraucht hat.

    Nichts anderes als mit dem Ford auch: Autobahn, laufen lassen. Vielleicht bin ich zu VW/Audi/Seat Fahrzeugen nicht kompatibel, passe nur zu Ford oder so.

    Hat halt jeder eigene Erfahrungen, die müssen nicht immer allgemeingültig sein, aber nach diesen besagten 6 Jahren kaufe ICH keinen VW-Motor mehr, egal wie gut die Erfahrungen anderer damit sind.

    Meine Eltern haben es genau umgekehrt erlebt (was auch der Grund war weshalb meine ersten Autos alle aus dem VW-Konzern kamen), und fahren bis heute gerne (und weitgehend schadensfrei diese Fahrzeuge.

    Btw: die Laufleistungen der Motorschäden waren 82TKM, 160TKM und 96TKM. 2 Davon waren gerissene Pleuls. Gespräch mit dem Werkstattmeister, kurz vor der Rente beim zweiten Pleuel: Er "Was ist passiert?" Ich: "Hat sich angehört als ob ein Pleul gerissen ist, aber ich hoffe das ist es nicht schon wieder" Er: "Son Blödsinn, ein Pleul reist nicht" ... Wagen auf die Bühne ... Er: "Oh. da ist ein Loch im _Block, da ist wohl ein Pleul gerissen, das glaub ich nicht, das habe ich erst zwei Mal im Leben gesehen" Ich: "Ich seh's auch schon zum zweiten Mal, und es waren beides meine Autos"

    es bleibt ein FORD

    Und das ist auch sehr gut so.

    Nach 3 Motorschäden in 6 Jahren an verschiedenen Autos aus dem VW-Konzern (Audi, Seat) bin ich (vor nunmehr 8 Jahren) auf Ford umgestiegen und habe es bisher nicht bereut, eine zuverlässigere Fahrmaschine habe ich noch nie gehabt. Werkstattbesuche seitdem bisher nur noch für Wartung, regulärer Verschleiß (Bremsen, Reifen) und die Nachrüstung einer AHK und das jetzt schon über 200TKM lang.

    Hättest das nicht aus den Papieren streichen lassen können?

    Sicher. Oder Ablasten (das Auto, keinesfalls das Wohnklo, dessen Zuladung reicht ja eh kaum für die Unterwäsche).

    Aber das wäre nicht viel billiger gewesen und ich hätte mit dem nächsten Auto wieder vorm gleichen Problem gestanden.

    Da hab ich die 200€ lieber in einen Tag in der Fahrschule investiert, wo mir glatt noch jemand das Rückwärtsfahren mit Anhänger und das korrekte Ladungssichern beigebracht hat. Achja, und Anhängerfahren durfte ich da auch. Definitiv mehr Spaß als Behördengänge und TÜV-Besuche.


    Grüße,

    Christian

    Hallo zusammen,


    Nachdem ich nun schon seit einiger Zeit hier mitlese und mich auch hin- und wieder mal eingebracht habe wenn ich was nützliches zu wissen glaubte, stelle ich mich hier auch mal kurz vor.

    Ich bin Christian, wohnhaft in Ostwestfalen. Obwohl wir schon seit 2013 eine Anhängerkupplung haben (Schatz, die war schon dran, da kann ich nichts für ;)), haben wir sie bis 2017 leider nie benutzt. Dann ist uns unser Wohnwagen zugelaufen, der ist sehr anhänglich und folgt seitdem unserem Auto bei jeder Urlaubsfahrt auf Schritt und Tritt. Ich hatte einige negative Erfahrungen mit Wohnwagenwerkstätten. 2* TÜV wegen zu langem Auflaufweg nicht bestanden, obwohl zwischendurch die Werkstatt dran war (die hatte den Auflaufdämpfer getauscht). Zitat des Prüfers: "Such mal bei Youtube nach Bremse Einstellen, das kriegst du besser hin als diese Werkstatt, die haben doch bestimmt den Dämpfer getauscht, das machen die gern, hilft aber nicht".

    Daraufhin habe ich begonnen alle Probleme rund um den Wohnwagen selbst zu lösen, 3. Anlauf mit selbst eingestellter Bremse war dann erfolgreich, Zitat Prüfer: "na geht doch, warum nicht gleich so".

    Im Rahmen des Hausbaus ist uns dann noch ein ökonomischer Vernunftanhänger (750kg Pongratz, 2*1m mit Bordwanderhöhung und Flachplane) zugelaufen, getreu dem 80/20 Prinzip, 80% Zielerreichung mit 20% des finanziellen Aufwandes. Für den Rest kann man was Passendes mieten, so der Gedanke. Die Entscheidung habe ich bisher nicht bereut, mit ein paar Abstrichen z.B. 2x fahren für 1t Split, vernünftig sichern und überhängen lassen für längere Sachen, konnte ich bisher sogar 99% unserer Transportaufgaben damit lösen. Wenn der Kleine vor der Tür steht überlegt man sich irgendwie dreimal ob es sich noch lohnt einen größeren zu mieten.

    Klar, 5t RC-Schotter lässt man sich dann liefern, da hätte der größere Anhänger aber auch nicht viel genutzt, soviel Zeit hab ich als arbeitender Familienvater der gerade ein Haus baut nicht, dass ich 5 Runden zum Baustoffschieber drehe bevor ich mit dem Gartenhaus anfangen kann.


    Soweit erstmal zu mir. An dieses Forum ergeht hiermit schon mal ein fettes Danke, ihr habt mir, ganz ohne es zu wissen, schon sehr viel geholfen, das muss mal gesagt werden.


    Grüße,

    Christian

    Hallo Roland,


    Hab ich bei mir auch so drin stehen. Bedeutet:

    Wenn ein Anhänger angehängt sind, darf das Gesamtgewicht des Fahrzeugs sowie die Achslasten entsprechend höher sein (meist genau um die erlaubte Stützlast), sofern die Gesamtmasse des Zuges (zgg anhänger + zgg Zugfahrzeug) dabei eingehalten wird. Ist üblich damit man im Anhängebetrieb kein Verlust an möglicher Zuladung im Zugfahrzeug hat, weil ja die Stützlast dem Zugfahrzeug zugerechnet wird.


    Grüße,

    Christian


    Fun Fact: bei mir führt genau diese Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichtes des Zugfahrzeugs dazu, dass ich meinen Wohnwagen nicht mehr mit dem B-Führerschein ziehen darf, ist damit dann 35kg zu schwer das Gespann. Ohne diese Zeile würde es passen. Blöder Papiertiger. Hab ihn mit B96 erschlagen. Hat er nun davon.


    Edit: Mist, wieder alle anderen schneller. egal, ich lass es stehen.

    In dieser Mulde sammelt sich (Regen-)Wasser, im Zweifel bis Anhänger Voll oder Plane kaputt, je nach dem was zuerst eintritt.

    Ich hab unter meiner Flachplane zwei solche Bügel gesteckt... https://anhaenger24.de/530710.html, solange der Kasten einigermaßen gerade steht fließt das Wasser damit auch prima ab.

    Jemand mit deinen Skills kann sowas bestimmt aus den Resten die so im Garten rumfliegen selbst erstellen.


    Grüße,

    Christian

    Ich unterstelle mal: Ausstellungsstück = Gewerbebetrieb hats verkauft, privat hat ja keiner eine Ausstellung.

    Also würde ich mich auch dort melden, den die gesetzliche Gewährleistung bei Mängeln gilt auch für Ausstellungsstücke und bei gewerblich sogar bei gebrauchter Ware, egal wie unschlagbar günstig der Preis war, komplett und funktionsfähig muss es sein solange vertraglich nicht vereinbart ist, dass es defekt/unvollständig ist.


    Grüße,

    Christian

    Nicht schlecht gestaunt als ich das heute am Kundenauto gesehen habe ???

    Die AHK ist abnehmbar


    Der macht sich wenigstens Gedanken.

    Er war stets bemüht...


    Leider Gottes kursieren Fotos von einer solchen Konstruktion als "ideale Low Cost Lösung für die fehlende Holland-Öse" in diversen Camping- und Wohnwagenforen, da kommt man nicht gegen an. Und ich wette die Kupplung hat sogar irgendwo ne richtige Öse wenn man nur ernsthaft danach sucht...


    Grüße,

    Christian

    Rein wirtschaftlich ist es einfach sinnvoller in den 0,02% der Fälle was passendes zu mieten.

    Meine Erfahrung: Man kauft etwas was 90% der Fälle abdeckt und sagt sich: für die letzten 10% kann ich dann bei Bedarf was mieten. Ausgegeben hat man dafür dann meist höchstens 70% der Summe die für das 100% passende Gerät erforderlich gewesen wäre.

    Wenn die 10% wo man was mieten müsste eintreten findet man dann heraus, dass man auch die letzten 10% (oder zumindest 9,9) auch noch irgendwie anders lösen kann (mehrmals fahren, doch mit Schaufel abladen etc.pp.). Dann hat man sogar noch die Miete gespart.:)

    Das ist die wirtschaftliche Sichtweise.

    Auf das unbezahlbare Gefühl 100% aller bei sich selbst und im Bekanntenkreis anfallenden Transportaufgaben sicher und auf die bequemste Art und Weise abdecken zu können muss man bei dieser Herangehensweise natürlich verzichten :( => Nicht zu selten wird es daher auch bei mir dann das 100% Gerät.


    In deinem Fall, wo du schon Eingangs sagtest, dass du möglichst viel Zuladung behalten möchtest, würde ich auf die doch recht schwere und eher selten benötigte Komfortfunktion "Kipper" wohl eher zugunsten der Zuladung verzichten.


    Grüße,

    Christian

    absolut nicht - Oranjeland ist zwar das Wohnwagenland schlechthin, aber Importe neuer Wohnwagen von NL nach DE sind, wenn überhaupt vorhanden, nicht im geringsten relevant.


    Andersrum wird ein grosser Schuh draus, die NettenLeute kaufen viele in GOG gebauten Wohndosen :)

    Genau so ist es. Neue Wohnwagen gehen aus Deutschland (wo die meisten großen Hersteller sitzen) in die Niederlande.

    Was es allerdings wiederum sehr häufig gibt ist der Import gebrauchter Wohnwagen aus den Niederlanden nach Deutschland (da haben sich sogar etliche Händler drauf spezialisiert), der funktioniert aber wieder etwas anders (und leider nicht einfacher).

    Find ich absolut verständlich. Wenn eine Werkstatt Fremdprodukte montiert und damit dann im Rahmen der Gewährleistung was ist sagt der Reifenhersteller "falsch montiert" und der Monteur dann: "fehlerhafter Reifen" darauf der Hersteller wieder "wieso hast du den montiert wenn er fehlerhaft war" usw.. Dann kommt noch der Kunde der überhaupt nicht versteht wieso er die Demontage/Montage des defekten Reifen bezahlen muss, obwohl es doch ein Garantiefall (allerdings des Reifenverkäufers, nicht der Werkstatt) ist.

    DEN Aufwand will man als Werkstatt nicht haben oder zumindest bezahlt bekommen.