Beiträge von darkworld

    Ich hatte nach der Nachrüstung der Anhängerkupplung auch spaßige Effekte. Im Endeffekt hat mein Wohnwagen mit jedem Auto funktioniert und mein Auto mit jedem anderen Anhänger (außer dem Wohnwagen). Nur die beiden mochten sich nicht.

    Hat im Endeffekt damit geendet, dass ich das Auto mitsamt dem Wohnwagen bei der Werkstatt hingestellt habe, die die Nachrüstung vorgenommen hat. Die haben zuerst gemurrt, aber nachdem der Wohnwagen mit dem Werkstattfahrzeug korrekt funktionierte haben sie eingesehen, das sie sich das zumindest mal ansehen müssen.

    Ende vom Lied war, das wohl ein Kabel vom Elektrosatz falsch angeschlossen war. Bei einfachen Anhängern kein Problem, aber beim Wohnwagen mit seinen ganzen Positionslichtern etc. gabs dann ne Überlast. Wurde anstandslos behoben.


    Kurz: Wenn du das hast machen lassen und der Anhänger mit anderen Autos funktioniert, würde ich nicht groß experimentieren, sondern das ganze dorthin stellen, wo die Nachrüstung erfolgt ist.

    Und der Sharan ist ein Ford usw.

    Auch VW ist nur ein normaler Autobauer, da kommen über die Jahre etliche Kooperationen zusammen. Man kann sich streiten ob dann eine davon mehr oder weniger VW ist als ein Golf, aber Fakt ist: VW fand die Karren geeignet um sie mit VW-Logo dran zu verkaufen, und damit sind sie quasi durch Markenautorität zu echten VW geworden. Auch wenn, wie beim Taro, die Toyota Heckklappe dranpasst.

    Naja, aber auch beim Fahren hält man ab und an mal an... Pinkelpause, Essen, Tanken etc.

    Kann da schon verstehen wenn man nicht unter akutem Harndrang noch schnell das Schloß dranfrickeln (und je nach Modell dazu auch noch abkuppeln) will.


    Bisher passte bei allen Kupplungen die ich in der Hand hatte irgendwo ein kleines Steckschloß rein, einfach mal nachsehen. Das ist rein mechanisch völlig problemlos auch während der Fahrt nutzbar und reicht zur Absicherung an Raststätte/Goldene Möwe/Tanke etc. schon hin.

    Schwierig war es nur manchmal ein wirklich passendes Steckschloss zu finden.

    Ich habe mich kürzlich auch mit dem Thema beschäftigt, allerdings eher als mobile Garage für Fahrräder und co angedacht.


    Das Problem mit der Beladung und dem Schwerpunkt in kürze:

    Pferdeanhänger bestehen in der Regel aus einer rechteckigen Bodenfläche hinten und einer Trapezförmigen Bodenfläche davor. Dann kommt noch eine Deichsel.

    Die Achsen befinden sich in der Mitte der rechteckigen Fläche, also sehr weit hinten.

    Stelle ich ein Pferd (oder auch zwei) hinein, steht das komplette Gewicht der Ladung auf 4 (8) Punkten, von denen 2(4) kurz vor und 2(4) kurz hinter den Achsen zum stehen kommen. Im Vorderen, trapezförmigen Bereich befindet sich nur der Luftraum für den Kopf, maximal vielleicht noch ein leichtes Gestell für den Sattel und ein bisschen Futter.

    Darauf ist der Anhänger optimiert, d.h. er ist weitgehend so gebaut, dass bei einer solche Beladung eine typische Stützlast irgendwo in der Region um 70kg erreicht wird.

    Wenn du ihn mit Stückgut (Umzug) belädst, müsstest du im Grunde genauso beladen: Gewicht alles hinten im rechteckigen Bereich. Vorne nur Luft, da du sonst die zulässige Stützlast von Fahrzeug und/oder Anhänger (Am PKW meist irgendwo zwischen 50 und 100kg) überschreiten würdest.

    Das bringt zwei Probleme mit sich:

    1. ist das nutzbare Volumen viel kleiner als der erste Blick hinein vermuten lässt,

    2. erschwert es die Ladungssicherung da Formschluss nach vorne nicht in Frage kommt bzw. nur mit leichten Hilfsmaterialien hergestellt werden darf.


    Allgemeine Transportanhänger (und Wohnwagen im extrem) haben hinten einen Überhang ähnlicher Länge wie vorne und ermöglichen so einen Ausgleich der vorne geladenen Gewichte durch andere, hinten geladene Dinge. Dies ist bauartbedingt beim Pferdeanhänger nicht möglich (der Überhang ist nur sehr kurz), für den Pferdetransport aber auch nicht nötig.

    Seebser

    Auch wenn ich selbst ebenfalls begeisterter Nutzer der Individualverkehrs bin: Die CO2 Emissionen pro Passagierkilometer der Öffis reduzieren sich ganz erheblich, je mehr Leute, die derzeit mit ihrem Auto hinter dem Bus im Stau stehen, stattdessen mit einsteigen. Ebenso natürlich die Emissionen des Individualverkehrs. Das ist der wesentliche Unterschied zu einem Umstieg in die andere Richtung (ÖFFI => Individual), da steigen die Emissionen pro Passagierkilometer auf beiden Seiten.

    Eigentlich gehen die Öffis in Vorleistung indem sie Strecken und Zeiten anbieten, die derzeit nicht intensiv genutzt werden, in der Hoffnung, dass dann mehr Leute, die zu diesen Zeiten diese Strecken fahren müssen umsteigen. Das denen jetzt anzukreiden nachdem auch hier zwei Seiten lang genörgelt wurde wie mies die Randzeiten bedient werden, naja, ehrlicherweise ein bisschen unfair.


    Und selbst der Rufbus wird erheblich günstiger und umweltfreundlicher wenn ihn mehr Leute nutzen. Der nimmt nämlich auch nicht nur einen mit, wenn zur selben Zeit noch jemand anderes an der selben Strecke steht.

    Da hast du sicher recht, das ist kein grundsätzliches Stop für E-Mobilität.

    Ich wollte damit ja nur sagen, dass die Forderung die Autos und/oder Ladekabel gegen sowas abzusichern nicht so abwegig ist wie manche hier sagten. Ich bin in der Lage solche Probleme in der Elektroinstallation zu erkennen, das trifft aber sicher nicht für jeden Benutzer zu. Wenn ich mein Auto spontan bei nem Kumpel nachladen muss führe aber auch ich keinen Installationscheck der Steckdose vorher durch. Und bei Mietwohnungen oder gar Ferienunterkünften sind die Möglichkeiten zur Behebung oft auch stark begrenzt.

    In der Softwareentwicklung sagen wir: Wo der Benutzer draufklicken kann, da darf er auch draufklicken.

    Übertrage ich das: Wo man sein E-Auto anschließen und laden kann, darf man das auch.

    Also es ging in dem Artikel explizit um Haushaltssteckdosen. Nicht um Wallboxen mit 11KW.

    Ich habe bis vor kurzem in einem Altbau mit "natürlich gewachsener" Elektroinstallation gewohnt. Ja, es gab dort einen FI. Auslösestrom 300mA. Zur Vermeidung von Schäden dürften das höchstens 30mA sein (wie ich vor Urzeiten mal gelernt habe). Spielte aber keine echte Rolle, da in etlichen Steckdosen gar kein grün-gelber Draht (für Laien: der ist normalerweise für die Erdung und damit den FI) war. In anderen war einer, da lag aber die Phase drauf, weil ein anderer zur kurz abgekniffen war etc.pp.

    Der Anteil korrekt angeschlossener Steckdosen war ca. 60% (aber ich habe nie getestet, ob da wo ein dritter Draht vorhanden war auch wirklich ein FI ausgelöst hätte).

    Unsere Waschmaschine hat in der alten wohnung nie den FI geschmissen, im Neubau sofort. Der Schaden am Heizstab war aber klar ersichtlich schon deutlich länger vorhanden.

    Wenn ich dort ein E-Auto angeschlossen hätte (was ich mich aufgrund der Erfahrungen nie getraut hätte), hätte ich also sehr gute Chancen gehabt, eine nicht geerdete Dose zu erwischen.


    Ich habe Bekannte die Altbauten sanieren, die bestätigen dass das keine Seltenheit ist.

    Die mir bekannten Pferdeanhänger haben alle keine versenkten Türgriffe an den Sattelkammern/Vordertüren, die stehen alle ab (meist so abgerundete Bügelgriffe, ähnlich einem abschließbaren Fenstergriff). Du hattest aber explizit nach versenkt gefragt.

    Kurzes Suchen ergibt aber tatsächlich auch versenkte Schlösser/Griffe in dem Bereich Pferdetransporter. (Achtung, beim
    Verlinkten Angebot fehlt der innere Teil):https://www.ebay.de/itm/124842…3olAFoEAQYBiABEgIeovD_BwE

    Zu der Jolle würde ich mit dem angedachten Anhängerbauer/-hersteller sprechen. Hängt sicher vom Gewicht der Jolle und auch der Höhe des Anhängers ab.

    Juristisch ist das kein Problem solange alles fest ist, physikalisch sollte man ggf. mal über den ungünstig hohen Schwerpunkt nachdenken (und im Zweifel unten auch was Schweres reinladen), aber die meisten (gerade die günstigen) Kofferaufbauten sind nicht für Lasten oben drauf ausgelegt, die sind eher so Wetterschutz für die innere Ladung. Für größere Dinge oben drauf sind dann relativ flache, stabil gebaute Deckelanhänger prädestiniert, die gibts oft schon mit geeigneten Aufnahmen (Reling o.Ä.) für gängige Dachlastenträger.

    Das mit der werksseitig montierten AHK bezieht sich auf das Anhänger-ESP, was nur dann da ist, erkennt man an dem Doppelpunkt.

    Der Informatiker in mir würde sich bei diesen Texten im Schein ein Semikolon als Trennzeichen der einzelnen Aussagen wünschen, dann wäre vieles nicht so missverständlich, aber in Zulassungsstellen arbeiten wohl nur selten Informatiker.

    Abgesehen davon weiß bei einer KOntrolle niemand ob die nachgerüstet ist. Man sollte sowas natürlich trotzdem beachten, nur kontrollierbar ist es nicht, spätestens wenn man ein gebrauchtes Auto mit AHK kauft weiß man i.d.R. gar nicht ob die nachgerüstet oder werksseitig ist.

    Die Kupplung inkl. den Ketten ist typisch US-amerikanisch. Die Anschlüsse sind wahrscheinlich für das Bremssystem.

    Was aber das mit den zusätzlichen "Teleskopstangen" zwischen Anhänger und Zugfahrzeug soll kann ich mir nicht recht erklären, vielleicht weiß hier ja jemand noch was darüber!?

    Jay Ich fand die Azure Fundamentals eigentlich sehr interessant... aber das virtuell ist nichts für mich, da bleib ich bei Schulungen nicht wirklich bei der Sache. Homeoffice arbeiten, kein Problem, aber Homeoffice Schulungen werde ich zukünftig meiden wo immer möglich. Wünsch dir trotzdem viel Spaß.

    Och ich war im Urlaub auch schon mal kurz davor die Kupplung von der Deichsel zu lösen statt von der Kugel... zum Glück hab ich den Schlüssel fürs Steckschloss doch eingepackt und schließlich auch wiedergefunden, wer weiß ob ich den sonst wieder dran bekommen hätte.

    Naja, gegen den Hänger gibt es kleine blaue Pillen.

    Gegen Anhänger gibt es keine Medikamente, nur diese Selbsthilfegruppe hier, die einem vorzüglich hilft damit umzugehen. Das führt meist eher zu mehr als zu weniger Anhängern, aber im Gegensatz zum Hänger werden Anhänger von den Betroffenen meist nicht als Problem sondern eher als Lösung empfunden.


    Herzlich Willkommen!


    Grüße,

    Christian

    Moin,


    Die Amis nennen das Flat Towing, oder auch Dinghy Towing bzw. Four Down. Die Hertseller unterstützen das teilweise, auch für Automatikfahrzeuge, ggf. mit bestimmten Vorkehrungen vor Fahrtbeginn.

    Die User investieren dazu durchaus 4-stellige Summen um das möglich zu machen, teilweise werden sogar Automatikgetriebe umgerüstet, auf jeden Fall braucht es aber die Befestigungen, die Verkabelung um die Leuchten in Gang zu bringen und ein (meist elektrisches) Bremssystem.


    Wer sich dafür interessiert wie das funktioniert und englisch kann findet hier ein umfangreiches How To (Inkl. einer Liste von Autos die gehen und was dabei jeweils zu beachten ist) zum Thema:

    https://webcontent.goodsam.com…e.com/2019DinghyGuide.pdf


    Grüße,

    Christian

    Änderungen gab es da nur hinsichtlich der Führerscheinregeln (3 vs. B/BE und später die Vereinfachung der Anhängerregelung dass das Leergewicht des Zugfahrzeugs keine Rolle mehr spielt sowie die Erweiterung B96).

    Regelungen der Anhängelast lt. Zulassung: Hier gilt das tatsächliche Gewicht des Anhängers.

    Regelungen des Führerscheins (egal welcher): Es gilt immer das zulässige Gesamtgewicht laut Papier.

    Regelungen der 100er Zulassung: Hier gelten wieder die Papierwerte (zul. Gesamtgewicht, Leergewicht).


    Ich merk mir das so, dass niemand nachwiegen will um zu sehen ob du den passenden Führerschein hast (wäre ja eine Straftat sonst). Zudem haben größere Fahrzeuge Besonderheiten (z.B. Feststellbremsen bei LKW etc) die immer vorhanden sind, ob sie beladen sind oder nicht.