Manfred spricht mir aus der Seele.
Ich will auch nicht ein Imperium aus der Firma machen, sondern ich kann meine Anhänger nutzen, ohne das mich einer anschwärzen kann.
Ich bediene hauptsächlich die Kunden, die nicht viel Geld ausgeben wollen um einen Gärtner zu bestellen, sondern selber im Garten wuseln wollen. Dann liegt da ein Haufen von 4-5 m³ Grünschnitt und wie kommt das jetzt weg? Mit dem Auto muss ich 30 mal zur Kippe fahren, die Biotonne ist zu klein und ein Container Dienst kostet richtig was. Jetzt komme ich auf den Plan und fahre das Grünzeug ab. Oder liefere 30 Sack Pinienrinde, auch dafür wäre ein PKW zu klein. Und so ganz jeder kann es nicht, da nicht jeder Anhänger oder andere Nutzfahrzeuge entsprechender Art besitzt.
Ich habe mir damals bewusst die Lücken gesucht, die hier nicht bedient werden. Mein Nachbar, der Galabau hauptberuflich betreibt, fährt nur das Grünzeug weg, das er auch selber geschnitten hat. So halten es eigentlich alle Galabauer.
Und wie das steil nach oben gegangen ist kann ich Euch sagen. Im Februar 2016 habe ich die Firma gegründet. In dem Jahr habe ich 11 Rechnungen geschrieben. In 2017 waren es 60 und 2018 waren es 132! Und in 2019 bin ich auch schon bei 23. So könnten es in diesem Jahr mehr als 132 werden, in März 2018 war ich erst bei 6 Rechnungen. Allein als es durch die Spendenaktion das erste mal im Radio war, wollten viele für den guten Zweck ihren Garten aufräumen und haben mich damit beauftragt.
Steigern kann ich es kaum noch, 132 Einsätze in 365 Tagen, also im Schnitt jeden 3. Tag. Ich will auch mal in meinem Garten sitzen oder meinen japanischen Teilchenbeschleuniger durch unser wunderschönes Bergisches Land jagen!
Andreas