Die "Argumente" kenne ich 
Aber warum gilt das nicht für Zyliderkopfschrauben, Pleuellagerschrauben, Kurbelwellenlagerschrauben, Differenzialkorbschrauben und so weiter ?
So,um mal mit den Vorurteilen des gefetteten Radschrauben aufzuräumen. Selbstverständlich dürfen Radbolzen gefettet werden. Nur sollte es hochwertiges Fett wie Kupferpaste sein und nicht unbedingt WD40. Vor allem bei gebremsten Fahrzeugen. Denn dort können unter Umständen Temperaturen auftreten, die WD 40 verbrennen lassen. Und dann kehrt sich der Vorteil um. Möglicherweise bekommst die dann nicht mehr lose, weil das minderwertige nicht temperaturbeständige Schmiermittel verkrustet ist. Bei einem ungebremsten Anhänger, dessen Radnabe nicht heiß wird, kannst auch WD40 nutzen oder ein anderes Kriechöl.
Unsere LKW Radbolzen sind neu in 5er Tüten verschweißt und da ist gut ein Schnapspinchen ÖL mit drin, die Muttern ebenso. Die werden dann mit 600 Nm angezogen, ich fahre noch mal durch die Stadt und dann noch mal nachgezogen. Da hat sich noch nie was gelößt weil Öl dran war!
Denn wenn die Radschraube schon 20 Nm verschlingt um sich im Gewinde zu drehen, dann stimmt der Anpressdruck Felge zur Nabe nicht mehr. Und dann kann auch sowas wie hier passieren!
Die anderen Möglichkeiten können auch vorkommen. Auch bei uns gibt es falsch verpackte Ersatzteile, wie links und rechts vertauscht. Richtiger Aufkleber, falsches Teil. Was auch sein kann, die Bolzen sind zu lang in der Nabe / Trommel hat es Sacklöcher anstatt durchgehende Gewinde. Dann drehst den Bolzen hinten am Anschlag fest, aber die Felge wird nicht geklemmt.
Aber ohne aussagefähige Bilder ist es rate mal mit Rosenthal!
Ein guter Schweißer könnte auch einen neuen Arm an der Achse anschweißen, ohne dass die Gummis verbrennen. Die muss man dann mit Temperaturpaste schützen. Das wird wie Fensterkitt aufgetragen. Nicht der Brutzelgünther um die Ecke, sondern einer mit Schweißerschein. Schließlich sind die Arme auch auch angeschweißt worden.