Beiträge von Amtrack

    Noch Mal eben zum Ford 150 Lightning


    Das Ding ist ne mobile Powerbank für alle möglichen 110V oder 220V Geräte

    Wenn ich mich Recht entsinne kann man bis zu 5kw elektrisch an den Steckdosen abnehmen.

    Damit kommt man beim Wildcampen schon ziemlich weit, Thema autark und so


    Autark wäre, wenn nebenher noch ne mobile PV Anlage die entnommenen Ah wieder aufladen würde.

    Ansonsten wäre mein GL auch autark, der hat auch Steckdosen...


    Als mobiler Speicher fürs Haus ist sowas aber in der Tat interessant sofern die tägliche Anwendung dazu passt.

    Die Speicher fürs Haus sind ja noch recht teuer und obendrein sehr klein, da kommt man mit nem 100kWh "Speicher auf Rädern" schon deutlich(!) weiter.


    Aber bringt wie erwähnt halt nur was, wenn das Fahrzeug auch zu den richtigen Zeitpunkten dem Haus / der eigenen PV Anlage zur Verfügung steht.

    Nö, er wird nen anderen Grund finden. Reichweite wohl zuerst...


    Das mimimi Formular für eBefürworten gibts am zweiten Fenster.

    Das mimimi Formular für eKritiker gibts am ersten Fenster.


    JEDER NUR EIN EXEMPLAR!



    :whistling::biggrins:



    Aber ja, Reichweite mit 3,5to im Schlepp wäre wirklich interessant - ist ja ganz offensichtlich auch der nächste ins Auge springende und weiterhin ungelöste Punkt.
    Gerne auch bei der bisher üblichen Urlaubsfahrt, denn wir feiern ja den "Fortschritt" oder so. ;)


    BangOlafson: Größe vom Fahrzeug wäre mir tatsächlich echt egal.

    Ich wohne aufm Land und habe Platz.


    Der Tesla darf 268kg mehr, als mein Touran(!) - nur um das mal ins rechte Licht zu rücken.

    Für die Fahrzeuggröße und Kategorie ist die Anhängelast leider lächerlich gering, 3,5to wie beim ML bzw. jetzigen GL sind standard.


    Den Ford und alle anderen angekündigten Zugweltmeister gibts Stand heute nicht zu kaufen. :/



    PS: kann mir jemand erklären, WARUM es bei den eMobilen an den Anhängelasten krankt?
    Ich mein, an der Technik wirds ja wohl eher nicht liegen, die ist ja besser geeignet als beim Verbrenner mit Turboloch und drölfzig Gängen.


    Dass der Verbrauch abartig wird, ist mir als technisch nicht Unbedarftem durchaus bewusst - das ist bei vMax Bolzerei im eAuto ja nicht anders.

    Aber sooooo oft wird ja nun auch wieder kein Anhänger von "Hamburg nach Athen in einer Tour ohne Pause" gezogen :biggrins:



    Das driftet halt schon wieder gefährlich in Grundlagendiskussion ab.

    Mich interessiert hier wirklich der Erfahrungsbericht aus der Praxis des Teslas.

    Unterschied 80/100 km/h, wie kalkuliert das Navi das Anhängsel, ist es überhaupt berücksichtigt in der Ladestrategie und solche Sachen.


    DIE (Tesla) haben ja den Vorteil eines funktionierenden und ausgebauten Schnelladenetzes. :super:

    DAS Phänomen finde ich auch so interessant. Alle heulen se rum (v.a. die, die noch nie ein Elektroauto mit Anhänger gefahren sind), dass die Reichweite so enorm sinkt - weil der Energieverbrauch VIEL direkter messbar bzw. an die Fahrpysik gebunden ist!

    Aber auf der anderen Seite wird sich gefreut, dass der Diesel "nur" 1l mehr mit Anhänger braucht... die Frage, weshalb/warum der ohne Anhänger nicht nur die Hälfte braucht, stellt sich garnicht... :saint::rolleyes:


    Nein, die Frage stellt sich bei 1000km Reichweite wirklich nicht :tongue:

    Und ich höre auch sofort das Heulen auf, wenn du mir Stand heute ein elektro Zugfahrzeug (kein Hybrid) zeigst, dass meinen Bootsanhänger ziehen darf.

    Danke vielmals :bigggrins:

    Wie beim Verbrenner auch: öfter tanken und den Mehrverbrauch in Kauf nehmen - is halt so mit Anhänger.

    Technisch wäre das aktuell problemlos möglich elektronisch betätigte Scheibenbremsen am Anhänger zu haben, aber unser Gesetzgeber lebt da leider noch vor Urzeiten und bessert (noch) nicht nach.


    Also bleibt nur die Inkaufnahme der Nachteile, aber für dich und deine Umgebung ist eine funktionsfähige Bremse im Zweifel lebenswichtig.


    PS: in der Theorie könntest du die Bremse stillegen/ausbauen und den Anhänger als ungebremsten Anhänger abnehmen lassen.
    Allerdings muss das dann auch zur ungebremsen Anhängelast deines Fahrzeugs passen.

    Natürlich kann man auch warten bis alle anderen was dagegen tun und dann erst einsteigen!


    Aber ist es nicht total sinnfrei, siehe Paretoprinzip, hier mit Millarden nach den letzten 20% Verbesserung zu schielen (und uns dabei auf eine "Lösung" verlassen, welche genau betrachtet keine Lösung, ja noch nicht mal ein adäqater Ersatz ist!) während wir anderswo auf der Welt mit diesem Geld viel, VIEL mehr erreichen würden?

    Ist ja nicht so, dass wir nichts machen würden und nichts erreicht hätten...

    Die Inder, Pakistaner und selbst die Polen als unsere direkten Nachbarn würden wohl kaum "nein" sagen, wenn wir ihnen ein paar saubere Kraftwerke schenken würden.


    Und es würde VIEL MEHR bringen als uns mit e"Mobilität" selbst zu gängeln, vom zweifelhaften Umweltschutz dabei und insbesondere dem Ausbau der Infrastruktur diesbezüglich ganz zu schweigen...


    "Irgendwer muss ja anfangen" ist halt zu kurz gedacht.

    Bildlich gesprochen arbeiten wir gerade mit nem Teelöffel daran, das Wasser aus unserer Erdgeschosswohnung zu schippen, während der Nachbar über uns Rohrbruch hat.... kann man machen, bringt halt wenig bis nix im großen Betrachtet.


    Es wäre in meinen Augen bspw. deutlich sinnvoller, Spanien, Portugal, Italien, Slowenien und Griechenland mit PV Anlagen zu versorgen - dort bringt das Zeug richtig was.

    Ich denke wir sind uns einig, dass man mit eMobilen lokal ziemlich emissionsfrei unterwegs sein kann (Reifenabrieb und sowas mal außen vor).

    Auch ist der Wirkungsgrad deutlich besser, also kommt man bei identisch aufgewendeter Energie weiter.

    Wenn an der städtischen Ampel nix mehr nagelt oder rappelt, dann ist das schon *sehr* angenehm - gibt akustisch wenig schlimmeres als 3 oder 4 Zylinder Diesel im Leerlauf :biggrins:


    Alles Vorteile der eGeschichte.


    Es gibt halt auch Anwendungen, in denen flüsssige Kraftstoffe und ein Verbrenner tatsächlich noch immer Sinn machen - das wird man auch so schnell nicht umstellen können außer man zaubert die Infrastruktur und das Drumherum für Brennstoffzellenfahrzeuge aus der Schublade in die Realität.

    Aber man könnte zumindest in diesen Fällen mit eFuels relativ emissionsarm unterwegs sein und obendrein den bereits bestehenden Fuhrpark weiternutzen anstatt alles einzustampfen (denn die Euro6 Diesel gehen sicher nicht nach Afrika wenn sie hier niemand mehr will / benutzen darf...).


    Es ist sinnvoll, ein nebeneinander zu akzeptieren und keinen Zwangswechsel zu forcieren - denn das wird nach aktuellem Stand nicht klappen und auf Widerstand stoßen.

    Wie weiter oben erwähnt, 70% aller PKW könnten vermutlich problemlos rein elektrisch unterwegs sein, rein anwendungsbezogen betrachtet.


    Ich selber könnte bspw. mit einem Hybrid (der ist ja eh ein Dorn im Auge vieler) meine "Tagesanwendungen" zu 100% elektrisch abdecken und dennoch meine Langstrecke mit schwerem Anhänger wie jetzt auch "herkömmlich" abdecken - mit eFuels sogar da ziemlich schadstoffarm.


    Und sogar mein olles Boot kann ich mit eFuels betreiben.


    Es hat halt beides seinen Sinn.

    Unser Zweitwagen könnte problemlos ein reines eFahrzeug sein sofern es 200km Reichweite hat.
    Allerdings müsste meine Frau dann in der Arbeit laden können und da gibt es nur ganze 2 Steckdosen für mehrere 100 Mitarbeiter.

    Die sind aktuell bereits dauerbelegt und die 4(!) eFahrer müssen sich abwechseln, damit sie Abends auch wieder nach Hause kommen - das klappt aber ganz gut, sind ja auch nur 4 Nutzer.

    Alternativ hat der Zweitwagen dann eben doch 3-400km Reichweite, dann kann der zu Hause laden - was bei den aktuellen Strompreisen aber auch kein Spaß ist.



    Zur Thematik eAuto und deren Leistung noch ein Punkt: es ist letztlich egal, wie viel Leistung der eMotor hat.

    Das macht in Punkto Wirkungsgrad kaum Unterschiede und auch in der Herstellung ist es zu vernachlässigen.

    Man hat aber einen guten Punkt beim Verkaufsgespräch, und Spaß beim Beschleunigen machts obendrein.


    Sparsamer wird ein Tesla 3 nicht, wenn man ihm einen halb so starken eMotor einbauen würde. :/

    Hatte nur gefragt wegen der Kinderarbeit bei der Litiumgewinnung!


    Jo - dann ist ja alles in Butter.

    Außer natürlich jemand würde jetzt entscheiden, dass wir unsere Lithium- und Kinderarbeitsfreien Handys und Laptops mit enormen Zuschüssen des Steuerzahlers durch lithiumreiche und kinderarbeitsreiche Handys und Laptops zu ersetzen haben.


    Ganz davon ab, dass diese nur an speziellen Steckdosen schnell zu laden sind und an normalen Steckdosen ewig benötigen.
    Und das sie bei grafik- und prozessorintensiven Anwendungsfällen nur eine halb so lange Laufzeit wie angegeben haben.
    Und das Programme wie "schwere Anhänger ziehen" nicht lauffähig sind.


    Alles, natürlich!, "für die Umwelt".


    Ja, es gibt glücklicherweise Unternehmen, welche nur Material aus "fairen" Bedinungen abnehmen.
    Wenn das ähnlich läuft wie beim Fairtrade, dann bereichern sich eh nur alle Zwischenschritte daran - beim Erzeuger und dessen Arbeitern kommt aber nichts davon an. :rolleyes:

    Hast du ein Mobiltelefon und/oder ein Tablet/Laptop?


    Jupp, ich versuche aber nicht andere zu bekehren und dabei von Umweltschutz zu schwafeln. :biggrins:

    Ich lebe gerne auf großem Fuß, hier halt ökologisch betrachtet. :bigggrins:
    Bei alledem bin ich sogar echt nachhaltig, abgesehen vom Pilob Trailer habe ich mir keines der Fahrzeuge & Anhänger neu gekauft.



    Ja, auch Ölförderung ist nicht sauber.

    Aber macht das dann die Gesamtsituation besser wenn ich einen Schmutzfleck gegen den anderen Stelle?

    Der Volvo hat 2,3 t leer und 3,0 t zGG. Wie berechne ich damit nun die 100 kmh Zulassug zu beliebig schweren Hängern? Und macht die überhaupt Sinn?


    https://www.humbaur.com/de/wissenswertes/100-kmh-regelung/


    Wenn deine Bundesstraße keine Kraftfahrstraße ("Schnellstraße" / blaues Schild mit weißem PKW) ist, dann macht die 100er Zulassung keinen Sinn - denn auf Bundestraßen gilt mit Anhänger = 80km/h.

    Wenn Kraftfahrstraße (2spurig in jede Richtung, baulich getrennt), dann darfst du dort, wie auf Autobahnen auch, 100km/h fahren.


    Wichtiger Hinweis noch: mit Anhänger über 2to zgG fährst du bei Strafen bei den Profis mit - also im LKW Bereich.

    Im Unterschied zum PKW bekommt man also mit Anhänger ab 2to zgG schon ab 15km/h zu schnell einen Punkt.

    Andererseits zeigen uns gerade wieder die aktuellen Ereignisse, daß es so wie bisher nicht weiter gehen kann.


    Nein, die aktuellen Ereignisse zeigen, dass es nach einer längeren Trockenphase auch wieder Phasen gibt, in denen es vermehrt und stark regnet.

    Wenn man nun nochmal in die 80er Jahre des vergangenen Jahrtausends zurückblickt, klingt lange her - es sind aber nur 40 Jahre, dann darf man feststellen, dass mit der sogenannten Flurbereinigung in ebendiesen betroffenen Gebieten Flüsse und Bäche in Betonkanäle gezwängt wurden, begradigt wurden, Überflutungsgebiete landwirtschaftlich kultiviert wurden und das es Überschwemmungen in diesen Gebieten "schon immer" gab was auch irgendwie logisch ist.
    Und dennoch bauen sich jedes Mal wieder Menschen in diese gefährdeten Gebiete - im Normalfall ist das ja auch schön an nem Fluss und früher hatte es obendrein viele praktische Vorzüge.


    Wenn es zu Starkregenereignissen kommt, und zu denen kommt es halt ab und an mal, dann führen die o.g. Schritte dazu, dass das Wasser sehr viel schneller ansteigt und mit sehr viel mehr Macht kommt da die natürlichen Hindernisse fehlen und auch der natürliche Überflutungsraum nicht/kaum mehr existiert.

    Sehr tragisch ist es, wenn dadurch Menschen zu schaden kommen.


    Zitat von BangOlafson

    Achso.. die Batterie im Leaf... Die Hochvoltbatterie ist immer noch Original. 125000 km und immer noch >90% Kapazität. Jupp.. sie hat nur 24 kWh... Standard sind heute bei PKW rund 60 kWh und weit höhere Ladeleistungen as bei meinem Leaf. Das auch mal zu den Fortschritten, die es ja angeblich nicht gibt.


    Dann darf ich es also auch als "Fortschritt" bezeichnen, wenn mein Auto einen 100L Tank hat statt 60L?

    Und wenn man die Pumpe an der Tankstelle stärker macht bzw. ich an LKW Säulen zapfen kann (könnte ich tatsächlich, der Rüssel passt) ?

    :biggrins:


    Man stelle sich den Fortschritt vor, wenn man (der Einfachheit halber mit 10kWh/Liter) in einem einfach herzustellenden, tragbaren und kurzfristig nachzuladenen Behältnis 50kWh Energie speichern könnte.
    Beim Verbrenner gibts das schon.... sogar in unterschiedlichen Gebindegrößen :super: (5/10/20L)
    Erlaubt sind maximal 200kWh die man da mit sich rumtragen kann, das ist dann auch die Grenze des bequem tragbaren.


    Wie schwer ist noch gleich ein 90kWh Akku? (um den schlechteren Wirkungsgrad des Verbrenners abzubilden bin ich jetzt nur von 45% nutzbarer Energie des Kanisters ausgegangen vs 100% nutzbare Energie im Akku was ja so auch nicht direkt stimmt zwecks Ladeverlusten etc.).


    Zitat von BangOlafson

    Worauf ich hinaus wollte ist: Zu fossilen Brennstoffen müssen dringend Alternativen geschaffen werden. Und auch zu Verbrennungsmotoren mit Wirkungsgraden von weniger als 45% gibt es bereits Alternativen...



    Natürlich benötigen wir Alternativen, da bin ich voll bei dir.
    Auch der Wirkungsgrad eines eMotors ist dem des Verbrenners deutlich überlegen - aber eben mit allen negativen Folgen, die das hat (Reichweitenverlust Heizung, Klima, Anhänger usw.) bei der momentanen geringen Energiedichte der erhältlichen Akkus.

    Als Zweitwagen / Pendlerfahrzeug machen eFahrzeuge in Punkto Wirkungsgrad sicher Sinn sofern der Strom "sauber" hergestellt wird und auch die Herstellung der Fahrzeuge selber halbwegs sauber vonstatten geht (Kinderarbeit, Lithium und sowas).

    Die Elektro"nische" liegt realistisch betrachtet sicher bei 70% aller PKW oder sogar noch mehr.
    Für die anderen 30% darf man sich aber bitte überlegen, was die machen sollen anstatt zu sagen "wird dir verboten oder so teuer gemacht, dass du es aufgeben musst" - denn das nimmt dem Fortschritt irgendwie son bisschen das Fortschrittsgefühl. :/



    EDIT@AltesEisen: eMobilität ist für mich tatsächlich ausschließlich ein batterieelektrisch betriebenes Fahrzeug.
    Gut, dass du es angesprochen hast.

    Aber es ist doch allgemeiner Konsens, dass es den Klimawandel gibt, und das (menschengemachte) CO2 ist Schuld daran.

    Warum also nicht den simplen Weg wählen und es mit erneuerbaren Energien (damits sauber bleibt dabei) zurückwandeln oder eben rausfiltern.


    Ich mag hier nicht noch weiter gehen und alles in Frage stellen, aber wenns wissenschaftlicher Konens ist, warum dann nicht den effektivsten Weg wählen?
    Selbstverständlich in Verbindung mit dem Ausbau erneuerbarer Energien, sauberer Energieträger (eFuels kann man bspw. hervorragend speichern im Gegensatz zu Elektrizität) usw.

    DAS hilft allen.

    Wie der Irrweg der eMobilität mitsamt Infrastrukturschaffung "der Welt" und "dem Klima" helfen oder diese gar retten soll, ist mir noch nicht so recht klar.

    Ich gönn dir deinen dicken Diesel mit der ganzen individuellen Ausstattung.

    Und auch deine Urlaubsfahrt mit 3,5t über 1500km (hin+zurück).

    Nur richte dich drauf ein, dass dein Hobby teurer wird!

    Und fang dann bitte nicht an zu jammern was das alles kostet!


    Natürlich werde ich jammern, und natürlich werde ich mich dagegen wehren so gut ich nur kann wenn man mir mein Hobby madig machen möchte.

    Denn in meinen Augen ist es schwachsinn, uns hier selbst zu kasteien, während unsere Mittel und Anstrengungen anderswo auf der Welt mit VIEL größerem Hebel ihre Wirkung entfalten könnten!

    Wenn es ein globales Problem ist (und das ist es ja), dann sollten wir es global lösen.


    Auf das Pareto Argument gehst du gar nicht ein, warum nicht?

    Warm ist es für dich "gesetzt", dass wir hier mit der eMobilität und all den einhergehenden schwerwiegenden Folgen die Welt "retten" anstatt den gleichen Einsatzwillen anderswo zu zeigen, wo wir mit Faktor 10 / 100 oder sogar noch mehr "retten" könnten?


    Wo ist die Logik dahinter?


    PS: sind deine Hobbys umweltneutral?
    Gibts irgendwann einen Betätigungserlaubsnisschein?
    Oder muss man sich dann privat CO2 Zertifikate kaufen damit man Sachen machen darf und es daduch "ausgeglichen" (ha!) wird.


    Zitat von Altes Eisen

    Man kann natürlich auch nur das lesen was man will.

    Es ist selbstredend das die Infrastruktur (TECHNISCHE MÖGLICHKEITEN, siehe oben) vorhanden sein muss.

    Kann man damit auch, muss man nur anders planen.


    Selbstredend muss die Infrastruktur vorhanden sein - ist ja auch überhauuuuuupt kein Problem.
    Und umweltschonend ist das Ganze natürlich auch....also irgendwie halt, später mal... eventuell...

    Ich möchte gerne mal deine oder meine Eltern sehen, wenn du ihnen was von Ladeplanung per App am Smartphone erzählst, Schnelladen nur bis 80% und so leer fahren wie möglich etc. pp. - die allermeisten Autofahrer sind schon mit nem herkömmlichen Verbrenner auf der Urlaubsfahrt überfordert bzw. wenn es woanders lang geht, als der übliche Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen.
    Es gibt auch Leute, die verlieren ein Rad weil sie es vorher nicht bemerkt haben.

    Wir möchten uns ein Umweltfeigenblatt erkaufen durch gigantische Investitionen - hier wird aber keinesfalls der Umweltschutz hinterfragt, ist ja für die "richtige" Sache.

    Zitat von Altes Eisen

    Und du weist, was ich schon alles gefahren habe? Und was gescheit für mich ist?

    Na dann ist ja gut.

    Und was richtig ist, ist nur das was du für gut hällst?!

    So hört sich das an. Du pledierst hier immer für Entscheidungsfreiheit, dann lass sie doch auch den anderen!

    Und leb mit den Kosten deiner Entscheidung.

    Nein, weiß ich nicht.

    Das war ein Rückschluß durch deine Argumentation.
    BEstätigst du hiermit:

    Zitat von Altes Eisen

    Halte ich für unverantwortlich ohne Fahrerwechsel aber muss auch jeder für sich entscheiden.

    übrigens auch wieder.
    Es gibt tatsächlich Fahrzeuge, in denen man entspannter aussteigt, als man einsteigt.
    Zugegben nur sehr wenige, aber ich darf so eines mein Eigen nennen.

    Und ich kann dir den Punkt nur als Spiegel vorhalten: und was richtig/falsch zu sein hat, entscheidest du?
    Wer wie sein Hobby zu leben hat?
    Wer wo und wie Urlaub zu machen hat?


    Ich habe mich nicht über Kosten beschwert, aber ich werde alles dafür tun um meine Art zu leben weiterführen zu können.
    Und ja, das darf jeder so handhaben.
    Wenn also jemand meint, dass er mit deutscher eMobilität die Welt zu retten hat, dann kann er das machen - aber er muss mit Gegenwind von mir rechnen.


    "Es wird sich entwickeln" - diese Floskel erzählt man uns seit wie vielen Jahrzehnten?
    Genau wie die Wunderbatterie die immer wieder kommen soll.

    Wir demontieren gerade unseren "ist Status" aber haben keine Alternative in der Tasche.
    Nur leere Phrasen ohne inhaltliche Rückendeckung durch Fakten.


    Wo ist er denn, der bundesweit funktionierende, bezahlbare ÖPNV?
    Wo ist sie denn, die Wunderbatterie die ein eAuto einem Verbrenner gleichstellt?



    "Ob wir wollen oder nicht" ist auch inhaltlich nicht haltbar.

    Wenn der Großteil der Wählerschaft der Politk ein "fickt euch" in Form passender Wahlergebnisse entgegenhält, dann wars das ganz schnell mit der eMobilität.

    Und ein Nachdenken wird kommen, wenn die Einschränkungen und vor allem Kosten wirklich jeden treffen.


    Ich bin (noch und zum Glück) in der bequemen Lage, dass es mir egal sein kann was der Kraftstoff kostet.
    Aber ganz, ganz viele andere haben das nicht so - und müssen dennoch schauen, dass am Ende vom Geld nicht so viel Monat überbleibt.
    Denen kann man das dann nochmal ganz in Ruhe erklären, warum es jetzt wichtig ist hierzulande Millarden zu verbrennen und sich selbst unnötig einzuschränken, wenn diese Millarden anderswo sehr viel effektiver eingesetzt wären.
    Ich bin auf die Argumentation gespannt - hier wird ja auch nicht darauf eingegangen.


    Die zukünftigen Wähler gehen jetzt demonstrieren, ja.
    Wenn die zukünftigen Wähler dann mal Arbeiten gehen und feststellen müssen, dass *irgendwer* (nicht mehr Mami und Papi) den Mist bezahlen muss, dann setzt dort eventuell auch ein Umdenken ein.
    Spätestens, wenn man gerne mit Frau/Mann/Divers gerne ein Nestchen kaufen oder bauen möchte....

    Ich kann von mir behaupten, dass ich zu Schulzeiten deutlich anders getickt habe als jetzt - und auch, dass ich zu Schulzeiten einen weit kleineren Blick über den Tellerrand hatte.

    Ja dann....verbieten wir am besten mal Vulkanausbrüche.

    Die sind nämlich dann mal so richtig schlecht fürs Klima. :/


    Nochmal: wenn die globale "Rettung" davon abhängt, warum filtern wir das CO2 nicht raus und arbeiten auf einen Status von vor der Industrialisierung hin?

    Latürnich neben den weiteren Schritten.

    Bringt ja nix, es rauszufiltern und an anderer Stelle wird Faktor X davon in die Luft geblasen (neben FCKW und anderen tollen Sachen).


    Das wäre *sehr* viel effektiver fürs globale Klima - und es würde auch *sehr* viel mehr bringen bspw. den Polen, Chinsen, Indern und co. ein paar gescheite Kraftwerke hinzustellen, als unsere bestehende und somit bereits gebaute und Ressourcen verbraucht habende Fahrzeugflotte durch eine noch herzustellende und wieder x Ressourcen verbrauchende eFahrzeugflotte zu ersetzen.


    Ick mein ja nur...

    Da muß ich dir leider recht geben... aber niemand sagt, daß da ein stinkender Diesel drin sein muß :)


    Warum die Polemik?
    "Stinkender" Diesel ist wohl mit Euro6 eher nicht mehr, nech?

    Wie gesagt. die modernen Fahrzeuge machen sogar sauberere Abgase, als vorne "Frisch"luft reingeht wenn du durch die passende Gegend fährst... fahrende Luftreiniger sozusagen.


    Und den Nutzern älterer Fahrzeuge vorzuwerfen, sie seien Umweltschweine ist auch deutlich zu kurz gedacht, denn wenn der Kram eh bereits produziert ist, dann sollte man ihn auch nachhaltig und somit längstmöglich nutzen.


    Um auch mal polemisch zu sein: das möchten viele im eElfenbeinturm aber nicht verstehen, es ist nämlich viel angenehmer sich (vermeintlich!) moralisch erhaben zu fühlen, da man ja das "richtige" macht.


    Musstest du bei deinem Leaf nicht bereits das Akkupack tauschen?

    War da nicht was? :/



    Zitat von BangOlafson

    Und wer die Nachrichten heute gesehen hat, wird ja wohl verstehen, was derzeit mit der Umwelt abgeht...


    Und genau deswegen, um hier die Befürworten mal mit eigenen Waffen zu schlagen, wäre es SEHR viel sinnvoller bspw. in Indien und China und auch den USA anzusetzen - denn dort können wir bei gleichem Einsatz sehr viel mehr bewirken als hierzulande.
    Bekanntlich ist "Klima" ja ein globales Thema, also muss auch global gelöst werden - das wird ja immer so schon rausposaunt.


    Das https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip gibt es eigentlich ganz gut wieder: mit 20% Einsatz kann man 80% Ergebnis erreichen, mit weiteren 80% Einsatz, kann man weitere 20% Ergebnis erreichen.

    Wir strampeln uns hierzulande gerade an den 80% Einsatz ab, um 20% Ergebnis zu erhalten während wir anderswo auf der Welt deutlich effektiver unsere Mittel einsetzen könnten.


    Aber das will auch niemand hören.


    Wir könnten auch, wenn wir denn wirklich global vorm Weltuntergang stünden, anfangen und das CO2 welches seit der Industrialisierung (Kohle und so...) in die Luft geballert wurde wieder rausfiltern.

    Ja, das geht technisch.

    Und ja, das kann man speichern - theoretisch sogar in Form von flüssigen und gut zu lagernden Energieträgern namens eFuels.


    Ja, der Prozess ist energieintensiv - aber wenn man dafür die doch recht häufig vorhandene überschüssige erneuerbare Energie hernehmen würde, wäre das doch eine globale Lösung.

    Und wir "retten" alle!
    Besser gehts doch nicht...



    Ich denke mal, daß wir hier über 200...250 kWh reden. Batterietechnologie ist da auf einem guten Weg.



    Dafür bekommt man rund 45 kWh. Ein EV braucht weniger.


    Die Batterietechnologie ist seit Jahren "auf einem guten Weg" :biggrins: ... man gebe mir Bescheid, sobalds da was serienreifes gibt was in Punkto Energiedichte auch nur annähernd mit flüssigen Kraftstoffen Schritt halten kann.


    Übrigens wurde weiter vorne ein eAuto Zugfahrzeugtest verlinkt. Der Benz und der Audi liegen beide bei um 45kwH mit relativ leichter Wohndose hintendran.

    Die Reichweite von sonst um 400km schrumpft damit dann *sehr* deutlich - lies es mal nach. 8o


    Aber ja, solche Anwendungen sind auch nicht mehr erwünscht - Umwelt und so... reicht doch, wenn man zur Arbeit pendeln kann/darf.


    Wir sind uns einig, dass weiterhin Erdöl gefördert werden wird, auch wenn die Nachfrage nach Kraftstoffen sinken wird - denn es gibt ja noch weitere Verwendungen fürs Öl.

    Es entspricht nicht den marktwirtschaftlichen Gegebenheiten, dass bei sinkender Nachfrage der Preis des Artikels steigt.

    Das mag womöglich mit Strafsteuern und ähnllichem "gesteuert" werden, setzt aber voraus, dass die Wählerschaft dies in breiter Masse auch so unterstützt - dessen bin ich mir nicht so sicher.

    Die EU anscheinend auch nicht, denn sonst würden sie nicht über einen Sozialfonds zum Ausgleich der Kosten für sozial Schwachgestellte nachdenken und laut äußern, dass steigende Kraft- und Heizkosten starkes Konfliktpotential (siehe Gelbwesten in Frankreich) haben.


    An eine Änderung der KFZ Steuer des Altbestands kann ich mich persönlich übrigens nicht erinnern - man darf mir hier gerne auf die Sprünge helfen.
    Bei Neuzulassungen ändert sich das regelmäßig ja.



    Zu Audi: ja, in Europa will Audi keine neuen Verbrenner mehr entwickeln, verkauft werden die vorhandenen natürlich weiterhin bis 2033 - steht auch genau so in der Pressemitteilung, aber es liest sich ja viel schöner, dass Audi da "aussteigt".



    Wie oft braucht man 7 Sitzplätze oder 3,5to Anhängelast?

    Oder Allradantrieb?

    Sitzheizung?
    Supertolles Licht bei nem Schönwetterfahrzeug?


    Das ist alles persönliche Entscheidung jedes Einzelnen da wir glücklicherweise (noch) nicht in einer Umweltdiktatur leben.

    Und ja, ich persönlich kaufe mein Auto als 100% Auto - also für alle für mich in Frage kommenden Einsatzfälle.


    Was hilft mir ein 80% Auto?
    Entweder muss ich dann ein weiteres Fahrzeug vorhalten was natürlich ganz dolle gut und sinnvoll für die Umwelt ist oder ich muss mir dann ein Fahrzeug mieten.


    Wer als Lösung das Anmieten eines größeren Zugfahrzeugs über 3 Wochen Zeitraum vorschlägt, soll das mal eben kurz online durchrechnen - wenn es ihn selbst betrifft kommt er schnell von der "Lösung" ab und wenn es ihn nicht betrifft, ist es ihm eh egal.
    Was hat der Andere auch ein Hobby wie Wohnwagen oder Bootfahren? Geht ja gar nicht heutzutage.
    Da haben nur umweltaffine Hobbys stattzufinden.

    Geht doch schließlich um die Rettung der Welt!einself



    Und mit dem richtigen Auto kann man durchaus dann Pause machen, wenn man es selber für notwendig erachtet und nicht, wenn das Auto nach 3-400km zum Schnelladesäulenlotto ruft (ist eine frei?).

    Aber das ist tatsächlich nur dann nachvollziehbar, wenn man mal was gescheites gefahren ist. :/

    Alle 3-400km (was auch eine Lüge ist, denn die gelten nur wenn man mit 100% startet, ansonsten macht man ja bei 80% Reichweite weiter) ne Zwangspause empfinde ich als Zumutung.

    Aber mit meiner alten, total schlechten und unmodernen Stinkerkarre kann man auch 800km mit einer Pinkelpause durchfahren.


    Einzig fehlt mir der Wille, aktuell "Fortschritt" gegenüber meiner ollen Gurke zu erkennen...

    Alles vorstellbar, aber man findet eben auch immer das mimimi...


    Ja, das mimimi... ein paar wenige Nachteilchen muss halt zum großen Wohle der Umwelt und der weltweiten Rettung in Kauf nehmen.

    Ok, sind ein paar mehr Nachteile, ok, die sind auch handfest und so schnell nicht aus der Welt geschafft.


    Aber es ist doch zur Rettung der Umwelt!


    Wer ernsthaft meint, dass mit 100kWh Akkus, 1MW Ladeleistung am Schnellader und der Umstellung der gesamten Fahrzeugflotte auf "e" auch nur irgendwas ein bisschen "gerettet" wird, der sollte nochmal intensiver über die Geschichte nachdenken.


    Aber wir fangen wieder an uns im Kreis zu drehen - entweder setzen wir die Diskussion im eThread fort oder wir belassen hier einfach. :/



    Wie war denn vor 120 Jahren so das Verkehrsaufkommen und die Abgasproblematik in den großen Städten?


    In Anbetracht von Hauptheiz- und Kochart: Holz- und Kohleöfen vermutlich gänzlich anders als heute?

    Und was ändert "e" am Verkehrsaufkommen außer das die Abgase verlagert werden?


    Mit nem modernen Diesel kommt die Luft am Auspuff in schmutzigen Städten sauberer raus, als vorne rein...

    Elektro und Verbrenner sind ziemlich zeitgleich gestartet und auch unter gleichen Voraussetzungen (beides hatte sich noch nicht groß durchgesetzt).

    Aus naheliegenden Gründen, welche auch 120 Jahre später noch Gültigkeit haben, hat sich der Verbrenner im Mobilitätsbereich durchgesetzt.

    Stichwort Energiedichte.

    Bei den Akkus hat sich da ja enorm was getan, jedoch ist der Wert absolut betrachtet noch immer lächerlich gering verglichen mit flüssigen Kraftstoffen.


    Blei-Säue Akku = 80Wh/kg
    Li-Po Akku = 140-180Wh/kg

    1 Liter Benzin/Diesel = 11.000-13.000Wh/kg

    E Auto mit 2,5t oder mehr Anhängelast wirds so gut wie keine geben, ich tippe auf maximal 5-10 Modelle


    Geben wirds die schon.

    Ist ja eigentlich aus technischer Sicht sogar deutlich besser geeignet zum Ziehen (hohes Drehmoment vom Start weg, Getriebe nicht zwingend nötig, top Motorbremse usw.).

    Es scheitert halt an den Akkus bzw. deren Energiedichte, und solange von den Wunderakkus noch keiner im großen Maßstab bzw. überhaupt mal serienreif ist, bleibt die eMobilität nur eine Ergänzung, kein Ersatz.


    Der neue Ford F150 Pickup kommt ja auch als eVariante, mWn sogar mit 4to Anhängelast in den United Fails of America.

    Wie lange die 100kWh (so stand es in der aktuellen Auto Bild Allrad) des Akkus mit 4 to Anhängsel reichen, stand jedoch nirgendwo :bigggrins: .

    Serienreichweite liegt bei 482km mit der "extended-range Battery" wohlgemerkt und OHNE Anhänger... und um von 15% auf 80% zu laden (weil es bis 100% viel zu lange dauert und die Ladeleistung reduziert werden muss) reichen gerademal 40 Minuten bei nem 150kW Lader.

    Klingt doch alles total durchdacht und sinnvoll :biggrins:


    Da sieht man den Fortschritt - oder so. :rolleyes:


    Dodge wird sicher nachziehen, Rimac hat auch irgendwas in der Pipeline, der neue Hummer soll auch son Schwachsinnsgefährt werden und es gibt sicher noch 1-2 Projekte, die jetzt schon über 3to Anhängelast haben sollen.

    Wenn Benz, VAG, BMW und co. da mitmischen wollen, dann folgen auch eVarianten von X5, Tourag, GLE und co. - und wenn sie die Bootfahrende oder Trailer ziehende Stammkundschaft nicht gänzlich vergrellen wollen, dann haben die Karren auch 3,5to Anhängelast wie klassenüblich.


    Ob die Kundschaft den Schnelladersuchmarathon auf der Urlaubs- oder Arbeitsfahrt aber mitmachen will, steht dann wieder auf einem anderen Blatt...

    Dann biste bereits ein Fall für die "SoKo Autoposer" (ja, gibts wirklich)....


    https://www.welt.de/regionales…-dem-Verkehr-gezogen.html


    Zitat

    Erst in diesem Monat stoppten die Beamten zwei Fahrer, die ihre Luxusfahrzeuge – einen Lamborghini und einen Porsche Panamera – mit Goldfolie überklebt hatten. Sie mussten die Folie entfernen, da sie laut Polizei durch ihre Blendwirkung andere Verkehrsteilnehmer gefährdeten.


    Da fehlen mir echt die Worte...

    In der Bildunterschrift ist zu lesen, dass ebendieser Panamera stillgelegt(!) wurde wegen der Folie - vollkommen unverhältnismäßig.

    Nö.

    Der Tesla Model X darf schon ~2270 kg ziehen.


    Ich warte noch immer auf einen aussagekräftigen Zugfahrzeugtest (Auto Bild Allrad) eines Tesla X.

    https://www.caravaning.de/zugw…ektroauto-zugwagen-alpen/

    Der Test hier ging ja nicht so gut aus.


    Statt der möglichen 2250kg wurden nur 1400kg angehängt.

    Die Reisestrecke war mit 304km Länge nicht gerade urlaubstypisch.


    So oft kann man gar nicht aufs Klo gehen, wie man mit nem +2to Anhänger mit der Karre an den Schnelladestationen steht - sofern man sie denn erreicht.


    Von echten Herausforderungen wie 3,x to über 1000km nach Kroatien zu ziehen mal ganz zu schweigen - aber ich weiß, sowas ist ja auch überhaupt nicht mehr erwünscht, der Umwelt zuliebe und so. :rolleyes:

    Danke.

    Das ist ja sogar noch mehr als bei mir ?( wobei deiner natürlich auch höher drehen kann und ein Benziner ist.


    Beim 420 CDI wäre es gar kein Problem die Drehzahl bei 130 auf 1900 U/Mins oder sowas zu halten - kräftig genug ist er dafür.

    Geht aber auch bei 2175 U/Mins (die habe ich bei 130km/h) nicht, denn auch da schaltet er sofort zurück sobald mal mehr als 1/4 Gas ansteht.

    Und manuell halten (ja, DAS kann der X164 GL tatsächlich) geht nur bis zum 6. aber nicht im 7. Gang :rolleyes:

    Zum Dahincruisen kann man den 7. Gang schon nutzen, aber es ist kein "Arbeitsgang" denn sobald a bissle Last kommt, wird der 7. quasi außen vor gelassen.


    Kann natürlich auch einfach Getriebeschutz sein, damit nicht die vollen 700 NM über die Zahnräder herfallen.

    Meine 7G tronic ist bis 750nm Dauerbelastung zugelassen, spätere Varianten (S65 AMG mit 900nm) haben sie dann ja noch belastbarer gemacht.


    Wobei die V12 Biturbo da eh eine Sonderrolle inne haben.

    Zu Startzeiten der 7 Gang Automaten hat der Biturbo noch die 5 Gang behalten und als es dann die 9 Gang Automaten gab, hat der Biturbo die 7 Gang behalten. :biggrins: