Beiträge von Amtrack

    ...musst Einfuhrzoll und was weiss ich noch für Gebühren bezahlen...


    Da innerhalb der EU: keine Zölle, keine Gebühren - freier Warenverkehr.

    Beim Rest bin ich aber voll bei dir: VIEL zu viel Aufwand, so billig (kein vertipper ;) ) kann der Anhänger gar nicht sein...

    Kurze Google Suche:


    Zitat

    Hallo du kannst einfach bei eingeschalteter fahrbereitschaft bis 100 ampere an der 12volt batterie ziehen, der up hält da ca 14,5 volt das reicht bei einem junsi 308 (max 60 ampere) für 2x 15 ampere bei 6s akkus :-


    Quelle: https://www.rc-heli.de/forum/t…k/197275-laden-am-vw-e-up


    Das gilt, natürlich, nur für den angegebenen eUp und dessen Derivate.
    Ist mMn allerdings nicht empfehlenswert, denn je komplexer die bordeigene Überwachung, desto höher die Wahrscheinlichkeit von Fehlermeldungen.

    Mein EV6 meckert auch: "Achtung: externer Verbraucher erkannt"
    Der EV6 kann aber 3,5kW per V2L bereitstellen, dafür ist er ab Werk auch vorgesehen - allerdings sind das 230v...hilft also auch nicht, außer man betreibt darüber ein Ladegerät, mit welchem man eine separate 12v Batterie lädt.

    Meine Lösung wäre: separate 12v Batterie im Kofferraum, einen Satz Starthilfekabel und die Batterie dann eben einsatzbereit halten / nach dem Einsatz aufladen.
    Idealerweise ist das dann eine Batterie, die lange Standzeiten gut verträgt :/

    Typenschild weg kann, je nach Prüfer, zu einem Problem werden.
    Wenn die AHK nicht anderweitig per Unterlagen "nachgewiesen" werden kann, dann fehlt mit dem Typenschild auch der Nachweis der Zulässigkeit.
    Hast du an der AHK mal genau gesucht, ob nicht noch andere Typenschilder oder Hinweise auf den Hersteller / Typ zu finden sind?
    Normalerweise bekommt man diese Typenschilder auch beim Hersteller der AHK fertig ausgefüllt als Ersatz.

    Du darfst aber durchaus Typenschilder selber nachfertigen, die Daten müssen halt stimmen.
    Kommt ja doch regelmäßig vor, dass diese Schilder verloren gehen (habe das Problem aktuell am Maverick auch)


    EDIT: ja leckst mi am...

    Zitat

    gerne schicken wir Ihnen ein neues Typenschild zu, sobald eine Eidesstattliche Erklärung einer Werkstatt bei uns vorliegt, die unter anderem die Identität der Anhängevorrichtung enthält.

    Das Kraftfahrt-Bundesamt traf die Entscheidung, dass die direkte Lieferung von Typenschildern an den Fahrzeughalter / Endkunden leider nicht mehr gestattet ist.

    https://www.westfalia-automoti…ein-typenschild-bestellen

    Alles klar... :rolleyes:

    Back to topic bitte, ansonsten muss ich die Mods rufen... ach halt, warte. :/ :bigggrins:

    Wir können aber gerne mal einen Diskussionsfaden aufmachen über Erfahrungen in anderen Foren im Vergleich zu diesem hier.
    Ich befürchte aber, der Strang wird nicht sehr lange offen bleiben.

    Ist schon ein bisschen Makaber, der Titel des Threads zusammen mit dem Fingerfoto :biggrins:

    Gute Besserung und keine bleibenden Folgen an den Glonntaler!
    So ne Narbe macht ja grundsätzlich interessanter - aber ein steifer Finger ist blöd.


    Vielleicht habe ich es übersehen / überlesen oder es wurde nicht geschrieben: was ist passiert? Geschnitten ist klar. Ich nehme solche Erfahrungen gerne mit, um daraus zu lernen soweit möglich.

    Wenn das nicht zur Sprache gebracht werden soll, dann ist das natürlich auch voll in Ordnung.

    Immerhin am Rahmen eingehakt und nicht am Dünnblech des Kastens :whistling: ... wobei der Rahmen auch nur minimal dickeres Dünnblech ist.

    Bei meinem Billiganhänger habe ich Zurrösen nachgerüstet - ab Werk hatte der *gar keine* Sicherungsmöglichkeiten?? X/

    Warum DS?
    Etwas längerer Anhänger würde doch schon reichen - lässt sich halt leichter rückwärts rangieren.

    Oder DS weil er dann wegen Stützlast weniger Probleme hätte? :/

    Weil es mich sowieso interessiert, aber (noch) die praktischen Erfahrungen fehlen: der DS hat ja keine Stützlast, die auf das Zugfahrzeug wirkt.
    Ist das bei dem dann echt egal, wie die Gewichtsverteilung vorne/hinten ist?
    Kein spürbarer Einfluss auf das Fahrverhalten?

    Es ist wie ihr schreibt: die Betriebsbremse ist drucklos, wenn der Anhänger steht - hat eben keine Federspeicher.
    Und ist auch "nur" eine Einleitungsdruckluftbremse, was natürlich gut zu meinem Unimog passt, der ebenfalls für den Zugbetrieb eine Einleitungsdruckluftbremse hat.

    Die Kurbel hinten rechts zieht über Seil dann die Bremsen hinten fest, korrekt.


    Jay: Umlenkrolle hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm ehrlich gesagt - aber die Idee ist gut.

    Und ich habe gerade mal geschaut: meine Al-Ko Winde hat gerademal 900kg Zugkraft - das erklärt natürlich, warum ich da wie ein Schluck Wasser dran hing.
    Und eine gute Idee war das vermutlich auch nicht, damit 2000kg zu ziehen - Bruchlast Seil und Haken dürfte sooooooo viel höher als Faktor 2 auch nicht sein... ups =O

    Vorwärts aufladen hatte ich auch erst überlegt, aber der Verkäufer hatte keine Schleppstange.
    Somit keine Möglichkeit, beim hinteren Zugmaul zu schieben mit Traktor.

    Meine Seilwinde bzw. ich sind tatsächlich an den 2 Tonnen gescheitert beim Raufkurbeln... da half dann nur noch der Traktor.

    Deichsel unter den Anhänger drehen war auch meine Überlegung, aber blöderweise waren meine Rungen hinten im Weg / Drehkreis der Vorderachsbereifung der Ladung X/
    Und zum Abschrauben hatte ich keine Lust weil ich eigentlich davon ausgegangen bin, ausreichend Stützlast zu haben.

    So bin ich dann halt echte 85km/h gefahren statt echter 95 (100 geht ja eh offiziell nicht mit dem Gespann).
    Bisschen doof für die LKW, aber da es Sonntag war, waren es nur eine Hand voll die es überhaupt betroffen hat.
    Die haben dann auch recht zügig überholen können.

    Dann mal ein Foto von mir - mit im besten Wissen gesicherter Ladung.
    4 Schlaufengurte durch die Felgen, ein normaler Gurt über die Hinterachse der Ladung und eben die Deichsel per Spanngurt hochgehalten und mit "Fähnchen" gekennzeichnet (wobei das ziemlich sicher kürzer als 1,5m übergestanden hat und mehr als 2m hoch war).

    Hat sich dennoch blöd fahren lassen, gefühlt war die Stützlast zu gering obwohl der sich als Ford Maverick identifizierende Nissan Terrano schon deutlich in die Federn gegangen ist hinten. :/
    Die überstehende Deichsel hintenraus war vermutlich da das Problem - Hebelwirkung und so.

    Gewichtsmäßig war das natürlich alles nahe volle Ausladung (Auto darf 2,8to, Anhänger darf 2,7 to und transportierte Ladung wiegt 2 to. Anhänger ohne Bordwände irgendwo 600-650kg).

    IMG_20250530_140922klein - Kopie.jpg

    Das ist quatsch - kurz gesagt.
    Zumindest für deine verlinkten 750kg Anhänger wenn die regulär hinter einem in Deutschland zugelassenen PKW gezogen werden sollen.



    Lange Form: jeder Anhänger, welcher mit einem Kraftfahrzeug gezogen wird, benötigt ein Kennzeichen in D.

    Vollkommen egal ob 400kg, 750kg, 3500kg oder 20.000kg.


    Es gibt selbstverständlich Anhänger, welche ohne ZB2 gefahren werden können.

    Die haben aber dennoch eine ZB1 (steuerfreie Anhänger wie bspw. Sportgeräteanhänger) oder zumindest eine ABE/Betriebserlaubnis (Anhänger in LoF Verwendung).


    Dennoch haben auch diese Anhänger ein Kennzeichen!

    Man sieht zwar ab und an landwirtschaftliche Anhänger ohne Kennzeichen am Traktor hängen, das ist aber schlichtweg nicht erlaubt.

    Die Anhänger in LoF Verwendung dürfen mit einem Folgekennzeichen vom Betrieb ausgestattet sein.

    Das muss nicht zwingend das Kennzeichen des ziehenden Traktors sein, es reicht ein Kennzeichen irgendeines Traktors dieses Betriebes.

    Ausleihen vom Anhänger ist nicht, außer der leihende Betrieb setzt sein eigenes Folgekennzeichen dran.


    Diese Anhänger benötigen eine Betriebserlaubnis, welche mitzuführen ist, da ansonsten ja keinerlei Zulassungsunterlagen für den Fall einer Kontrolle dabei sind (logisch, so ohne Zulassung) UND eben ein (Folge)Kennzeichen.

    Ohne Kennzeichen ist nicht in D.

    geht eigentlich garnicht


    Richtig - außer man fährt halt rückwärts.
    Aber da ist man selten so schnell unterwegs, als dass da wirklich Dreck umherfliegen würde :biggrins:

    Bei normaler Drehrichtung der Reifen fliegt der Schmutz nach schräg oben/hinten, relativ steil sogar.
    Ich hatte dazu mal eine Grafik gesehen, finde sie aber nicht wieder.
    Diese "Wurfrichtung" erklärt aber, warum Motorräder eben keine komplett geschlossenen Kotflügel vorne und hinten haben und warum das beim Anhänger demnach auch so nicht notwendig ist.


    Und letztlich auch, warum Steinschläge auf der Frontscheibe und oben am Scheibenrahmen häufiger auftreten, als direkt vorne an der Stoßstange oder der Motorhaubenkante.