Beiträge von taskfarce

    Leinöl und Leinölfirnis (z.B. bei evilbay günstig zu haben) wurden hier immer schon mal wieder thematisiert. Die bilden mit der Zeit (wenige Tage bis max. 2 Wochen) wie gesagt harzähnliche wasserundurchlässige Schichten.

    Man kann natürlich auch jederzeit Owatrol Öl kaufen, falls man ein Mehrfaches für das gleiche Produkt bezahlen möchte.

    Ich könnte mir vorstellen, die Hohlräume mit Leinöl auszusprühen - Leinöl ist molekular kleiner als Wasser und dringt in Spältchen, Rissen und Aufblühungen ein - und zwar tiefer, als es Wassertropfen möglich ist.

    Zweiter Versuch nach Manis leicht übermotivierter Reinigungsaktion:


    Dass Leinöl molekular kleiner sei als Wasser, ist hanebüchener Blödsinn. Am besten erst einmal informieren, bevor man Quatsch zum besten gibt und das dann noch als Erklärungsmodell für Phänomene verkaufen will, die damit absolut nichts zu tun haben.


    Wasser ist eins der kleinsten Moleküle überhaupt, eine von mehreren molekularen Grundlagen dafür, dass es ein so hervorragendes Lösungsmittel ist. Öle sind Glycerinester mit sehr langen Alkylketten, sind also grob geschätzt mindestens 20mal so groß wie ein Wassermolekül.

    Zweitens kann man mikroskopische und makroskopische Phänomene nicht nach Gutdünken durcheinanderschmeißen und das eine mit dem anderen erklären wollen. Wasser dringt genau so tief ein wie Öl. Wie groß die Lücke ist, ist dem wurscht. Lediglich seine Oberflächenspannung wirkt dem Effekt ein wenig entgegen. Zur Versinnbildlichung: in einen Riss von 1mm Breite passen etwa 3 Millionen Wassermoleküle - nebeneinander. Außerdem gibt es einen für Korrosion völlig ausreichenden Anteil von gasförmigem Wasser in der Luft. Wer da Zusammenhänge mit einer Rißgröße sieht - ähm. Wenn ich das beim Namen nenne, werde ich gesperrt.


    Das einzige was da oben richtig war, ist die Tatsache, dass das Wasser nicht mehr an die unmittelbare Metalloberfläche herankommt, nachdem aus dem Öl dort eine hydrophobe polymerisierte Schicht entstanden ist. Dasselbe Prinzip wie bei allen anderen Korrosionschutzverfahren auch.

    Ich fürchte, das dürfte nicht zulässig sein, denn diese Höhenadapter sind explizit für bestimmte HP-Anhänger vorgesehen und haben mit Sicherheit auch nur für diese die KTA-Zulassung erhalten.

    Kaum denkbar, dass man die an einen beliebigen Anhänger schraubseln darf.

    Schwefelarmes Heizöl darf mehr Schwefel. ;)


    Das ist hinnehmbar weil Heizöl bei offener Flamme verbrannt wird und nicht unter Druck wie in einer Kolbenmaschine. Die Schwefelverbindungen was dabei entstehen sind nicht ganz so problematisch.

    Das ist leider völliger Schwachsinn, sorry.


    Alle im Verbrennungsprozess denkbar entstehenden anorganischen Schwefelverbindungen wie Schwefeldioxid, Schwefeltrioxid und auch Schwefelwasserstoff sind verdammt problematisch aka giftig, und das ist völlig unabhängig davon, unter welchen Bedingungen die Verbrennung stattfindet.


    Der einzige Grund, weshalb Dieseltreibstoff sehr schwefelarm sein muss, ist die Tatsache, dass diese Schwefelverbindungen blitzartig die Katalysatoren desaktivieren aka zerstören würden.

    Im Ölbrenner ist das natürlich irrelevant.

    Nee, hat’s zweifelsohne nicht. Wenn aber jemand hier einen Vortrag mit zweifelhaftem Inhalt hält und dann einen der genialsten Erfinder der Menschheitsgeschichte mit "Eddsion" tituliert, stellt sich mir das Kopfgefieder auf.

    Der wird doch auch vorher schon ein Einachsanhänger gewesen sein, jedenfalls für die Zulassungsstelle. Vorausgesetzt die beiden Achsen haben bzw. hatten einen Abstand von unter 100cm.

    So gesehen klingt das nicht allzu problematisch.

    Nur der Vollständigkeit halber: der zweifelsfrei feststehende Erfinder der Glühlampe hieß Thomas Alva Edison - und der vereinte nebenher weit über 1000 weitere Patente auf seine geniale Person, wenn ich mich recht erinnere. Heuschrecken-Telegraphie und Vorläufer von Telefon und Grammophon sind lediglich die bekanntesten.

    EDIT: Verwirrend, ok.

    Westfalia baut das Einzelteil Steuergerät und liefert das an Westfalia. Die nehmen dann die Kabel und montieren diese, passend zur spezifischen Teilenummer, ans Steuergerät. Dann wirds verpackt und als Westfalia E-Satz an den Kunden verkauft.

    Das stimmt, ganz schön verwirrend. Aber bei Westfalia freuen sie sich immerhin, dass jemand an sie denkt und sie immer so viel Post kriegen. :P

    So wie ich es jetzt verstanden habe ist es doch ein Eigenbau Anhänger,

    der aber in einem Betrieb für die Konsumgüter Produktion hergestellt wurde.

    Mit der Wiederinbetriebnahme konnte ich mir schon denken das dies fast

    unmöglich wird.

    Muss er nicht zwingend, den kann auch jemand in seiner Garage zusammengeschustert haben. Allerdings sieht das Teil auf den ersten Blick recht solide aus. Vielleicht lohnt es sich ja doch, was daraus zu machen.


    Ob es Dir das Geld wert ist, den als Eigenbau abnehmen zu lassen, musst du entscheiden. Rund einen 100er beim TÜV (je nach benötigtem Zeitaufwand) kann man da sicher einplanen, plus Zulassungsgebühren natürlich.


    Eine intakte KK71 hätte ich höchstwahrscheinlich noch in der Garage liegen.

    Du hast mit zwei Sachen recht, nämlich dass Tomfred und ich zunächst von verschiedenen Dingen gesprochen haben und damit, dass jeder zugelassene Anhänger unabhängig von der Art des Erbauers natürlich ein offizielles Typenschild hatte.

    Genau das ist aber das Problem des Anhängers, der dem TE zugelaufen ist. Er hat keins, denn das abgebildete gilt ausschließlich für die Zugkugelkupplung (die hatten i.d.R. das Format KKx1). Und so wird das Zulassungsritual zu einem steinigen Unterfangen.

    Hat auch keiner gesagt.


    Fakt ist, die entstanden in den Betrieben nebenher, natürlich nicht unter offizieller Ägide. Auch in denen, die absolut nichts mit Fahrzeugbau zu tun hatten. Hauptsache es war ne Metallwerkstatt und etwas Material vorhanden. Der Bedarf war ja riesig und konnte auch von den Firmen, die ebensowenig mit Fahrzeugbau zu tun hatten, aber von der Regierung dazu verdonnert wurden, parallel zum eigentlichen Portfolio "Konsumgüter" (Warnowwerft, LTA, .......) zu fertigen, nicht mal im Ansatz gedeckt werden.

    Irgendwie muss es mit der Zulassung aber doch gegangen sein, denn hier am (Chemie-)Standort erinnert man sich noch sehr genau daran, dass die Lehrlinge in der Metallabteilung als erstes lernten, wie man aus jeweils vorhandenem Material Anhänger baut ... und in Showrooms standen die damals eher nicht, sondern mussten dienen.


    Mein Vater hat sich damals im Übrigen auch selber einen gebaut. Achse von nem Unfall-311 und los ging das. Mit Typschild. Marke: Eigenbau.

    Moin Jürgen und herzlich willkommen,


    das ist keiner der offiziellen DDR-Anhänger, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eines der zu Zehntausenden in der Nachtschicht in irgendeinem volkeseigenen Betrieb mittels weggefundenen Materials in Serie gefertigten Fahrzeuge...wenn der Meister weggeguckt hat oder selber einen brauchte ;-)....


    Sowas zugelassen zu kriegen wird möglicherweise keine triviale Übung. Es sei denn Du beschaffst dir iiiiiiirgendwelche Papiere.....


    110% planübererfüllte Grüße

    Gordon

    Dort habe ich auch schon mehrmals gekauft, war jedesmal blitzschnell und in Top-Qualität da. Gutes Gefühl inklusive.


    Und was die Schildermafia betrifft: bei uns gibt im Umfeld der ZuSt 5 oder 6 solche Granaten, die allerdings sind sich hinsichtlich ihrer Mondpreise vollkommen einig. Da habe ich aber keinen Bock drauf und deshalb sehen die mich nie von innen.

    Ich habe mir auch eine selber gemacht, aus etwa 750er LKW-Plane. Die ist sowas von stabil, die überlebt mich todsicher. Alle Ecken sind aufgedoppelt und das Ganze ist mit PVC Kleber simpel und recht schnell erledigt. Bei mir war das deutlich aufwendiger, weil es sich um eine Giebelplane handelte.

    Aber so ein einfaches flaches Ding ist doch ratzfatz gehäkelt.

    Wöchentlich ist doch nur vor dem Umzug !

    schon klar, aber wenn später eh nur der Feuerstuhl rein soll und mal Holz (wobei sich das im Koffer schon echt bescheiden belädt), dann braucht man doch sicher keine 1,8m Innenhöhe. 1400km pro Woche mit so nem Eimer und das noch fast 20mal? Da wirste doch meschugge.

    Klingt für mich eher nach nem ganz normalen einachsigen Tieflader-Kasten mit etwa 1,30 hohem Planenaufbau, es sei denn, der muss tatsächlich abschließbar sein.