geholt aus Saarbrücken (600km) in einer EinMannEinTag-Aktion. Nicht unbedingt empfehlenswert.
Zu der Tour noch ein Kommentar zu dem verflixten Trailer. Mir war nicht klar, dass so ein Anhänger auf so einer Tour ständig kontrolliert werden will.
Ich habe mir den Autotrailer bei einer Tankstelle hier in der Gegend ausgeliehen und war noch froh, dass der noch so frisch aussah, kaum Gebrauchsspuren, vermutlich nocht nicht viele km auf der Uhr. Wie man vielleicht sehen kann hat er die Auffahrrampen in zwei Schächten direkt unter der Plattform. Gesichert durch zwei kleine Klappen, die wiederum mit federbetätigen Drehrieglen (keine Ahnung wie die heißen) gesichert sind.
Also morgens um 8 Uhr abgeholt, angekoppelt und los. In Saarbrücken werde ich von Autofahrern angehupt und -gewunken und fahre deswegen an die Seite. Da hat sich doch während der Fahrt das Stützrad heruntergekurbelt und ist augenscheinlich schon gewisse Strecke mitgelaufen. Und ich hatte mich schon etwas über das veränderte Fahrverhalten des noch leeren Gespannes gewundert.
Das Stützrad ließ sich dann aber brav wieder hochkurbeln. Ich musste dann noch ca 30km weiterfahren, um zum Abholpunkt zu kommen, bis dahin hatte sich nichts verändert, was mein da schon recht mulmiges Bauchgefühl ein bisschen beruhigte.
Naja, auf der Rücktour habe ich dann nach etwa 250km Eifel Pause gemacht (irgendwann 21 Uhr oder so) und gehe Burgerkauend um das Gespann, nur mal so gucken. Wunderbar, Stützrad oben, wo es hingehört. Und da wäre mir beinahe alles aus dem Gesicht gefallen. Eine der Rampen guckt etwa einen Meter aus seinem Schacht heraus!
Ich hab sie dann natürlich zurückgedrückt und versucht, die Verschlussklappe zu verriegeln. Tja, da war nur nichts mehr zu riegeln. Offenbar habe ich den Riegel irgendwann unterwegs verloren. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn ich noch weitergefahren wäre. Vermutlich hätte ich mir dann im Radio anhören können, wo oder aus welchem verunfallten Wagen ich die Rampe hätte abholen können.
Naja, mangels Alternativen habe ich dann mit der Verbandsschere ein Stück Lautsprecherkabel aus meinem Bus geschnitten und damit die Klappe gesichert.
Glücklicherweise hat das dann die restliche Strecke gehalten. Da bei der Rückgabe des Trailers nur die Thekenkraft in der Tankstelle war, ging die Rückgabe des Trailers dann doch recht schnell, den Kabelrest habe ich dann gespendet.
Das hat mich dann in dem Beschluss bestärkt, diesen Trailer nicht nochmal auszuleihen. Lieber einen leicht ausgelutschten Trailer nehmen, an dem man auch einen Zurrgurt mal vernünftig festmachen kann, als so ein glänzendes Hochladermistding mit ewig klappernden Rampen (hm ok, so hätte ich evtl das Fehlen feststellen können) durch die Republik zu ziehen.
Gruß
Tali