Die Scherkräfte die Schrauben aufnehmen können sind (durch die "Sollbruchstellen") einfach nur ein Witz.
Ob 80% der Zugkraft als Scherkraft ein "Witz" sind, kann man so sehen ... ist aber nicht zwingend vorgeschrieben 
Mal gerechnet ( in Kg und nicht in Newton, damit es auch 100% der Leser verstehen ) :
Verbaut sind meist Schrauben der Güteklasse 10.9 in 12 mm Feingewinde ...
für die Rechnung nehme ich aber die deutlich schwächeren 8.8 in 12 mm "Normalgewinde":
Da hat der Schraubenkern im Gewinde ca. 9,6 mm Durchmesser
ich rechne einfach mal mit 8 mm = 50mm² Querschnittsfläche
50 x 80 Kg/mm² Zugfestigkeit sind 4000 Kg = 4 Tonnen ... bei 80% Scherfestigkeit sind das 3200 KG ...
pro Schraube ... nur mit den Fingern angezogen ... weil ich die Reibkräfte einfach vernachlässigen will
und man hat immer mindestens 4 Schrauben = 12000 Kg oder 12 Tonnen Scherfestigkeit.
Ich halte das für eine ganze Menge : ein "Witz" ? Ansichtssache.
Welche Kräfte wirken denn nun auf die Kupplung ? :
1. einmal die Stützlast : kann die so hoch sein, dass die Schrauben reissen ?
2. Ich glaube, die meiste Kraft wirkt ( außer bei einem schweren Unfall ) durch eine schlagartige Vollbremsung auf die AHK ein:
diese Kraft geht dann aber auch direkt in die Bremsseile des Anhängers ein : welchen Durchmesser haben die ?
Wieviele Bremsseile sind dir schon gerissen : neue oder schon leicht "angegammelte" ?
Also : ich würde mir um die Schrauben, die die AHK halten, die geringsten bzw. NULL Sorgen machen.
Aber das ist ja nun keine Vorschrift : wer will, darf sich auch auch sorgen und um sein Leben fürchten 
Manfred
leicht satirische Ansätze sind gewollt 
