Das ist eine/meine Lebenseinstellung ... mit der ich heil und gut das Rentenalter erreicht habe.
In dem vorliegenden Fall ist es natürlich möglich, dass die Werkstatt versucht hat , zu bescheißen:
da hier aber keine Gewissheit herrscht, wie es nun wirklich war, kann der gute Mann sich auch geirrt haben :
schließlich hat er aus "freien Stücken" in eigener Initiative durch Anruf den Irrtum/die Meinung revidiert.
Wer will, kann da meinetwegen immer noch vom versuchten "Beschiß" reden ... ich sehe das aber anders.
Ich halte es für mich für sinnvoll, keine nicht sicher begründeten negativen Erwartungen an meine Mitmenschen zu stellen.
Das hat mit naiver Gutgläubigkeit aber gar nichts zu tun.
Eine positive Erwartungshaltung an meine Mitmenschen wird zu einem großen Teil ( geschätzte 80% ) positiv reflektiert.
Mit einer negativen Erwartungshaltung hat man auch eher negativ gefärbte Reaktionen ... auch in der Größenordnung in der Gegend um 80%.
Da habe ich lieber ca. 80% positives Entgegenkommen ... und werde halt zu 20 % enttäuscht :
besser als umgekehrt.
Und Enttäuschung ist doch letztendlich etwas sehr Positives : denn es ist das Ende einer Täuschung, der man aufgesessen ist.
Aber das ist natürlich auch eine eher philosophische Sichtweise, die in meiner humanistischen Erziehung gründet.
Andererseits reagiere ich mitunter schon etwas "giftig", wenn grundlos Negatives unterstellt wird.
Manfred